Was ist neu

philosophisches

Genre: philosophisches

  1. Ein ganz normales Leben

    Das Leben eines Oskars - eines gewöhnlichen Wesens der Art Mensch. Oskar war klein und fragte nach Gott. Da nahm jemand ihm sein Schaukelpferd. Er wurde größer und fragte nach Aufklärung. Da gab man ihm ein Zimmer zusammen mit seinem Bruder. Er wurde größer und fragte nach Gerechtigkeit. Nach...
  2. Zum Greifen nah

    Als ich durch den Wald ging traf ich zwei Gurken. Es war Herbst und die Blätter fielen zu Boden. Sie erstreckten sich unter dem Schatten der Baumkronen zu einem wunderschönen, schier endlosen, bunten Meer. Die beiden Gurken sprangen auf mich zu, da fing die erste an zu sprechen: "Folge mir und...
  3. Renne weg für immer!

    Renne weg für immer „Arrg, scheiß Riegelchen. Wieso versteckst du dich? Du kleines, dummes Miststück!“ Er hatte einen Dickmacher dabei. Irgendwann fand er ihn doch. Er zog den geschmolzenen Riegel aus der Hosentasche und riss ihn auf. Der weite Schlund sog die klebrige Masse nach unten. Die...
  4. Altes (neues) Glück

    Ein Tag wie jeder andere brach an, als Anton Unterschlegel sich aufmachte, die Straße des örtlichen Waldes zu bewandern, die sich wie eine Schlange durch die Bäume wand. Und während er nun den langen Weg nach Krampfrück antrat, so erhob sich die Sonne aus ihrem Tiefschlaf, kroch über den...
  5. Sie ist frei ..

    Sie ist wie ein kleines buntes Vögelein, das hoch oben in den Weiten des wolkenlosen Himmels umher fliegt. ... Frei .. Frei .. Frei .. Es erfreut sich seiner nimmer enden wollenden Freiheit. Es lacht und singt und ist .. frei .. Es fliegt bei glühender Sonne, bei eisigem Wind und nun sogar...
  6. Abgehoben

    "Glaubst du, es gibt Aliens?" "Dir fallen vielleicht merkwürdige Fragen ein, muss wohl an der Schwerelosigkeit liegen. " kicherte Helen. "Nein, das denke ich nicht; ich glaube eher, dass ich krampfhaft nach etwas suche, über das ich mich mit dir unterhalten kann." antwortete Daniel ihr. Helen...
  7. Gespräch mit Rangordnung

    Zeitloses Gespräch „Sehen Sie mich an!“ „Ich kann Sie nicht sehen!“ „Warum nicht?“ „Ich weiß nicht…ehrlich gesagt sehe ich gar nichts!“ „Du -ich darf doch du zu dir sagen- du meinst du bist blind?“ „Ja…….und doch nein!“ „Ah, ich verstehe. Du beginnst zu sehen!“ „Eigentlich sehe ich schon lange...
  8. Gedanken und Geschichtchen eines Irren

    GEDANKEN UND GESCHICHTCHEN EINES IRREN Eins Letztens sagte ein sogenannter Freund zu mir: „Du solltest eine Thai heiraten. Die sind so eifersüchtig, weißt du. Die thailändische Frau eines Kumpels hat diesem vor Eifersucht mit einer Gabel ins Bein gestochen! Ha, ha, ha!” Ich entgegnete nur...
  9. Das Glas und seine Splitter

    Genau zu dem Zeitpunkt, als das Glas mit einem Klirren, welches man etwas lauter erwartet hätte, auf den Boden aufprallte und in eine nur ungefähr schätzbare Anzahl von Glassplittern zersprang, wurde ihm auf ein Neues vor Augen geführt, dass eines Wesens Taten wohl vielleicht doch nicht immer...
  10. Geflutet

    Bizarr! Und Rosa! Vielleicht mit einem Hauch Violett. Genau so sahen die Wolken über dem leicht bewegten Meer vor Erwin aus. Er wusste, bald würde sie kommen. So wie jeden Tag. Erwin lächelte, während seine Zehen im warmen Sand spielten. Leute hatten ihm erzählt, sie hätte etwas Unheimliches -...
  11. Alexandra des Frühlings

    Der Wind streichelt mir sanft durch die Haare. Wasser sprudelt zwischen allen Steinen, es ist ein beruhigendes Geräusch. Ein paar Blätter legen am Ufer an und warten bis zur nächsten Welle um in strömende Abenteuer einzutauchen. Sonnenstrahlen tanzen auf der Wasseroberfläche und wärmen meine...
  12. Eine Hommage an "Gott"

    Wir haben heute den, sie weiß es nicht einmal aus dem Kopf, Moment sie schaut nach, wir haben heute den…und immer wieder dreht sie sich um, den Blick auf den Kalender gerichtet, obwohl dieser seit neuestem mit einer Küchenschürze behangen ist.. und dann klingelt das Telefon….wer stört? Das Leben...
  13. [Ohne Titel]

    Es gilt zu erzählen. Es gilt zu erzählen; – wenn nicht schon in diesem Satz die ganze Sinnlosigkeit meines Unternehmens offensichtlich würde. In diesen Worten einer toten Sprache. Einer Sprache, die nur noch in mir weiterlebt, und selbst ich spreche sie nicht, hüte mich davor, sie erklingen zu...
  14. Schuld

    In großen Flocken fiel der Schnee vom Himmel. Dazu wehte ein leichter Nord-Ost-Wind, welcher zur Folge hatte, dass die Schneeflocken kurz vor dem Kontakt mit dem Boden wieder aufgewirbelt wurden, nur um anschließend wieder zu Boden zu sinken. Obwohl es bereits Nacht war, war der Schnee gut zu...
  15. Am Anfang ist Berührung

    von Ute-Maria Graupner Der glitschige Frosch lebte in einem Wasserloch und quakte nach einer Fröschin. Das Spiegelbild im Wasser verriet ihm, dass sein linkes Auge traurig in die Welt blickte, und die grüne Farbe nicht gleichmäßig auf seiner Haut verteilt war. Die unappetitlichen, kleinen...
  16. Es war einmal ein Mädchen

    von Ute-Maria Graupner Es war einmal ein Mädchen, das machte sich auf den Weg, Körper, Gefühle und Geist zu erforschen. Es begegnete vielen Menschen, die sie zum Turnen, Klettern, Atmen, Entspannen und wieder zum Turnen, Klettern, Atmen, Entspannen aufriefen. Das Mädchen hatte viel Freude...
  17. Bis zum Ende meines Lebens

    „Na los!“ Der Mann sah mich an. „Was ist daran so schwer sich drei Sachen zu wünschen?!“ Er kratzte sich an seinem Vollbart. „Ersteinmal“, sagte ich „glaube ich nicht, dass Sie meine Wünsche erfüllen können, und selbst wenn, sie würden dafür keinen einzigen Cent kriegen!“ Seine blauen...
  18. Spezialanfertigung Mensch

    Es war einmal ein junger Mann. Voller Freude und mit einem wirklich guten Herz. Seine Seele war rein, und doch hatte er nicht genug Einsicht in die Welt. Eine Brille hatte man ihm aufgesetzt, mit der man alles in seiner Lieblingsfarbe sieht. Seine war rotgold. So fing er, wie all die andern...
  19. Gegensatz

    „Die Noten Ihres Sohnes sind gut. Ich bin sehr zufrieden mit seinen Leistungen“, sagte der Lehrer. „Ja, mein Mann und ich sind auch sehr zufrieden“, erwiderte die Mutter stolz. Sie war so froh, dass ihr Sohn, der seit einem halben Jahr die dritte Klasse von Herrn Bungartz besuchte, keine...
  20. Die letzte Welt

    Ein einheitlicher Raum. Gerade, symmetrische Strukturen. Keine Brüche, Unebenheiten oder chaotischen Verhältnisse. Ordnung und Reinheit. Helles Licht flutet den Raum. Alles ist weiß; alles ist gleich. Alle wollen gleich sein und sind es nun auch. Da liegen sie nieder – die Gleichen und...

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