Was ist neu

Weltuntergang

Mitglied
Beitritt
05.11.2002
Beiträge
10

Weltuntergang

Weltuntergang

Eigentlich hatte es jeder schon seit langem geahnt, aber jetzt wurde es auch von der Regierung offiziell bekannt gegeben: Die Welt würde in wenigen Tagen untergehen. Eine Rettung war unmöglich. Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich: Einige kauerten sich in eine dunkle Ecke und warteten auf ihren Tod, andere hingegen versuchten in den letzten Tagen noch so viel Spaß zu haben wie möglich und bisher versäumtes nachzuholen. Dabei konnte keiner sagen die Nachricht käme plötzlich. In den letzten Monaten befiel die Katastrophe mehrere Nachbarplaneten, es gab nur noch wenige in diesem Sternensystem, denen bis jetzt nichts zugestoßen war. Aber alle wussten, dass auch die restlichen Planeten nicht mehr lange existieren würden.
Die Katastrophen waren schlimmer als alles bisher erlebte. Sogar noch schlimmer als damals, als die Gruppe von Planeten aus ihren Umlaufbahnen gerissen und in einen anderen Teil des Universums getrieben wurden. Das hatten sie überlebt. Aber alle wussten, dass es diesmal keine Hoffnung gab: Der Weltuntergang stand bevor.
Zuerst verschwanden nur kleine Teile der Planeten, dann wurde er immer kleiner, bis schließlich nur noch der innere Kern übrig blieb. Das Problem an der ganzen Sache war, dass mit den Teilen der Planeten, auch die Bewohner verschwanden, denn sie hatten keine Möglichkeit zu fliehen.
Eltern versuchten ihren Kindern weiszumachen, es gäbe ein Leben nach dem Tod, um sie zu beruhigen, aber weil sie selbst nicht daran glaubten, verfehlte diese Methode seine Wirkung.
Den Rentnern war es ziemlich egal, was die meisten Bewohner sehr aufregten, denn sie hatten im Gegensatz zu den alten Menschen noch einen großen Teil ihres Lebens vor sich. In diesen Tagen flossen mehr Tränen als in den letzten drei Jahren zusammen, die Stimmung war gedrückt.
Schließlich war es soweit: Der erste Fleck des Planeten war verschwunden, ihm folgten immer mehr. Die Bevölkerung wurde zusehends kleiner, bis sie am Ende den Nullpunkt erreicht hatte…

„Willst du noch einen Apfel?“
-„Ja, gerne. Die sind heute aber auch unglaublich lecker.“
-„Du hast recht, ich glaube ich nehme mir auch noch einen.“
-„Gute Idee. Weißt du was? Ich gehe noch mal ein paar neue kaufen, dann können wir morgen einen Apfelkuchen backen.“

 

Gute Pointe.
Vielleicht hättest du die Dinge, die einige Bewohner des "Planeten" machen, bevor sie draufgehen, noch eindringlicher beschreiben können, aber es geht ja eigentlich nicht sehr darum sondern um die Schlusspointe.
Alles in allem: witzig, kleine Geschichte für zwischendurch

Gruß
S.

 

bin etwas verwirrt über diesen text, um ehrlich zu sein. was ich aber nett finde ist der dialog zum schluss, denn die beiden scheinen ja als einzige nicht beeindruckt zu sein vom untergang des planteten. das rettet die geschichte etwas, denn ansonsten muss ich leider sagen, fehlt es etwas an spannung und reiz. dacht mir öfter beim lesen, dass einige situationen noch ausgebaut werden müssten, um wirklich stimmung zu erzeugen.

 

Danke erstmal für die Kritiken,
ich gebe auch zu, dass die Geschichte nicht leicht zu verstehen ist

Geschrieben von sonah
denn die beiden scheinen ja als einzige nicht beeindruckt zu sein vom untergang des planteten.

...du glaubst wahrscheinlich die zwei wären Bewohner des Planeten, das stimmt aber gar nicht. Was ich eigentlich ausdrücken wollte ist, dass der "Planet"
das ist was wir für einen Apfel halten und die 2 Menschen vernichten halt ganze Sternensysteme um einen Kuchen zu backen.
Darum ging es mir auch eher, ich wollte nich beschreiben wie sich leute kurz vor ihrem Tod fühlen, sondern einfach auf diese Pointe hinarbeiten.

Gut, ich geb zu die Geschichte war SEHR seltsam(deshalb ist sie ja auch in dieser Rubrik) und nicht leicht zu verstehen,

Gruß Leo

 

Also, die Planeten sind Äpfel und werden gegessen? Und es leben Menschen auf diesen Planeten, mit Rentnern und Regierung und allem?
Das ist für mich "Pointe um jeden Preis", auch wenn das alles überhaupt keinen Sinn macht :p
Sprachlich gefällt mir der Anfang, weil er schön trocken ist. Danach fehlt aber die weitere Beschreibung des Unglücks. Wobei die angesichts des hanebüchenen Schlussgags auch nichts gebracht hätte.
Ja, okay, ganz lustig, aber nur, wenn man nicht nach dem Sinn fragt. Oder soll uns die Geschichte mitteilen, dass wir unsere Äpfel besser waschen sollten, damit wir nicht die Milliarden Bazillen auf der Schale mitessen, hm :D

Fazit: Sprachlich in Ordnung, aber den Gag finde ich ziemlich zum gähnen.

Uwe

 

Hi Leoc,

die Geschichte ist sehr flüssig zu lesen und macht auch Spaß, aber die Pointe hättest Du wirklich besser herausarbeiten können. Ich hab mich gefragt, was das mit dem Apfelkuchen soll, hab gedacht; hä? Wieso das jetzt? Und erst Deine Erklärung hat mir die Pointe gezeigt. Meiner Meinung nach liegt diesmal der Fehler nicht am mangelhaften Sinnieren des Lesers sondern an Deiner Art, die Pointe so zu verstecken, daß man über sie hinweg geht... ;)

Ansonsten aber keine schlechte Idee.

Griasle,
stephy

 

Geschrieben von Uwe Post
Also, die Planeten sind Äpfel und werden gegessen? Und es leben Menschen auf diesen Planeten, mit Rentnern und Regierung und allem?

Genau, ich will halt sagen, dass vielleicht die "Bewohner" der Äpfel genken sie würden auf einem "richtigem Planeten" leben. Vielleicht ist die Erde ja auch nur ein großer Apfel und wir wissen es nicht?(okay, ich glaub selbst auch nicht dran, aber es ist eine witzige idee).

 

Letzte Empfehlungen

Neue Texte

Zurück
Anfang Bottom