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Meine Ess(bare Freundin)

Seniors
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10.10.2006
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Meine Ess(bare Freundin)

Weil meine Freundin aus Schokolade besteht, können wir nicht nach Italien fahren. Sie würde schmelzen. Behauptet sie.
Den Sommer 2006 hat sie vor dem Kühlschrank verbracht, ich weiß das noch, weil sie beim Polenspiel eingeschlafen ist, mit dem Kopf im Obstfach, ich musste sie dann rausziehen - ihre Nougatschultern waren schon ganz spröde. Und dabei hab ich sie nur zufällig entdeckt. Weil Fußball ohne Bier, also da bin ich Traditionalist.
Es ist nicht immer leicht mit ihr, aber es hat auch Vorteile. Ihre Fingernägel sind Mandeln, da reißt nichts ein. Vor Orangenhaut im Alter fürchte ich mich auch nicht bei ihr. Gut, der Sex ist schwierig, sicher, aber wenn sie mal eine Erkältung hat, dann niest sie kleine Pfefferminz-Schokostückchen raus. Natürlich ein wenig eklig, aber köstlich, wirklich köstlich.
Freilich, sie sieht das nicht gerne, ich muss das hinter ihrem Rücken machen, aber wenn sie grad nicht hinsieht, dann schlürfe ich die kleinen After-Eight-Babies kurz vom Regal, oder von der Fensterscheibe oder von wo auch immer sie sie hingeniest hat. Es ist jedes Mal der Höhepunkt des ganzen Monats - ich bete heimlich für Erkältungen, wenn ein Kollege die Grippe hat, werde ich sein bester Freund.
Mein Versuch, sie zu überreden, doch das Spülen nach Klogängen zu unterlassen, nun … der hatte keine sehr positive Resonanz. Ich glaube die Worte „perverses Schwein“ fielen und eine Tür flog. Sie kann manchmal schon sehr energisch sein. Ob sie dann nach Chili schmeckt?
Ihre Augen sind Trüffel, ihre Haare Karamell, die Sommersprossen auf ihrer Nase sind Krokantsplitter und ich glaube, hm, nein, ich bin mir fast sicher, sie schwitzt Marzipan. Manchmal sitzen wir am Frühstückstisch und ich rühre in meinem Müsli und will ihr sagen: „Schatz, halte doch mal deinen Finger hier rein, mir ist nach etwas Schoko-Milch.“ Manchmal, wenn sie auf dem Sofa eingeschlafen ist, da will ich meinen Kopf tief in ihr Karamell-Haar vergraben, im Duft schwelgen, einen Mund voll nehmen und ihre Mandel-Fingernägel zum Nachtisch.
Wenn man einmal damit angefangen hat, kann man gar nicht mehr aufhören. Man denkt immer weiter. Man überlegt sich, wie sie wohl zu Fleisch schmeckt. Das ist ja der neuste Trend: Fleisch und Schokolade. Und ehe man es sich versieht, sitzt man über einem Jägerschnitzel und spielt mit dem Gedanken, seine Freundin zu fragen, ob sie denn mal das Salz rüberreichen könne, mit ihren schokobraunen Armen.
Es geht nicht, es macht mich wahnsinnig, ich kann auch mit keinem darüber reden. Niemand versteht mich. Wenn ich zu Nick gehe, meinem besten Freund, und ihm erzähle, was mit mir los ist, dann sagt er: „Jetzt ist bald Weihnachten, hast du keine Angst, dass sie dich mit einem Schokoweihnachtsmann betrügt? Und was ist mit Ostern? Sodomie? So ein Schoko-Rammler.“ Dann lacht er und ich natürlich mit, aber leise.
Und wenn ich Fremden davon erzähle, denken sie, es wäre eine Metapher. Oder eine Allegorie. Oder solch eine Sache.
Vor zwei Tagen ist es dann passiert. Es war ein Dienstag, da schlafen wir immer miteinander. Ich lag auf ihr und Eiswürfel unter ihr. Sie schmilzt sonst. Behauptet sie. Mit ihr zu schlafen ist so, als würde man durch ein Düfte-Paradies wandern. Sie riecht nussig und schokoladig, manchmal bilde ich mir auch ein, Straciatella zu riechen und Minze, Karamell und Vanille, obwohl Vanille natürlich gar keine Schokolade ist. Vor zwei Tagen war es besonders stark, ich lag auf ihr und stellte mir vor, mein kleiner Freund wäre ein Duplo, die längste Praline der Welt. Und … ich weiß auch nicht, irgendwas war ganz anders. Sie war wild, ihre Trüffel leuchteten, sie schwitzte und stöhnte, streckte mir ihre mit Smarties überzogene Zunge entgegen und leckte in meinem Gesicht umher, dann biss sie mir mit ihren diamantscharfen Toblerone-Zähnen in die Schulter und … ich biss zurück.
Ein mundgroßes Stück Nougat aus ihrer Schulter heraus. Sie schrie, stieß mich von sich und ich, noch Nougat im Mund, lag neben ihr und wollte grade kauen, meine Zunge liebkost von ihr, mein ganzer Mund voll mit ihr, grade wollte ich meine Zähne ins Nougat vergraben, kauen und schlucken, schlucken und kauen, da knirschten die Eiswürfel und sie gab mir eine Ohrfeige, so heftig, dass all die schönen Nougatstückchen aus meinem Mund hinaus durch die Luft segelten. Danach warf sie mich aus der Wohnung.
Ich kaufte Nougat, das edle Zeug, direkt aus Belgien, ein halbes Vermögen hab ich dafür bezahlt und als ich zurückkehrte, da war die Tür weit offen und sie saß in der Küche, mit entblößter Schulter. Ich küsste sie in den Nacken und sie sagte: „Früher oder später musste das passieren.“
„Ja“, sagte ich, und machte mich daran, das Nougat im Wasserbad zu erhitzen. „Aus Belgien“, sagte ich.
„Hm“, machte sie.
Als das Nougat flüssig war und begann, Bläschen zu werfen, nahm ich einen Kochlöffel, tauchte ihn hinein, bis er glasiert war, und strich die Spachtelmasse auf die Schulter meiner Freundin.
Sie stöhnte leise auf und sagte: „Ich liebe dich.“
Sie ist dann früh ins Bett gegangen, mit ihrer neuen Schulter, und auf dem Küchentisch sah ich schwarzbraune Tröpfchen glitzern. Ich tunkte einen Finger hinein und leckte ihn ab. Es war Schokolade, nein, Schokolade nicht, die Essenz der Schokolade. Pure Schokolade.
Tränen.
Das war ja das erste Mal, dass ich sie richtig aß.
Meine Geschmacksknospen explodierten, mir wurde schwindlig, alles drehte sich, ich musste mich am Tisch festhalten, denn ich zitterte am ganzen Körper. Ich leckte über meine Lippen, sah über die Schulter in Richtung Schlafzimmer und, ich kann es nicht verhehlen, ein Lächeln glitt über mein Gesicht, als ich die Heizung hochdrehte.

 

Hallo Quinn,

eigentlich hab ich gar keine Zeit, die Arbeit wartet.
Daher nur kurz:

der Plot hat was! *verneig*
Die Umsetzung ist mir noch zu unausgereift an manchen Stellen.
Da kommt nicht herüber, was du für eine Stimmung erzeugen willst. Dein Prot ist teils unaufgeräumt in seinem Verhalten und das stört.

Vor Orangenhaut im Alter fürchte ich mich auch nicht bei ihr.
Das könntest du positiv formulieren. Was ist dein Prot? Ist er verrückt nach ihr? Begeistert von ihr? Dann sollte er es durchgängig, fast wie ein Schokoholic sein.

Überhaupt wäre das für mich das faszinierende an deinem Plot, dass du Erotik mit Schokolade verbinden könntest, denn die Geschichte birgt sehr viel Erotik in sich.
Aber z.B. der nachfolgende Satz ist tödlich und zerstört die Stimmung:


Gut, der Sex ist schwierig, sicher, aber wenn sie mal eine Erkältung hat, dann niest sie kleine Pfefferminz-Schokostückchen raus. Natürlich ein wenig eklig, aber köstlich, wirklich köstlich.
nein nicht eklig!!! Weg mit dem Wort eklig.

Der Text könnte insgesamt viel deutlicher vom Prot berichten und zwar all das, was er von ihr bekommt, könnte wesentlich genussvoller dargestellt werden. Er könnte mehr genießen und er könnte auch ihr Genuss verschaffen, indem er ... ;) das überlass ich dir.
Das ist alles noch ein bisschen karg.
Im Moment erschöpft sich die Story in dem wirklich ungewöhnlichen Plot.

Da ich aber von deinen anderen Geschichten her weiß, wie gut du manche Dinge ausformulieren und darstellen kannst, wünsche ich mir, dass du diese Story mit mehr Atmosphäre ausstattest und ihr mehr Esprit gibst.

Hoffe, es ist trotzdem klar geworden, dass das eine verdammt gute Geschichte werden kann und sie bereits auf dem besten Weg ist.

Lieben Gruß
lakita

 

Hallo Quinn,

Ob sie dann nach Chilli schmeckt?
"Chili", wenn mich nicht alles täuscht.

Sie riecht nussig und schokoladig, manchmal bilde ich mir auch ein, Straciatella zu riechen und Minze, Lakritz und Vanille, obwohl das natürlich gar keine Schokolade ist.
Weiter oben behauptest du schon, sie habe Lakritz-Haar - da verwundert es offenbar nicht, dass das keine Schokolade ist.

Tja, ist man pervers, wenn man das Verlangen verspürt, seine Freundin zu verspeisen? Ja, wahrscheinlich.
Aber... gilt das auch, wenn sie aus Schokolade ist...?
Unterhaltsame und auch irgendwie sehr interessante Geschichte. Interessant eben, weil die Bedingung, von der ausgegangen wird, derartig abgedreht ist.
Ja, ein paar weitere Informationen über den Protagonisten wären vielleicht tatsächlich nicht übel, denn irgendetwas, so lässt der Schluss vermuten, ist ja wohl wirklich nicht ganz richtig bei ihm. Andererseits darf die Geschichte natürlich auch nicht zerdehnt werden. Vielleicht wäre es machbar, die erotischen Passagen auszubauen und quasi im selben Zug den Charakter des Protagonisten etwas mehr auszuleuchten. Dann wäre was los und die Geschichte gewänne zugleich an Tiefe.


Gruß,
Abdul

 

hallo Quinn,

Da bekommt doch das »ich habe dich zum fressen gern« gleich eine ganz andere Wirkung! Einerseits fand ich die Geschichte ganz nett, andererseits fand ich sie auch ganz schön dämlich, obwohl ich dafür nicht wirklich eine Begründung abgeben kann.

Mein Versuch, sie zu überreden, doch das Spülen nach Klogängen zu unterlassen, nun …
diese Art von Humor kann ich ja gar nicht ab. Wo es um Bupsen und Produkte für die Toilette geht, steige ich normalerweise aus.

das Bild der Schokoladenfrau ist meiner Ansicht nach durch die Haare aus Lakritz ein wenig ins schlingern geraten. Das passt doch auch geschmacklich überhaupt nicht zusammen, oder?

die erotischen Szenen scheinen mir ein bisschen gebremst, zu wenig sinnlich, wie Trockenübungen gewissermaßen. Das kannst du besser!

Ansonsten aber schön zu lesen, lustige Idee und passender Schluss. Gerne gelesen.
Georg

 

Hallo Quinn,

manchmal hat man halt jemand andern zum Fressen gern.

Ein Traditionalist fügt aus seiner Kleinkrämerseele heraus noch’n paar Dinge hinzu, die lakita –

wohl in der Eile –

und andere nicht erwähnt haben:

Bereits in der Überschrift solltest Du (Du siehst, ich kann mich anpassen) die Klammer weglassen. Selbst wenn sie als gag gedacht wäre, „Meine Ess“ als Titel hätte zwar das gewisse Etwas, wäre aber mehr als seltsam.

Ein Dreher, der für zusätzliche Komik sorgen könnte: „ … und leckte in meinem Gesicht umehr …“

Eine Frage: Was ist „Schukolade“? Ein Schutzkontakt mit Lade wäre in mancher Beziehung eine hilfreiche Einrichtung, aber doch nicht in Deiner Geschichte!

Und die unvermeidliche Bemerkung zum Konjunktiv:
Schmölzen wir nicht dahin, wenn statt eines „sie würde schmelzen“ „sie schmölze“ unser Auge und Ohr kitzelte?

Hat mir gefallen und ich hab gerade jetzt Heißhunger auf zartbittere Herrenschokolade, ähm,

da sind die 100 g schon weg …

Gruß

friedel


PS: Konnte man im Sommer 2006 beim Polenspiel einschlafen? Selbst im Handball ist es ein halbes Jahr später nicht möglich gewesen …

 
Zuletzt bearbeitet:

Hi Quinn,

eine wahrlich seltsame Story. Zu meckern habe ich eigentlich nichts, zerinterpretieren möchte ich sie auch nicht. So wie sie ist, ist sie ein leckerer Happen, der Appetit auf mehr macht. Und das ist gut so.
Der letzte Satz ist ein Geniestreich, wie ich finde. Habe mich die ganze Zeit über gefragt wie du die Idee auslaufen lässt. Ein besseres Ende hättest du kaum finden können.
Rundum gelungenes Leckerli

edit: den Titel finde ich doof

grüßlichst
weltenläufer

 
Zuletzt bearbeitet:

Tach Quinn!

Meine Güte was für eine Geschichte. Die Idee ist klasse, da sind tolle Stellen drin, allerdings finde ich auch, dass das Gesamtbild ein bisschen roh wirkt. Da musste noch ein bisschen conchieren! :D Oder wie das heißt.

ich musste sie dann rausziehen - ihre Nougatschultern waren schon ganz spröde -, um an mein Bier zu kommen.

Entweder Gedankenstrich oder Komma, nicht beides. Aber ich finde den letzten Teil des Satzes kannst du dir auch sparen, über den bin ich gestolpert. Oder du baust den Satz halt um, aber so klingt es nicht so gut.

aber wenn sie mal eine Erkältung hat, dann niest sie kleine Pfefferminz-Schokostückchen raus. Natürlich ein wenig eklig, aber köstlich, wirklich köstlich.

Boah. Das ist echt abartig. Aber sowas von! Ich reg mich jetzt nicht ewig drüber auf, ich muss schließlich steigerbar bleiben. Den Popelteil würde ich kürzen. ;)

Ihre Augen sind Trüffel, ihre Haare Lakritz, die Sommersprossen auf ihrer Nase sind Krokantsplitter

Zwei Dinge. Das zweite „sind“ kannst du streichen, klingt besser. Die Haare aus Lakritz finde ich auch unpassend. Das passt einfach nicht zur Schokolade. Ich meine, Marzipan, Mandeln, Pfefferminz und so, da geh ich mit, aber ich habe noch nie mit Lakritz gefüllte Schokolade gegessen. Bin ich auch gar nicht scharf drauf.

ich bin mir fast sicher, sie schwitzt Marzipan.

Da entsteht bei mir kein Bild. Marzipan ist ja nicht flüssig und naja, da kann ich mir nix drunter vorstellen.

Das ist ja der neuste Trend:

Okay ist nicht falsch, aber ich finde „neueste“ liest sich schöner. :)

Jetzt ist bald Weihnachten, hast du keine Angst, dass sie dich mit einem Schokoweihnachtsmann betrügt?

:rotfl:

Es war ein Dienstag, da schlafen wir immer miteinander.

Die alten Spießer. :)

streckte mir ihre mit Smarties überzogene Zunge entgegen

So und jetzt: Streich das!! Das ist echt abartig! (Wo ist der Esel... argh!) Ich muss da an diese widerliche Almighurt-Werbung denken, ein Grund, warum ich nicht mehr fernsehe, die mit der Erdbeerzunge. Boah...

leckte in meinem Gesicht umehr

umher

Ein mundgroßes Stück Nougat aus ihrer Schulter heraus.

Das „heraus“ würde ich streichen. So klingt das komisch, und wenn schon Halbsatz dann richtig. ;)

Meine Geschmacksknospen explodierten, mir wurde schwindlig, alles drehte sich, ich musste mich am Tisch festhalten, denn ich zitterte am ganzen Körper. Ich leckte über meine Zunge, sah über die Schulter in Richtung Schlafzimmer und, ich kann es nicht verhehlen, ein Lächeln glitt über mein Gesicht, als ich die Heizung hochdrehte.

Das Ende ist echt klasse. So richtig schön gemein, aber auf eine nette Art irgendwie. Aber das muss auch sein, bei dem Titel! Wenn er schon ne Schokoladenfrau hat, muss die auch gegessen werden, sonst wärs ja witzlos. Hätte mich auch stark gewundert, wenn er es nicht getan hätte. Und was den Titel angeht, der ist echt geil! :) Ist zwar so, dass Meine Ess an sich keinen Sinn ergeben würde, so wie bei Meine Ex (es sei denn, der Prot lispelt) also braucht der Titel schon die Klammer. Ich hoffe ich rede kein wirres Zeug, aber ich glaub du weißt schon was ich meine.
Erotisch finde ich die Geschichte übrigens gar nicht. Diese Schokoladenfrau find ich schon ein bisschen unheimlich. :)

Hat mir gut gefallen, deine Geschichte.

Liebe Grüße,
vom strudel

 

Hallo Quinn, man sieht ja schon an den Quadrilliarden von Kommentaren, was der Text fuer Reaktionen ausloest! Eine herrlich absurde Idee, das muss der Neid dir lassen. Und auch das Ende finde ich scheon fies und gelungen.
Zwischenzeitlich hatte ich ein paarmal das Problem, dass ich mir die Schokoladenfrau beim besten Willen nicht vorstellen konnte, trotz all der Beschreibungen. Irgendwie hatte ich immer nur so ein Lebkuchenfrauengesicht vor mir, mit einem O- foermigen erstaunten Zuckergussmund. Wahrscheinlich ist es einfach so absurd, dass man es nicht mehr erfassen kann. Deswegen kann man sich wohl auch die Sexszenen usw. nicht vorstellen. Allein das Geschmiere ..
Die tiefenpsychologische Deutung ueberlasse ich lieber den anderen.
Eine herrliche Idee!
Gruss, sammamish

 

Hey Quinsäy

edit: den Titel finde ich doof

Finde ich auch.
Ansonsten habe ich auch nichts zu meckern, wurde bereits erwähnt - Ekelfaktor: der Toiletten-Satz und der Popel, als der Prot. es selbst eklig findet, dann kann man das nicht mehr lecker finden. Die Sätze nehmen der Geschichte diese märchenhafte Atmosphäre und der Schokoladen-Lady diesen traumhaften Reiz.
Für die stilistischen Einzelheiten wird dir da Andy weiterhelfen, wie von allen schon gesagt - eine wirklich gute Geschichte - die besonders von der innovativen Idee lebt. (Ich versuche mich gerade zu erinnern, ob es diese Idee schon mal in nem Film gab ... aber verdammt mir fällt gerade keiner ein. ;)

Cu JoBlack

 

Sehr amüsant. Nur zwei kleine Kritikpunkte:

1. "sie schwitzte Marzipan" ist supercool. Trotzdem: Nicht wiederholen. Einmal reicht.

2. "Ich leckte mir über die Zunge" geht rein anatomisch nicht. Vermutlich meinst Du Lippen.

Gute Arbeit, für solche Geschichten wurde diese Rubrik erschaffen (ich hab sie mal moderiert und das nicht überlebt, ich muss es also wissen).

Uwe
:cool:

 

Ach, sollen die anderen sagen, was sie wollen.

Das war sicher das Schmackhafteste, das ich in letzter Zeit lesen durfte.
Herrlich.

lg
lev

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo Quinn,

ooouh, ich würd am liebsten selbst in sie beißen!

Den Sommer 2006 hat sie vor dem Kühlschrank verbracht, ich weiß das noch, weil sie beim Polenspiel eingeschlafen ist,

Auch wenns ein WM-Jahr war: Konkrete Zeitangaben stören mich meist in solchen Geschichten, zumal es in diesem Falle auch keinen wichtigen Grund dafür gibt - 2003 war übrigens noch heißer, aber da war der Prot sicher noch nicht mit ihr zusammen ;).

Manchmal wenn sie auf dem Sofa eingeschlafen ist, da will ich meinen Kopf tief in ihr Lakritz-Haar vergraben, im Duft schwelgen, einen Mund voll nehmen und ihre Mandel-Fingernägel zum Nachtisch.
Manchmal, wenn
Vor zwei Tagen war es besonders stark, ich lag auf ihr und stellte mir vor, mein kleiner Freund wäre ein Duplo, die längste Praline der Welt.
Wenigstens prahlt der Prot nicht mit einem Snickers 2Pack ;)

Ein mundgroßes Stück Nougat aus ihrer Schulter heraus.
Das ist leider kein ganzer Satz.
„Ja“, sagte ich, stellte einen Topf auf den Herd, gab das Nougat hinein und erhitzte es. „Aus der Schweiz“, sagte ich.
:sconf: Aber bitte im Wasserbad! Dir brennt sonst der Topfboden sofort an.


Du beschreibst sinnlich ihre Körperausdünstungen, ihr Rotz wird fast zu einem Schlaraffenland-Regen, sein Wunsch wäre noch das Ergründen ihres ausgeschiedenen Darminhaltes - was mir als I-Tüpfelchen an Geschmack noch fehlt ist die Crème (Mousse au chocolat vielleicht?), die er sich an ihrer Vagina erlecken könnte :D

Im Gegensatz zu einem Vorkritiker konnte ich sie mir sooo gut vorstellen - ob es daran liegt, dass ich Schokolade fast so gerne esse wie hier auf kg.de gute Geschichten zu lesen?

Danke.

bernadette

 

Hallo Quinn,

köstlich, köstlich!
Ich persönlich träum ja von nem Ons mit einem Leberwurstmann. Der Löwensenf liegt jedenfalls immer im Kühlschrank parat.
Das Ende der Geschichte (und nicht nur der Geschichte:)) finde ich korrekt. Wenns der Prot nicht tut, tut es ein anderer, nur das der Prot es sich redlich verdient hat. Hat mir gefallen, bis auf die Überschrift, da muß ich manchem Vorkritiker beipflichten. Würde die Geschichte in Köln passiert sein, dann hätte der Express sie bestimmt mit "Dat ärm Läckerschen" betitelt. (Läckerschen steht für eine sehr attraktive! Person).

Gerne gelesen.

Liebe Grüße
Katinka

 

Ich persönlich träum ja von nem Ons mit einem Leberwurstmann.
Oh, bitte verschone uns aber davon zu lesen :D - da stelle ich mir sofort das Michelin-Männchen in Grau vor.

Ich möchte noch anmerken, dass ich mit dem Titel auch so meine Probleme habe - dem fehlt eine Portion Geschmeidigkeit.

 

Oh, bitte verschone uns aber davon zu lesen - da stelle ich mir sofort das Michelin-Männchen in Grau vor.

aber bernadette, wo käme ich dahin...tsetsetse...jede Frau hat doch ihre unveröffentlichten Geheimnisse;)
Oder?!?

LG
Katinka

 

Hui, ich glaube so viele Antworten hatte ich in so kurzer Zeit noch nie, und dass obwohl nichtmal irgendwas Schweinisches im Titel ist.
Man möge mir verzeihen, wenn ich jetzt in mehreren Häppchen antworte.

Hallo Lakita,

Da kommt nicht herüber, was du für eine Stimmung erzeugen willst. Dein Prot ist teils unaufgeräumt in seinem Verhalten und das stört.
Ja, da hast du recht, er ist "unaufgeräumt", weil er mit sich selbst ringt. Er will sie kosten und dann doch wieder nicht.

Das könntest du positiv formulieren. Was ist dein Prot? Ist er verrückt nach ihr? Begeistert von ihr? Dann sollte er es durchgängig, fast wie ein Schokoholic sein.
Er ist besessen von der Vorstellung, seine Freundin zu verspeisen, aber er ist von dieser Vorstellung nicht sonderlich "begeistert" würd ich sagen, er hat ja Probleme damit.

Überhaupt wäre das für mich das faszinierende an deinem Plot, dass du Erotik mit Schokolade verbinden könntest, denn die Geschichte birgt sehr viel Erotik in sich.
Das wäre wirklich eine erotische Geschichte, aber eine, die ich nicht schreiben kann und möchte. Natürlich spielt hier die Erotik eine Rolle, etwas Obsession, aber die Erotik sollte etwas verstörendes haben, nichts genußvolles.

Da ich aber von deinen anderen Geschichten her weiß, wie gut du manche Dinge ausformulieren und darstellen kannst, wünsche ich mir, dass du diese Story mit mehr Atmosphäre ausstattest und ihr mehr Esprit gibst.
Na ja, ob ich das jetzt so gut kann. Ich fände eine Geschichte, die die Leidenschaft zelebriert, diese Erotik und Schokolade-Nummer ... natürlich könnte man da was richtig Scharfes draus machen und sich da in Bildern suhlen, aber das ist echt nix für mich. Ich krieg sowas nicht gebacken und möchte das auch gar nicht, ich kann mal ein paar Sex-Szenchen schreiben, weil das in den Action-Dingern dazugehört, aber ... puh, dann hört's auch schon auf. :)
Ich geb den Grundplot hier gerne frei, wenn da einer was ganz und gar "Erotisches" draus machen will, meinen Segen hat er, ich würd mich sogar drüber freuen.

Danke dir für deine Rückmeldung, Lakita
Quinn

Hallo lea,

Ja, nach dem ersten Satz war ich mir schon sicher, dass dieser Text großartig werden würde - und auch, wenn sicherlich noch einige stilistische Kleinigkeiten hie und da zu optimieren wären (z.B. war mir der Absatz mit Nicks Nikolauswitzen ein ZartbitterSplitter im Augen) - und er wurde es auch.
Jau, die Idee hatte ich schon ein wenig länger und als mir dann der erste Satz einfiel, war klar, dass ich das Ding schreiben musste. Nicks Nikolauswitzchen ... ja, klar. Könnte man ersatzlos streichen, zu meiner Entschuldigung, es hat noch ein wenig die Funktion (genau wie Italien und die WM) die bizarre Geschichte stärker in der Realität zu verankern, um eine ... sehr derbe Interpretation der Geschichte zuzulassen, aber es ist natürlich platt und ich hab da meiner Vorliebe für dumme Sprüche nachgegeben.

Feinschliff kommt noch, denke ich, hab da schon mit Kollegin Strudel drüber geredet und bei so vielen Kommentaren, kommen dann auch immer noch nützliche Hinweise, denke mal hier und da wird noch ein Halbsatz wegfallen oder ein Adjektiv mal, aber generell neige ich auch dazu, die Geschichte eher zu verdichten als auszuweiten.

Bin gespannt auf deinen Empfehlungstext (okay, das war dreist)
Danke dir für die Rückmeldung
Quinn

Hallo Abdul,

ja, ist man pervers, wenn man das Verlangen verspürt, seine Freundin zu verspeisen? Ja, wahrscheinlich.
Aber... gilt das auch, wenn sie aus Schokolade ist...?
Das sind doch die Fragen, die wir uns ständig stellen. :)

Mit dem Chili - jau, danke. Mit dem Lakritz-Haar ... da haben wohl einige Probleme mit, ehm, mir fiel nichts tolles ein und ich fand so Lakritz irgendwie passend.

Vielleicht wäre es machbar, die erotischen Passagen auszubauen und quasi im selben Zug den Charakter des Protagonisten etwas mehr auszuleuchten.
Dann bräuchte ich einen anderen Erzähler. Ich-Erzähler lügen ja immer, da entlarvt sie ein Stück weit schon die Sprache, also ich hab ein Faible für Ich-Erzähler in diesem Rahmen, es wird dadurch natürlich vieles unklar, weil der Leser dem Erzähler nicht in dem Maße trauen darf wie es bei einem außenstehenden Erzähler der Fall wäre, aber ich glaube die Tiefe der Geschichte liegt dann ein Stück weit darin, herauszubekommen, wie der Erzähler so tickt.
Also, wie gesagt, ich hab da einen Faible für, als Leser wie als Autor. Ich finde das spannend.

Danke auch dir für deinen Kommentar
Quinn

Hallo Georg,

diese Art von Humor kann ich ja gar nicht ab. Wo es um Bupsen und Produkte für die Toilette geht, steige ich normalerweise aus.

jau, also das seh ich jetzt nicht so krass, das ist ja auch nicht unbedingt als "Gag" gedacht, nur weil es was mit dem Klo zu tun hat. Das ist ein unangenehmer Absatz, einfach. Mit den Pfefferminz-Dingern und dem Klo, aber er ist, meiner Ansicht nach, für die Geschichte unabdingbar. Bernadette will ja sogar noch Körperausscheidungen hinzugefügt haben. :)

Mit den Erotik-Szenen - jau, die Frau liegt da auf Eiswürfel und sie haben jeden Dienstag Sex, also so wahnsinnig sinnlich ist das wohl alles nicht, sie lässt sich ja nur an diesem Abend gehen, ehm, wie gesagt das wäre wirklich eine anregende Geschichte, aber nicht unbedingt eine für mich.

Danke auch dir für deine Kritik
Quinn

Jau, ich werd jetzt mal stillschweigend schon die Änderungsvorschläge einbasteln und dann morgen auf Eure Kommentare eingehen, herzlichen Dank schon mal, die Resonanz freut mich sehr.

 

Hallo Quinn!

Klar ist deine Geschichte eine Metapher. Wenn man über eine Frau aus Schokolade schreibt, spielt man natürlich mit der Konnotation „süß“ oder „Süße“, was man ja gerne als Kosenamen verwendet. Eine weitere Konnotation, auf der deine Geschichte aufbaut, ist das „Schmelzen“.

Ihre Augen sind Trüffel, ihre Haare Lakritz, die Sommersprossen auf ihrer Nase sind Krokantsplitter und ich glaube, hm, nein, ich bin mir fast sicher, sie schwitzt Marzipan.
Das hat was von einem „Blason“. Das sind Gedichte aus dem 16.Jh., in denen jeder Teil der Frau mit Hilfe von Metaphern (z.B. ein Schmuckstück) gepriesen wird. Dein Protagonist geht aber da ja ein Stückchen weiter - seinem Begehren genügt es nicht, die Schönheit der Frau zu betrachten, sondern er macht sie zu etwas, das man sich einverleiben kann. Sie hat Angst davor, und tut alles, um sich davor zu schützen.
können wir nicht nach Italien fahren. Sie würde schmelzen. Behauptet sie.
Es war ein Dienstag, da schlafen wir immer miteinander. Ich lag auf ihr und Eiswürfel unter ihr. Sie schmilzt sonst. Behauptet sie.
Es ist die Angst vor der totalen Hingabe, die Angst davor, dass er sie total in Besitz nimmt, sie vollkommen verspeist. (die Eiswürfel unter ihr beim Sex sind ja wohl mehr deutlich). Und deswegen steckt sie ja den Kopf in den Kühlsschrank, da sie genau den nicht verlieren will. Aber er will natürlich, dass sie dahinschmilzt. Und das mit den Tränen, die sind ja bekanntlich oft der Ersatz für das Fließen anderer Körpersäfte :D.

Ist schon sehr romantisch und verspielt das Ganze (warum sollte eine Schokoladenfrau einen Stoffwechsel haben usw.), trotzdem hat Lea schon recht: Die Geschichte spricht davon, dass Sex eben kein reiner Spaß ist, sondern dass da immer um hohe Einsätze gespielt wird.

Ich finde die Geschichte in ihrer Kürze, Verspieltheit und trotzdem Ernsthaftigkeit schon ziemlich perfekt. ;)

sie schwitze
schwitzte
Ich kaufte Nougat, das edle Zeug, direkt aus der Schweiz
Belgien wäre viel besser und feiner! ;)
„Ja“, sagte ich, stellte einen Topf auf den Herd, gab Wasser und das Nougat hinein und erhitzte es.
Doch wohl hoffentlich im Wasserbad, oder?
Ich tunkte einen Finger hinein und leckte ihn ab. Es war Schokolade, nein, Schokolade nicht, die Essenz der Schokolade. Pure Schokolade.
Tränen.
Das war ja das erste Mal, dass ich sie richtig aß.
Nein, Logikfehler, er hat ja ihre Nasentröpfchen auch schon zu sich genommen.

Gruß
Andrea

 

So, weiter geht's:

Hallo Friedrichard,

Bereits in der Überschrift solltest Du (Du siehst, ich kann mich anpassen) die Klammer weglassen. Selbst wenn sie als gag gedacht wäre, „Meine Ess“ als Titel hätte zwar das gewisse Etwas, wäre aber mehr als seltsam.
Mit dem Titel haben wohl viele ihre Problem. Es ist eine Zitat-Spielerei mit einem Song der Ärzte "Meine Ex(plodierte Freundin)", ich dachte der Titel wäre bekannter, ist er aber offensichtlich nicht. Ärgerlich, aber den Titel jetzt nachträglich ändern, ist auch blöd.

Schmölzen wir nicht dahin, wenn statt eines „sie würde schmelzen“ „sie schmölze“ unser Auge und Ohr kitzelte?
Es kitzelt schon, klingt aber heutzutage schon etwas gestelzt und passt, glaube ich, nicht zur Sprache des Erzählers. Die anderen Fehler hab ich ausgebessert (Schukolade, Graf Schokula stand da wahrscheinlich Pate)

Konnte man im Sommer 2006 beim Polenspiel einschlafen?
Sie verbringt ja ohnehin - Klischee, Klischee - die Zeit eben nicht vorm Fernseher, sondern im Kühlschrank. Wahrscheinlich weiß sie gar nicht, dass da jemand Fußball spielt.

Freut mich, dass dir die Geschichte gemundet hat, Herrenschokoladen jau, ich hatte auch ein Paar Schokodonuts zum Nachtisch :)
Danke dir für deine Kritik
Quinn

Hey Weltenläufer,

kurz und knapp: Das freut mich!

Danke dir
Quinn

Lo Strudel!,

Entweder Gedankenstrich oder Komma, nicht beides. Aber ich finde den letzten Teil des Satzes kannst du dir auch sparen, über den bin ich gestolpert. Oder du baust den Satz halt um, aber so klingt es nicht so gut.
Jau, gekauft. Hängt jetzt vielleicht ein wenig unverbunden in der Luft, aber das gefällt mir sehr gut.

Das zweite „sind“ kannst du streichen, klingt besser.
Das klingt immer billig, aber das ist eine von drei Stellen, an denen ich bewusst etwas "kratziger" geschrieben habe, um so einen rein melodischen Text zu vermeiden (die anderen Stellen sind der Nachsatz mit der Grippe bei Kollegen und noch irgendwo). Es ist ja kein rein "angenehmer-süßer" Text, es ist nicht Hänsel und Gretel Knusper-Knusper-Knäuschen mit Ihre Haare sind Lakritz, ihr Schweiß Marzipan, das soll schon ein Tick unmelodisch bleiben, der Leser soll das Kratzen, das Unbehagliche ruhig unterschwellig spüren.

So und jetzt: Streich das!! Das ist echt abartig! (Wo ist der Esel... argh!) Ich muss da an diese widerliche Almighurt-Werbung denken, ein Grund, warum ich nicht mehr fernsehe, die mit der Erdbeerzunge. Boah...
Ich kann jetzt auch nicht auf jede Neurose Rücksicht nehmen, Fräulein McBeal . :)
Du hast schon recht, die Werbung ist echt verstörend, aber in deiner komischen Studi-Vz-Gruppe sind auch nur 260 Leute. Wenn sie bei viertausend ist, können wir drüber reden.

Erotisch finde ich die Geschichte übrigens gar nicht. Diese Schokoladenfrau find ich schon ein bisschen unheimlich.
Ja, ich genieße das gerade, wie unterschiedlich der Text aufgenommen wird, auch von der "Idee" her, freut mich natürlich.

Danke dir für deinen Kommentar
Quinn

Hallo sammamish,

Zwischenzeitlich hatte ich ein paarmal das Problem, dass ich mir die Schokoladenfrau beim besten Willen nicht vorstellen konnte, trotz all der Beschreibungen. Irgendwie hatte ich immer nur so ein Lebkuchenfrauengesicht vor mir, mit einem O- foermigen erstaunten Zuckergussmund. Wahrscheinlich ist es einfach so absurd, dass man es nicht mehr erfassen kann.
Wenn man da einmal auf dem Gingerbread-Man-Trip ist, kommt man auch nicht mehr runter, das stimmt schon, da ist die erste Idee wahrscheinlich wichtig. Aber es ist schon anspruchsvoll für die Phantasie, klar ist es sehr absurd, so ein 1,60m großer Schoko-Weihnachtsmann mit Brüsten eben. :)
Nein, ich will da auch gar nicht zu sehr den Leuten in ihre Bilder reinquatschen, man sieht ja mit dem Detail der Lakritzhaare haben schon viele arge Probleme, es ist schon schwer vorstellbar, klar, aber das ist dann das Risiko bei solchen Pfaden.

Danke dir für deinen Kommentar
Quinn

Hallo Joan Black,

- Ekelfaktor: der Toiletten-Satz und der Popel, als der Prot. es selbst eklig findet, dann kann man das nicht mehr lecker finden. Die Sätze nehmen der Geschichte diese märchenhafte Atmosphäre und der Schokoladen-Lady diesen traumhaften Reiz.
Das gefällt mir richtig gut, gestern meinte Schrei_Bär im Chat, die Geschichte hätte etwas zerstörerisches.

(Ich versuche mich gerade zu erinnern, ob es diese Idee schon mal in nem Film gab ... aber verdammt mir fällt gerade keiner ein. ;)
Ich hab auch drüber nachgedacht. In Spaceballs gibt es einen Typen namens Pizza Hut (in Anspielung auf die Star-Wars-Figur Jabba the Hut): Der besteht aus Pizza und als er dann mal in einem Stau steht, frisst er sich selbst aus Langeweile auf.
Das wäre so das, was mir in der Richtung einfällt, aber, schau, schau: Ab und an hab ich doch mal nen eigenständigen Gedanken. :)

Danke dir für deinen Kommentar
Quinn

Hallo Uwe,

ich hab beide Anmerkungen sofort geändert.
Und das hier freut mich natürlich sehr:

Gute Arbeit, für solche Geschichten wurde diese Rubrik erschaffen

Vielen Dank
Quinn

Hallo Lev,

danke fürs Lesen und Loben.

Bon Appetit sozusagen
Quinn

 

Mit dem Titel haben wohl viele ihre Problem. Es ist eine Zitat-Spielerei mit einem Song der Ärzte "Meine Ex(plodierte Freundin)", ich dachte der Titel wäre bekannter, ist er aber offensichtlich nicht. Ärgerlich, aber den Titel jetzt nachträglich ändern, ist auch blöd.

Aber nicht so blöd wie ihn zu lassen. Ich würds wagen.

 

Dafür dass alle den Titel so scheiße finden gab es aber nen regelrechten Kommentar-Ansturm hier. Ich bin für den Titel!

 

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