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Was für ein Scheiß Tag!

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07.05.2003
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Was für ein Scheiß Tag!

Was für ein Scheiß Tag!


Es war einmal, vor langer, langer, sinnloser Zeit ein Schaf, das Wolli hieß und einen Fuchsschwanz hatte. Dieses Schaf graste Tag für Tag die Weiden, welche kunterbunt und mit Stacheln übersät waren, ab und wusste nicht wieso. Der Grund war, der tödliche Stromzaun, der es daran hinderte die blaue Weide zu verlassen. Es war ein rotes Schaf mit viel Wolle.
Aber woher wusste es, das der Stromzaun nicht gefährlich für es war? Ein anderes Schaf war vor zwei Sekunden dagegen gerannt und gestorben.
Es gab auf der Weide auch schwarz- karierte Schafe, aber die mochte es nicht. Ein Vogel kackte ihm gerade auf den Kopf, als es in einen Kothaufen trat. 'Was für ein Scheiß Tag!' Dachte das Schaf...
Das Gras unter den spitzen Füßen vom Schaf war grün. Plötzlich kam ein Junge mit Hörnern am Stromzaun vorbei. Er nahm einen fünfzig Tonnen schweren Stein und warf ihn auf eines der Schafe, das daraufhin tot umfiel. Das Schaf wurde wütend, grunzte, bekam lange Beine und rannte auf den Stromzaun zu, der im Moment keinen Strom führte. Es sprang auf den Jungen und zerfleischte ihn genüsslich.
Dafür musste das arme Schaf nach Potsdam vor das Schafgericht und wurde von der Dachrinne verklagt. Als Strafe musste es einen Dynamit Sprengsatz fressen. Das Schaf explodierte, und seine Gedärme flogen durch die weiße Luft, und trafen dabei einen blauen Zitronenfalter. Er wurde niedergerissen, und auf den Pudding-Boden geschleudert. 'Was für ein Scheiß-Tag!' Dachte der Schmetterling. Da kam eine Katze, die gerade ihr Auto geparkt hatte, mit nur einem Haar und fraß ihn auf. Mit ihm die Gedärme Reste des Schafs, woraufhin die Katze Magenschmerzen bekam, und in die böse Apotheke rannte. 'Was für ein Scheiß-Tag' dachte die Katze, und machte sich auf in die Stadt, um ihren grünen Freund zu treffen. Die Menschen in der Stadt spielten Schach und die Katze gewann immer. Sie hatte schon 50 Euro und wollte sich einen Pelz kaufen, als ihr zufällig ein Hund entgegenkam. Der Hund bellte laut, um einen Sessel mit nur einem Bein zu verjagen und die Katze verlor ihre 50 Euro durch ein Flugblatt, weil sie, sinnloser Weise, so schnell wegrennen musste. Die 50 Euro flogen in einen Gulli, wo eine Gelbgestreifte Maus sie fand. Sie kaufte sich davon einen riesigen Emmentaler mit Schimmel. Danach war sie so schlank und rosa, das sie vor der Katze nicht mehr weglaufen konnte. Denn diese war sauer auf den Hund und die Amsel, weil ihre 50 Euro weg waren. Kurz bevor die Maus gefressen wurde, dachte sie noch: 'Was für ein Scheiß Tag!'
Das Quietschen der Maus hallte durch die Gänge der Kanalisation, und ließen einen Klärarbeiter, mit drei Meter großen Füßen aufmerksam werden, der gerade eine gelbe Flauschhand am Eingang entdeckt hatte. Er folgte dem Geräusch, sah die Katze mit nur einem Haar, und wollte sie, mit Hilfe seines Taschentuchs einfangen. Bei diesem Unternehmen verlor er den Halt und flog in den sprechenden Abwasserkanal. 'Was für ein Scheiß-Tag' dachte er, stand auf, und fing die Katze, die nicht wegrennen konnte, weil sie mit Uhu Alleskleber angeklebt war.
Er verkaufte das Tier einem Vietnamesen, weil dieser sie essen wollte und bekam 100 Euro dafür. Als der Vietnamese, der noch vor zwei Sekunden keiner gewesen war, die Katze aß, und in ihr die tote Maus, und den Schmetterling, mit den Gedärmen von Wolli, wurde ihm schlecht und er ärgerte sich, 100 Euro für so etwas widerliches ausgegeben zu haben und dachte: 'Was für ein Scheiß Tag!"

Ein Mädchen, mit roten Augen dass gerade auf dem Weg zu einer Tanne war, um diese zu beschimpfen bemerkte plötzlich ein Ufo über sich. Es sog sie hinein und sie wurde glücklich. Da waren die Aliens. Blaue, kleine Männchen mit Laserwaffen, die alles durch die Nase machten. Das Raumschiff war eingerichtet wie die Wohnung der Oma des kleinen Mädchens und sie wunderte sich. Da luden die Aliens sie zu einem Mittagessen ein. Am Staub der auf dem Boden lag, erkannte des Mädchen das es schon drei Uhr war und sie schnell nach hause musste! Doch die Aliens waren so lieb, das sie lieber blieb. Sie aß, obwohl sie nicht wusste was, alles auf. Die Aliens hatten einen Mensch gefangen und ihn gebraten. Die Aliens hofften das es dem Mädchen schmecken würde, doch es beschwerte sich. 'Was für ein Scheiß-Tag!' Dachten die Aliens und das Mädchen mit den roten Augen. Nachdem die Kleine den Vietnamesen verdrückt hatte, trat sie den blauäugigen, mit der Zunge auf die Nase, woraufhin sie nicht mehr laufen konnten. Dann sprang sie aus dem pinken Ufo, das keine drei Meter über der, inzwischen vollkommen vergammelten Erde schwebte. Sie landete im warmen Wasser und wurde grün. Dann lief sie nach Hause, um ihren Fisch zu vertilgen, und wurde von einem, 12 km/h schnellen Auto überfahren. Der Autofahrer, der deswegen zu spät zum Spinat Stricken kam, dachte verärgert: 'Was für ein Scheiß-Tag!'
Nachdem das Mädchen sich langsam zersetzt hatte, und sich ihre wohlriechenden Organe in der Erde verteilt hatten, fraß ein runder Regenwurm diese. Ihm wurde augenblicklich kotzübel, und er dachte: 'Was für ein Scheiß-Tag!'
Plötzlich fühlte er, dass sein Kokon platze, bekam Flügel und flog davon. Auf halbem Weg zu Rotkäppchen, fing ihn ein gepanzerter Vogel ab, und fraß ihn auf. Der Vogel dachte: 'Was für ein Scheiß Tag!' Weil er noch nie solche blöden blauen Bücher gesehen hatte die nie grüßten. Er flog über eine Schafweide, und kackte einem der Schafe, das einen Fuchsschwanz hatte; auf den Kopf. Dieses dachte verärgert: 'WAS FÜR EIN SCHEISS TAG!' Und trat in einen Kothaufen...

 

Diese Geschichte ist ja eher sinnlos, aber vielleicht ist das ja Absicht... Wenn man etwas positives darüber sagen will, dann könnte man sie mit einem der Bilder MC Eschers vergleichen, bei dem die Leute die Treppen immer hinauf gehen, um schließlich am Ausgangspunkt wieder anzukommen. So entwickelt sich die Geschichte immer weiter, jeder Protagonist wird vom nächsten gegessen, der dann stets, von Übelkeit geplagt, über den "Scheißtag" schimpft. Die Seltsamkeit der Geschichte wird durch die Zuordnung aller möglichen Farben und mehr oder minder unsinniger Gegenstände erreicht. Das ist absurd, aber es gibt einen anderen Grund, warum mir die Geschichte nicht so gefallen hat: sie ist voraussehbar. Man weiß immer, daß die nächste Person oder das nächste Tier das auftritt, demnächst alle vorherigen fressen und dann fluchen wird. Da können die buntesten Attribute nichts daran verschleiern.

Spinat stricken finde ich aber gut.
Eni

 

Hallo Satansbraut!
Erst einmal ein herzliches Willkommen hier auf kg.de! :)

Leider muss ich dir sagen, dass mir deine Geschichte überhaupt nicht gefallen hat.
KLar, die Geschichte steht in 'Seltsam' und seltsam ist sie wirklich, dennoch finde ich, dass sie nicht sehr gelungen ist.

Zum Inhalt: Ich bin ebenso wie Eni der Meinung, dass der Verlauf der Geschichte ziemlich schnell klar ist und dem Leser so die Lust am weiterlesen nimmt. man liest einfach keine Geschichte gerne, wenn man weiß, wie sie verläuft und endet.
Die Handlung ist im Grundprinzip immer wieder das gleiche, und dann macht es keinen Spaß die Geschichte zu lesen. Ehrlich gesagt musste ich mich fast zwingen die Geschichte zu ende zu lesen.
das hört sich jetzt alles sehr unfreundlich und vielleicht bist du im ersten Moment auch böse, dass ich deine Geschichte für nicht gelungen halte. Aber ich denke, du möchtest besser werden und da bringt es dir nicht viel, wenn ich sage: super Geschichte!

Sprachlich ist deine Geschichte auch nicht sehr gut. Du verwendest teilweise sehr kurze Sätze, das etwas abgehackt wirkt.
Manchmal hast du Kommafehler gemacht. Wenn du möchtest, such ich dir die Stellen raus. :)
Eine Sache ist mir besonders aufgefallen:

Dieses Schaf graste Tag für Tag die Weiden, welche kunterbunt und mit Stacheln übersät waren, ab und wusste nicht wieso.
In diesem Satz hast du das eine Verb im hauptsatz sehr weit auseinander gerissen (abgrasen)
Besser klingt, denke ich: "Dieses Schaf graste Tag für Tag die Weiden ab, welche kunterbunt und mit Stacheln übersät waren, und wusste nicht wieso."

Und dann noch eine Sache:

Sie hatte schon 50 Euro und wollte sich einen Pelz kaufen, als ihr zufällig ein Hund entgegenkam
kleine Zahlen und Zahlen wie fünfzig, sechzig usw. besser ausschreiben. Dann liest es sich besser und man stolpert nicht über diese Zahlen.

Aber die Idee mit den verrückten Farben und Formen find ich lustig. Erst war ich verwirrt, doch hab ich mich dran gewöhnt und dann fand ich es witzig.

Meine Kritik mag dich vielleicht jetzt deprimieren, aber lass den Kopf nicht hängen, sondern scheib einfach weiter. Mit der Zeit und Übung wirst du auch besser.
Ich muss gestehen, ich habe in dein Profil geschielt und gesehen, dass du dies Jahr gerade mal 13 wirst. Also, es ist noch nichts verloren ;)
Lass dich nicht unterkriegen und schreib fleißig weiter. :)

bye und tschö

 

Hallo Satansbraut!
:rotfl:
Was für eine scheiß Geschichte! :lol:
Ich muss zugeben, dass sie mir gefallen hat. Zwar ist der inhaltliche Anspruch nicht allzu hoch, aber sie ist einfach bunt, irrsinnig und total sinnlos. Was solls, sowas muss es auch geben...
"Gut" ist die Geschichte sicherlich nicht; die Gründe haben meine Vorgänger schon gefallen. Ich habe sie trotzdem gern gelesen.

Mfg
xka

 

An moonshadow und Eni:
Ey Leute ganz ruhig! Glaubt ihr vielleicht mir ist es ernst mit dieser Geschichte? Die ist einfach nur so aus scheiße entstanden weil ich mir vorgenommen hatte die sinnloseste Story der Welt zu schreiben.
Moonshadow: Ich kann deine Kritik leider nicht annehmen, da dies nicht mein wirklicher Schreibstil ist. Sonderlich kurzte Sätze wie: "Es war ein rotes Schaf mit viel Wolle." SOLLEN einfach dümmlich klingen, weil die ganze geschichte einfach scheiße ist! ^^
Hoffe du hälst das jetzt net für ne dumme Ausrede und liest vielleicht mal "Das Camp" auch von mir, dann siehst du meinen echten Schreibstil
:D

 

@Satansbraut ...

Ey Leute ganz ruhig! Glaubt ihr vielleicht mir ist es ernst mit dieser Geschichte? Die ist einfach nur so aus scheiße entstanden weil ich mir vorgenommen hatte die sinnloseste Story der Welt zu schreiben.
Hm - da spricht ja nichts gegen, aber warum dann so ein Machwerk hier veröffentlichen? :-/
Die Seite heißt ja nicht www.sinnlosegeschichten.de ... *g*

 

Hallo Satansbraut!
Ich habe mir deine Antwort auf meine Kritik durchgelesen und möchte dir hier sagen, dass ich deine Geschichten in Zukunft mir größerer "Vorsicht" genieße und meine Kritik auch anders gestalten werde. Denn ich habe mir hier recht viel Arbeit gemacht und mir Mühe gegeben, dir zu erklären, warum mir deine, wie du selbst sagst, sinnlose Geschichte nicht gefällt.
Ich habe viel Zeit in die Kritik investiert und bin nun traurig und auch wütend, dass du mit der Erklärung kommst: ey, war sowieso nur ne dämliche und sinnlose Geschichte.
Und hier schließe ich mich ginny an: diese Seite heißt nicht sinnlosegeschichten.de
Außerdem hat auch eine sinnlose Geschichte eine ordentliche Kommasetzung!
So, das wollte ich nur noch loswerden.

bye und tschö

 

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