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horror

Genre: horror

  1. Das Mädchen mit der eisernen Maske

    I. Jette und Sandra Die achtjährige Jette - in ihrem Schlabberlook - hatte das Gesicht eines Kieselsteins, mit kleiner Nase und einem fast lippenlosen Mund, aus dem das gesunde Auge ungläubig blickte. Vier Mädchen, alle älter als sie, standen um sie herum und hielten sie fest. Sandra Tenne, die...
  2. Sopor

    Der Wechsel der Jahreszeiten war Hannah zuwider. Die Kälte schmerzte in den Knochen. Die Hände in den Taschen vergraben, zu Fäusten geballt. Der ständige Regen, das klebrige Laub im Stadtpark und matschige Erdklumpen an den Schuhen, die man bis nach Hause trägt. In der Abenddämmerung war alles...
  3. Penalty

    horror 
    Penalty Leslie Dutch eilte wutentbrannt über die spärlich beleuchtete Straße. „Dieser verfluchte Scheißkerl“, dachte sich die einundzwanzig jährige Studentin. Manchmal fragte sie sich, was nur so falsch an ihr war. Leslie war hübsch, lange schlanke Beine, wunderschöne braune Haare. Sie war...
  4. Schein und Sein

    Es war eine düstere Novembernacht und ich war allein Zuhause. Der Hund hatte schon ein paar Mal angeschlagen, als er gegen Mitternacht endlich Ruhe gab. Ich wälzte mich noch eine Weile hin und her, hörte das alte Haus knarren und war gerade eingeschlafen, als ich spürte, dass es ganz hell im...
  5. Schachmatt

    Der Aschenbecher füllt sich. Ich drücke die nächste Kippe aus. Ich muss mindestens schon die halbe Schachtel verraucht haben. Schmecken tun sie mir nicht, den Drang zu rauchen empfinde ich schon lange nicht mehr. Warum zünde ich mir dann eine nach der anderen an? Ich weiß es nicht. Vermutlich...
  6. Ein Tag wie jeder andere

    Es war ein Tag wie jeder andere – das Schiff legte im Hafen an, die Matrosen brachten die Säcke und Fässer an Land und fluchten lautstark über den Regen. Es regnete immer in Velkhaven, immer. Das einzige, was noch alltäglicher war als der Regen, war der dichte Nebel, der zwischen den alten...
  7. Geschenke

    Polter....Rumpel... Mitten in der Nacht erwachte eine junge Frau aus ihrem Schlaf. Müde und mit leicht geschwollenen Augen. Mika blinzelte ein paar Male um dieses unangenehme Gefühl los zu werden. Es rauschte in ihren Ohren, da das Herz schwer Blut durch die Adern pumpte. Einen Moment lang war...
  8. Der Misanthrop

    Ich hasse Menschen. Sie sind ein Plage. Eine Krankheit, die die Erde befallen hat und sich einfach nicht vernichten lässt. Alles Parasiten... Wenn ich in die Gesichter hier um mich blicke, dann kriege ich das Kotzen... Nur Fassaden... Guck dir das an, nach außen hin sind sie alle am lächeln…...
  9. Du sonderbares Licht meines Lebens

    Als er geboren wurde, hatte ich Tränen in den Augen. Er sollte das Licht meines Lebens werden. Doch nun, so wie ich ihn jetzt ansehe, steigt aus der Tiefe meines Inneren ein Gefühl hervor, das ich nicht beschreiben sollte. Seine Mutter badet ihn, ihn, einen 12-Jährigen; fährt über seine...
  10. Der Versuch

    Tag 1: 17. Mai 2017 Sehr geehrter Leser dieser Aufzeichnungen, ich heiße Andreas Klawie, bin 63 Jahre und wahrscheinlich dem Tode geweiht. Ich weiß zur Zeit nicht, was genau geschehen ist; trotzdem jagt es mir eine riesengroße Angst ein. Das Schlimmste ist die Ungewissheit, was dahinter steckt...
  11. 3 x 12 oder: Der Tag an dem ich Lufinger traf

    Sehr geehrter Herr Libling Unser gemeinsamer Freund, Herr Aigel, hat mich darauf hingewiesen, dass sich in Ihrer Sammlung die „5 Schilling aus der Grafschaft zu Ebersberg aus dem 14 Jh.“ befinden. Genau diese Münze suche ich bereits seit Jahren und es ist mir ein großes Anliegen diese zu...
  12. Der Einsiedler

    Er geht den Weg entlang, der an einen Trampelpfad erinnert. Vielleicht von Gämsen erschaffen. Das könnte jedenfalls ein Fremder denken. Er verläuft schräg über eine braun-grasige Wiese, im steilen Gelände des großen Berges über der Baumgrenze. Links geht es tief ins Tal hinunter. Dort, tief...
  13. Die Falsche

    horror 
    Die Falsche Frido Krömmelbein, der Frauen hasste, hatte eines schönen Tages einen Spaziergang in den Wald unternommen, als ihm, er hatte den Aussichtspunkt fast erreicht, eine Joggerin begegnete. Frido wurde weiß, Frido erglühte, dann kehrte allmählich seine gewöhnliche Gesichtsfarbe, eine Art...
  14. Der Taucher

    Das dunkle Wasser schwappte glucksend am Bootsrand entlang, während Nick die Paddel mit einem ewig gleichen Platsch, Gluck ins Wasser stemmte. Vor ihm lag Steffi, die ihren Kopf auf seinem Schoß ablegte und mit geschlossenen Augen zufrieden lächelte. Ihre Dreads schienen überall in der vorderen...
  15. Space Trap

    Space Trap Privates Logbuch des Kapitäns, John Biggs, des Minenraumschiffs Insomnia 16.07.2644 18:02 Erd-Standardzeit Unser kleines acht Mann Schürfunternehmen, in dem Asteroidenfeld K214, hat bisher kaum etwas eingebracht. Wir haben in diesen gottverlassenen Felsbrocken nur zwei Tonnen...
  16. Jedem seine eigene Hölle

    Wie lange ich nun schon hier bin, kann ich gar nicht genau ausdrücken. Nicht nur, weil es hier keine Anzeichen für Tag und Nacht gibt. Nein. Das, was ein Mensch unter dem Begriff „Zeit“ versteht, gibt es hier nicht. Trotzdem muss ich mich Begriffen bedienen, die an ein Konzept der Zeit gebunden...
  17. Ein Glas Wein für Mr. Smith

    Das Mädchen auf dem Foto lächelte. Sie war hinreißend schön. Vielleicht zehn Jahre alt, und schon jetzt war deutlich zu erkennen, dass sie irgendwann jedem Burschen den Kopf verdrehen würde. „Ihre Tochter?“ Blaine deutete mit einem knappen Nicken auf das Foto. Der Mann hinter dem riesigen...
  18. Invasion der Mutanten

    Das Trommeln der Hubschrauberrotoren erfüllte die Nacht und drang paukenschlagartig in Christians Unterbewusstsein. Er blinzelte. Blinzelte erneut. Dann war er wach. Er tastete nach seiner Brille. Durch Spalten der nicht ganz heruntergelassenen Jalousie glaubte er Suchscheinwerfer zu sehen, die...
  19. Ein Spiel mit Konsequenzen

    Der Raum war weiß. Dämmriges, flackerndes Licht durchflutete das Zimmer. Nur ein Tisch und zwei Männer, ganz in schwarz gekleidet, beinahe völlig verhüllt saßen sich gegenüber. Der Zigarettenqualm sammelte sich unter der Decke und es schien, als zogen kleine Nebelschwaden von links nach rechts...
  20. Der Traum

    Tom befand sich mitten auf einem gottverlassenen Feld. Weit und breit war niemand zu sehen, kein Haus, keine Laterne und kein Tier. Es war still und Tom hatte Angst, so schreckliche Angst. Er irrte in dieser Einöde schon seit langer Zeit umher. In seinem Herzen befand sich keine einzige...

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