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Nine-Eleven

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24.04.2003
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Nine-Eleven

Als ich am Morgen des elften Septembers 2001 den Nordturm des World Trade Centers betrat, war ich guter Dinge.
Im einhundertzehnten Stockwerk sah man das anders. Eine Katastrophe war geschehen, und Paul suchte nach einem Verantwortlichen, dem er die eigenen Fehler in die Schuhe schieben konnte.
Schon, als ich das Büro betrat, überkam mich dieses merkwürdige Gefühl, dass gleich etwas Schlimmes passieren würde.
Paul hatte sich die Krawatte über den Rücken geworfen und den Knoten gelockert. Tellergroße Flecken verdunkelten das Hemd im Achselbereich, und dann sah er mich an, deutete mit dem Zeigefinger in Richtung meiner Bauchgegend, holte tief Luft und spieh mir ein nicht sehr förmliches Sie! entgegen.
Katastrophaler konnte es kaum kommen.
"Johnson ... durch Ihre Unfähigkeit haben wir über Nacht eine halbe Million in den Sand gesetzt."
Die Blicke der Kollegen suchten irgendetwas, mit dem sie sich beschäftigen konnten. Nur diese Szene zwischen Paul und mir, die sollte es nicht sein. Die alte Geschichte vom Strauss, der den Kopf in den Sand steckt, in dem Glauben, sich damit unsichtbar zu machen.
Linda glotzte auf das schwarze Brett. Eric besah sich den an der Wand hängenden Flachbildschirm, der die Tagesziele wie ein Damoklesschwert über dem Betriebsklima zittern ließ, und Paula starrte aus dem Fenster, als würde sie erwarten, dass gleich ein Flugzeug dadurch geflogen käme.
"Ich verstehe nicht ganz, was Sie ...", machte ich den Anfang, ein wenig Beruhigung in die angespannte Lage zu bringen.
"Myers & Miller! Sie haben abgestoßen! Sie haben ... was für ein Unglück ... oh Gott, was für ein Riesenunglück!"
Soweit ich mich erinnern konnte, hatte Paul mir über die Aktien freie Befugnis erteilt, und mit einem kameradschaftlichen Schulterschlag vor den Pinkelbecken hatte er mir zum Verkauf geraten, aber dies sei ja schließlich meine Entscheidung.
Und nun stand er da, die Arme in den fetten Hüften verschränkt, und gab mir die Schuld für den plötzlichen Anstieg der Papiere.
"Wissen Sie, was ein Fundament ist, Johnson", fragte er, ehe ich ihn darauf hinweisen konnte, dass es im Grunde seine Idee gewesen war, die Aktien abzustoßen.
Wie ein verschämtes Kind schüttelte ich den Kopf und sah zu Boden.
"Ich will es Ihnen erklären: Ein Fundament ist etwas, worauf man baut, das sich nicht erschüttern lässt, wie dieser Turm hier. Es ist etwas Massives; und bloß, weil für einige wenige Stunden mal kurz die Fassade bröckelt, springt man nicht gleich ab, und gibt alles auf. Verstehen Sie das, Johnson?"
Ich nickte.
Paul sah auf seine Rolex.
"Grundgütiger! Schon acht Uhr 45. Ich muss in fünf Minuten im Hundertsten sein. Wir sprechen uns später, Johnson. Ich werde jetzt mein Notebook aus dem ..."
Der Boden unter meinen Füßen zitterte, die Lautstärke der Explosion hinterließ ein Piepsen in den Ohren.
"Ach du Scheiße, was war das denn?"
Ich verkniff mir die Aussage, dass Myers & Miller vielleicht gerade noch weiter gen Himmel anstiegen, und eilte wie alle anderen zum Fenster.
"Da unten brennt es ja", stellte Paul in seiner unnachahmlichen Genialität fest.
"Verdammte Gasexplosion. Schwarz-Afrikaner zum Hausmeister machen. Tolle Idee. Dann fällt das Meeting wohl aus."
Rauschend schalteten sich die Lautsprecher ein. Eine sanfte, fast liebliche Frauenstimme erklang: "Achtung. Es ist eine leichte Gefahrensituation eingetreten. Die Feuerwehr ist alarmiert. Bitte bleiben Sie an Ihrem Arbeitsplatz. Es besteht kein Grund zur Beunruhigung."
Paul klatschte in die Hände.
"Ihr habt gehört, was die Bandansage gesagt hat. Alle Mann zurück an die Schreibtische. Wir haben hier heute schon genügend Desaster gehabt. Hoffentlich springen die Feuermelder hier oben nicht an, ich reagiere allergisch auf diese schrillen Töne."
Unkoordiniertes Gemurmel breitete sich aus.
"Kommt ihr auch nicht mehr ins Internet?" - Ich erinnerte mich daran, dass Linda eine Auktion bei E-Bay laufen hatte.
"Ich glaub, der Server ist down. Eigentlich wollte ich ja heute pünktlich raus!" - Eric schleuderte wutentbrannt einige Dosen von der Arbeitsfläche.
"Was meint ihr, warums da unten brennt?"
"Ihr habt den Chef doch gehört!"
"Da war aber vorher so ein Zirpen."
"Ich zirp hier auch gleich rum."
"Macht mal das Radio an."
"Da läuft nichts, wie auch, ist doch erst eine Minute her. Meine Güte, nervt eben halt rum."
"Ob jemand umgekommen ist?"
"Hoffentlich ein paar von der Credit Plus Bank. Dann muss ich deren Visagen im Fahrstuhl nicht mehr ertragen."

Die Tür wurde von innen aufgeschleudert.
"Johnson. Jetzt hätte ich Zeit für Sie!"
Die Minibar war geöffnet. Paul selbst sah aus wie immer. Wie eine leere Minibar, die sich selbst ausgetrunken hat.
"Sie brauchen jetzt nicht zu denken, dass nur, weil es hier ein kleines Feuerchen gibt, ich Sie nicht ganz nach unten befördern kann."
"Paul, Sie sollten wissen, es war eine ..."
"Unsinn! Sie sind raus, Johnson. Nehmen Sie die Treppe. Der Lift darf wohl nicht benutzt werden, obwohl es passend wäre; so schnell, wie Ihr Abstieg jetzt gekommen ist ... riechen Sie das? Es riecht verbrannt!"
Ich roch es ebenfalls.
Dichter Qualm drang durch die Tür in den Raum.
Paul sprang vom Sessel auf.
"Na, das ist ein Grund für die da draußen."
Schneller, als meine Pupille folgen konnte, stand er wieder im Großraumbüro.
"Es wird weiter gearbeitet, und wenn wir hier bis heute Nacht sitzen müssen. Eine halbe Million, ist eine halbe Million. Und jetzt Johnson ... raus mit Ihnen!"

***

Ironischerweise verlief Pauls Abstieg schneller als meiner.
Ob er da noch irgendwo hoch oben auf dem Rest der Fassade steht?
Es hätte ihn sicherlich gefreut, dass die Myers & Miller Aktien heute abgestürzt sind.
Obwohl ... an einen Absturz würde er jetzt wohl nicht wirklich gerne denken.

 

Hallo Cerberus,

gewagte Satire, wegen des immer noch höchst emotional belegten Datums, aber gut!!! Sehr gut!
Nur ein paar Formlierungen sind dir deswegen nicht so gut gelungen, weil sie was die Charatere anbelangt insich nicht stimmig erscheinen, ich hab sie dir nachfolgend kopiert und auch was mir sonst noch so nicht gefallen hat:

Die alte Geschichte vom Strauss, der den Kopf in den Sand steckt, in dem Glauben, sich damit unsichtbar zu machen.

Passt nicht, weil man sich nicht vorstellen kann, dass die Mitarbeiter es jemals schaffen, ihre Köpfe in den Betonfußboden zu stecken. Versuch eine andere Metapher zu finden, etwas Stimmigeres. Sie wünschen sich vielleicht Nebel, Rauchnebel herbei.


was für ein Unglück ... oh Gott, was für ein Riesenunglück!"

Nee so redet der nicht. Entweder er ist ein Waschlappen, ein heulender, aber dann ist er kein Boss oder er beherrscht die Szene als Boss und dann fällt ihm vor Angestellten garantiert nicht ein, nach Gott zu flennen. Du hast hier nicht die zeitliche Breite, einen besonders subtilen Charakter zu entwerfen, der einerseits Boss, andererseits einer ist, der bei Krisen nach Gott ruft. Du bist leider in der Situation etwas plakativ sein zu müssen.
Das. was er sagt, muss also bestimmter, resoluter, pragmatischer klingen.
Er ist ein Idiot dieser Boss, aber ein herrschender Idiot.


Wie ein verschämtes Kind schüttelte ich den Kopf und sah zu Boden.
Auch hier ist ein Bruch im Charakter. Dein Prota ist kein verschämt zu Boden schauendes Kind, sondern er versucht grad seine Haut zu retten. Jetzt devot zu sein, passt nicht zu seiner Schilderung. Wenn er bauernschlau ist und deswegen auf devot tut, dann wärs ok, so steht es da aber nicht. Ich denke, ich würde ihn nur als einen darstellen, der in so einer unangenehmen Situation auf Zeitgewinn geht. Abregen lassen...Zeit schinden, damit sich der andere irgendwann abgekühlt hat und normal wird.


Grundgütiger!
passt net, Begründung siehe oben.

Die Tür wurde von innen aufgeschleudert.
"Johnson. Jetzt hätte ich Zeit für Sie!"
Das versteh ich inhaltlich nicht. Wo war denn Paul vorher? Ist er in den 100. gegangen, nach der Explosion? Wo befinden sich die Protagonisten nun?
Da fehlt eine Überleitung.
Ich würde ihn einfach wütend in sein Büro stapfen lassen, dann öffnet er nochmals seine Tür und ruft Johnson herein.

Paul selbst sah aus wie immer. Wie eine leere Minibar, die sich selbst ausgetrunken hat.
Ansich nicht schlechte Formulierung, aber ich kann mir leider darunter nix vorstellen. Klar, weiß ich wie eine leergetrunkene Minibar aussieht, nämlich trist und enttäuschend, weil man ja sowieso nur dann reinschaut, wenn man Durst hat. Aber was genau willst du damit über Paul sagen? Wie wärs, wenn du beschreibst, dass er aussah wie eine fast leergetrunkene Minibar, in der nur noch einsam dasjenige Getränk steht, dass eh nie einer trinken mag.


Dann fällt mir noch ein Bruch auf, alle Beteiligten haben Vornamen, nur dein Erzähler wird Johnson genannt. Wozu? Es würde John reichen. Es sei denn, du nimmst Paul aus der Vornamenstellung heraus und gibst ihm einen Nachnamen. Er ist ja schließlich der Boss.
Nach meinem Dafürhalten würde ich die Namen vertauschen, der Boss heißt Johnson, der Erzähler Paul. Aber du bist der Boss deiner Story. :D

Hoffe, du bist jetzt nicht allzu fertig nach all den Meckereien...gefallen hat mir die Satire gut.

Lieben Gruß
lakita

 
Zuletzt bearbeitet:

"Wissen Sie, was ein Fundament ist, Johnson"

Gute Anspielung auf den früheren Anschlag in der Tiegarage.

Den "Sand" finde ich gar nicht so ungeschickt. "Wüstensand" wäre eindrücklicher.

Das Thema halte ich schon für sehr gewagt...

 

bitterbitterbitterböseböse!

Auch auf die Gefhr hin, dass die Daten all jener, die diese Geshcichte für Gut befinden, von ihr wisst schon wer für ihr wisst schon wofür gespeichert werden, mir hat die Kg sehr gefallen. Satire in höchstform, in meinen Augen.
Liebelingsstelle:

Tellergroße Flecken verdunkelten das Hemd im Achselbereich, und dann sah er mich an, deutete mit dem Zeigefinger in Richtung meiner Bauchgegend, holte tief Luft und spieh mir ein nicht sehr förmliches Sie! entgegen.
Da waren plötzlich so klare Bilder vor meinen Augen...

was für ein Unglück ... oh Gott, was für ein Riesenunglück!"
auch wenn´s vielleicht nicht zum Charakter passt, total genial! (hätte man am Ende vielleicht noch mal aufgreifen können...)

Stolperstein, der den Lesefluss bremst:

Die alte Geschichte vom Strauss, der den Kopf in den Sand steckt, in dem Glauben, sich damit unsichtbar zu machen.
unbeholfen ausgedrückt, und überflüssig.

Ansonsten echt gern gelesen
weltenläufer

 

hi Cerberus,

wonderfull. war zeit dafür, ist jetzt fast fünf jahre her. ich meine zu erkennen, was dich zu dieser geschichte inspiriert hat. oder?

dein schreibstil ist gewohnt gut und die story an sich auch.

hat mir gefallen!

grüße
kB

für die Geheimdienste: diese Geschichte, ist politisch und auch menschlich unkorrekt. es ist nachwievor eher unsere Aufghabe die Achse des Bösen zu bekämpfen, als Angriffe auf die Freiheit aus seltsamen Blickwinkeln darzustellen und somit zu verfälschen.

Mahmud El Bolderson

 

Ehm ...

Ich fürchte fast, dass die Satire in diesem Text nicht erkannt wurde. Zumindest scheint es mir so.
Ich werde den Text nocheinmal verlängern.

Denn Fakt ist: Ich gehöre zwar zu den so genannten Verschwörungstheoretikern, wollte hier aber trotzdem von einem eingeschlagenen Flugzeug sprechen.
Die erwähnte Gasexplosion durch einen unfähigen Hausmeister sollte lediglich in das unbekümmerte Bild Pauls passen, der sich selbst mitten in einer riesen Katastrophe befindet, davon aber nichts mitkriegt.
Kern der Satire soll eigentlich sein, dass Menschen sich in Nebensächlichkeiten verstricken, selbst, wenn sie bis zum Hals in weitaus größeren Problemen stecken.

Kam das nicht so rüber?

 

Kam das nicht so rüber?
Also für mich ist dein Text eine Satire einerseits auf diese "Es besteht kein Grund zur Beunruhigung"-Lügen, die Panik, Aufsehen, Stress und sowas verhindern sollen, und andererseits das Behaben, wegen ein paar Millionen von einem Riesenunglück zu sprechen, wo doch in der nächsten Minute ein noch größeres passieren wird. Aber, ähm, woher sollen die Protagonisten das wissen? Ha, Immanenzloch gefunden ;).

Oh, ich bin auf den Roten Knopf gek... Äh, es besteht kein Grund zur Beunruhigung. Adé, FLoH.

 
Zuletzt bearbeitet:

Hi Cerb

Aaaalso ;)

Hat mir wirklich sehr gut gefallen deine kleine Geschichte, auch das du dich an so ein, noch immer hochbrisantes Thema, herangewagt hast und dann auch noch satirisch. Alle Achtung. Meckern kann ich hier eigentlich gar nichts. Weder handwerklich noch stilistisch ist an deinem Text irgendwas auszusetzen. Der Satirecharakter ist eindeutig erkennbar, da du die Ich-Perspektive hier sehr geschickt, als allwissenden und ironischen Erzähler angelegt hast und auch so handeln lässt. Die Dialoge sind knackig, die Formulierungen flüssig, treffend und im richtigen Erzähltempo, es passt irgendwie alles. *lob* Hätte ruhig ein bisschen länger sein dürfen. *nach mehr lechz*

Gern gelesen, fein gemacht :thumbsup:

Aloha, Ph:gelb:

 

Hallo Cerberus,

der guten Kritik kann ich mich anschliessen und tue dieses hiermit ausdrücklich. Böser Blick auf Modern Yuppies, Deine Botschaft kam bei mir gut an, die Prioritäten setzen wir selber, jeden Tag neu, und wahr ist nur, was wir wahrnehmen. Handwerklich gut niedergeschrieben, flüssig, sauber, so gefallen mir Texte.

Allerdings, es gibt eine Passage, die ich inhaltlich nicht nachvollziehen kann :

(...) holte tief Luft und spieh mir ein nicht sehr förmliches Sie! entgegen.
Du schreibst nicht explizit über die Nationalität der Firma, doch die Namenswahl deutet eher eine amerikanische Company an, und meinen schwachen Englischkenntnissen nach gibt es dort nur ein gleichmachendes you, keine Differenzierung wie z.B. im Deutschen von Du und Sie. Da ist vielleicht noch ein Stück Finetuning (neudeutsch formuliert) angebracht.

Ich muss leider enden, es klingelt an der Tür, und bevor die eingetreten wird hol ich lieber gleich meine Zahnbürste, wir sehen uns auf Kuba...

Grüße,
Call Amnesty al Seltsem

 

Hallo Cerberus,
eine wirklich gelungene Geschichte, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Wobei sie natürlich absolut abgründig und tief-, wenn nicht sogar rabenschwarz ist.

Kern der Satire soll eigentlich sein, dass Menschen sich in Nebensächlichkeiten verstricken, selbst, wenn sie bis zum Hals in weitaus größeren Problemen stecken.
Ich denke, dass kommt durchaus rüber. Allerdings würde ich an dieser Stelle differenzieren zwischen 'sich verstricken' und 'verstrickt sein' i.S.v. Schicksalhaftigkeit. Allerdings empfinde ich diesen Aspekt in der Geschichte nicht als dermaßen zentral. Stärker ist für mich die bitterböse Pointe, dass der, der gefeuert und des Systems verwiesen wird, letztendlich - ja was denn eigentlich (?) - 'glücklich' überlebt?

Ich für meinen Teil hätte das Ganze allerdings mit diesem Satz enden lassen:

"Es wird weiter gearbeitet, und wenn wir hier bis heute Nacht sitzen müssen. Eine halbe Million, ist eine halbe Million. Und jetzt Johnson ... raus mit Ihnen!"
Was danach kommt, nimmt der Pointe - meiner Ansicht nach - einiges von ihrer Kraft. Ich würde DAS EREIGNIS nicht so erwähnen oder andeuten
auf dem Rest der Fassade
an einen Absturz würde er jetzt wohl nicht wirklich gerne denken.
Allein das Datum und die Urzeit lösen ja die Erwartungshaltung im Leser aus, dass die Katastrophe irgendwann kommen muss. Das braucht doch eigentlich nicht bestätigt werden. Vielleicht könnte sie sogar gänzlich aus der Geschichte herausgelassen werden!?

Gruß
Schreibwerker

 

Allein das Datum und die Urzeit lösen ja die Erwartungshaltung im Leser aus, dass die Katastrophe irgendwann kommen muss. Das braucht doch eigentlich nicht bestätigt werden. Vielleicht könnte sie sogar gänzlich aus der Geschichte herausgelassen werden!?
Nein, um Himmels Willen, soll die Werkimmanenz vor die Hunde gehen? Stell dir vor, die Geschichte wird in hundert Jahren als regulärer Unterrichtsstoff in der Schule behandelt. Es wird sich jeder Schüler fragen, warum ein solch elementarer Anker dieses Textes nur aus der Sekundärliteratur zu erfahren ist. Nein, nein, vielleicht kann man das ja noch etwas dezenter gestalten, aber es wegzulassen wär doch unverantwortlich.

FLoH.

 

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