Was ist neu

Bleich

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31.03.2002
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Bleich

Die Schaukel die vom Wind langsam hin und her geschwungen wurde, sah aus als ob sich ein Geist darauf vergnügen würde und ihre rostigen Ketten rasselten dabei.
Der Himmel darüber glühte in einem so strahlenden blau, dass Rob gequält den Blick abwenden musste, neon- gelbe Flecken zuckten über seine Netzhaut nachdem er seine brennenden Augen schloss, als hätte die Sonne grausame kleine Boten geschickt, die ihn daran erinnern sollten, dass man nicht vor ihr flüchten konnte.
Schon gar nicht im Sommer.
Und was für ein Sommer, dachte Rob.
Eine schweißtreibende Kleinstadt- Hölle voll von Neid, Neid auf die fröhlichen Stimmen.
Auf die freien Stimmen von lachenden Kindern, die von fernen Wiesen aufstiegen und vom gemeinen Geräusch tschirpenden Vogelgezwitschers und spritzenden Wasserbomben begleitet war.
Das war zumindest alles was er für gewöhnlich vom Sommer hörte.
Was er aber davon sah, das war nichts als die heruntergezogenen Jalousien, durch die das gedämpfte Sonnenlicht aus einer fernen, warmen Welt, der Welt der Kinder, ihm entgegen lachte.
Ihn verspottete, und ihn an sein Leid erinnerte.
Die ihn an das erinnerte, was ihn von anderen Kindern unterschied, an das, was ihn anders machte, was ihn für immer zwischen kalten Zimmermauern einsperren würde, wenn andere Jungen in der knallenden Hitze miteinander herumtollten.
Das, was ihn anschrie, wenn er sich zwang in den Spiegel zu sehen.
Rob’s rote Pupillen durchlöcherten das zweite Kind geradezu, als es den Spielplatz betrat.
Es hatte enge, ausgewaschene Jeans an auf dem unzählige bunte Flicken genäht waren, sein rotes T- Shirt war starr vor Dreck und hatte an manchen Stellen die Farbe von Äpfeln mit Druckstellen.
Sein Wasserkopf saß zwischen schmächtigen Schultern, wie ein übergroßer Lampenschirm auf einem dünnen Ständer.
Winky laß Rob auf seinem Namensschild.
Er konnte spüren, wie sehr ihn sein Anblick erschreckte.
Das beruhte auf Gegenseitigkeit, dennoch fühlte sich Rob besser, Winky erweckte in ihm von Anfang an ein Gefühl von Gleichberechtigung.
Er hätte ihm das liebend gern verraten, statt dessen sagte er:
„Hey, endlich kommt mal einer von euch Idioten hier an, ich warte hier schon ‘ne halbe Ewigkeit!“
Mit schüchternen Augen streckte Winky ihm seine nasse Hand entgegen.
„Hallo, ich bin ... man nennt mich Winky. Wie heißt du?“
Die braunen Knopfaugen die sich in seinem gigantischen Schädel drehten, sahen aus wie zwei dunkle Murmeln in einem unförmigen Stück Germteig.
Ich bin Winky wie heißt du?
Es hörte sich einstudiert und traurig an, was Rob die Tränen in die Augen drängte.
Er hielt sie mittlerweile schon automatisch zurück, wie durch einen natürlichen Reflex.
„Rob heiß ich.“
Ihre Hände umschlossen sich, nass an trocken, fleischfarben gegen weiß.
Es war eine gemeinschaftliche Geste, und das war für beide etwas fast gänzlich neues.
Es fühlte sich gut an, jemand fremdem die Hand zu geben, und das irritierte Rob.
Rasch zog er seine Hand zurück, alleine schon um seine bleiche Haut nicht mehr sehen zu müssen.
So standen sie beide für eine Weile herum, mitten im örtlichen Spielplatz, umgeben von schweigenden Wippen, einem einsamen Basketballkorb, der geschwungenen Rutsche, und der Geisterschaukel.
Nicht nur der Platz war frei von Menschen, alle Straßen, Geschäfte und Bänke waren leer, seitdem man seit Wochen im Radio von grausam zugerichteten Kinderleichen hörte, und darüber in der Zeitung laß.
Es wirkte alles ein wenig wie ein Flohzirkus für Riesen, und doch mehr wie ein verlassener Friedhof als ein Spielplatz für Kinder.
Sprich doch mit ihm, sprich mit ihm so wie es normale Menschen auch tun.
Versuche wenigstens normal zu sein. Normal, normal, normal...
Ich WILL nicht normal sein! Ich BRAUCHE keine Menschen!
Der Albino musste sich innerlich selbst anschreien, um nicht wahnsinnig zu werden.
Er brauchte jetzt eine Zigarette.
Als Rob in seiner Tasche kramte um nach seinem Päckchen Zigaretten zu suchen, stampfte Winky plötzlich wie auf ein geheimes Signal hin los, und ließ sich schnaufend auf einer Bank nieder.
Seinen Kopf stützte er wie eine zu schwere Melone auf die Lehne, von der grüne, ausgebleichte Farbe abblätterte.
Wieder fühlte sich Rob irritiert, versuchte sich jedoch nichts anmerken zu lassen und steckte sich eine Zigarette zwischen die blutleeren Mundwinkeln.
Er nahm sich zusammen und deutete mit der Packung auf den mißgestalteten Kopf des anderen Jungen.
„Willst du eine?“
Winky wollte gerade antworten, als plötzlich ein rostiges Quietschen vom Eingang her zu hören war.
Büsche zitterten, Äste bogen sich, und vor ihnen standen zwei weitere Kinder.
Auch wenn „stehen“ der falsche Ausdruck war.
Gleißendes Licht strahlte in seine roten Augen, Rob schrie vor Schmerz und riss den Kopf herum.
„Aaah! Könnt ihr nicht aufpassen ihr verdammten Penner! Ich kann meine scheiß Augen noch brauchen verdammt!“
Er zeigte die Zähne und seine Augen mit den Händen, wie ein Soldat, vor dessen Augen eine Blendgranate explodiert war.
Das leise Quietschen war wieder zu hören, und die Reflexion erstarb, lackierte Fingernägel legten sich kraftvoll über poliertes Chrom, und ließen den Rollstuhl im Schritttempo über den holprigen Rasen gleiten.
„Es tut mir leid! Ist auch nichts passiert?“
Sagte eine weiche Mädchenstimme. Rob hörte sie nicht einmal.
„Oh nein! Es tut mir wirklich leid, dass ich dich geblendet habe. Ist auch alles Ordnung bei dir?“
Das bleiche Kind fuhr herum und blickte ins nichts, weil es nur flackernde Sterne vor den Augen herum schwirren sah.
Die nackten Unterschenkeln standen nebeneinander wie zwei Milchflaschen.
„Verdammt nochmal was soll mir das nützen?!
Denkst du davon hol ich mir jetzt einen runter, du verd...“
Ein Mädchen!
Durchfuhr es Rob, und der Gedanke durchschnitt seinen Redefluss, durchschnitt seine Wut, durchschnitt einfach alles.
Ein hübsches, junges Mädchen saß da vor ihm, ein kleines Wunder von dem er nicht mehr gedacht hätte, das sein grausames Schicksal es noch zulassen würde.
Manchmal hat Gott eben doch ein Einsehen.
„Alex“ stand in ordentlicher Schrift auf ihrem Namensschild, wie auf einem Kärtchen, das auf einem neu gepflanzten Baum im Forst angebracht war.
Alex, ein Wunder vom Typus „Alex“.
„Hey sei bloß leise! Falls du’s nicht bemerkt hast, es ist fast sieben!“
Ein schlaksiger Junge trat neben das Wunder mit den Maroni- braunen Haaren und dem einfühlsamen Lächeln.
Der Junge irritierte Rob mehr, als alles andere an diesem Tag.
Er sah kräftig aus, war gut einen Kopf größer als er und schien insgesamt in einer Top- Verfassung zu sein.
Aus seinen kurzen Kampfhosen ragten braune Beine hervor, braun das ist die Farbe aus dem die Träume sind, dachte Rob, und sein schwarzes Haar, schimmerte rötlich im glühenden Licht der versinkenden Sonne.
Allein sein rechter Arm war in eine Schlinge gelegt, für alles andere beneidete ihn der Albino.
Nervös fuhr er sich beim Anblick von der Frisur des Jungen der für seinen Geschmack viel zu normal war, durch sein weißes Haar.
Es hatte die Farbe von sehr dünn geschnittenem Papier.
„Was hast DU mir schon zu befehlen! Denkst wohl du kannst dich mit deiner lächerlichen Scheiß- Armschlinge hier einschleichen, als wärst du ‚n Krüppel.“
Er bewegte die Lippen als hätte er etwas zwischen den Zähnen stecken.
„So wie wir alle, aber da hast du dich geschnitten.“
Er schüttelte bösartig lächelnd den Kopf, seine Augen leuchteten im Licht des Sonnenuntergangs wie die Augen des Teufels persönlich.
Tiefer Hass brodelte in ihm, Hass gegen Leute die dachten sie könnten ihm befehlen, vor allem aber Hass gegen normale Scheißleute wie den Jungen mit dem gebrochenen Arm.
„Wieso bist du ständig so gemein? Ich kenne dich gerade eben ein paar Minuten, und habe nur Gemeinheiten von dir gehört.
Ich sage dir- Kurt hat es von uns allen vielleicht am schlimmsten erwischt!“
Sagte das Rollstuhl- Mädchen mit ihrer besorgten Stimme.
Sie klang ungeheuer sanft und geschmeidig, wie Seide die vom Wind gestreichelt wurde, und ihre Lippen dehnten sich über glänzende, weiße Zähne.
Rob machte es stutzig sie reden zu hören, er zwinkerte etwas verwirrt und stutzte.
„Ich habe Glasknochen.“
Sagte Kurt ernst und holte sein Namensschild hervor, ohne den Blick vom nichts das weit hinter Rob lag, abzuwenden.
In seiner Stimme schwangen böse Erinnerungen mit, und er starrte mit glasigen Augen ins Leere.
Rob wurde aus seinen Gedanken gerissen, und der verträumte Schleier der ihn umgeben löste sich schlagartig wie in einem Säurebecken auf.
„Denkst du ich nehme dir den Schwachsinn ab? Tanzt hier mit ‘nem kaputten Arm an und...
Hey! Wahrscheinlich IST das nicht mal ‘n kaputter Arm!“
Rob, rasend vor Wut, packte ihn brutal bei der linken Schulter und drückte zu.
Unter seinen Fingern hörte, und spürte er ein Geräusch, als hätte er einen trockenen Ast zerdrückt.
Schreiend zuckte Kurt zusammen und griff sich an die Schulter.
Vollkommen perplex riss Rob seine Hand zurück, und machte ein Gesicht, als hätte er versehentlich seinen Vater geschlagen.
Er hatte ein Gefühl als wäre ein Geist durch ihn durchgelaufen.
Vor ihm kauerte Kurt, ein sich windendes heulendes Stück Elend, das er vor wenigen Augenblicken noch beneidet hatte, und Alex, die versuchte ihm zu helfen.
Sein Gehirn schien vor Unbehaglichkeit und Herzklopfen, siedend heiß zu werden, und ein Gefühl stieg aus einem tiefen schwarzen See in seinem inneren auf.

Erinnerungen
Fliegende Füße,
Gekreische, es hallt in weiten (leeren) Gängen wieder,
Vergnügen, vergnügtes Gekreische,
das Krachen von Knochen, reißender Stoff,
Tritte, Spucke, die an ihm klebt
„Du bleiche kleine Mißgeburt!“
(leer)
Einsam zurückgelassen, blutend, heulend, durch ein Stück Stoff.
Leere (leere!) Gänge.
Weiße Haut, er ist anders.
Anders geboren und anders gemacht worden.
Von Tritten und Spucke.

Rob gab es auf sich zurückzuhalten, und der steinerne, weiße Gesichtsausdruck löste sich zum ersten mal auf und wurde von einem Sturzbach laufender Tränen übergossen.
Er streckte seine Hand wie ein Ertrinkender aus, und bückte sich nach Kurt hinunter.
„Ich... ich wollte das nicht. Ich wollte dir nicht weh tun.“
Alex‘ winselnde Stimme vermischte sich mit seiner, ein tränenschwangerer Chor aus jahrelangem Schmerz, begleitet von Kurt’s gequältem Stöhnen.
„Es tut mir leid.“
Es war mehr ein Schluchzen, als eine Stimme.
Kurt ergriff mit seiner rechten kraftlos Rob’s Hand und tätschelte sie.
„Es is‘ schon okay Mann.
Wirklich du... konntest das nicht wissen. Woher hättest du.“
Und da konnte Rob wieder seinen glasigen Blick sehen.
Sie erzählten Geschichten von schrecklichen Ereignissen, die über Kurt’s Seele hinweggerollt sind, und sie fast zerstört hätten.
Geschichten von einer Mutter, die gestorben war um ihm sein Leben zu schenken, und von einem saufenden, dicken Vater, der ihn dafür verantwortlich machte.
Bilder von Kurt, der wie eine Puppe die Stiegen hinuntergeworfen wurde, und dessen Knochen mit jeder Stufe brachen, wie Porzellan mit etwas Haut überzogen.
Zerbrochen.
Was zerbrach, seine Knochen oder er selbst?
Die Augen glänzten wie ein thailändischer Salzwasserpool, und sein Gesicht sah einen Moment lang so zerbrechlich aus wie Glas.
„Woher hättest du das wissen sollen?“
Plötzlich konnte Rob etwas großes, schweres an seiner Schulter spüren.
Es war der Wasserkopf von Winky, der die ganze Zeit über kein Wort von sich gegeben hatte.
Und so weinten sie leise vor sich hin, ein einziges, lebendes Bündel aus weinenden Kindern.
Gleich hinter den Büschen konnte Rob etwas sehen.
Es war ein schwarzer Schatten, ein Mann der sie von außerhalb des Spielplatzes beobachtete.
Im Licht der Straßenlaterne konnte er etwas aufblitzen sehen.

Kurt würgte mit sichtlicher Anstrengung seine Tränen hinunter, während Rob ihm half, aufzustehen.
Er schniefte.
„Ich denke wir sollten schon langsam anfangen.“
Diese Worte hatten sie alle schon lange erwartet, wegen ihnen waren sie hier, und umso mehr fürchteten sie sich vor ihrer Bedeutung.
Die rostige Schaukel gab einen langgezogenen, leisen Schrei von sich.
Blicke suchten den Boden.
Sie alle hatten gewußt, dass sie sich nicht kennenlernen wurden, nicht in dem Sinn, dass sie zusammenbleiben und miteinander telephonieren würden, keiner hatte erwartet, dass ausgerechnet, DAS ihnen den meisten Kummer bereiten würde, als sie das Treffen vereinbart hatten.
Alex dachte an die entsetzten Blicke ihrer Mutter, als die Nachricht des nächsten getöteten Kindes aus dem Radio.
Sie hatten zum Frühstück WAXO im Radio gehört, es war vor ein paar Wochen kaputt gegangen, als Alex versucht hatte die Antenne auszurichten und es auf den Boden geknallt war.
Ihr Vater hatte es mehr schlecht als recht repariert und seitdem war der Empfang grauenvoll.
Es hatte sich unwirklich angehört, wie eine Botschaft aus einer anderen Dimension.
„Ich denke es wäre das beste wenn wir es schnell hinter uns bringen.“
Sagte sie kaute auf ihrer Unterlippe.
Rob starrte nervös auf den menschenförmigen Schatten hinter den Büschen.
Er schien ihre Gespräche nicht zu hören, und wenn er sie überhaupt sehen könnte, hätte er sie vor den Gefahren gewarnt, vor dem...
Vor dem Mörder.
„Okay dann fang ich mal eben an. Einverstanden?“
„Einverstanden Kurt.“
„Einverstanden.“
„Einverstanden.“
Piepste auch Winky.
Seine Augen waren traurig und er hielt geistesabwesend seinen Wasserkopf.
Kurt fing an.
„Wenn der Henker Blut sehen will...“
Es war ein dummer Abzählreim, dachte Rob.
Ein dummer, dummer ,dummer Abzählreim.
„...holt er sein Messer raus, wenn du allein im Bettchen liegst, kommt er in dein Haus.
Gedärme raus,...“
Die dunkle Silhouette.
„...Gedärme raus,...“
Kurt’s Zeigefinger der abwechselnd auf Rob zeigte, auf Alex, auf Winky, auf sich selbst, auf Rob...
Angst verschwand, Angst kam über einen und verschwand wieder.
„...Gedärme raus und du bist raus!“
Der gemeine kleine Finger zeigte auf Rob’s rote Augen.
Das ist alles real dachte er sich.
Es ist wirklich, du hast dich darauf eingelassen, du wolltest es.
Er zog sein T- Shirt aus und entblößte seinen Oberkörper, der im kalten Licht des Mondes einen hellgrauen Farbton angenommen hatte.
Er schluckte.
Zitternd ging er vor ihnen in die Knie und versuchte nicht allzu ängstlich auszusehen.
Alex rutschte aus ihrem Rollstuhl und zog sich mit ihren Händen ungemein geschickt und schnell bis zu Rob vor, der sie bewundernd ansah.
Winky schleppte sich zu ihm hin und Kurt setzte sich neben ihn.
Er konnte ihre weißen Gesichter sehen, und er fühlte sich unter Gleichgesinnten.
Ihre Köpfe sahen ungewöhnlich leicht aus sie leuchteten geradezu und hoben sich bleich wie der Mond gegen die Schwärze der Nacht ab.
Vier Klingen aus nacktem Stahl wurden nacheinander in die Dunkelheit gezogen.
Und Rob schrie.
Er wußte nicht wer ihn als ersten getroffen hatte, denn das Ritual verlangte, dass er den Kopf in den Nacken legte, aber er wußte, dass es weh tat, weh!
Der Anblick seines eigenen Blutes wie es über seine bleiche Haut rann, wie Siegelwachs über Papier, hätte ihm den Verstand geraubt.
Er schrie und schrie, als er aus den Augenwinkel den schwarzen Schatten aufhorchen und auf sie zulaufen sah, und er schrie noch mehr, als ihm klarwurde, dass er sich nie bei seiner Mutter würde entschuldigen können, für seine Beschimpfungen, dafür, dass er ihr nie gezeigt hatte wie sehr er sie liebte.
Das Leben bestand für ihn nur noch aus fernen, schwimmenden Geräuschen wie unter Wasser,
aus stakatto- artigen Bildern seiner Umgebung, die wild und sinnlos zusammengeschnitten waren.
Der Mond, Sterne, Baumwipfeln, die grün- schwarze Wiese, die Gestalt die auf sie zugelaufen kam, das leuchten einer Taschenlampe, begleitet vom Entsetzen in einer fremden Stimme.
Die langen Spitzen ließen von ihm ab und nun bohrte sich nichts mehr in seinen Körper.
Verbissene Gesichter, die von künstlichem Licht bestrahlt wurden.
Er hört und sah ihre Laufschritte, hörte das hektische Quietschen von Rädern, die über Erde holperten, gedreht von lackierten Fingern.
Der Mann starrte ihm entsetzt in die roten Augen, und übergab sich wie in einem Wasserfall in seine Hände, gleichzeitig konnte Rob seine Gedärme spüren, die wie rote, dicke Schlangen aus seinem Bauch quollen.
Das Ritual wirkte.
Rob packte den verzweifelten Mann beim Hals und biss ihm in die Kehle.
Seine Zähne sanken tief in seinen Kehlkopf ein.
Der Unbekannte tat ihm leid, aber er hatte dafür bezahlt, das hier tun zu können, es war gerecht.
Er hatte seit seiner Geburt täglich dafür bezahlt.
Plötzlich viel ihm auf wie allein er sich fühlte auf diesem leeren, auf diesem leeren Spielplatz.
Das Bild von seinen einsamen Schmerzen in den leeren Gängen des Schulkellers drängte sich ihm auf.
Dieser Gedanke an die quälende Verlassenheit und Befremdung war der letzte, den er als Kind tat.
Er verließ seinen verhassten Körper.

Die friedliche Stadt summte wie ein Bienenstock, als sich die Nachricht wie ein Virus verbreitete.
Ein weiteres Kind war gefunden wurden, diesmal ein Albino.
Es hieß er habe noch gelebt nachdem seine Gedärme zwischen seinen Beinen liegen geblieben waren.
Er starrte voller Furcht seinen Körper an, als wäre er nicht sein eigener, hieß es, und seine Augen sahen aus wie die eines erwachsenen.
Mannes
Rob hörte davon im Radio, als er beim Frühstück saß.
Er hatte sich den Anzug aus dem Schrank genommen, der ihm am besten gefiel, dunkles Azur- Blau von Gucci.
Bevor er zur Arbeit ging, küßte er seine Frau und Tochter, und auf dem Weg in die Stadt konnte er seinen Blick nicht von dem glücklichen Gesicht nehmen, dass ihn im Rückspiegel anlächelte.
Braun.
Braun ist der Stoff aus dem die Träume sind, dachte er und fuhr sich durch sein dunkles Haar.

 

Hallo Matthias.

Deine Geschichte ist schwer zu lesen. Ich bin sie zwei mal durch gegangen.
Letztendlich muß ich sagen, das sie mir gut gefällt. Ich hatte einige Probleme mit den Charaktären, da sich mir ein Gefühl des auferzwingten Mitleides aufdrängte. Du hättest gern noch ein bißchen über das Leben der Kinder erzählen können.

Wodurch ist es zu all dem gekommen?
Das hätte ich echt gern noch gewußt.
Aber tolle Geschichte, eindringlich und überraschend das Ende.

Rub.

 

Hi Matthias!

Schön wieder etwas von dir zu lesen! :)
Eine insgesamt interessante Geschichte, aber ich muss zugeben, nicht alles verstanden zu haben. Der letzte Absatz verwirrt mich total. Ich kann irgendwie nicht nachvollziehen, wie dieser im Zusammenhang zum Rest des Textes steht. Würde mich sehr über eine kleine Aufklärung freuen! :confused:
Wie gesagt, ansonsten wirklich nicht schlecht. Aber mir hat deine erste Geschichte besser gefallen, liegt vielleicht daran, dass ich die hier nicht so ganz verstanden habe. :D
Ansonsten hier noch einige Rechtschreibfehler:

zwischen die blutleeren Mundwinkeln.
Mundwinkel

Und dann kommen ziemlich oft Dinge wie dies hier (ist das vielleicht Absicht? :rolleyes: ):

mit den Maroni- braunen Haaren
Ich würde ja eher mal sagen, dass man "maronibraunen" oder zumindest "maronie-braunen" schreibt. Weiß es jetzt aber nicht genau, welche Variante richtig ist.

sich nicht kennenlernen wurden
würden
telephonieren
telefonieren

Mir ist noch ein wenig mehr aufgefallen, möchte das jetzt aber nicht unbedingt noch aufzählen, sind nur Kleinigkeiten.

So weit.. so gut.

Viele Grüße,
Fallen Angel :cool:


nothing lasts forever but the earth and sky

 

Hallo Matthias!

Deine Geschichte ist stellenweise recht schwer zu lesen, teilweise wegen Rechtschreib- und Satzzeichenfehlern oder auch wegen recht langen und komplizierten Satzbauten.

Gefallen hat sie mir aber trotzdem recht gut. Die Idee der Geschichte fand ich sehr originell und ansprechend, auch wenn deren Umsetzung an manchen Stellen noch ausbaubar und besser beschreibbar ist.

Allerdings gab es auch zwei Punkte, die mich beim Lesen sehr gestört haben:
Der erste Punkt ist Winky. Seine Krankheit, der Wasserkopf (in der Fachsprache: Hydrocephalus), hat ein Erscheinungsbild, das gar nicht zur der Beschreibung seiner Person passt. Diese Behinderung ist meistens (50% - 75%) mit dem "Offenen Rücken" (Spina bifida) gekoppelt und hat zahlreiche Folgen und Sekundärbehinderungen, die das von Dir beschriebene Verhalten von Winky kaum möglich machen. Je nach Ausprägung dieser Krankheit - und bei Deiner Beschreibung scheint diese sehr stark zu sein - sind die Betroffenen zum Teil schwerst geistig behindert und müssen in bestimmten "Halterungen" liegen um einen Genickbruch zu verhindern.

Der zweite Punkt ist Kurt. Die Glasknochenkrankheit (medizinisch: Osteogenesis imperfecta) zieht durch die zahlreichen Brüche in der Regel eine Unfähigkeit zum Stehen, geschweige denn vom Gehen nach sich. Sprich: Menschen mit dieser Behinderung sitzen im Rollstuhl und sind körperlich stark verwachsen. Den Sturz von der Treppe in Kurt´s Kindheit, hätte er kaum überlebt.

Durch diese beiden "Fehler" verlor die Geschichte für mich teilweise ihre Glaubwürdigkeit und rief ein an manchen Stellen auch ein Schmunzeln bei mir hervor.
Trotzdem hat "Bleich" mir wie schon gesagt gut gefallen. Ich möchte Dir nur für die Zukunft raten, für Deine Geschichten genauer zu recherchieren.

Ugh

 

Danke für die ehrlichen Kritiken.
Ich hab die Geschichte ganz spontan runtergehämmert ohne irgendwie auf den Stil zu achten.
Is mir auch gerade erst aufgefallen,dass die Sätze teilweise ziemlich verworren sind.
Aber Rechtschreibung? Ich hab Word also kann ich mir das nicht vorstellen.
Die Handlung find ich recht gut aber ehrlich gesagt kann ich die Geschichte selbst nicht mal leiden.

@Bibliothekar
Danke für die ausführlichen Informationen.
Das mit dem Wasserkopf glaub ich sogar, aber das Zeugs über die Glasknochen...
Naja, es ging da mal ein Typ mit in meine Parallelklasse, der hatte welche, konnte aber ganz normal gehen.
Ich denke das kann in Abstufungen und Variationen auftreten.
@Fallen Angel
telephonieren kann man mit "ph" UND "f" schreiben soweit ich weiß ist das seit der (sch...) Rechtschreibreform so.
Ich kapier nicht was daran unklar war, klär mich erstmal auf.

Ist das ganze wirklich so schwer zu lesen?
Verdammt.

[Beitrag editiert von: Matthias L. am 13.04.2002 um 20:54]

 

Hallo Matthias,
..hehe..schön, dass Du mir das mit dem "Wasserkopf" glaubst.

Mit den verschiedenen Abstufungen bei der Glasknochenkrankheit hast Du Recht. Es gibt zwei verschiedene Formen. Bei der einen treten bereits im Mutterleib erste Knochenbrüche auf. Diese Kinder sind häufig nicht lebensfähig. Die zweite, die sogenannte verzögerte Form tritt meist erst nach der Geburt, häufig erst im Kleinkindalter in Erscheinung. Sie weist viele Abstufungen im Schweregrad auf.

Allerdings beschreibst Du ja Kurt´s Erscheinungsbild der Behinderung, und von dieser Beschreibung ausgehend, meine ich, dass es sich um die zweite Form der Osteogenesis imperfecta in einem starken Schweregrad handelt. Besonders wegen dem Sturz von der Treppe, ist es bei Kurt mehr als unwahrscheinlich, dass er laufen kann.

Aber im Endeffekt ist das wohl egal, weil es den meisten Lesern wahrscheinlich gar nicht auffallen wird. Hätte ich beruflich und privat nicht soviel mit körperlichen, seelischen und geistigen Behinderungen zu tun, wäre es mir auch nicht aufgefallen.
Ich persönlich finde Geschichten nur einfach nochmal ein Stückchen besser, wenn sie gut recherchiert sind.


Nochmal etwas Anderes:

Die Story find ich recht gut aber ehrlich gesagt kann ich die Geschichte selbst nicht mal leiden.
Öhm... :susp: ...äh... :confused:

Ich würde Dir empfehlen, grundsätzlich alle Geschichten noch einmal durchzuarbeiten, bevor Du sie postest. Und auf die Rechtschreibprüfung von Word ist nicht immer Verlass.

Ugh

[Beitrag editiert von: Bibliothekar am 13.04.2002 um 16:09]

 

Ich meine die Handlung find ich recht gut...
Ähm...
Ich kann da irgendwie keine Rechtschreibfehler finden.
Und wie ist das mit dem Typen aus "Unbreakable"?
der is ja auch die treppe runtergefallen, hat dann nachher aber so'n ding am bein gehabt, wie Leute sie sich die Knochen verlängern lassen (hey, davon war auch einer in meiner parallelklasse!).
wie siehts damit aus?

 

@Matthias
Ich habe irgendwie den Zusammenhang zwischen dem letzten Absatz und dem Rest des Textes nicht verstanden. Da war'n reale Kinder, oder auch nicht, und dann war eins tod. Aber nicht Rob. Denn er ist ein gestandener Mann, aber vorher (als er mit den Kindern zusammen ist) war er ein Junge, oder wie? :confused: Nu ja, ich sollte es erstmal dabei belassen, sonst verwirre ich hier noch alle. :D

Grüße,
Fallen Angel :D

schon das wort "drama" ist dramtisch

[Beitrag editiert von: The FallenAngel am 13.04.2002 um 21:03]

 

Hi Matthias!
Das mit der Rechtschreibung war nicht auf das Zitat bezogen.
Den Satz in dem Zitat hab ich einfach nicht verstanden.
Der Absatz danach bezog sich auf Dein Posting von 14.34 Uhr.

Den Film "Unbreakable" hab ich nicht gesehen, deswegen weiß ich auch nicht genau, was Du meinst. Allerdings bezweifle ich stark, dass er so ein "Streckgestell" anhatte. Hehe..

@FallenAngel
Meiner Meinung nach geht es in dieser Geschichte um Körpertausch. Die Kinder haben irgendein Ritual entwickelt oder entdeckt, dass es ihnen möglich macht, mit vollkommen gesunden Menschen den Körper zu tauschen. Daher ist auch nicht Rob tot, sondern der Mann, dessen Körper er eingenommen hat.
Konnte ich Dir damit jetzt helfen? (Oder hab ich jetzt nur gezeigt, dass ich selbst nichts kapiert hab?)


Ugh

 

@Bibliothekar
Na ja, ein bissl hat's geholfen. Aber so ganz verstanden hab ich's jetzt trotzdem nicht. Also wurde eigentlich Rob umgebracht, aber auch wieder nicht. Ok, so weit so gut, aber wieso wurde dann ein totes Kind gefunden. :confused: Anscheinend hab ich's doch nicht verstanden... *nachdenk*
oh je, wahrscheinlich werd ich's gar nicht mehr kapiern. *schnüff*
Trotzdem danke!

Liebe Grüße,
Fallen Angel

Be strong

[Beitrag editiert von: The FallenAngel am 13.04.2002 um 22:11]

 

Also, nochmal ganz langsaaam:

  • Rob ist der Albino.
  • Er trifft sich mit anderen Kindern, Jugendlichen, die ebenfalls ein Handicap haben.
  • Alle sind unglücklich.
  • Sie entwickeln ein Ritual, dass ihnen ermöglichen soll, einen anderen, gesunden Körper zu bekommen.
  • Um das Ritual zu vollziehen, muss ein Körper geopfert werden, in diesem Fall Rob´s.
  • Rob´s Seele geht in den Mann über, der ihm helfen wollte.
  • Die Seele von diesem Mann wird in Rob´s kranken und sterbenden Körper verbannt. So stirbt der Mann, und nicht Rob!
  • Rob´s Seele hat den Körper des Mannes und somit auch dessen Leben übernommen.
  • Obwohl der tote Körper von Rob gefunden wird, lebt dieser weiter - nur in einem anderen Körper.
  • In Wirklichkeit ist also der Mann tot.

So, ich hoffe, ich konnte das Mysterium jetzt aufklären. So habe ich zumindestens die Geschichte verstanden.

Ugh

 

@Bibliothekar
:kuss: Danke, dass du mir das nochmal erklärt hast, ich hab es endlich verstanden. Dann muss ich jetzt auch unbedingt nochmal erwähnen, dass es eine wirklich gute Story ist, die Matthias da geschrieben hat!

Liebe Grüße,
Fallen Angel

Happy as always

 

@FallenAngel
Kein Problem, immer wieder gern.. :D

@Matthias
Heißt das, ich hab die Story verstanden? Yippie! :bounce:
Naja...eigentlich war sie mir ja gar nicht unklar. Egal - was hab ich gewonnen?

Ugh

 

@ Bib

Gewonnen hast du meine Hochachtung. Ich hab die Story zwar ungefähr kapiert, aber deine kleine Hilfestellung mit der Aufzählung war doch recht nützlich. :)

@ Matthias

Bin froh, dass ich auf diese ausgezeichnete Geschichte gestoßen bin (weil ja schon etwas älter). Ich fühlte mich sofort in ihren Bann gezogen. Sehr düster und traurig, zwischenmenschliche Abgründe, hervorragend in eine Story verpackt. Außerdem fordert der Content den Leser – so was gefällt mir.

Würde mich auf weitere Stories von dir freuen.

Gruß
Liz

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo Matthias,

Ich weiss nicht, ob Du noch in KG mitliest, aber ich möchte Dir trotzdem sagen, dass mir Deine Geschichte ausgezeichnet gefallen hat, eine der Besten hier.
Sehr spannend, ganz hervorragende, subtil gezeichnete Figuren. Vielleicht könntest Du Bibs Hinweise zum Wasserkopf noch einarbeiten und einige fehlende Kommas und Absätze. Es sind immer noch mehrere Rechtschreibfehler drin, einige habe ich aufgelistet, die anderen sind für Dich. Ich würde die Geschichte an Deiner Stelle unbedingt noch einmal überarbeiten. Es wäre sooo schade sonst. Viel ist eigentlich nicht zu tun. Bei den Dialogpassagen habe ich öfters rätseln müssen, wer gerade spricht, vielleicht könntest Du die Verbindung zwischen jeweiligem Sprecher und Gesagtem stärker verdeutlichen.z. B den Nachsatz"sagte xy"in die gleiche Zeile setzen wie den dazugehörigen Dialogpart.

Deinen Plot habe ich erst beim zweiten Lesen kapiert, nicht zu letzt dank Bibs Auflistung.
@ Bib: An dieser Stelle Herzlichen Dank dafür.

Ich glaube, dass die Rätselhaftigkeit zum Teil auch typografischer Natur ist > Deine fehlenden Absätze!

Ein kleiner Kritikpunkt. Der letzte Teil der Geschichte wirkt oberflächlicher als der erste. Mich störten besonders die Gucci-Klamotten. Das paßte nicht zu dem Mann im Park.

Einzelpassagenkritik

Die Schaukel die vom Wind langsam hin und her geschwungen wurde, sah aus als ob sich ein Geist darauf vergnügen würde und ihre rostigen Ketten rasselten dabei.
Der Himmel darüber glühte in einem so strahlenden blau, dass Rob gequält den Blick abwenden musste, neon- gelbe Flecken zuckten über seine Netzhaut nachdem er seine brennenden Augen schloss, als hätte die Sonne grausame kleine Boten geschickt, die ihn daran erinnern sollten, dass man nicht vor ihr flüchten konnte.
Schon gar nicht im Sommer.

Deine Geschichte finde ich vom stilistischen Standpunkt überdurchschnittlich. Leider hält der Beginn nicht das Niveau des Rest > Der Anfang klingt - etwas - holprig > die Erzählsprache selbst rückt zu sehr in den Vordergrund, so dass ich nur "Wörter gelesen habe", aber keine Bilder entstanden sind. Das ist um so mehr schade, weil im weiteren Verlauf Deiner Geschichte wirklich beeindruckende Passagen stehen.
Ich selber halte es für enorm wichtig, die ersten Sätze so flüssig wie möglich zu gestalten, so dass der Leser ohne Stolpern in die Geschichte eintauchen kann.
Der erste Satz, der meine Aufmerksamkeit weckte, war der Vier-Wort-Satz Schon gar nicht im Sommer.
Der ließ mich aufhorchen und machte mich neugierig.

Ich habe behutsam versucht, den Anfang zu "vereinfachen", so dass er geschmeidiger klingt:
>
Die Schaukel wurde vom Wind langsam hin und her geschwungen, als würde sich ein Geist auf ihr vergnügen, die rostigen Ketten rasselten dabei.
Der Himmel darüber glühte in einem so strahlenden Blau, dass Rob gequält den Blick abwenden musste. Neon- gelbe Flecken zuckten über seine Netzhaut nachdem er seine brennenden Augen geschlossen hatte. Es war, als hätte die Sonne grausame kleine Boten geschickt, die ihn daran erinnern sollten, dass man vor ihr nicht flüchten konnte.
Schon gar nicht im Sommer.

> Wichtig war mir vor Allem den Relativsatz und die Passiv-Konstruktion am Anfang aufzulösen ["Die Schaukel, die vom Wind ... geschwungen wurde"], um nicht gleich nach drei Wörtern den ersten Bremsklotz zu haben. Aktive Verben sind darüberhinaus meistens ausdrucksstärker.

*****
Winky laß Rob
> Winky las Rob

*****
ohne den Blick vom nichts das weit hinter Rob lag, abzuwenden.
>vom Nichts, das weit
*****

Plötzlich viel ihm auf wie allein
>fiel

*****

Das, was ihn anschrie, wenn er sich zwang in den Spiegel zu sehen.
Rob’s rote Pupillen durchlöcherten das zweite Kind geradezu, als es den Spielplatz betrat.

Das, was ihn anschrie, wenn er sich zwang in den Spiegel zu sehen.

Rob’s rote Pupillen durchlöcherten das zweite Kind geradezu, als es den Spielplatz betrat.[Absatz vergessen.]


Passagen, die ich besonders schön fand: ;)

schirpenden Vogelgezwitschers und spritzenden Wasserbomben
Die braunen Knopfaugen die sich in seinem gigantischen Schädel drehten, sahen aus wie zwei dunkle Murmeln in einem unförmigen Stück Germteig.
und hatte an manchen Stellen die Farbe von Äpfeln mit Druckstellen.
Ihre Hände umschlossen sich, nass an trocken, fleischfarben gegen weiß.
So standen sie beide für eine Weile herum, mitten im örtlichen Spielplatz, umgeben von schweigenden Wippen, einem einsamen Basketballkorb, der geschwungenen Rutsche, und der Geisterschaukel.
schwimmenden Geräuschen
war der letzte, den er als Kind tat.

Ich wäre gespannt auf eine neue Geschichte von Dir!
LG Petra;)

 

hallo Leute! Ob ihrs glaubt oder nicht, ich hab gerade zum 1000 000en mal mein passwort vergessen und verlegt, und kehre deswegen als Matthias Lm zurück.
Nein, ich will mich nicht fälschlicherweise als Autor dieser Geschichte ausgeben, und Matthias L auf kriminelle Weise von der Bildfläche verdrängen- ich BIN Matthias L!
So toll ist die Geschichte auch wieder nicht als das ich mir das antun würde...

Apropos Geschichte, und geschichtenschreiben:
Es ist nicht so, dass ich das schreiben gänzlich aufgegeben habe, ganz im Gegenteil.
Es ist nur so, dass ich wöchentlich tausende von Ideen habe, dann anfange dutzende Geschichte dazu zu schreiben, und dann mitten drinnen aufzuhören.
Ich schaff's einfach nicht was zu Ende zu bringen, nicht nur weil mir die meisten Geschichten einfach schon zu schnell langweilig werden.
Das ist auch mit ein Grund, warum ich's nicht fertig bringe, "Bleich" nochmal durchzugehen.
Freut mich aber, dass sie euch streckenweise trotzdem gefallen hat.
Habt ihr ähnliche Probleme?
Gibt's da was dagegen?
Bin für jede Hilfe dankbar!
MattLm

 

Hey Matthias!
Lass Dir doch ein neues Passwort generieren oder frag den Webmaster um Rat, ist ja mindestens schon Dein dritter Nick. :lol:
Und wegen Deinem Problem; in "Diskussion der Autoren" gibt es einige Threads, in denen Du Hilfe findest.

 

Hallo Matthias,
Schade, dass Dir Deine Geschichte nicht mehr gefällt. Ich finde sie WIRKLICH klasse.
Ich fange auch oft "tausend Geschichten" an, die als Rudimente in der Wohnung rumfliegen, man kann ja immer wieder an ihnen weiterschreiben... Auf der anderen Seite halte ich es für ganz wichtig auch mal durchzuhalten und ein Ding abzuschliessen. Mir macht das Polieren mittlerweile genauso viel Spaß wie das Schreiben und ich wünsche Dir, dass es Dir irgendwann auch so geht. Wäre wirklich schade um solche Stories wie diese! Zumal es ja nur "Kleinigkeiten" sind, die man sicherlich in einer halben Stunde erledigt hat. Ich finde so etwas gehört zu einem guten Autoren einfach dazu. Eine gewisse Ernsthaftigkeit.

Pe

 

Hallo leute tut mir leid dass es so lange gedauert hat, aber ich komm praktisch nie rein mit meinem Passwort, hab dem Webmaster schon gemailt aber ohne Antwort.
Hiiiiiiiiiiiiiiiiilfe!!!

 

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