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Zahnarztbesuch

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18.05.2003
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Zahnarztbesuch

Zahnarztbesuch. Wieder auf dieser Pritsche. Alles weiss. Licht. Fenster in die Grossstadt. Leere, grau und menschliches Nichts. Die Behandlung ging wie immer schnell. Kaum Zahnverfaul oder Karies. Der Arzt ging. Die junge Helferinsschwester sollte noch einwenig Fluid auf die Zähne pinseln. Orange, klebrig, übelig. Sie setzte sich zurecht. Blätterte in Unterlagen. Unterlagen? Sie? Warum? Machte darin Notizen.. Sie? Egal, war es. Augen zu und durch war das Motto. Das Pinseln, schrecklich, aber doch angenehm; süsssauerer Kuss der verflossenen Einigkeit. Gedanken im Raum: wenn sie nun persönliche Untersuchungen an den Patienten durchführt? Wenn sie sich Bemerkungen zu jedem macht? Wofür?
Worte und Augenöffnung. Überstanden.
Gleich alles aufschreiben.

 

Hm, recht kurz.
Ist ein Zahnarztbesuch für dich was Selstsames? Für mich nicht, deshalb sollte es eher nach Alltag verschoben werden.

Vom Schreibstil her... ok, eigentlich einfach nur kurz beschrieben. Könnte man mehr ausbauen.
Mir sind die vielen "s" aufgefallen. Bei "Grossstadt" zum Beispiel. Das Wort wird lang gesprochen ---> ß.
Das hast du übrigens öfter gemacht.

 

Alles die Freiheit des Autors.

Der Zahnarztbesuch ist völlig normal; aber die Gedanken über die Schwester. Na ja, vielleicht diesen Part zu sehr vernachlässigt.

 

Hallo Amos,

deine kleine Geschichte habe ich so verstanden, dass der Patient sich bei einem normalen Zahnarztbesuch derart in seine Angst hineinsteigert, dass er sich Dinge vorstellt, die eigentlich ziemlich unrealistisch erscheinen. So wittert er etwa eine Verschwörung der Zahnarzthelferin.
Leider sind deine Beschreibungen teilweise ein bisschen knapp ausgefallen.
Unter "Alles weiß" z.B. kann man sich nicht wirklich viel vorstellen. Ist es ein grelles Weiß, ein mattes oder ein schmutziges? Welche weiße Gegenstände sieht dein Protagonist genau vor sich?

Auch die Ängste des Patienten könntest du noch ausführlicher schildern.


Viele Grüße

Cat

 

@Amos:
Die Geschichte an sich ist nicht seltsam.
Gedanken des Protagonisten zählen nicht.

 

Hallo Amos!

Das ist keine Geschichte, sondern eine Momentaufnahme - und eine völlig sinnlose noch dazu.
Deine Geschichte hat absolut keine Aussage.
Es ist nämlich nichts seltsam daran, dass eine Zahnarzthelferin sich etwas aufschreibt: Es ist ihr Job, und die Frage des Prots "wofür?" kann leicht beantwortet werden: Für die Krankenkasse. Dass sich jemand das fragt, ist auch nicht seltsam. Außerdem könnte er ja einfach nachfragen.
Nebenbei gesagt, Rechtschreibung ist nicht Freiheit des Autors. Das ist eine Geschichte, kein Gedicht, und Orthografie läuft nicht unter Künstlerfreiheit.

Mfg
xka

 

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