Was ist neu

Was ich schon immer fragen/wissen wollte...

vielleicht... hm... klingt ziemlich laut... mal sehen *weiterevorschlägesammel*

Aber danke schon mal, besser, als meine Alternativen

Edit: dröhnen ist klasse, warum bin ich da nicht drauf gekommen? :D

 

Auf einem Steinboden habe ich sofort ein Kratzen im Ohr, das durch Mark und Bein geht (so wie manchmal Kreide auf einer Tafel) verbunden mit einem metallischen Klappern. Jedenfalls, wenn es rollt, beim Runterfallen kann es Donnern. Passt das?

 

mit hohlem Donnern... ansonsten gefällt mir Dröhnen auch am besten. (oder auch mit hohlem Donnern. Mit Hohl kannst Du auch Scheppern verwenden, aber das betont wirklich nicht die Schwere des Objekts.)

Ich stelle mir eigentlich ein Geräusch wie von einer schweren gußeisernen Glocke vor. Vielleicht kann man es so umschreiben (kurz geht es irgendwie nicht, denke ich):

"Der Leuchter fiel zu Boden. Das Geräusch, dass er dabei verursachte, erinnerte an die Glocken, die stündlich den Turm vibrieren ließen."

Paßt wahrscheinlich gar nicht rein. Aber es ist ja eh nur als Vorschlag gemeint.

Lieben Gruß,

Frauke

 

Wenn du eine Umfrage machen willst, solltest du dich unbedingt mit den Grundlagen der Statistik befassen! Hattet ihr das nicht im Studium? Neben der Repräsentativ http://de.wikipedia.org/wiki/Repr%C3%A4sentativit%C3%A4t fallen mir noch Reliabilität http://de.wikipedia.org/wiki/Reliabilität ,die Validität http://de.wikipedia.org/wiki/Validität , die Standardabweichung ein. Oh Mann, was mir noch nach einem viertel Jahrhundet so alles einfällt, erstaunlich! Aber frag doch deien Prof, wie genau du das nehmen musst.
„Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.“ :D
viel Spaß!
tamara

 

In der Sauna macht es ja Spaß, sich mit Salz oder Honig einzureiben.

Meine Frage:
Warum klebt Honig bei höheren Temperaturen nicht mehr?

 

Honig ist zuckerhaltig, und Zucker klebt aufgrund von Wasserstoffbrücken. Das ist der Grund, warum auch aller Kleber auf Zuckerbasis funktioniert. Zucker liegt in kristalliner Form vor, ist im Honig gelöst und mit Vitaminen, Enzymen und ähnlichen Dingen versetzt. Ein Zuckerkristall wird durch die Wasserstoffbrücken zwischen OH-Gruppen (Alkoholgruppen) zusammengehalten: Das O hat viele negativ geladene Elektronen, zieht an dem nur schwach negativen Wasserstoff, um auf diese Art eine Art von Ausgleich zu erhalten. Dieser Prozess ist normalerweise eingefroren, weil Flüssigkeit zur Aktivierung benötigt wird, im Honig ist die aber vorhanden. Der Zucker bildet jetzt nicht mehr untereinander Wasserstoffbrücken, sondern mit allem, was ihm unter die Finger kommt - er klebt. Wenn man ihm das Wasser entzieht, kristallisiert er wieder (nur am Rande) ;)
Wenn man einen Stoff nun erhitzt, bewegen sich die Moleküle schneller, die Elektronen schwirren schneller um die Protonen und Neutronen herum, die einzelnen Moleküle fliegen schneller durch das, in dem sie sich befinden. Ab einer gewissen Geschwindigkeit (=>Hitze) reicht die elektronegative Anziehungskraft der Wasserstoffbrücken nicht mehr und sie zerreißen. Dadurch wird die Klebewirkung aufgehoben.

Sollte einigermaßen richtig sein, hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

 

Woh! Was man hier noch alles lernen kann! Echt irre!

Um Energie zu sparen, wollen wir unsere Geräte mit Standby an abschaltbare Steckleisten anschließen. Einige müssen natürlich ständig in betriebsbereit sein, Telefon, Anrufbeantworter etc. Wie sieht es mit dem Computer aus? Der Schalter vorne versetzt ihn auch nur in standby. Muss er ständig am Netz sein, damit eine Batterie für die interne Uhr geladen werden kann? Wenn ich ihn häufig ganz vom Netzt trenne, läuft irgendein Modul Gefahr, kaputt zu gehen?
Bin gespannt auf eure fachkundigen Antworten!
tamara

 

Ich habe meinen Computer auch mal monatelang vom Netz gehabt und danach war alles ok. Das ist kein Beweis und kein wissenschaftlicher. Aber ich kenne viele, die Computer an solchen Steckleisten haben und die haben keine Probleme. Jedenfalls bis jetzt nicht.

LG,
F.

 

Den Computer kannst du ruhig abschalten, aber beim Drucker wäre ich vorsichtig. Manche Drucker reinigen nämlich automatisch nach jedem "Stromausfall" ihre Düsen, und das verbraucht unheimlich viel Tinte.

 
Zuletzt bearbeitet:

@Vita
:huldig: Wow, das mit dem Honig hats du klasse erklärt, dass sogar ich das verstanden habe!

@Tamara
Vor ein paar Jahren haben wir ein Projekt an der Uni gemacht, in dem es genau darum ging: WIR SPAREN WATTAlso, beides ist nach Expertenmeinung unbedenklich und bringt was.

@gbwolf

Ab wieviel Prozent der Studenten ist eine Umfrage repräsentativ? Ich schätze die Gesamtzahl der Studenten auf ca. 2.000 - 2.500 und hoffe auf einen Rücklauf von 100 Fragebögen (Seien wir realistisch: Studenten sind zumeist faul und uninteressiert). Ist das aussagekräftig? Kann man dmit eine gute Analyse machen?
Um repräsentativ zu sein, musst du nicht nur eine bestimmte Zahl der Erhebung machen, sondern die Zusammensetzung muss auch stimmen (Fachbereiche, Alter, Geschlecht). Normalerweise braucht man das aber nicht für eine DA.

Eine Rücklaufquote von 20 % (!) is realistisch. Hängt davon ab, wieviel Aufwand die Befragten damit haben, den F:B zu auszufüllen (Länge, Kompliziertheit), abzugeben, welchen Anreiz es gibt (Verlosung).

Kannst mich gern per PM Konkretes fragen.

Gruß, Elisha

 

tamara schrieb:
Um Energie zu sparen, wollen wir unsere Geräte mit Standby an abschaltbare Steckleisten anschließen. [...] Wie sieht es mit dem Computer aus? Der Schalter vorne versetzt ihn auch nur in standby. Muss er ständig am Netz sein, damit eine Batterie für die interne Uhr geladen werden kann? Wenn ich ihn häufig ganz vom Netzt trenne, läuft irgendein Modul Gefahr, kaputt zu gehen?
Die interne Uhr des PCs ist batteriegepuffert. Die Batterie hält länger, als Du den PC voraussichtlich nutzen wirst, und selbst wenn sie leer ist, heißt das nur, dass die Uhr dann ständig falsch geht, was harmlos ist, falls Du den PC nicht als zeitgesteuerten Videorecorder nutzt.
Alles andere ist von einer Stromversorgung unabhängig, Du kannst den PC also ruhigen Gewissens vom Netz trennen (ich mache das schon immer so).

Ein moderner PC verbraucht im Stand-By so etwa 3W, ältere mehr. Das kann man gut sparen.

 

Naut schrieb:
Die interne Uhr des PCs ist batteriegepuffert. Die Batterie hält länger, als Du den PC voraussichtlich nutzen wirst[...]

Da habe ich im Support grundsätzlich andere Erfahrungen gemacht, oft waren die Batterien nach zwei bis drei Jahren nicht mehr betriebsfähig. Das ist dann für Administratoren in Rechenzentren eine Menge Arbeit, wenn die Uhren nicht mehr richtig gehen und das Chaos ausbricht.

 

c.r. schrieb:
Da habe ich im Support grundsätzlich andere Erfahrungen gemacht, oft waren die Batterien nach zwei bis drei Jahren nicht mehr betriebsfähig. Das ist dann für Administratoren in Rechenzentren eine Menge Arbeit, wenn die Uhren nicht mehr richtig gehen und das Chaos ausbricht.
Da hast Du völlig Recht, aber für den Heimanwender ist das ziemlich egal. Die meisten Batterien halten nach meiner Erfahrung etwa 5 Jahre, 2-3 Jahre betrifft eher die absoluten Billig-Boards.

 

tamara schrieb:
Um Energie zu sparen, wollen wir unsere Geräte mit Standby an abschaltbare Steckleisten anschließen.
Strom an der Steckleisten zu unterbrechen ist nicht das gleiche wie mit dem Ein/Aus-Knopf am Gerät. Manche wie zum Beispiel Videorekorder oder Fernseher verlieren die Programmierung, wenn sie länger* vom Netz getrennt sind. Bei neueren Geräten allerdings ist das nicht mehr so oft der Fall, weil sie - wie die besseren Computer – länger haltende Batterien haben.

Dion

*grundsätzlich ist es so, daß die individuellen Einstellungen der Geräte immer dann von der Batterie „gehalten“ werden müssen, wenn kein Strom das Gerät erreicht. Und je länger diese stromlosen Perioden dauern, desto schneller verbraucht sich die Batterie. Ich plädiere daher für den Ausschaltknopf am Gerät – ein Gerät ohne Ausschaltknopf, wie immer häufiger anzutreffen, kaufe ich nicht.

 

Selbst wenn es einen Ausschaltknopf gibt, heißt das nicht, dass das Gerät dann keinen Strom mehr verbraucht. Mein Drucker z.B. hat einen Ausschaltknopf (keinen Stand-By-Taster!), verbraucht aber "ausgeschaltet" trotzdem etwa 1.2W. Es spricht nichts dagegen, solche Geräte vom Netz zu trennen.

Geräte, die eine Programmierung zu verlieren haben (z.B. Videorecorder) müssen ja sowieso am Netz bleiben, da sie sonst ihrer Aufgabe (Aufnehmen) kaum nachkommen könnten.

Dion hat aber völlig Recht, dass man allgemein abschaltbare Geräte bevorzugen sollte, sofern man welche bekommt, da die "abgeschaltet" immer noch weniger verbrauchen als die Stand-By-Dinger.

 

Drucker, Computer-Lautsprecher etc. trenne ich auch vom Netz. TV nur, wenn ich in den Urlaub fahre, aber das ist meine Faulheit, für die ich bezahle - auf der Stromrechnung und mit meinem Anteil am Ozonloch.

Ich hab aber neulich noch eine Sendung gesehen, in der die Leute sogar Toaster und Wasserkocher getestet haben, die noch Strom verbrauchten, wenn sie nicht anwaren.

Übrigens gibt es wohl auch Hallogen-Lampen, die im ausgeschalteten Zustand Strom verbrauchen. Also wenigstens dann vom Netz, wenn sie wirklich keiner braucht!

Frauke

PS: In vielen Fällen gibt es einfach keine WIRKlich ausschaltbaren Geräte.

 

Herzlichen Dank an alle für die vielen Antworten!

Naut schrieb:
Die interne Uhr des PCs ist batteriegepuffert. Die Batterie hält länger, als Du den PC voraussichtlich nutzen wirst, und selbst wenn sie leer ist, heißt das nur, dass die Uhr dann ständig falsch geht, was harmlos ist, falls Du den PC nicht als zeitgesteuerten Videorecorder nutzt.
Alles andere ist von einer Stromversorgung unabhängig, Du kannst den PC also ruhigen Gewissens vom Netz trennen (ich mache das schon immer so).

Ein moderner PC verbraucht im Stand-By so etwa 3W, ältere mehr. Das kann man gut sparen.

Mein PC ist schon älter, ich weiß also nicht, was er im Stand-By-Modus wirklich verbraucht. Ich habe von Halogenlampen gelesen, die so bis zu 30 W verbrauchen. Mit all diesen Geräte im Haushalt läppert sich ganz schön was zusammen! In ganz Deutschland sollen so zwei AKWs mehr nötig sein! Wie gesagt, werde ich jetzt alle Geräte, die nicht ständig am Strom hängen müssen, an abschaltbare Steckleisten hängen.
lieben Gruß
tamara

 

Ich habe mal eine Frage an die Juristen unter uns.

Wir schreiben das Jahr 1973, im Scheidungsrecht herrscht noch das Schuld-, nicht das Zerrüttungsprinzip.
Die Familie lebt in Armut. Der Vater verspielt das Geld, und wenn er verloren hat, lässt er die Wut darüber an seiner Frau und seinem Sohn aus.
Die Frau flieht mit dem Sohn, baut sich eine eigene Existenz auf.

Wie wäre das Schuldprinzip hier angewendet worden? Wäre die Frau schuldig gewesen, weil sie ihren Mann böswillig verlassen hätte? Dann hätte sie nach dem damaligen Gesetz auch den Unterhalt für ihren Mann zahlen müssen. Oder wäre der Mann schuld an der Scheidung gewesen, weil er die Frau geschlagen hat? Das Kind durfte er zu der Zeit noch schlagen, es galt statt der elterlichen Sorge noch die elterliche Gewalt.
Wenn der Frau die Schuld zugewiesen worden wäre, hätte sie Möglichkeiten gehabt, die Zahlung zu umgehen und zu verhindern, dass der Mann die Adresse bekommt?
Der Mann hat Arbeit, verspielt eben aber den Lohn.

Bei google bin ich leider nicht fündig geworden, aber vielleicht kann mir ja jemand helfen.

 

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