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Qual der Extase

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Beitritt
22.05.2004
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17

Qual der Extase

Qual der Extase

Kein Ausweg. Keine Rettung in Sicht. Kein noch so kleines Fünkchen Hoffnung.
Gescheitert und Verloren. Und nun ? Warten bis das Ende einen unausweichlich verschlingt und in die dunkelsten Abgründe zieht ? Der Schmerz so unerträglich, die Haut so ausgehöhlt. Mindestens eine Million Nadeln müssen das sein. Der geronnene Saft am ganzen Leib, so weit das Auge reicht, nur Blut. Magenta, Burgunder und selbst ein fast Schwarzes auf der linken Schulter, schon vertrocknet. Die Muskeln und Sehnenstränge so schwer, dass sie untragbar. Kaum zu definieren welcher Muskel in welchem Körperteil. Fast physikalisch gleichen die Schmerzen sich aus, die Einen machen die Anderen sanfter und die Nächsten verstärken die Vorherigen. Augenlider beschnitten, Kniescheiben und Ellenbogen zertrümmert, das Gesicht ein einziger Spendentisch für Transplantation. Und dieses verdammte Licht .. Leuchten sie mich schon aus ? Noch bin ich nicht tot, noch steckt zumindest ein Hauch Leben in mir. Er ermöglicht mir dieses Qualen, Ich verachte Gott. Spucke Blut, spüre das nackte Fleisch des Gaumens im Mund, kann den salzigen geronnen Geschmack des Schweißes und des Blutes noch schmecken. Die Iris nimmt das Licht immer greller wahr, es scheint sich zu nähern. Die Speiseröhre beginnt zu drücken, der Magen vibriert. Spüre es den Hals hochschießen, endlich der Ausbruch. Die Lungen füllen sich mit dem Saft Jesu, das Helle kaum noch auszuhalten. Öffne ... jetzt!

Torben P.

 

... bin mir bei dem Text nicht wirklich sicher. Ist nur ein Experiment. Vielleicht habt ihr Anregungen, wäre dankbar. Soll nur ein Versuch für eine etwas längere Geschichte sein, die auf die Thematik hinauswill.

gruss

 

Gescheitert und Verloren.
verloren klein
Warten bis das Ende
WartenKOMMA
zieht ?
Leerstelle weg
Die Muskeln und Sehnenstränge so schwer, dass sie untragbar.
sind
Kaum zu definieren welcher Muskel
definierenKOMMA
Er ermöglicht mir dieses Qualen, Ich verachte Gott.
Punkt statt KOMMA
Hi sOui,
tut mir Leid, deine Geschichte verstehe ich nicht. Überhaupt nicht. Den Schreibstil find ich gut, obwohl ich nicht weiß, ob er zur beabsichtigten Aussage passt.
:heilig:

 

Bei diesem Experiment kann es meiner Meinung nach nur zwei Ergebnisse geben.
Entweder es ist ein Junge oder...

Ich finde es gelungen.
Ed v. Schleck

 

sOui schrieb:
Ist nur ein Experiment.

"Nur"? Das ist eine der schwierigsten Rubriken hier, wahrscheinlich mit der höchsten Verschiebungs- und Löschfrequenz. Die Herausforderung, ein Experiment zu schreiben, sollte man nicht unterschätzen. :teach:

 

Hallöchen

Schreibstil gefällt mir. Nur den Sinn des Textes habe ich nicht verstanden?
Muss ja auch nicht immer sein. Aber trotzdem wäre eine Interpretation nicht schlecht, dann könnte ich dir vielleicht auch ein paar Tipps geben.

Gruß
Phoenix

 

Also ehrlich gesagt ist der Text für mich eher seltsam als experimentell. Welches Experiment ist da drin?

 

Vllt wird experimentiert, wie seltsam ein Text sein kann, um noch in Experimente zu stehen ;)
:heilig:

 

Hi sOui!

Also ich habe keine Peilung, worauf du eigentlich hinauswillst. Die Interpretation von edvschleck mit der Geburt greift nicht, weil der/die Prot ja schon länger überall mit Blut besudelt ist und bei werdenden Müttern auch keine Knochen zertrümmert werden. Also tippe ich mal auf Folterung. Könnte auch sein, dass da jemand für einen Exorzismus gequält wird. Sein Mageninhalt schießt raus, und er bildet sich ein, dass nun wieder Jesus in ihm ist, obwohl lediglich seine Lungen vollbluten - oder so ähnlich.
Diese Thematik haben andere Autoren aber auch schon wesentlich besser recherchiert und beleuchtet, zum Beispiel in "Der Gast" von Existence.
Nach diesen Maßstäben ist dein Text einfach uninteressant. Um wirklich mitreißen zu können, solltest du schon plastischere Vorstellungen haben, wie es bei einem Exorzismus zugeht. Das wird dann, auch wenn du es ausschließlich über konkrete Wahrnehmungen beschreibst, auch den Text viel runder machen.

Ein paar Fehler sind auch noch drin:

Die Muskeln und Sehnenstränge so schwer, dass sie untragbar (???). Kaum zu definieren, welcher Muskel in welchem Körperteil.

Da fehlen zwei Sachen.

Fast physikalisch gleichen die Schmerzen sich aus, die Einen machen die Anderen sanfter und die Nächsten verstärken die Vorherigen.

All das bitte klein schreiben, denn hier ist ein direkter grammatischer Bezug zum Substantiv vorhanden: Schmerzen.

Er ermöglicht mir dieses Qualen, Ich verachte Gott.

Ja, das Qualen ist furchtbar. Das Schmerzen auch. Zum anderen Punkt hat Tserk ja schon was gesagt.

kann den salzigen geronnenen Geschmack des Schweißes und des Blutes noch schmecken.

Die Iris nimmt das Licht immer greller wahr,

Die Iris nimmt etwas wahr? Wohl eher nicht, dazu ist nur das die Eindrücke verarbeitende Bewusstsein imstande, ganz davon abgesehen, dass die Iris sowieso nichts aufnimmt. Dazu ist die Pupille in der Iris zuständig. Vielleicht besser "Immer greller gleißt das Licht in meine Augen ..."

Die Lungen füllen sich mit dem Saft Jesu, das Helle (?) kaum noch auszuhalten.

Da fehlt irgendwie ein Wort. Vielleicht kannst du es so als Stakkatosatz lassen, wenn du nach Jesu einen Punkt setzt.

Öffne ... jetzt!

Das ist gut.

Ciao, Megabjörnie

 

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