Der Kriminalist lernt in der Ausbildung, nie vom "Normalfall" auszugehen, es muss stets mit konstruierten Vorgängen oder manipulierten Indizien gerechnet werden.
DNA kann man übrigens an vielen Stellen finden: Im Polster der Sitze, an Türgriffen, Zündschlüsseln, Fahrzeugheck (etwa nach dem Schieben des Fahrzeuges)...
Verletzungen sind grundsätzlich sehr verschieden, abhängig von der Art der Kollision, Auftreffwinkel, Geschwindigkeiten, gegnerischen Fahrzeugen, Beladung, Körperform, Sicherheitseinrichtungen (Gurte, Airbags, Abweiser, Stossstangen, Helmen, dicker Winterbekleidung), Reaktionen des Verletzten kurz vor dem Unfall.
Die Schäden am Fahrzeug sind variabel, Kratzer/Schleifspuren oder Beulen beim Gleiten des Opfers über die Karosserie sind ebenso denkbar wie zerbrochene Scheiben. Auch Stosseinrichtungen bekommen Schäden.
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Gegen Hennaflecken auf der Haut wurde mir Chlorwasser (Schwimmbad- oder Treckingbedarfhandel) genannt, dabei aber wegen möglicher Gesundheitsgefahren sehr vorsichtig sein, nicht an Augen und Atemwege gelangen lassen. Auch diverse Handreinigungsmittel (Gewerbebedarfs) mit Schleifmittelanteilen sollen hilfreich sein.