- Beitritt
- 10.11.2003
- Beiträge
- 2.245
Daß mongolische Wüstenrennmäuse, Felsenkatze, mit dieser Strategie Erfolg haben, erscheint mir verständlich, denn erstens ist es in ihren unterirdischen Gängen immer dunkel und daher für sie egal, wann sie schlafen, und zweitens gibt es in der Wüste so wenig und so selten zu fressen, daß sie offenbar gezwungen sind, tags und nachts nach Futter zu suchen.
Das widerspricht nur auf den ersten Blick Hornis (und meiner) Vermutung über den Vorteil des Energiesparens, aber es gibt eben Ausnahmen von der Regel - gäbe es sie nicht, ein so vielfältiges Leben könnte sich auf der Erde gar nicht entwickeln.
Auch der Koala, Horni, kann dazu nicht als Beweis dienen, denn es gibt andere Tierarten, die aufgrund ihres hohen Energiebedarfs 17 Stunden und mehr am Tag fressen müssen (z.B. Elefanten).
Aber auch du hast bemerkt, daß es eben viele Tiere gibt, deren innere Uhr dem Tag- und Nachtrhythmus angepaßt ist, gleiches gilt auch für Pflanzen. Aber das ist auch kein Wunder, wir alle leben auf dieser Erde, wo es eben die eine Sonne gibt. Soll heißen, das Eine bedingt das Andere, oder, um es mit einem Dichterwort zu sagen, wäre das Auge nicht sonnenhaft, die Sonne könnte es nicht erkennen.