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Die Mission

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24.09.2000
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Die Mission

Sechs Schuss

Bitte nur zu Vergleichszwecken lesen. Die aktuelle Version befindet sich hier.


Die Mission

Der dritte Schuss traf endlich und das Blut des Feindes klatschte an die Wand. Es erinnerte Michael an das Geräusch aus seiner Kindheit, als er mit seinen Freunden im Wasser geplanscht hatte. Doch nun gab es keine Zeit zum Träumen. Er hatte noch drei Schuss in seiner Pistole und musste fliehen.
Chaos kam auf. Niemand konnte so richtig fassen, was gerade geschehen war. Ein paar Kinder rannten schreiend in dem Zimmer umher, ihre Kopfe wurden durch das Brüllen knallrot und Tränen liefen ihnen die Wangen hinunter. Andere saßen einfach nur da und glotzten ihn mit großen Augen an. Einige wenige lachten. Es war nicht leicht für sie zu verstehen, was da gerade vor sich ging, schließlich waren sie, im Gegensatz zu ihm, Kinder und keine Geheimagenten.
Michael lief zur Tür. Ein Mädchen stellte sich ihm in den Weg. Auf ihrem geröteten Gesicht sah er spuren von Tränen und in ihren Augen war Abscheu. So jung und schon so viel Hass, dachte Michael.
„Du hast sie umgebracht“, sagte die Kleine mit zitternden Lippen und bebender Stimme. Kurze Zeit erinnerte sie ihn an Jenny, das Mädchen, das in der Schule eine Reihe vor ihm gesessen war. Sie hatte auch rotes Haar und zwei Zöpfe gehabt. Kurz sah er sie vor sich, dann verschwand sie wieder. Er hatte keine Zeit für Erinnerungen.
Er stieß das kleine Mädchen zur Seite, hoffte sie hatte sich beim Sturz nicht zu sehr verletzt und stürmte aus dem Zimmer. Bei einem Einsatz eines Geheimagenten durften nicht zu viele Unschuldige verletzt werden.

Draußen befand sich ein Gang. Es war düster und Michael konnte Staub in den Sonnenstrahlen, die durch die wenigen Fenster hineinfielen, tanzen sehen. Und es war still. Zu still und nicht stimmig mit der Situation, mit dem Krieg, der hier ablief.
Geduckt ging er den Flur entlang, robbte unter den Fenstern vorbei, damit er von draußen keinen feindlichen Schuss abbekam und machte an der Ecke halt. Er atmete schwer vor Aufregung, versuchte aber seinen Atem unter Kontrolle zu halten. Schweiß rann ihm die Stirn hinunter und sein Mund war trockener als die Wüste draußen. Er hasste den Häuserkampf, aber er war im Krieg und musste sich mit der Situation abfinden.
Langsam lugte er um die Ecke. Wenn sich ein Scharfschütze irgendwo dahinter versteckte und auf ihn wartete, dann würde er jetzt sterben. Zentimeter für Zentimeter bewegte er seinen Kopf um die Kante der Mauer. Wenn er jetzt einen Schuss vernehmen würde, dann wäre es vorbei. Dann wäre er hinüber. Aber er wäre bei einem Einsatz gestorben. Gestorben wie ein Mann, nicht wie ein Kind, wie ein kleiner, fetter Junge.
Minuten verstrichen. Er bewegte sich ganz langsam und schließlich konnte er um die Ecke sehen. Es war niemand da. Erleichtert atmete er aus. Plötzlich öffnete sich hinter ihm eine Tür.
Ein Mann trat heraus und zuerst glaubte Michael, er habe ein Lineal in der Hand, eines, mit dem Lehrer Linien an die Tafel zeichneten. Er erinnerte sich an seinen Mathe Lehrer und wie er von diesem als Schüler wegen fehlenden Hausübungen oder sonstigen Kleinigkeiten immer angeschrieen worden war. Wenn er doch wüsste, welche Taten der Kleine von damals heute für die Welt vollbringt. Er würde staunen.
Michael schüttelte die Erinnerungen ab und konzentrierte sich wieder auf seinen Einsatz. Der Mann der aus der Tür heraustrat, war mit einem Maschinengewehr bewaffnet und richtete es auf Michael. Er schoss.
Blut ergoss sich über den grauen Linoleum Boden. Es war der Kontrast, der in Michael Schmerzen verursachte. Er hasste es zu töten, auch wenn es nur um die Bewohner eines dieser Schurkenstaaten ging, aber diesmal war er froh, dass er den Mann gleich beim ersten Mal getroffen hatte. Noch zwei Kugeln. Er lief weiter.

Dann sah er die Tür. Er rannte nur noch den düsteren Flur entlang und achtete nicht mehr auf Fenster und Ecken. Er musste nur noch hinaus, draußen war er gerettet.
Als er an der Tür ankam und sie aufstieß, fühlte er einen Stich in den Augen und schrie auf. Er hatte sich an die Dunkelheit des Flurs gewöhnt und durch die Anspannung hatten sich seine Pupillen noch weiter geöffnet. Und nun verbrannte das Tageslicht seine Augen.
Michael hörte Stimmen. Er konnte nicht ganz verstehen, was sie sagten, aber er hörte am Tonfall, dass sie ihm gegenüber nicht freundlich gestimmt waren. Verdammt, jetzt hatten sie ihn!
Zaghaft blinzelte er und in der Welt aus Licht und Stimmen, sah er eine Armee. War er etwa verraten worden?
„Noch ist es nicht zu spät, Michael!“, rief einer der Panzerfahrer, die nur Meter entfernt vor ihm standen und ihr Rohr auf ihn gerichtet hatten. Nun war es aus, oder?
Es konnte aber nicht aus sein. Nicht jetzt, wo er so weit gekommen war! Er hatte doch eine Aufgabe! Schließlich hatten sie IHN geschickt, um die Zukunft zu retten, um alles wieder ins Lot zu bringen, was die Menschheit damals falsch gemacht hat. Sie hatten IHN auserkoren, um die Last der Rettung auf den Schultern zu tragen. Und sie hatten IHN programmiert, um die Mission zu vollenden. Sie konnten doch keinen Fehler gemacht haben. Das glaubte er nicht. Und Panzerrohre konnten ihn nichts ausmachen, er war unzerstörbar, ein T 2000 mit Flüssigmetalllegierung. Er war ihnen bei weitem überlegen.
Michael ging weiter und erfasste den Panzerfahrer mit seinen Augen. Er tastete ihn ab. Mensch. 81 Kilogramm. 189 Zentimeter. Feind. Er schoss einmal, aber er hörte zwei Schüsse. Er war getroffen worden.

Und dieser Schuss musste etwas an seinen Schaltkreisen zerstört haben, denn für kurze Zeit setzte die Realität aus. Er fühlte sich plötzlich wie ein kleiner Junge und als er an sich herab sah, bemerkte er, dass er auch wie ein kleiner Junge aussah. Zwölf Jahre alt, Schüler des Bernstock Gymnasiums. Er sah auf und inmitten einer Menge aus Menschen sah er seine Mutter. Sie weinte fürchterlich und wollte zu ihm laufen, aber Polizisten hielten sie auf. Er winkte ihr zu, doch sie winkte nicht zurück. Vielleicht sah sie ihn nicht, durch ihre Tränen. Die Leute die um sie herum standen, hatten alle sehr ernste, beinahe entsetzte Gesichter. Michael lächelte ihnen zu, doch niemand lächelte mit ihm. Wieso lächelt denn keiner, wie sonst auch? fragte sich Michael und griff sich auf den Bauch. Er fühlte etwas Warmes und als er herab sah, bemerkte er, dass er blutete. Er fiel zu Boden.
Darum lächelt keiner mit mir ich bin verletzt etwas schlimmes ist passiert, denkt er in einem Schwall aus Gedanken. Erst jetzt fiel ihm auf, dass er sich vor seiner Schule befand, in der Mitte des Hauptausgangs. Was war denn passiert? Warum hilft mir denn keiner? Helft mir doch, ihr Polizisten und hört endlich auf, Waffen auf mich zu richten! Ich bin verletzt seht ihr das nicht?
Dann sah er etwas seltsames. Er sah sich selbst, wie er am Morgen mit zitternden Knien aufsteht und sich entsetzlich vor der Welt da draußen fürchtet. Er geht zu Vaters Schrank und sieht eine Pistole. Sie zieht die Angst magisch an und als er sie berührt, hat sie die gesamte Angst aufgenommen. Er geht zur Schule.
All das sah er ganz klar vor Augen.

Doch nur für kurze Zeit, dann kommt er wieder zurück in die Realität. Sein Autohealing-Mode hat bereits begonnen, seinen Körper zu regenerieren. Oh ja, er ist ihnen verdammt noch mal überlegen! Noch ein Schuss in seiner Waffe. Und er weiß auch schon, wen er damit treffen muss. Die Verursacherin des ganzen Schlamassels, die Frau, die in der Mitte der Menge steht und von den Soldaten aufgehalten wird, damit sie ihn nicht umbringt. Noch lassen sie sie nicht los. Aber bald. Wenn er sie tötet, dann ist es vorbei.

Mit erhobener Waffe ging Michael auf seine Mutter zu, als ihn die Gendarmerie von Bernstock mit zwei Schüssen tötete.

 

Servus, Peter Hrubi!

Die zweite Version gefällt mir in Bezug auf den psychologischen Hintergrund besser. Trotzdem weist sie noch ein paar Schwächen auf. Und zwar:

Ein paar Kinder rannten schreiend durcheinander, ihre Kopfe wurden...
...Köpfe...
Ein Mädchen stellte sich ihn in den Weg.
...ihm...
Auf ihrem geröteten Gesicht sah er spuren von Tränen...
...Spuren...
Er erinnerte sich an seinen Mathe Lehrer...
...Mathe-Lehrer...
Und Panzerrohre konnten ihn nichts ausmachen,...
...ihm...
...fragte sich Michael und griff sich auf den Bauch.
...an den Bauch.
Glauben Sie mir, wir haben Ihnen nicht zu viel Versprochen,...
...versprochen...
Er sah seinen Vater in der erste Reihe.
...ersten...
Und neben ihn saß seine Mutter,...
...ihm...
Es waren ungefähr hunderttausend Mann anwesend.
Selbst, wenn der zwölfjährige Gymnasiast abseits der Realität verweilt, klingt diese Menge etwas übertrieben.
...vor ihm war die ganze Welt und sah ihn an.
Dito.
Sie hatte jenes Programm erfunden, das die Maschinen zum Überschnappen bringen würde.
Was ist mit den überschnappenden Maschinen gemeint?
..., denkt er in einem Schwall aus Gedanken.
evtl. umformulieren?

Noch eine Kleinigkeit: Ich halte den erwähnten Bauchschuss für zu krass, da Polizisten darauf trainiert sind, Täter (hier: ein Kind) zunächst durch weniger lebensbedrohliche Schüsse zu stoppen.

Ich hoffe, Dir mit meinen Ausführungen ein wenig geholfen zu haben.


Liebe Grüße :)
Ciao
Antonia

 

Liebe Antonia!

Du hast dir mit meinem Beitrag sehr viel Mühe gemacht. Damit habe ich eine große Freude. Vielen Dank für das Verbessern der fehler, hab es gleich umgesetzt.

Den Bauchschuss und die Anzahl der Menschen möchte ich aber so lassen.
Der Treffer in den Bauch, kann sowieso nur ein Streifschuss sein, denn sonst hätte Michael nicht bis zu seinem Selbstmord überlebt. Ob der Polizist keine Treffsicherheit hatte oder aus Abscheu vor diesen Kind absichtlich dorthin traf, tja, das ist eine andere Geschichte.
Die Menschenmenge finde ich gut, irreal. Meines Empfinden nach passt es.

Liebe grüße aus Wien. Und nochmals danke fürs Verbessern, Peter

 

Hallo Peter,

jetzt musste ich ja noch dringend deine geschichte lesen bevor der challenge endet:

sehr gute story - zuerst gefiel mir der erste schluss besser - nach ein bißchen nachdenken, dann der zweite - ich denke sie liefern beide einen formidablen abschluß: der erste ist das zwangsläufige ende - immer steht die realität am ende eines traumes..deshalb passend..

der zweite schluss ist subtiler...lässt natürlich mehr interpretationsmöglichkeiten über.. während der ganzen geschichte habe ich der lösung entgegengefiebert - was zeigt, dass die story rasant geschrieben und spannend aufgebaut war..dies vor allem deshalb, weil ich mit etwas abstand denke: keine neue idee..aber umso besser umgesetzt..

keine note *smile*..aber sehr gerne gelesen..

viele grüße, streicher

 

Hey Streicher!

Freue mich immer darüber, wenn Leute Geschichten gerne lesen.
Wahrlich ist es keine neues Thema, aber ich hoffe eine neue Form der Umsetzung.

Vielen Dank jedenfalls. Lg, Peter

 

Lieber Peter!

Hab mir gerade Deine Geschichte ausgedruckt und Deine Anmerkung "Die aktuelle Version befindet sich auf Seite 2, als allererster Beitrag." gelesen. Allerdings kann man die Zahl der Antworten pro Seite in den Einstellungen ändern, sodaß bei mir die neue Version mitten drin auf Seite 1 ist...
Füg doch mal diesen Link oben ein, dann kommt man direkt zu Deiner neuen Version: ;)

http://www.kurzgeschichten.de/vb/showthread.php?s=&postid=133124#post133124

Alles liebe,
Susi

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo, liebe Susi!

Vielen Dank für den Tipp! Ich wollte das von Haus aus machen, wusste allerdings nicht, wie das geht. Hm...
Danke, dass du mir den Link eingefügt hast!!!

Liebe Grüße, Peter

 

Lieber Peter!

Deine Geschichte ist gut geschrieben und etwas verwirrend... Glaubt man erst, von einem Geheimagenten zu lesen, ist er dann im Krieg (durch die Erwähnung der Wüste natürlich im Golfkrieg), dann plötzlich ein Roboter (oder auch Terminator, bin da nicht so bewandert) und dann schließlich ein durchgedrehter Schüler. – Dessen Vater im Übrigen die Waffe nicht ordnungsgemäß weggesperrt hat.

Der direkte Handlungseinstieg ist gewiss „in medias res“, aber daß ich das Ziel irgendwie erkannt/erahnt habe, auf das die Geschichte zusteuert, kann ich nicht gerade behaupten... Aber nachdem es den anderen Kritikern scheinbar doch leichter fiel, hat das nichts zu sagen.

Aber mit ein paar Verbesserungsvorschlägen kann ich Dir vielleicht behilflich sein: :)

»Sie war wunderschön und Michael furchtbar in sie verliebt gewesen, doch er hätte es ihr nie gesagt. ...
Er stieß das kleine Mädchen zur Seite, hoffte sie hatte sich nicht zu sehr verletzt ...«
- das unterstrichene „hätte“ würde ich in ein „hatte“ umwandeln und das unterstrichene „hatte“ in ein „hätte“ bzw. fände ich hier ein „hoffte, sie wäre nicht zu sehr verletzt“ schöner

»Bei einem Einsatz eines Geheimagenten durften nicht zu viele Unschuldige verletzt werden.«
- hier wiederholt sich „verletzt“ (siehe oben) – Vorschlag: „... nicht zu viele Unschuldige zu Schaden kommen.“ oder (wegen Wdh. „zu“) „... in Mitleidenschaft gezogen werden.“

»Und es war still.«
- besser ohne „Und“

»... und machte an der Ecke halt. Er atmete schwer vor Aufregung, versuchte aber seinen Atem unter Kontrolle zu halten.«
- machte an der Ecke Halt.
- Wdh. Halt und halten, Vorschlag: seinen Atem zu kontrollieren.
- würde nach „aber“ einen Beistrich machen

»Schweiß rann ihm die Stirn hinunter und sein Mund war trockener als die Wüste draußen.«
- Würde daraus zwei Sätze machen, dann wäre das „und“ weg

»Er hasste Häuserkampf, aber er war im Krieg und musste sich mit der Situation abfinden.«
- nur ein Verschönerungsvorschlag: Er hasste Häuserkampf, fand sich aber mit der Situation ab. Schließlich war er im Krieg.

»Langsam lugte er um die Ecke.«
- hier würde ich „Vorsichtig lugte ...“ schreiben, insbesondere, weil sich „langsam“ nicht weit entfernt nochmal wiederholt (»... Sekunden verstrichen. Er bewegte sich ganz langsam ...«)

»Wenn sich ein Scharfschütze irgendwo dahinter versteckte und auf ihn wartete, dann würde er jetzt sterben. Zentimeter für Zentimeter bewegte er seinen Kopf um die Kante der Mauer. Wenn er jetzt einen Schuss vernehmen würde, dann wäre es vorbei. Dann wäre er hinüber. Aber er wäre bei einem Einsatz gestorben.«
- hier sagst Du dreimal das Gleiche, irgendwie. Würde das erste Mal („dann würde er jetzt sterben“) streichen und stattdessen einfach ein Fragezeichen hinter „wartete“ machen...

»Gestorben wie ein Mann, nicht wie ein Kind, wie ein kleiner, fetter Junge.«
- würde das dritte „wie“ streichen, es paßt auch ohne
- eventuell statt dem ersten: „Gestorben als Mann“

»Er bewegte sich ganz langsam und schließlich konnte er um die Ecke sehen.«
- fände besser „... langsam, bis er schließlich um die Ecke sehen konnte.“ – obwohl ich es immer sehr schräg finde, wenn jemand „um die Ecke sehen“ schreibt, da ich dabei immer an einen Knick in der Optik denken muß... :D

»wie er von diesem als Schüler immer angeschrieen worden war«
- „angeschrien“ (mit nur einem e) fände ich schöner, möglich ist aber beides

»oder wegen ähnlichen Kleinigkeiten.«
- müßte „wegen ähnlicher Kleinigkeiten“ heißen

Irgendwie zweifle ich daran, daß er für die doch recht lange Erinnerung hier so viel Zeit hat...

»Der Mann der aus der Tür heraustrat,«
- Der Mann, der

»über den grauen Linoleum Boden.«
- Linoleum-Boden

»Er hasste es zu töten, ...«
- auch hier müßte meinem Gefühl nach ein Beistrich rein: es, zu

»Und nun verbrannte das Tageslicht seine Augen.«
- besser ohne „Und“

»in der Welt aus Licht und Stimmen, sah er eine Armee.«
- ohne Beistrich

»Und sie hatten IHN programmiert, um die Mission zu vollenden.«
- besser ohne „Und“ – außerdem würde ich die groß geschriebenen „IHN“ klein und kursiv schreiben

»Und Panzerrohre konnten ihm nichts ausmachen, er war unzerstörbar, ein T 2000 mit Flüssigmetalllegierung.«
- das „Und“ würde ich wegnehmen, eventuell stattdessen ein „doch“ zwischen „war“ und „unzerstörbar“

»einige waren mit Panzer gekommen, doch die meisten hatten audiovisuelle Geräte bei sich, mit denen sie jeden seiner Schritte aufzeichnen und wiedergeben können.«
- mit Panzern
- wiedergeben konnten

»Und dieser Schuss musste etwas an seinen Schaltkreisen zerstört haben«
- wiederum besser ohne „Und“

»Die Leute die um sie herum standen, ...«
- Leute, die

»Wieso lächelt denn keiner, wie sonst auch? fragte sich Michael«
- würde Michaels Gedanken (hier nur ein Beispiel) unter `halbe (einfache) Anführungszeichen´ setzen oder kursiv schreiben

»Dann sah er etwas seltsames.«
- Seltsames

»Sonst vergisst er womöglich noch, was er machen wollte!“. Die ...«
- Punkt zuviel

»Mathe Lehrer.«
- Mathe-Lehrer

Alles liebe,
Susi

 

Liebe Susi!

Vielen Dank für deine Mühen! Du bist ein Schatz!!! :kuss:
Ich habe beinahe alles ausgebessert, nur mit den "und"-Sätzen bin ich nicht ganz deiner Meinung. Ich fand es an manchen Stellen passend, aber ich kann deine Meinung verstehen, meine Deutsch-Lehrerin hat sie mir auch immer ausgebessert.

Das mit in medias res hab ich mir folgender maßen gedacht: Direkter Einstieg mit Hinweisen auf ein "Schüler"-Drama. Viele haben es als vorgezogene Pointe gedeutet, du bist eine der wenigen, die es gar nicht erkannten. Das macht es für mich persönlich schwer, diese Reaktionen zu deuten, hmmm... Ich werd es aber so lassen, zumal die Zeit heute sowieso abläuft und ich nur wenig Zeit habe.
Weiters habe ich versucht, jeden Absatz irgendwie in medias res zu gestalten. Naja...

Auf jeden Fall ein riiiiiiiiiiiiiiiiesiges Dankeschön an dich, liebe Susi, dass du so viel Zeit für mich opferst!!!

Ganz ganz liebe Grüße, Bussi! Peter

 

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