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Von einem sympathischen Tornado

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04.04.2003
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Von einem sympathischen Tornado

Die fäkale Luft engte seine Atemwege ein. Alisalijev Boumnigel wollte fröhlich sein, doch sein konstruiertes Lächeln erstickte bereits in der Kehle und mündete in Tränen der Furcht.
Am Fensterbrett sitzend, warf er noch einen letzten Blick nach unten. Dort lag es, sein schweres Erbe, deshalb konnte er nicht springen.

Er verließ seine Wohnung und ging auf die gefüllte Straße. Dort wurde er Zeuge einer canensischen Darmentleerung. Paralysiert bewegte er sich vorwärts.
Die heiße Sonne half ihm, auf seinen Kopf scheinend, in einen traumatischen Zustand zu sinken, sodass er die Beschwerden der Passanten ob seines Körpergeruchs nicht wahrnahm.

Die Rückstände der einstigen Chorda dorsalis taten ihm schrecklich weh, so suchte er seinen Orthopäden auf.

„Guten Morgen, Herr Boumnigel.“, sagte der Doktor
„Guten Morgen, Dr. Chandra.“, sagte er.
„Melden sich die Bandscheiben wieder zurück?“, fragte der Doktor.
„Ja, auf die ist immer Verlass.“, sagte er. Sie lachten ein wenig.

Doktor Chandra bat ihn, sich auf einen gepolsterten Tisch, der für operative Eingriffe gedacht war, zu legen. Alisalijev entledigte sich seiner Kleidung. Seit seinem kleinen Unfall in der Bleigießerei hatten sich seine Körperhaarbestände stark dezimiert.

Doktor Chandra zog sich milchige Handschuhe an und begann, seinen Rücken abzutasten.
Nun spitzte sich die Lage zu. „Ah, da haben wir ja unsere kleinen Störenfriede“, bemerkte der Doktor, affektiert lachend. Alisajlives Antwort fiel brutal aus. Er erteilte dem Doktor einen Eisnbahner, sodass dieser zusammensackte.

Alisalijev überriss den Ernst der Lage. Er rannte ins Wartezimmer, schrie laut „Es brennt!“ und verschwand.

Draußen angekommen, fabrizierte er eine multiple Exhalation. Er ertrug es nicht mehr.
All die Nummern, Diagramme, Fakten, Gerüchte, Geräusche, Gerüche, Farben.
Er wollte sich trennen, seinen Gehirnstamm herausreißen und sich ausstecken.
Mehr wollte er nicht.

Er warf noch einmal einen wehmütigen Blick auf das Schild, das Indikator für die Präsenz eines Orthopäden in betroffenem Haus sein sollte.

Am Heimweg beobachtete er kleine, grausame Kinder, wie sie Fußball praktizierten.
Alisalijev Boumnigel ward hungrig. Sie waren so lecker, die kleinen, frischen Kinder.
Obwohl sie stanken. Jeder einzelne Schweißtropfen ließ seinen Hunger steigen.
Er konnte nicht anders. Er näherte sich den spielenden Kindern.

Er nahm nur noch verschwommene Bilder wahr. Jetzt befand er sich mitten auf dem Spielplatz, umgeben von den kleinen Leckerbissen. Doch zu spät hatte er es bemerkt.

Sie waren ihm zuvor gekommen. Ein kleiner Junge sprang Alisalijev an die Gurgel, und knabberte an seiner Hinterkopfhaut, bis er den Schädelknochen erreichte.
Simultan nagten drei weitere Kinder an seinen Genitalien, Waden und Rektum.
Alisalijev ging unter mit Kindergebissen im Darm.

 

Hi.

Ja ich finde seltsam ist die richtige Rubrik für diese Story, das soll aber nicht bös gemeint sein.
Sie ist seltsam aber auch sehr interessant, nur die Aussage, bzw. den Zweck kann ich nciht klar erkennnen.

Gruß Mike

 

nuun. ich finde dass die geschichet eine gute stimmungsübermittelung zustande bringt. auch die bewerkstelligung einer installierung einer tragenden, surrealen figur ist per gelingung absolviert worden.

allerding finde ich die rektalfixierung etwas störend, da ein wenig abwexlung sicher gut wäre.

amen.

 

Schon wieder so eine Fäkalstory. Und was hat das mit nem sympathischen Tornado zu tun? Ist die Story eigentlich ernstgemeint?

 

@Eisenpferd

danke vielmals. ich werde dann erörtern worum es geht

@Harkov nun, für mich sind fäkalien das ekligste was es gibt (oder nah dran) also dachte ich, eine"fäkale" luft würde vermitteln, dass es der person shicé geht.

@Leif der sympathische Tornado ist Alisalijev in persona. Ja, es ist ernst gemeint.

 

hank hankovski. ich glaube diese geschichte könnte viel besser sein, wenn du die billigen analschmähs durch tatsächlich originelle sachen ersetzen würdest.

 

haha, aber ich finde mich sehr lustig.

COCKito ergo sum hahahaha.

 

Kant Rult!!

@Mr. Chance:
Auf jeden Fall bist du anal-fixierter als ich, da der Inhalt der Geschichte an dir vorbeigelaufen ist, und du nur dass fäkale gefiltert hast.

lg hank

 
Zuletzt bearbeitet:

Also, ich dachte, meine Statements sind für alles und jeden gültig...

NATÜRLICH KOMMT ES NUR MIR SO VOR!!

Aber ich fände es nevertheless nett, wenn du auf den Inhalt (mehr) eingehen würdest als so einen halbherziger Comment zu verfassen

lg hank

 

Kann man nicht, da hat nur die letzte Instanz Einfluß drauf. Von daher gilt: Ignorieren dieser... hm... Geschichte.

Zum Text: Satzbau und Stilmittel sind katastrophal, und zeugen bereits von Mangelerscheinungen. (Zu oft wird bereits von eigenen... hm... Geschichten kopiert und geklaut.)

Die anale Phase des Autoren werte ich als erschreckend, gleichzeitig als Offenbarungseid.

Hank, du läufst Gefahr, hier restlos ausgelacht zu werden, angesichts deiner sinnentleerten... hm... Geschichten. Die waren vielleicht mal provokant, und haben einige auf 180 getrieben, mittlerweile jedoch sind sie langweilig und nichtsaussagend.

Lass dich drücken, mein kleiner Tunichtgut :kuss:

Und versuch dich mal an ernsthaften Geschichten. Du wirst sehen, so schlecht ist das nicht...

Gruß,
Poncher

 
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Lieber Poncher!

Laut deutscher Grammatik besteht ein Satz aus Subjekt, Prädikat (und ein paar Objekten). Wo habe ich das ignoriert?

Die Stellung derselbigen ist relativ locker gehalten, vor allem für mich (Freiheit dichterische)

Stilmittel.... hm, is Ansichtssache.

Anale Phase?? Es kommt mir so vor, als hältst du die GESAMTE geschichte für anal-fixiert, wobei eigentlich nur in 3 Sätzen Analitäten vorkommen (can. Darmentl. , fäkale Luft, gebisse in rektum). Im Verhältnis zur Länge der Arbeit nicht viel. Aber so eine kleine Menge irritiert dich schon... wundert mich nicht.

und ich WERDE einfach nicht ausgelacht! Lies doch, Meine pers.Nummer Eins!
Lies doch Harkovs und Woltochinos Comments, lachen sie über mich?

Sogar Mr. gelegenheit gab mir gute kritik. Aber es geht ja gar nicht um gut oder nicht.

Man hält mich einfach nicht für lächerlich.

und ernsthaft sind meine Geschichten allemal.
Du verstehst sie einfach nicht. Aber das muss nicht an dir liegen.

also, hörn wir auf mit dem kindischen "pieksen".

lg hank

 

Hi Hank!

Zugegeben: Ein bisschen Probleme hab ich schon mit dem Inhalt Deiner Geschichte. Das liegt aber nicht an den Fäkalien, sondern daran, daß mir der Durchblick ein bisserl fehlt.

Was die Sprache betrifft: Du setzt Fremdworte sehr gekonnt ein, sodaß diese eigentlich klinisch sauberen Worte zu einem Text werden, der doch irgendwie schmutzig klingt. Ich hab die Fremdworte, die ich nicht wußte, im Fremdwörterbuch nachgeschaut, nur „canensisch“ hab ich nicht gefunden... Besonders interessant finde ich dabei, daß gerade der Arzt völlig ohne Fremdworte auskommt...
Satzbau etc. sind absolut in Ordnung.

Aber jetzt zum rätselhaften Inhalt:

Alisalijev scheint bei seinem Unfall in der Gießerei nicht nur die Behaarung eingebüßt zu haben, sondern auch etwas von seiner Rückenmuskulatur (»Rückstände der einstigen Chorda dorsalis«). Mich dünkt, sein Stinken hat etwas mit diesem Muskel oder diesen Muskeln zu tun?
Jedenfalls scheint er deshalb schon depressiv zu sein, wenn ihm sein eh schon konstruiertes Lächeln im Hals stecken bleibt und er ans Springen denkt... Das mit dem schweren Erbe versteh ich überhaupt nicht – was liegt da unten, weswegen er nicht springen kann?

Die Leute gehen ihm aus dem Weg, wollen ihn nicht riechen, nichts mit ihm zu tun haben, beschweren sich auch noch. Er flüchtet in sich. Der einzige Mensch, der scheinbar mit ihm normal redet, ist der Arzt. Aber als auch der sich lustig macht bzw. affektiert lächelt, merkt er, daß die Freundlichkeit nur gespielt war?
„Eisenbahner“ ist wohl transdanubianisch...?

»Multiple Exhalation« find ich cool. :D

Wenn da nicht das mit Hunger und Knabbern usw. wäre, was mich echt irritiert, würde ich den Schluß so deuten, daß die Kinder die einzigen sind, denen es nichts ausmacht, daß er stinkt. Nur sie sehen den Menschen als solchen, ohne Vorurteile.

Aber jetzt, wo ich mich so bemüht hab, hilfst Du mir sicher noch weiter, ja? ;)

Ich will nicht sagen, daß mir Deine Geschichte besonders gefallen hat, aber ich finde sie sehr interessant – weshalb ich ja auch drüber nachgedacht habe.

Zu Deinem Stil an sich denke ich: Mach weiter so! Schließlich wohnst Du in Österreich und mit schönen Geschichten kommst Du da eh nicht weit. Dabei denke ich zum Beispiel an den Maler Hermann Nitsch... Dem sein Konto möcht ich haben...

Alles liebe,
Susi

 
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Liebe Susi!

canensisch heisst hundlich, ein hund hat geschissen sozusagen.

Eisenbahner ist ein Knietritt in den oberen Oberschenkelbereich.

Zum Plot:

Zum schweren Erbe: Ganz leicht erklärt, er blickt nach unten, sieht die Erde und ihre Menschen, mit denen er noch eine Rechnung vor seinem Ableben offen hat.

Alisalijev Boumnigel erträgt die Gesellschaft einfach nicht, die breite, dumme, falsche, oberflächliche, egoistische, konsumträchtige Menschenmasse.

All das macht ihn wahnsinnig, denn er wird ständig damit konfrontiert (Körpergeruch, Arztbesuch, Kinder).

Die Erteilung des Eisnbahners rührt von einer Übersprungshandlung her. Der Trieb, mitzulachen ob der bemerkung des Doktors und der Trieb, ihm die Meinung zu sagen (das es sehr weh tut und er nicht spaßen soll) gleichen sich aus und hemmen sich. Dadurch kommt es zu einem unnachvollziehbaren verhalten.

Nach seiner Flucht aus der Praxis wird ihm dann alles zuviel, er schafft es nicht, die Geschehnisse zu verarbeiten,will alles rückgängig machen, (Blick auf schild), erkennt aber die Irreversibilität der Lage.

Dann folgt eine Nebensichselbststehung, er sieht die Menschen als kleine Kinder, im Vergleich zu ihm. So wenig schätzt er diese bereits.
Er will sie alle zerstören (fressen), Amok laufen

Doch zu spät erkennt er, dass seine Kontrahenten am längeren Ast sind (Überzahl).

Darauf folgt der Untergang des kommunikationsunfähigen Alisalijev.

lg hank

 

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