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Turan

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30.03.2002
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Turan

Turan hielt eine alkoholische, süßliche Mischung in der Hand. Ob ich probieren wollte. „Ne, ich habe grade Herpes an der Lippe“. Supereinstieg. Außerdem trank ich, wenn ich trank nur Bier. Turan mochte kein Bier. Turan trank Longdrinks oder Prosecco.

Das zweite Mal, als ich Turan sah, war es noch Sommer. Ich ging mit Robert und
Gabi an einigen Szenekneipen vorbei. Turan kam uns entgegen und sah mich an. Ich überlegte, woher ich ihn kannte und ob ich ihn grüßen sollte. Genau das sagte ich Robert und Gabi. Robert sagte: „Der war gestern auch im Güterbahnhof und hat immer zu uns rübergekuckt. Der ist mir noch aufgefallen, weil er immer mit seinem Cocktailglas in der Hand getanzt hat.“ Der schwule Robert und seine beste Freundin waren für ein paar Tage aus Süddeutschland zu Besuch. Wir zogen durch die Gegend gingen trinken und baden und hatten wirklich Spaß. Im Güterbahnhof hatten wir Unmengen Becks getrunken und getanzt – und ich sah gut aus.

Zwei Wochen später war ich allein tanzen. Auf der Suche nach einem Mann, hatte ich Blickkontakt zu Turan aufgenommen. Ich überlegte, ob ich ihn ansprechen sollte, da kam er auf mich zu und sagte: „Du bist mir aufgefallen, wie Du tanzt. Du gehst auch öfter in den Güterbahnhof.“ Wir sprachen über Brochitismedikamente, Drogen und die Türkei und Turan war der Anbaggerweltmeister, bis er mich nach meinem Alter fragte. Ich war im strategischen Vorteil, ich konnte mich noch an unser erstes Gespräch erinnern, er nicht. Ich wusste, dass er mich nicht so alt einschätzen würde, wie ich in Wirklichkeit war und er hatte das erste Mal schon ungläubig gekuckt. Und ich wusste, dass er wahrscheinlich ein Problem damit hatte. Sollte ich lügen? Ich antwortete und er verschluckte sich an seinem Getränk. Er rückte demonstrativ ab und wurde weniger anschmiegsam.

Im November ging ich total müde auf’s DePhazz Konzert. Ich war spät dran. „Ach ne“ brüllte Turan von der Garderobe herüber. „Bist Du alleine hier?“ „Ja“ „Dann komm mit uns“ und er ging vor mir durchs Gewühl und drehte sich um meinen Namen rufend. Er rief tatsächlich meinen Namen. Er stellte mir seine Mitbewohnerin Melisa vor.

Dann gingen wir ins Cafe Normal zur DePhazz-After Party. Wir saßen am Tresen und ich unterhielt mich mit einem Mann, der aussah wie Phil Collins, wenn der heute erst 30 wäre. „Das DePhazz-Konzert war klasse, aber viel zu kurz. Wir sind auch ein bisschen zu spät gekommen.“ „Ich war nicht auf’m Konzert. Ich lege hier gleich auf.“ Ich schloss ihn gleich in mein Herz. Ein DJ, der sowenig auf Coolness bedacht war, musste ein netter Typ sein. Er ging zum Mischpult und er war toll. Auch Turan war begeistert.

Ich spielte die kosmopolitane Szenefrau und ich gab an: „Bura se, shinde kappale, wenn sie das zu uns sagen, müssen wir aber gehen“ Turan erzählte von seinen Verwandten, wie sie ihn in die Wange kniffen und ich kommentierte zu seinem türkisch: „Du bist ja so groß geworden…“ Er brüllte und drehte jetzt schon unglaublich auf: „Japma, Turan“ lachte ich. „Diese Frau ist unglaublich. Sie spricht türkisch“ brüllte Turan zu . Mullah-Turan brüllte immer. Melisa sagte: „Lass Dir mal ihre Telefonnummer geben.“ „Ich kann doch nicht wildfremden Frauen unsere Telefonnummer geben.“ „Dann lass ich sie mir geben, ich finde sie nett.“ Wir vereinbarten ein Treffen in ihrer WG, wo wir CDs hören wollten mit Turans Superbrennprogramm am Start. „Ich bringe dann Sekt mit.“ „Vergiss die Rohlinge nicht.“ Ich fragte den Wirt: „Ulli, hast mal `n Kulli?“ Dieser kuckte etwas genervt. „Dieses Wortspiel haben wahrscheinlich schon viele gesagt.“ Ulli gab den Kulli und ich schrieb Turan meine Telefonnummer auf eine Umsonstpostkarte mit einer dicken, barocken Frau.

Das Telefon klingelte und das Display zeigte eine mir unbekannte Nummer an. „Hello, hier ist Turan.“ „Und gehen wir morgen ins Cafe Normal?“ „Musst Du alles vorwegnehmen?“ „Ich habe auch schon überlegt, Dich anzurufen.“

Ich holte ihn ab, seine andere Mitbewohnerin Farah öffnete die Tür: „Turan muss sich noch schönmachen.“ Er hampelte aufgeregt hin- und her, organisierte vom Nachbarn einen Flaschenöffner, telefonierte mit seinem Bruder, reichte mir den Hörer: „Willst Du mit meinem Bruder Erhan telefonieren?“. „Nein, will ich nicht. Aber willst Du Dich nicht noch rasieren, Schatz?“ Er setzte mich vor seinen Computer vor seine Homepage und zeigte mir ein altes Foto mit seiner Familie drauf und ich zeigte auf einen kleinen Jungen: „Und das bist Du?“ „Nein, dass ist Erhan. Das bin ich.“ Und ich: „Wie das Mädchen?“ Er haute mir mit der flachen Hand an den Hinterkopf und ich trat ihn gegen das Schienbein.

Es fühlte sich an, als würden wir uns schon ewig kennen und ewig zusammen Spaß haben. Als würden wir altes Ehepaar spielen, aber es wäre ein Witz, weil Turan ja schwul ist. Turan zappelte, zeigte mir verschiedene Kleidungsvarianten, auf die ich nur antwortete: „Nein, nein, ja, nein“ und er lief durch die Wohnung, während ich in seinem Zimmer mit der coolen, alten Stehlampe saß, die rotes, schummeriges Licht warf und er kam irgendwann wieder und sagte etwas wie: „Natürlich gehört es sich so, erst nett rumsitzen mit schönem Licht und so. Aber wir gehen jetzt.“ Und ich: „Du bist der Boss.“ Den ganzen Abend spielten wir dann das Spiel „Wer ist der größere Macker?“ und es machte mir Spaß. Ich musste gehen, weil ich doch am nächsten Morgen arbeiten musste und er klaute mir meine Armbanduhr: „Jetzt kannst Du nicht gehen.“ Und ich stellte mir vor, wie es wäre, jetzt endlich, endlich loszuknutschen. Aber ich forderte lediglich meine Uhr zurück, umarmte ihn und küsste ihn auf den Hals.

Am nächsten Tag fuhr ich verkatert, aber total high vor Glück zur Arbeit. Ich war euphorisch. Es gab den ersten Schnee und ich fiel hin mit meinem Fahrrad und holte mir dicke blaue Flecken. Meine ältere Kollegin lachte über mich, mit Anfang 30 wäre sie ja auch immer in die Disco. Ich wäre davon ja noch ganz voll und sie fotografierte mich mit einer Polaroid, einem Schneeball in der Hand und die Flocken vor meinem Gesicht. Ich schrieb darunter 22.12.01 und hängte es an meinen Spind. Damit ich mich immer erinnern sollte, wie es sich anfühlt, glücklich zu sein.

Zu der Zeit war „Elevator“ von Jaffa mein Lieblingslied. Ich tanzte in meiner Wohnung und wirklich alles war leicht. Turan kam, brachte CDs und türkisches Brot von seiner Mutter, kroch auf dem Boden und spielte mit meiner Katze, saß an meinem Tisch und wir tranken unglaubliche Mengen Wein. Turan brüllte: „Ah, das kenn ich, dass ist Elevator von Jaffa. Huh, arrgh, was ist denn das für eine Version, die kenn ich gar nicht, die will ich haben.“ Und während ich die Limonen für den Caipirinha schnitt, sah er mich an, als wäre ich etwas ganz besonderes oder irgendwie verrückt oder beides – und es gefiel mir. Ich glaubte, ich würde wahnsinnig werden, wenn ich nicht endlich mit ihm vögeln könnte, und ich meinte, er müsse es über den Tisch herüber riechen.

Dieses ganze Ambientloungezeug war wie Stoff. Und wir wussten gleich, dass wir uns gute Dealer sein würden. Was ich noch nicht wusste, war, dass Turan das gleiche Stück zwanzig Mal hintereinander hören konnte. Er meinte, dass würde ihn beruhigen. In mir keimte in solchen Momenten so etwas wie Wahnsinn. Irgendwann saß er auf dem Teppich vor meiner Stereoanlage und suchte ein Lied von den Turntablerockers: loveaffairs.„Wenn ich auflegen würde, würde ich nur solche Musik auflegen und dann müssten nur Leute wie Du da sein und so tanzen wie Du – dann würde die Welt untergehen
Turan hatte zwei Gesichter. Ich weiß nicht, ob ihm das so bewusst war, aber er würde es kategorisieren in Turan 1 und Turan 2. Turan 1 sah sehr jung aus. Obwohl er fast 27 war, konnte man ihn gut fünf Jahre jünger schätzen. Er hatte ein sehr hübsches, fast feminines Gesicht, sehr volle Lippen, dunkle Augen mit langen Wimpern. Er sah schwul aus. Ein schwuler Türke. Als ein schwuler Türke beschimpft zu werden erschien mir als eines seiner offensichtlichsten Probleme. Reden würde er darüber niemals. Jedenfalls nicht ohne einen unglaublichen Wutanfall zu kriegen. Mir gefiel der schwule Turan. In meiner Phantasie war er in ein paar Jahren ein sehr gut gekleideter Informatiker in einem italienischen Anzug und schwarzen Schuhen.

Turan 2 war der unrasierte Turan, Mullah-Turan. Er trug eine blaue unmoderne Jeans und einen Wollpullover. Er sah fast dick aus. Ich sehe ihn vor mir, wie er sich eine Art Bauernfrühstück in der Pfanne brät. Rührei mit türkischer Wurst und Unmengen Brot dazu isst mit unglaublich wie gespielten schlechten Essmanieren. Er schmatzte und trank dazu Cola. Ich stellte mir vor, wie er in ein paar Jahren wie mein Tabakhändler aussehen würde, ein freundlicher dicker Araber. „Alle dicken Türken sind nett“ sagte Turan einmal. Als ob er es selbst glauben würde, fügte er hinzu: „Ich habe noch keinen dicken Türken gesehen, der nicht nett ist.“ Er würde kleinen Kindern in die Wange kneifen und jeden Sommer in die Türkei zu seinen Verwandten fahren. Ich stellte mir Mullah-Turan als jemanden vor mit dem ich alt werden wollte. Er stand da: ruhig, vertrauensvoll, niemand konnte mir etwas tun.

Ich lud Turan zum Essen ein. Wir gingen zur Straßenbahn und ich nahm seine Hand. Er schrie: „Sie nimmt meine Hand. Das hat sie ja noch nie getan.“ Ein paar jugendliche Türken drehten sich auf der Straße um und grinsten. Beim Essen phantasierten wir, wie Turan sich meinen Eltern vorstellen würde. „Ben Turan aus Ankara – Ich bringen Ihnen äh ein Gastgeschenk.“ Auf dem Rückweg gingen wir am Fluss spazieren und er nahm meine Hand. Ich fühlte mich wie ein Paar. Ein warmes Gefühl von Normalität, von wortlosem Verstehen.

Wenn er gutgelaunt war, spielte er den Komiker und erinnerte an Was-kuckst-Du-Kaya. Er sprach deutsch mit türkischen Akzent und machte sich über alle Deutschtürken und deren Gehabe lustig. Wenn wir uns stritten, mokierte er sich über meine typisch deutsche Art zu denken und sagte Dinge wie: „Ihr Deutschen könnt ja nur glauben, was ihr sehen und anfassen könnt.“ Meist fand er kein Ende, er wurde ausfallend und schrie mich an und zeigte mit ausgestrecktem Zeigefinger auf mich. Ich drehte die Musik auf, dachte an die Nachbarn und rauchte ihm ins Gesicht, damit er mir nicht noch näher kam und mich seine feuchte Aussprache traf. Nur Zurückschreien konnte ihn stoppen. Dabei fühlte ich meine übergroße Schilddrüse, wie sie sich immer mehr auszudehnen schien und meine Luftröhre weitete sich erst wieder durch mein Schreien. Bald darauf verließ er die Wohnung, nicht ohne dass er sagte, dass es nun endgültig vorbei wäre und er mich keinesfalls wieder sehen wollte.

Mit der Zeit gewöhnte ich mich daran, keine Strategie konnte einen so beendeten Abend retten, weder ihn besänftigen, noch weinen oder ihn in seine Grenzen verweisen. Es schien wie ein Gewitter aus heiterem Himmel. Und genauso sinnlos wie gegen eine Naturgewalt zu kämpfen, half nur die Erkenntnis, dass das einzig Vernünftige war, sich vor Blitzeinschlag so gut wie möglich zu schützen und darauf zu warten, dass es vorbeiging.

Als er auf meiner Geburtstagsfeier auftauchte, war ich überwältigt von seinem Aussehen. Bald darauf verschwand er in der Küche und meine beiden Nachbarinnen beugten sich flüsternd vor und äußerten sich anerkennend. Zu Besuch war der schwule Turan. Er hatte sich frisch rasiert und trug einen schwarzen Rollkragenpullover mit einer grauen Stoffhose. Sein runder Hintern schien einem förmlich ins Auge zu springen wie eine Provokation. Dabei wirkte er jungfräulich schüchtern und traute sich niemanden anzusprechen.

Der Raum war mit lautem Stimmengewirr erfüllt, meine Freundinnen und die wenigen eingeladenen Männer redeten wie die Weltmeister, aßen wie Verhungerte und ständig lief jemand auf die Terrasse und fragte, ob noch jemand Bier mitgebracht haben möchte. Die Hälfte der Gäste war Mitte 30 und trotzdem einige jünger wie Turan waren, schien er wie ein hübscher Junge, der sich hierher verirrt hatte.

Was an dem schwulen Turan nicht auffiel, war seine enorme Körperbehaarung. Sein Nacken war behaart wie der eines Tieres und schien fast übergangslos in seine Kopfbehaarung zu münden. Ich liebte seinen Nacken, er erinnerte mich an das glatte schwarze Fell meines Katers. Ich hatte vorher noch nie mit so einem behaarten Mann geschlafen. Ich dachte bis dahin, dass es mich abtörnen würde. Als wir endlich auf meinem Sofa knutschten und uns auszogen, presste er seinen Oberkörper an meine Brüste und das Kitzeln seiner Brusthaare erregte mich. Es blieben Haare an meinem Busen kleben und es irritierte mich, als hätte ich mich rasieren müssen. Das Jahr hatte grade angefangen.

Wenn wir vögelten, sah Turan aus wie ein Inder aus dem Kamasutra. Mit Leichtigkeit turnte er um mich herum und ich dachte: „Wahnsinn“. Er sagte, er hätte mongolische und kurdische Vorfahren. Wenn wir uns stritten, dann noch, dass er nicht aus so einer prolltürkischen Familie kommt, sondern dass seine Tante Journalistin wäre und sein einer Onkel wegen politischer Sachen in der Türkei im Gefängnis säße. Und ich antwortete ihm: „Meine Großeltern waren alle Nazis und meine eine Tante und ihr Mann haben sich umgebracht, weil sie nix mehr werden konnten nach dem Krieg.“ Und Turan sagte: „Und bist Du jetzt was ganz tolles, weil Deine Großeltern Nazis waren?“ und ich dachte: „Was soll dieser Blödsinn?“.

Ich hatte das Gefühl, in wenigen Wochen um Jahre gealtert zu sein. Es war nicht der Alkohol, nicht die Zigaretten, nicht zuwenig Schlaf. Es war die Tatsache, dass ich entweder ganz auf ihn zugehen sollte, wie er es interpretierte oder wie ich es interpretierte, mich ihm ganz unterordnen sollte. Doch der Preis schien mir zu hoch. Mit niemandem konnte ich solchen Spaß haben wie mit Turan, mit niemandem so albern sein. Aber jemanden, der so egozentrisch war und der die Volljährigkeit schon erreicht hatte, hatte ich vorher noch nicht gesehen. Für mich selbstverständliche Redewendungen wurden in Frage gestellt. Ein einfaches „Verstehst Du?“ konnte schon Missstimmung hervorrufen, ich würde ihn behandeln, als wäre er dumm, er würde schon genau verstehen, auch wenn es nicht so aussehen würde. Und dann konnte schon wieder ein Gewitter ausbrechen.

Ich hatte einen Abschiedsbrief geschrieben á la: „Es ist niemanden Schuld.“ Der Brief lag vor mir und ich rief Turan an, nachts um zwei. Er sagte: „Was ist los?“, ich war nicht in der Lage, ihm zu antworten und er: „Du schaffst es nicht, Dich von mir zu trennen…Soll ich zu Dir kommen?“ Fünf Minuten später war er da. Er las den Brief und danach liebten wir uns. Es war die totale Symbiose. Turan kommentierte: „Das war Stufe 3, Stufe 4 ist noch möglich.“

<span class="ssilver">[Beitrag editiert von: provisorischeWelt am 08.04.2002 um 14:45]</span>

[ 24.06.2002, 22:40: Beitrag editiert von: provisorischeWelt ]

 

Hi pW und willkommen auf kg.de!

Dein Geschichte ist mir persönlich zu lang und deshalb wird sie mir zu langatmig, vor allem deshalb, weil sie eigentlich immer dasselbe erzählt.

Super finde ich den Einstieg und das Ende. Beim Anfang würde ich den ersten Satz vielleicht noch weglassen und ein wenig direkter einsteigen.

Das Ende ist ebenfalls genial!
Nur, wie meint Turan das mit Stufe 4? War diese ganze Streiterei und wieder Versöhnerei nur ein Spiel für ihn oder spielt das auf die Liebeszene an, die ja für die Erzählerin die total Symbiose war?

Stilistisch habe ich ein paar Ungereimtheiten gefunden, obwohl der Stil eigentlich nicht so schlecht ist.
Beispiele:

Wenn wir vögelten, sah Turan aus wie ein Inder aus dem Kamasutra

Statt "Vögeln" vielleicht, "wenn wir uns liebten..."

Er sagte: „Was ist los?“,

Das "Er sagte..." stört mich ein wenig beim Lesen (ich weiß nicht, warum), aber ich würde es weglassen!

Dann fiel mir noch auf:

...für den Calpirinia schnitt,...

Du meintest wohl Caipirinha, oder?

„Ulli, hast mal `n Kulli?“

Genial, war das Absicht oder Zufall?

Nun ja, lass dich von meiner sehr negativen Kritik nicht unterkriegen, es ist ja meine Meinung und was mir nicht gefällt, gefällt anderen...

cu_christoph

 

Hallo Christoph, peinlich wenn man nicht weiß wie Caipirinha geschrieben wird.... :rolleyes: Soso, die Geschichte ist Dir zu langatmig. Naja, ich wollte eine ganz bestimmte Stimmung beschreiben. Ich hatte auch schon überlegt, etwas wegzulassen, entweder die Begegnung in der Kneipe oder die mit Robert&Gabi. Das Wortspiel mit Ulli und dem Kulli finde ich echt so scheiße albern. Gegen vögeln habe ich eigentlich nicht einzuwenden. Und der Schluß? Turan wollte sagen, es ist noch eine Steigerung möglich. Danke für Deine Kritik- provisorische Welt

 

Ich bin jetzt irgendwie verwirrt. Ist der Erzähler nun weiblich ('SIE nimmt meine Hand ...') oder männlich - Turan ist ja nun doch schwul, oder hab ich da was falsch verstanden?

Ferner fehlt mir der rote Faden. Alles kleine Episoden, die erzählt werden, aber die zeitliche Abfolge ist irgendwie etwas durcheinander, oder? Erst haben sie schon miteinander geschlafen und er ist kamasutramäßig rumgeturnt, später verzehrt er/sie/es sich nach dem ersten Mal.

Der Schreibstil an sich gefällt mir allerdings. Sonst hätte ich auch bestimmt nicht durchgehalten :-)

Lieben Gruß
Petra

 

Hi PeBe, ja hm, mit dem Durcheinander, da hast Du schon recht. Ich wollte eine Momentaufnahme mit einem Rückblick machen, das ist mir nicht so recht gelungen. Die Erzählerin ist nicht schwul. Ich meine, entweder hab ich mich so komisch ausgedrückt - oder Du hast nicht genau gelesen :) Danke und Grüsse provisorischeWelt

[Beitrag editiert von: provisorischeWelt am 08.04.2002 um 20:59]

 

Hej provisorische Welt!

Also, ein bisschen konfus ist sie, Deine Geschichte, aber auch unglaublich interessant! Ich habe mich wie in einem sehr schnell geschnittenen Film voller Momentaufnahmen gefühlt.
An manchen Stellen ist Dir Deine Sprache etwas entglitten, so dass die Qualität leidet, was schade ist, denn insgesamt gefällt mir Deine Sprache sehr gut.
Dass Turam schwul ist, glaubt sie nur - bis er sie dann eines besseren belehrt, indem er mit ihr vögelt. Oder?
Das Wort "vögeln" finde ich übrigens super, auf jeden Fall drin lassen!

Es gibt viele tolle Momente in Deiner Geschichte, zum Beispiel das Foto, welches die Kollegin von ihr macht.

Hier und da ist Dir die Orthographie entglitten, vor allem, was wörtliche Rede angeht. Um diese besser hervorzuheben und dem Leser das Lesen leichter zu machen, gilt gewöhnlich die Konvention, Jeden Satz in wörtlicher Rede in einer neuen Zeile zu beginnen.

Hoffe, Dir ein bisschen geholfen zu haben, für exaktere Kritiken bin ich schon zu müde, komme aber bei Bedarf gerne darauf zurück!

Lieben Gruß

chaosqueen :queen:

 

Hey chaosqueen, danke fuer die Kritik. Werde wohl später mich mal um die Korrektur kuemmern, finde die Geschichte auch zu konfus. Habe uebrigens mal auf Deine Website gekuckt und fand alles sehr huebsch. Liebe Gruesse von provisorischeWelt

 

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