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Sie und ich

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11.09.2011
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Sie und ich

Es ist schon komisch.

Ich kenne sie schon mein Leben lang. Sie ist ein Teil meines Lebens, eine gute Freundin. Nie habe ich darüber nachgedacht, ob sie vielleicht „mehr“ sein könnte.
Sie war einfach immer da. Immer da. Immer.
Sie kennt mich wahrscheinlich besser, als ich mich selbst.

Mir läuft der Schweiß runter. Von der Stirn, auf den Hals, in den Nacken, bis in den Rücken. Es ist warm. Sie ist heiß. Mir ist eiskalt. Sie sieht heute ganz besonders gut aus.
Heute ist alles anders. Vielleich ist es das Licht, vielleicht auch der Alkohol. Wahrscheinlich beides.
So wie sie Tanzt, sich bewegt. Ihr Körper. Sie ist elegant, intelligent. Sie ist ein Traum. Oder ich bin in einem Traum? Ich bin verwirrt.

In diesem Augenblick sehe ich es ganz klar. Sehe sie ganz klar. Sie ist viel mehr als nur meine „Beste“. Mehr als nur meine Vertraute.
Sie ist so sexy.
Verführerisch.
Ein neuer Mensch. Vertraut und doch so anders. Das ist ja das aufregende! Es kribbelt in mir. Ich kann den Blick einfach nicht von ihr wenden.
Ich nippe an meinem Drink. Ich fühle, wie der Wodka sich durch meinen Hals brennt. Ich spüre den Mut und die Leichtigkeit, Dinge,Gefühle die mir der Alkohol vermittelt.
Die Bässe, die Musik, das Licht. Es bohrt sich in meinen Schädel. Alles wirkt so surreal. Heute kann mich nichts aufhalten. Heute ist ein guter Tag.

Ich bahne mir einen Weg durch die Menschenmasse. Ich schiebe mich an schweißnassen gestalten vorbei, halte sie ganz fest! Nur mit meinem Blick.
Heute Nacht wird sie mir gehören.
Ich will sie. Nur Sie.

Sie schaut mich an. Fixiert mich. Sie spricht mit mir, doch ich verstehe gar nichts.

„Was ist los mit dir? Du schaust so komisch!“
„Mit mir? Nichts. Alles klar.“

Mir ist komisch. Eine Frage stellt sich noch:
Sollte man eine Freundschaft für die Liebe opfern?
Oder ist es grausam, die Liebe für eine Freundschaft aufzugeben?

Ich belasse es dabei, für heute. Ich traue mich nicht!
Ich führe das Glas an den Mund, in der Hoffnung zu vergessen.

 

Tribunal schrieb unter seine Geschichte:

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Mein Debüt, ich hoffe es gefällt. Für Kritik und Anregungen bin ich dankbar!
Grüße Tribunal
Für Anmerkungen immer ein Sonderpost, bitte!

Und damit willkommen auf kg.de :)

Leider muss ich deine Einstiegsfrage mit nein beantworten.
Das Problem mit deinem Text ist, dass er nix erzählt und nix zeigt. Im Prinzip lieferst du hier einen Tagebucheintrag, für den interessant, der ihn schrieb, für alle anderen aber belanglos. Sexy, verführerisch, die Art wie sie tanzt - das ist eine ganze Menge, um eine Person transparent zu machen. Aber nur, wenn man das auch zeigt, nicht nur die Worthülsen hinpfeffert. Die sind leer und ergeben kein Bild. Schreibe, was genau an ihr Sexy ist, wie sich das Verführerische bemerkbar macht - der Tanz wäre dafür zum Beispiel prädestiniert. Schreibe, wie sie tanzt und schon wird sie sexy und verführerisch.

Gleiches gilt für die Freundschaft

Sie kennt mich wahrscheinlich besser, als ich mich selbst.
toll - und der Leser kennt niemanden und interessiert sich damit auch null für Erzähler oder sie.
Präsentiere eine Szene, in der die Freundschaft greifbar wird und man kann auch glauben und anteil nehmen. So sind das nur Phrasen.

Hier steckt noch eine Menge Arbeit drin, bevor das eine richtige Geshcichte wird. Am besten erstmal ein bisschen umlesen hier, dabei lernt man unter Garantie am meisten.

So oder so noch viel Spaß hier

grüßlichst
weltenläufer

 

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