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Puck, die Scheißhausfliege

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18.05.2003
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Puck, die Scheißhausfliege

Kapitel 1
Prolog

Wie alles begann.
Es war einmal, vor gar nicht allzu langer Zeit, in einer anderen Dimension, eine stinknormale Scheißhausfliege mit dem Namen Puck. Er lebte am Rande einer tiefen Schlucht, auch "Klomuschel" genannt.
Eines Morgens, als er kurz davor war sich zu ertränken, fing es plötzlich, aus heiterem Himmel, an zu regnen. Der Regen war etwas grüner als sonst, aber das hielt ihn nicht davon ab seine Urgroßmutter zu verspeisen. Er wirkte anfangs ein wenig irritiert, als plötzlich ein Felsen von unendlicher Größe herabfiel, aber das war schon Gewohnheit. Da Puck neugierig war, wollte er herausfinden, wohin der Felsen verschwand. Er ließ alle Hoffnungen fahren, packte einen nagelneuen DVD- Player, seinen selbstersteigerten Fühlerschoner, seine Lieblingsbadezimmerfliese und ein Milkyway als Proviant ein. Als er sich nun in die tosenden Tiefen sprang, erinnerte er sich krampfartig an seine Großmutter, die er im Backofen vergessen hatte und in Gefahr lief, bitter zu werden. Doch das störte ihn keineswegs, da er noch eine zweite in der Tiefkühltruhe im Keller hatte. Das warme Wasser war so kalt, dass er plötzlich einen sehr starken Hunger verspürte. Kurzerhand nahm er seinen vollklimatisierten DVD- Player, den er mit seinem Milkyway- Riegel verwechselte und verzehrte ihn schmatzend und genussvoll. In den Tiefen der Kanalisation bemerkte er schließlich, dass sein DVD- Player schon längst abgelaufen war und gelb schimmerte. Er konnte sich damit abfinden und sah sich die neue DVD von "Aktenzeichen XY unzensiert - Director's Cut" an. Nachdem auch dies erledigt war, konnte er seine Reise fortsetzen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, indem er seinem Hintern einen Stoß gab, was ihn um einiges weiterbrachte. Er kam an einem leeren Glas vorbei, in dem sich eine stinksaure Essiggurke befand, die ihm den Weg zur nächsten Tankstelle beschrieb. Da Puck von seiner Reise schon sehr erschöpft war, ging er in eine Kneipe, die bei näherem Hinsehen wie ein Gesäß aussah. Dort bestellte er einen Krug Bullshit und aß eine beleidigte Leberwurst. Gestärkt und guter Dinge setzte er seine Reise fort; immer dem braunen Felsen nach.


Kapitel 2
Multikulturelle Beziehung

Als Puck aus dem total verstopften Rohr gespült wurde, war er der Meinung, dass er etwas streng roch und schmierte sich die Überreste des braunen Felsens, die überall an der Wand klebten, unter seine Achseln und leckte sich schmatzend den Rest von seinen Fingern. Im reißenden Fluss, der unter ihm vorbeiführte, schwamm eine selbstgemachte Holzprothese, die aus dem selben Ast gemacht war, der Ödön von Horvath erschlug. Seine aerodynamische Rolex sagte ihm, dass der Ast sich bald entzünden wollte. Plötzlich fiel eine Bananenschale auf einen Kopf die ihm die Sicht verstellte. Orientierungslos knallte er gegen eine senkrecht gespannte Klaviersaite, die beim Aufprall ein zweigestrichenes Cis spielte. Als er abzustürzen drohte, konnte er mithilfe eines Zahnseideknäuels, das heranschwamm, und einer Kugelschreibermine (!?), einen Enterhaken basteln, den er, ohne zu zögern, in das Astloch der Holzprothese schoss. Unglücklicherweise verfehlte er dieses und traf den Hintern einer Gummipuppe. Als er sie näher heranzog bemerkte er eine Filzlaus, die sich im Loch geirrt hatte. Ohne zu zögern packte er einen aufgeweichten Milkyway- Riegel aus und bat ihn ihr an. Nachdem sie sich mehrere Stunden gespannt über Kunstrasen (er war dafür) unterhalten haben, stellte sich, seht zum Leid beider, heraus, dass Filzlaus Frieda der Fliegensprache gar nicht mächtig war. Puck dachte sich das schon die ganze Zeit, da sie keine Lieblingsbadezimmerfliese bei sich hatte. Als Liebesbeweis knabberte sie seinen 3., rechten, Oberschenkel von hinten an. Das gefiel ihm so sehr, dass er vor lauter lachen seine Kontaktlinsen verlor. Von nun an beschlossen sie, zusammen mit ihrem neuen Fahrzeug, der Gummipuppe, ihre Suche nach dem braunen Felsen fortzusetzen.


Kapitel 3
Trennung

In einer tieferen Einbuchtung der Gummipuppe, die sie als Wohnraum verwendeten, war es in den Zwischenwänden noch immer etwas klebrig und feucht. Doch das störte sie nicht bei ihrem Vorhaben ein Kunststofflineal durch die Zwischenwände zu ziehen um sich Socken zu häkeln. Nachdem sie längere Zeit vergeblich versuchten das Moos von den Wänden zu kratzen entschlossen sie sich spontan dazu etwas mit höherem Nährwert zu essen. Sie verließen ihre Wohnung und Puck dachte: "Scheiße!", als auf ihn plötzlich ein Stück der braunen Substanz fiel. Das signalisierte ihm jedoch, daß er sich auf der richtigen Spur befand. Sofort nahm er seine Lieblingsbadezimmerfliese und knabberte daran, was seine Sinne schärfte. Mit einem Röntgenblick, den er verliehen bekam, witterte er die Klebmasse eines Linoleubodens, die sich bei einem Unwetter losgelöst hatte, wodurch sein Lebensgeist erweckt wurde. Nach einem erquickenden Gespräch und einem ewig andauernden Schachspiel mit seinem zweiten Ich, beschloß er seine Suche fortzusetzen. In den Fluten entdeckte er seinen DVD-Player den er erst kürzlich verdaut hatte. Sofort ließ er alle Hoffnungen fahren und Filzlaus Frieda auch, und machte sich weiter auf die Suche nach dem braunen Felsen, neuen Zivilisationen, Kanalgräben und ein Geschäft wo man abgelaufenes Trockenharrshampoo für Achselhaare kaufen kann.


Kapitel 4
Finger weg von Badezimmerfliesen oder anderen harten Drogen

Nach Aeonen seoner Wanderschaft blickte Puck auf seine neu ersteigerte Armbanduhr, die er in dem Auktionshaus "Klein - Fussel & Partner", in der Kanalritze 53c für 800 Kröten bekommen hatte und bemerkte, daß erst zwei Minuten vergangen waren. "Ich muß endlich aufhören diese psychoaktiven Badezimmerfliesen zu knabbern und clean werden", dachte er sich als er zum ca. 4378. Mal einen benutzten Klopapierstreifen umarmte und küßte, da er ihn für Elvis Presley hielt. Als Puck bemerkte, daß Elvis auch noch Mundgeruch und offensichtlich zu lange in der Sonne gelegen hatte, ließ er endlich von ihm ab. "Immer Diese annhänglichen Fans", dachte sich Elvis zum ca. 4378. Mal.
Puck's Badezimmerfliese befahl ihm endlich weiter zu suchen. Da sie in einen ziemlich chremigen Gesichtsausdruck hatte, beschloß er nicht zu widersprechen. Zwei Rohre weiter sah er ein Licht. Es war ein Glühwürmchen in einem Glas, mariniert - mit Senf. "Mmmmmh, lecher!", dachte sich Puck und öffnete das Glas. Das Glühwürmchen wachte auf und meinte erstaunt:" Oh! Welch merkwürdiger Geruch liegt hier in der Luft? Hast du dir etwa in die Hose gemacht, Fliege?" "Ja, warum?" entgegnete Puck. Plötzlich fielen ca. 4378 Geldbörsen aus einer Subraumspalte, die sich hinter einem dicken Kanalrohr befand, liefen davon und versuchten Schutzgeld von Kellerasseln zu erpressen. Von starkem Hunger gequält, knabberte die Fliege sich das rechte Bein ab, das jedoch sofort wieder nachwuchs. "Heinrich ist tot", erinnerte er sich, fiel in tiefe Trauer und fing an, an seiner Lieblingsbadezimmerfliese zu knabbern, worauf jedoch etwas unerwartetes passierte: Als er versuchte, einen Biß zu machen, verspürte er plötzlich einen stechenden Schmerz in seinem linken Unterschenkel. Als er die Augen öffnete, fand er sich in seinem Bett wieder. Puck hatte das alles nur geträumt. Erleichtert nahm er seinen Unterschenkel aus seinem Mund und machte sich einen Kaffee.

 

ok kurze stellungnahme zu diesem text: diese geschichte soll ABSOLUT NICHTS aussagen. versucht NICHT darüber nachzudenken. wer rechtschreib- oder grammatikfehler findet, darf sie natürlich behalten! diese geschichte habe ich mit einem kupel geschrieben. eh klar; einem allein kann garnet soviel schwachsinn auf einmal einfallen. ich habe diese geschichte veröffendlicht, um was GANZ anderes zu machen, als die meisten hier. ich weiß, daß sie nicht jedermann's sache ist und deshalb habe ich eine bitte: BITTE KEINE beschimpfungen, drohbriefe, nukes, etc. (danke) anderseits freue ich mich über jegliche art an kritik. (...ja, auch positive)

 

Trotz dem totalen Unsinn, finde ich es lustig, was dieser armen Scheißhausfliege so passiert..vor allem der Schluß ist gut! :D

Gruß Joker

 

Servus Sepp!

Puh, das muss ich ne Runde verarbeiten. Eine Fliege die mit einem DVD-Player und ihrer psychoaktiven Lieblingsbadezimmerfliese unterm Beinchen auf Entdeckungsreise geht, sich einmal selbst in den Allerwertsten tritt um schneller voran zu kommen, Großmütter im Backrohr bzw. in der Tiefkühltruhe, ein leeres Glas das jedoch ein Gürkchen enthält usw. usf.

Gefällt mir :D
Diese Absurditäten folgen so schnell aufeinander, dass ich mit denken kaum nachgekommen bin...und mit lachen.

Da du diese kleine, recht unterhaltsame Geschichte mit einem Kumpel geschrieben hast, gehe ich nicht davon aus, dass du Wert auf Kritik am Stil oder an der Struktur legst. Oder irre ich mich da?

Wenn du noch mehr in diese Rihtung auf Lager hast, nur her damit! ;)

Liebe Grüße,
Liusaidh

 

@ Liusaidh:
*gg* nö, ich lege eher keinen wert auf stilistische kritik. alles in dieser geschichte ist geplant, besonders die schnelle und zufällige abfolge von ereignissen.
wie's mit weiteren geschichten aussieht weiß ich nicht. es ist mir erst mit einigen tagen verspätung gelungen diese geschichte zu posten, da die mods meinten, fortsetzungsgeschichten wären unerlaubt. deshalb der plötzliche schluß, daß die fliege aufwacht. ich habe mir jedoch vorgenommen auf keinen fall damit aufzuhören und auf meiner homepage wird sie garantiert fortgesetzt:
www.schwaigermarc.at.tf

 
Zuletzt bearbeitet:

Servus nochmal!

Die Mods werden vermutlich nicht sehr angetan von der Werbung für deine HP sein, aber ich guck vielleicht trotzdem einmal vorbei. :p
Ich bild' mir schwer ein, dass es für Fortsetzungsgeschichten 'ne eigene Abteilung gibt: Serien. Warum hast du sie nicht dort gepostet? Wenn du das getan hättest, bräuchtest du jetzt keinen modverärgernden link hier reinstellen, sondern könntest die Teile nach und nach hochladen. Is das 'ne Idee?

Liebe Grüße,
Liusaidh

Edit: Habe gerade bemerkt, dass "Serien" zwecks Überarbeitung zur Zeit inaktiv ist. Also erübrigt sich meine Frage.

 

Hallo Sepp & Partner!

Die Story ist lustig und doch widerspricht sie sich in einigen Dingen. Oder konntet ihr euch nicht einig werden. Erst heisst es: 'Urgrossmutter verspeisen', dann 'Grossmutter im Backofen vergessen'.
Desweiteren habe ich noch einige Ungereimtheiten gefunden, aber an dieser Kritik bist du ja nicht interessiert.
Ich warte dann mal auf weitere Beiträge von dir ;-)
Lieben Gruss
Mela

 

Hi Sepp,

wahrscheinlich fehlt mir der Bezug zu dieser Rubrik, aber ich konnte mit deinem Text rein gar nichts anfangen. Eine lustige Seite konnte ich dem Ganzen auch nicht abgewinnen. Solcherlei "Geschichten" habe ich mit einem Freund in der sechsten oder siebten Klasse mal entworfen... da waren übrigens auch Thekla, Flip und Willi mit von der Partie. Aber das ist schon lange her.

Nichts für ungut,
Somebody

 

@ somebody: nix für ungut, aber: [zitat: "...er läßt die hand küssen"]

@ mela: *gg* na dann such mal fleissig nach "ungereimtheiten". (wenn du sonst nichts zu tun hast...) ich hoffe du übernimmst dich nicht damit!

 

Hallo websepp!

Bevor du hier weiter Leute mit Aussagen wie "wenn du sonst nichts zu tun hast" vor den Kopf stößt, solltest du dir mal das hier lesen:

Die Regeln von kg.de

Liebe Grüße,
Susi

 

hey, ich meinte, daß es sich nicht auszahlen würde, nach fehlern zu suchen!

 

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