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Nur eine Nacht

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19.04.2002
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Nur eine Nacht

Ich spüre sie in meinem Arm. Erahne mehr, dass sie da ist, weil die Müdigkeit mitten in der Nacht jeden Gedanken wie im Nebel erscheinen lässt. Es ist viertel vor drei.

Irgendwie hatte ich diesem Abend entgegen gefiebert. Ich bleibe zwar immer relativ locker, wenn ich mich zum erstenmal mit einer Frau verabrede, aber sie versprach Besonderes. Allein deshalb, weil es das erste Treffen dieser Art seit zwei Jahren war.

Ich wartete am Bahnhof, war aber eine halbe Stunde zu früh. Rauchte ein, zwei Zigaretten und überlegte wie der Abend ablaufen konnte. Was ich wollte, war klar. Männliche Gedanken. Sie war 13 Jahre jünger und hatte einen hinreißenden Hintern, den ich mir täglich in der Uni anschauen musste. Ihre Ausstrahlung, ihre Bewegungen - alles war erotisch an dieser Lady.

Dann kam Sie, lächelte, man bemerkte nur leicht, dass sie nervös war. Verständlich. Studentin und Dozent, das allein sollte schon dafür ausreichen - auch wenn wir immer freundschaftlich und lustig miteinander umgingen, musste dies schon eine schwierige Situation für sie sein. Ziemlich viel Klischee auf einmal. Die Flirtphase hatte nur 10 Tage gedauert. Ein paar Mails mit Andeutungen, bei Plaudereien im größeren Kreis durch die Blume Bereitschaft für mehr deutlich gemacht, dann die Verabredung per sms geplant.

Sie regt sich in meinem Arm. Jetzt sieht sie so aus, wie ich sie mir gewünscht habe: Fast noch vollständig angezogen, die dunkle Hose von Flusen übersät, die Knöpfe geöffnet. Ein kurzes, verknittertes Leibchen über dem weißen BH. Die langen blonden Haare wild durch einander gewirbelt, Augenränder von der langen, schlaflosen Nacht. Verhurt. Sie schaut mich an. „Immer“ flüstert sie, ganz sanft, vorsichtig und verletzlich. Ich sage nichts.

Wir fuhren 50 Kilometer in eine Stadt, in der ich früher häufig unterwegs war, wo uns beide aber niemand kannte. Die Wohnung eines Freundes stand dort leer – auch das war ein Grund für diese Wahl. Wir fuhren mit dem Cabrio über Landstraßen, hörten ruhige Musik und plauderten. Distanz überwinden, sich warm reden, zusammen lachen und etwas Stimmung schaffen. Die ersten zwei Stunden.

Es wurde kälter. Wir fuhren zu einem netten Lokal, tranken etwas und sie bekam Erdbeeren mit Sahne und Zimt. Mit einem Strahlen in den Augen verschlang sie ihren Schatz und obwohl wir uns schon ein Jahr kannten, bemerkte ich erst jetzt wie süß sie war. So schön ihre Lippen. Ob ich sie heute küssen würde? Eigentlich konnte nichts schief gehen, wir hatten in den letzten beiden Tagen heftiger geflirtet, waren per sms anzüglich geworden und hatten per Mail auch schon locker über das gemeinsame Übernachten gesprochen.

Sie erzählte von vergangenen Männern, von der Familie und ihrem Leben – negative Erfahrungen waren genug dabei. Ich, mehr auf Zielkurs, redete von schönen Dingen, machte unsittliche Bemerkungen und beobachtete ihre Reaktionen. Was sie genau dachte, konnte ich nicht heraus finden.

„Mitnehmen“, flüstert sie in meinem Arm. Die letzten zwei Stunden waren sehr schön. Küssen, sanfte und vorsichtige Berührungen, Kuscheln. Kein Sex. Obwohl wir immer kurz davor sind. Sie wehrt im letzten Moment immer sanft ab, ich dränge nicht weiter. Ich spüre, wie ich mich selbst kaum noch halten kann, ich spüre aber auch, dass ihre Worte weiter gehen, als die Nacht heute und vielleicht noch eine Wiederholung bei Gefallen.

Schließlich verließen wir das Lokal und gingen an die frische Luft. Draußen sofort das Umarmen. Nachts um zwei auf dem vollkommen stillen Parkplatz. Wir waren die Letzten, nur das Barpersonal stand noch drin. Wir umarmten uns im Regen, küssten uns heftig und gingen dabei verschlungen langsam zum Wagen, bis ich spürte, wie sie mich gegen die Wagentür drückte. Erregung schon nach Sekunden. Kein Beobachten mehr, nur noch fühlen und küssen, kein Streicheln sondern feste Berührungen.

Lippen auf Lippen, Hände auf Körper. Sie öffnete mein Hemd, ich streifte ihr den BH ab. Berührte ihre Brüste, nein massierte sie fest. Dichter nieselnder Regen, alles nass. Hier auf dem Parkplatz? Wir hielten wieder inne. Das Barpersonal kam heraus. Kurz standen wir äußerlich zer- und innerlich aufgewühlt im gleißenden Schweinwerferlicht der abfahrenden Wagen. Dann herrschte wieder die halbdunkle Stille.

Erregung bei den Gedanken an den Parkplatz. Gefühlt, was ich mir vorher nur in Tagträumen vorgestellt hatte. Spüre sie auch jetzt, wie sie langsam atmet, an der Zigarette zieht. Schaue an ihrem Körper hinab. Wie sich ihre Brüste unter dem Hemd heben, ihr Bauch ohne einen Makel, die leicht geöffnete Hose, den Ansatz des weißen Slips. Begehrenswert.

„Soll ich Dich in ein Bettchen bringen?“ fragte ich sie. Ohne zu sprechen, willigte sie ein, lehnte ihren Kopf beim Laufen an meine Schulter. Letztes Nachdenken war angesagt. Ich war die Tage bis zum heutigen Treffen unschlüssig. Sollst du es tun? Meine Lust, meine Neu-Gier, meine Erlebens-Gier schrien ja. Es war zu nah, warnte ich mich selbst. Der Job. Sie kannte meine Frau. Wenn etwas herauskam, stand meine gesamte derzeitige Existenz auf dem Spiel. Für eine Nacht?

Die Entscheidung fiel. Wann konnte ich mir schon einmal selbst etwas abschlagen? Das ich ein Miststück bin, war mir klar. Damit hatte ich noch nie ein Problem – solange es möglichst niemand erfuhr. Die Lust würde siegen. Ich ließ mich treiben und unternahm nichts dagegen. Das "dafür" würde von alleine kommen.

Sie dreht sich in meinem Arm, setzt sich auf und sieht mir in die Augen. Schön ist sie. Nicht das Gesicht aller Durchschnitte, das die meisten Männer - wissenschaftlich bewiesen - am schönsten finden. Aber die Lippen, die Augen, der Blick. Sie ist eine wirklich aufregende Frau. Aber ich spüre auch, wie verletzlich sie ist. Musik läuft im Hintergrund. Songs, die vor zehn Jahren mal aktuell waren.

Ich lerne sie weiter kennen, während wir uns wild küssen, uns berühren. Wie seltsam eine erste Berührung immer ist. Wenn man die gewohnte Distanz aufgibt, fremde Lippen auf den eigenen spürt, Finger, die nackte Haut berühren. Hören, wie jemand bisher ganz Fremdes atmet und seufzt, wenn man Hals und Nacken küsst. Ich lerne sie kennen, so als ob ich sie heute zum ersten mal in meinem Leben sehe. Wie anders ein Mensch doch ist, wenn er beginnt, sich fallen zu lassen.

Verschwommene Gedanken, geprägt vom Gefühl des Halbschlafes, von ruhigen, entspannten Minuten mit geschlossenen Augen. Dann wieder die Erregung erneuten Küssens und Berührens. Sie zu spüren, zu fühlen, wie sie mich spürt. Lust steigt auf. Alle Sinne nur noch auf den Körper gerichtet. Die Beobachtung der Situation aufgegeben.

Die Nacht wird länger und ich warte auf den nächsten Schritt, kann es kaum noch erwarten. Vorsichtig berühre ich sie tiefer und fühle ihre Reaktionen. Sie zieht mich an sich, wird wilder, heftiger. „Immer“ flüstert sie erneut. Ich gebe zum ersten Mal eine Antwort. Spontan, denn eigentlich darf ich es nicht tun, will ich haben, was ich begehre. „Immer geht nicht“, sage ich. Sie sieht mich kurz an. Wird wieder sanfter und ruhiger. Legt sich in meinen Arm. Sie zieht sich wieder zurück – nicht von mir – sondern weg vom Erotischen hin zur Geborgenheit. Dann wieder dämmern in der Musik. Eine nächste Zigarette zu zweit. Entspannung und Begreifen des Erlebten.

Wir schlafen gegen fünf Uhr ein. Unbefriedigt aber irgendwie zufrieden. Vier Stunden Schlaf, dann einen schlechten Kaffee aber ein gutes Gefühl in Herz und Bauch. Als sie zwischendurch kurz wieder einnickt, sitze ich auf dem Boden vor dem Bett, Kaffee, Zigaretten und beobachte sie. Ihre Augen geschlossen, die Haare wild, ihr Herz ganz still. Die Sonne scheint herein, Musik ganz leis, die Zeit hält inne. In diesem Augen-blick berührt sie mein Herz.

„Ich habe mich noch nie so geborgen gefühlt wie in dieser Nacht“, schreibt sie mir am nächsten Tag. „Gut das wir nicht weitergegangen sind“, antworte ich, „du weißt, dass du dich nicht verlieben darfst.“
„Das passiert auch beim Küssen und Kuscheln“, ist ihre nächste Nachricht.

Nein, wir haben uns nicht wieder verabredet „Es ist wahrscheinlich besser so“, lauten unsere letzten sms. Ich denke oft an diese eine Nacht.

 

Wow !
Sehr romantisch und erotisch. Das Knistern des gefährlichen Spiels kam gut rüber.
Bist Du nicht weitergegangen, weil sie "immer" gesagt hat ?

 

hallo hot soul,

freut mich.. das die geschichte dir gefallen hat..

ja, "mitnehmen" und "immer" - und der augenblick am morgen...deshalb ist er nichtweitergegangen..

grüße, streicher

 

Gratulation zu dieser Story. Soviel Gefühl und doch auch Gier und Verlangen - und dann soviel Vernunft, fast schon Liebe. Oder war auch etwas Angst dabei? Angst vor dem, was danach kommen könnte? Egal...... die Geschichte ist zauberhaft. Ehrlich gesagt, ich hab beim Lesen fast das Atmen vergessen.

Liebe Grüße

Rosanna

 

*smile*..hallo rosaane..vielen dank..bin fast rot geworden, ob der lobenden worte..

die angst spielt natürlich eine wichtige rolle...sowohl um das, was danach bei ihr passiert als auch bei ihm..

danke und grüße, streicher

PS: aber bitte in zukunft nicht mehr das atmen vergessen..*smile*

 

Hej Streicher!

Tolle Geschichte! Gerade der Verzicht macht die Romntik aus, die sonst nie in dem Maße hätte entstehen können. Das hast Du wundervoll rübergebracht! Danke für diese Geschichte,

chaosqueen :queen:

 

hi Chaosqueen,

freut mich, daß sie Dir(!) gefällt weil mir Deine Geschichten ganz besonders gefallen.

Meinst Du mit Verzicht, den verzicht auf Sex oder den Verzicht am Ende der Geschichte? (es interessiert ja immer besonders, was, wie wirkt.)

grüße, streicher

 

Hallo Streicher,

die Geschichte gefällt mir und liest sich spannend bis zum Ende, von dem auch ich angetan bin, weil es nicht bis zum Äußersten gekommen ist. Die Erotik ist gut dosiert und läßt viel Platz für Phantasie. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart lockert den Text auf. Manchmal wiegt eine einzige Berührung viel mehr als Sex. Das hast du gut rübergebracht.

Am Anfang der Geschichte verwendest du häufig das Wort "Abend". Es gibt auch ein paar Flüchtigkeitsfehler. Aber das sind nur Kleinigkeiten, die meine Neugier auf weitere Geschichten von dir nicht schmälern.

LG
Majissa

 

hallo streicher!

deine geschichte ist wirklich wunderbar geschrieben!

liebe grüße, sonnenfrau

 

Hej Streicher!

Ich meinte vor allem den Verzicht auf Sex, wobei natürlich der Verzicht auf alles weitere direkt damit zusammenhängt.
Freut mich, daß Dir meine Geschichten gefallen! :)

Lieben Gruß,

chaosqueen :queen:

 

Nach langer Zeit endlich mal eine Reaktion auf Eure lieben Einträge.

Sonnenfrau, freut mich sehr, dass Dir die Geschichte gefallen hat.

Gerard - Dir vielen lieben dank für die Mühe eines so langen feedbacks. Ich mußte zwar teile zwei-, dreimal lesen, bis mir ganz klar war, was du meinst (smile), aber das hat sich sehr gelohnt. Vor allem die letzten beiden absätze haben mich dann sehr beeindruckt. Du hast sehr vieles erkannt, was zwar auch Grundlage meiner Gedanken zu der Geschichte ist, aber nun wirklich sehr stark zwischen den zeilen versteckt war.

Ja genau, die hohe seelische Qualität eines "Verhältnisses" drückt weit mehr aus, als es Erotisches je könnte. Das damalige Erlebnis, dass Ausgangspunkt für die Story ist, hätte übrigens auch fast dazu geführt. Und diese Qualität ist auch für mich Mittelpunkt der Geschichte und führt zu ihrem Schluss.

Auch, dass diese Geschichte einer Fortsetzung bedarf, habe ich schon gedacht, als ich sie geschrieben habe. Ich denke, sie wird bald kommen - auch wenn sie ganz anders werden sollte als diese oben.

Vielen Dank noch einmal für das Feedback.

Viele Grüße, Streicher.

 

Hallo Streicher,

Deine Empfehlung war richtig, Nur eine Nacht auch noch zu lesen. Ich finde schön, dass beide Texte ihren ganz eigenen Schwerpunkt haben. Das Kennenlernen, der Ausflug, das so romantische "Hinauszögern", - dann die Fortsetzung, alle Zeit der Welt haben, vorsichtig miteinander sein und dann...-

Ich könnte mir sogar einen dritten und vierten Teil vorstellen. Die "Vorgeschichte vor der "Vorgeschichte", aber auch das "Danach".

Mir gefällt, wie realistisch Du schreibst, relativ schnörkelfrei, aber trotzdem mit "Ausflügen in die Poesie".

Hast Du mal "Betty Blue" gelesen? (Bestimmt!)

Ein paar Einzelanmerkungen:

*
Der zeitliche Sprung zwischen erstem und zweitem Absatz ist mir zu unvermittelt. Ich verstehe schon, warum Du Deine Geschichte so gestaltet hast, aber ich würde lieber mit dem zweiten Absatz beginnen und auf den ersten verzichten.
"Gedanken wie im Nebel" gefällt mir nicht (in meinen Augen zu klischeemäßig).

*
Gute - weil realistisch genau - beobachtete Formulierungen:

Was ich wollte, war klar. Männliche Gedanken. Sie war 13 Jahre jünger und hatte einen hinreißenden Hintern, den ich mir täglich in der Uni anschauen musste.

*
Dann kam Sie, lächelte, man bemerkte nur leicht, dass sie nervös war. - Der Nachsatz gefällt mir.

*
Mir gefallen die sorgfältig registrierten Details: dunkle Hose von Flusen übersät, ein kurzes, verknittertes Leibchen. Erdbeeren mit Sahne und Zimt !

*
Stilistisch schön Deine "Ein-Wort-Sätze" wie "Verhurt." oder so elliptische Einkürzungen wie "So schön ihre Lippen." Obendrein sehr poetisch.

*
Tippfehler: Erregnung //// schrieen oder (schrien?!)

*
"meine Neu-Gier" - gefällt mir.

*
Meine Frau war ein Partner fürs Leben.[/ I] Das klingt in meinen Ohren zu "distanziert". Beabsichtigt? Ich hätte anders formuliert: Meine Frau, meine Partnerin fürs Leben.

*
Würde sie das erfahren, wäre sie zerstört. Da hättest Du eine Chance, den Namen der Neuen elegant einzubauen: "Würde sie von ...... erfahren, wäre sie zerstört."

Schöne Beobachtung:
Sie zieht sich wieder zurück – nicht von mir – sondern weg vom Erotischen hin zur Geborgenheit.

*
Tippfehler: Augen-blick

Das war´s von mir, wäre gespannt auf eine "Vorspeise" oder "Nachtisch"....

LG PEtra

 

Oh,oh,oh,
das kommt davon, wenn ich die HtMl-Tags zu schnell eintippe...
Petra

 

Hi Streicher,

mir bleibt nur, mich in die Reihe der Bewunderer dieser Geschichte einzureihen. Auch ich bin der Meinung, dass der Verzicht darauf, den Akt zu vollziehen (blöde Formulierung :dozey: ) der Geschichte Spannung verleiht und den Leser genau so zurück läßt wie den Protagonisten: ein bißchen (sexuell) "Unbefriedigt, aber irgendwie zufrieden", wobei die Zufriedenheit überwiegt. ich selbst fühle mich literarisch und erotisch begeistert.

Über eine Formulierung bin ich gestolpert:

"Dann kam Sie, lächelte, man bemerkte nur leicht, dass sie nervös war."
Entweder du meinst, dass sie leicht nervös war oder dass man leicht bemerkt, dass sie nervös war. Im zweiten Fall passt mir das "nur" gefühlsmäßig nicht recht als Einschränkung (bei "nur schwer" hätte es gepasst).

Gruß vom querkopp

 

Hallo petdays,

schön, dass du etwas aufklärung erfahren hast..*g*.. freut mich sehr, dass dir die geschichte gefällt.. fortsetung will ich mal schauen..vielleicht wirds ja mal irgendwann ein roman - vielleicht kann man aber auch in schönem dreiklang die gesamt-geschichte beenden.. letzteres habe ich zumindest schon mal im entwurf..

betty blue hab ich vor vielen jahren mal angefangen.. aber nicht bis zum ende geschafft...lohnt sich ein zweiter versuch?

ich finde der erste absatz muss in der gegenwart beginnen - aber ich kann ja vielleicht nochmal am übergang zum zweiten absatz feilen.. damit der etwas sauberer wird..

Rechtschreibfehler werden korregiert - Augen-Blick ist ähnlich wie Neu-Gier..

tausend dank für das ausführliche feedback - ist ja immer wichtig zu wissen, was auch dem leser besonders gefllt..und nicht nur, was ich selbst mag..

hallo querkopp

auch dir ganz lieben dank - werde ja fast wieder rot... ich weiß, was du mit dem "leicht" meinst - wahrscheinlich ist es mir reingerutscht, weil es irgendwie auf beides passt. ist nicht hundertprozentig korrekt - aber spontan fällt mir noch keine bessere lösung ein, weil "man bemerkte nur schwer, dass sie nervös war" oder "man bemerkte, dass sie leicht nervös war" - jeweils eine andere bedeutung zwischen den zeilen rüberbringen.. ich schau mal.. danke dir sehr

viele grüße, streicher

 

Hallo Streicher,

dein Oevre in diesen Hallen ist ja gemessen an deinen Beitragszahlen recht klein. Du scheinst es eher mit Qualität als mit Quantität zu halten.

Mit dieser Geschichte ist dir jedenfalls eine gelungen, die Erotik und Romantik wunderbar vereint. Dein Protagonist scheint schlechter über sich zu denken, als er es nötig hätte, denn immer wenn er Sätzen wie

Das ich ein Miststück bin, war mir klar. Damit hatte ich noch nie ein Problem – solange es möglichst niemand erfuhr.
kam, war ich mir sicher, dass er die Studentin im Stich lassen würde, ohne Rücksicht darauf, was sie in der Uni über ihn verbreiten könnte.
Aber du hast den Bogen wunderbar hinbekommen.

Gratulation und liebe Grüße, sim

 

Hi sim,

freut mich sehr, dass dir die story gefällt. denke, der prot. dachte das eher über sich, weil er seine frau betrog..smile.. aber man kann es auch so sehen..

kleine beitragszahlen haben natürlich was mit wenig zeit zu tun..wenn für dich die qualität stimmt, freue ich mich..obwohl du bei dieser sicher auch eine der geschichten erwischt hast, die ich selbst für gelungen halte...gibt auch schlechtere..leider..*smile*

viele grüße, streicher..

 

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