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alltag

Genre: alltag

  1. Tomoko

    Als ich Tomoko in der Stadt wiedererkannte, war Helene nicht da. Sie habe ich erst einige Tage später in Tomokos Begleitung gesehen. Es ist auch besser so, denn bei Helenes Anblick hätte ich das flüchtige Zwitschern vermutlich überhört. Ich kam vom Supermarkt zurück zur Arbeit. Meine Frau hatte...
  2. Für einen Moment ...

    alltag 
    Langsam fährt der Wagen die Straße hinunter. Das kleine Mädchen winkt noch einmal durch die Heckscheibe, bevor sie abbiegen. Ein süßes Kind, lebhaft. Die blonden Locken verschwitzt vom Toben im Garten. Ich gehe zurück ins Haus. Die untere Etage ist bereits leergeräumt. In der Küche lasse ich...
  3. Kajaltränen

    „Shit. Das war’s. Mein Leben ist vorbei!“, schrie Lynn nervös, während sie wie ein wildes Tier in Gefangenschaft in ihrem kleinen Zimmer auf und ab ging und zu weinen begann. Bis auf zwei Fingernägel hatte sie ihre French Glitter Nails komplett abgekaut, der Kajal und ihr Make-up vermengten...
  4. Die Spezialität des Hauses

    Noch hat mein Sohn die Pubertät nicht erreicht und so zeigt er sich ab und an bereit, etwas mit mir zusammen zu unternehmen, auch wenn es mir nicht immer Spaß bereitet. So wie neulich auf dem Rummel. Einer der wenigen Orte, an denen man auch im heißesten August, Schmalzkuchen bekommen kann. Dort...
  5. Die alte Frau und das Meer

    Jeden Tag geht die alte Frau aufs Meer und pflanzt einen Baum. Morgens nach dem Frühstück schultert sie ihre Werkzeuge, nimmt den noch kleinen Baum auf den Arm und geht los. Die windstillen Tage sind ihr am liebsten, schließlich wird sie auch nicht jünger. Dann hüpft sie bei der Brandung nur...
  6. Scharfe Sachen

    „Kommt mich alle in China besuchen!“, lud Petra uns ein, bevor sie für ein Jahr nach Peking zu Moritz, ihrem Freund, zog, der dort für BMW arbeitet. „Wir haben genug Platz. Uns steht ein ganzes Appartement für unsere Gäste zur Verfügung.“ Also flogen Andreas und ich vergangene Ostern in das...
  7. Frau K.

    Und wieder habe ich Schicht mit Frau K. Einerseits freue ich mich darüber. Frau K. ist eine liebenswerte Kollegin, zurückhaltend, fast schüchtern, sehr hilfsbereit und an guten Tagen kann sie sogar witzig sein. Ihr Äußeres lässt das zunächst nicht vermuten. An ihr ist alles spitz, ihre Nase...
  8. Ohrotik

    Schauen Sie mich an, nicht in meine Augen, sondern tiefer, nein, nicht so tief! Sehen Sie es denn nicht? Ich habe einen Satz heiße Ohren. Früher versuchte ich, diese schamhaft zu verbergen, fand ich doch ihren Hang zu Apostasis otum, also zum Abstehen, eher anstößig. Zwar schmiegen sich meine...

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