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Mitten im Leben
Mitten im Leben
Es dröhnte in meinen Ohren. Die Musik drang tief in mich hinein. Musik, die Klänge, die eigentlich warme Gemütlichkeit ausstrahlen sollten! Heute leider nicht. Ich kämpfe nicht nur mit der Musik. Und dem geistigen Zustand. Dem Zustand von Besinnungslosigkeit - hervorgerufen durch übermäßigen Alkoholkonsum.
Jetzt erst jetzt wird mir klar, wo ich mich befinde. Mein Kopf neigt sich leicht nach rechts. Der Blick wandert durch eine Glasscheibe. Anscheinend in unendliche Weiten. Denn erkennen kann ich nichts. Vielleicht liegt es am Alkohol oder an der Musik. Es könnte auch eine Mischung daraus sein!
Meine Befehle, die ich befolge, erhalte ich nicht von mir selbst. Zumindest fühle ich mich so. Mein Blick schweift nach links. Es kommt mir vor, als hätte mir jemand die Bildrate deutlich verlangsamt.
Etwas stupst mich. Ich werde aus meiner Trance gerissen. Der Kopf - so schwer wie Blei - fällt in die ungefähre Richtung einer Berührung. Es war Suko. Mein Freund und Leidensgenosse. Nach mehrmaligem und genauem Hinsehen erkenne ich seine prekäre Situation. Der glasige und leicht silbrige Blick hat ihn verraten. Suko, mein bester Kumpel, ist in der gleichen Situation wie ich. Sprachlich völlig daneben und voll im Rausch. Einen Vorteil haben wir Beide. Unser Verständigungsproblem ist auf dem gleichen Level. Ein Level, auf dem man alle Sprachen fließend sprechen kann.
Mein Kumpel, ein durchtrainierter Gut aussehender Sportler. In Sachen Kampfkunst ist das alte Schlitzauge eine Wucht... Momentan aber eher Vogelfutter. Meine Gedanken Kreisen und schweifen um viele Fragen. Leider haben sie nicht lange Bestand in dem jetzigen Zustand. Mein Blick wandert wieder zu Suko. Meine Lippen schaffen es doch noch die eine und wichtige Frage zu stellen - schweren Gefühles, von der Realität weit entfernt: "Wir brauchen Kohle zum Vögeln, wieviel hast du noch?"
Wir entleeren beide unsere Taschen. Es kommen genau 30 Euro und 50 Cent zusammen. Wir lachen und sagen, "das reicht doch niemals für uns zwei!"
Suko hat jetzt das verschlagene Grinsen einer neunschwänzigen Katze aufgelegt!
"Wir fahren jetzt zum nahegelegenen Baumarkt. Da gibt es immer was für's kleine Geld!" Mit einem vor Energie strotzendem Aufschrei setzen wir Suko's Aussage in die Tat um.
Für uns eine beachtliche Leistung in dem aktuellem Zustand. Die Fahrt sollte beginnen. Das Dröhnen der Musik. Die Musik, die uns in Fahrt bringen soll. "Gehasst, verdammt vergöttert - wir waren nie im Kirchenchor", drang es aus dem mit 2000 Watt Musikleistung ausgestatteten Golf GTI. Dann die alles entscheidende Erleuchtung meines Kumpels. "Wir fahren auf den nahegelegen Parkplatz," sagte er mit rauchiger Stimme. Es wurde mir erst später klar, warum. Wir hielten und sangen draußen auf dem Parkplatz lautstark zu der Musik. Zwar völlig schief. Aber es war uns egal. Dann brüllte mein Freund in Richtung Hauptstraße, die etwa 100 Meter entfernt von uns lag. Eine mir nicht bekannte Dame lief langsam auf uns zu. Mit einem ebenfalls fragwürdigem Gang. "Hey du geile Sau, was geht heut bei dir?", brüllte Suko so laut, dass er die Musik noch um einige Oktaven übertraf. Nach einigen Wortwechseln, die ich aber kaum verstand, stieg sie ins Auto. Jetzt saß sie neben mir. "Nicht schlecht", dachte ich. Die Alte passt. Lange dunkelblonde Haare. Die Brüste quollen aus ihrem Xxs-Oberteil, um die Doppel-D-Titten bestens zu verpacken! Ihre Beine waren lang und - was mich verwunderte - auch ziemlich ordentlich gepflegt. "Aber es ist ja auch ihr Kapital", dachte ich.
Sie fing an, zu reden, und ich müsste mir das Lachen doch ziemlich stark verkneifen. Sie hatte nämlich ein Problem. Ihr war der Buchstabe S nicht so geläufig. "Oh Gott, eine Behinderte", schoss mir durch den Kopf. Du kannst doch keine Behinderte vögeln. Mein Gewissen meldete sich zu Wort. Um sie nicht zu verletzen, fragte ich: "Wieviel sollst du denn Wert sein?"
Sie sagte: "Ja weil ihr ja pu pweit peit, gibtp Mengenrabatt. Pagen wir pwanpig Euro!"
Innerlich war ich jetzt ein Vulkan, kurz vor dem ausbrechen. Ich musste mich zügeln, um jetzt nicht laut zu lachen anzufangen. Mein Blick ging in Richtung Suko. Er aber verzog keine Miene. Dann dämmerte es mir. Wir hatten ja nur noch 30 Euro und 50 Cent. Ich warf mein Gewissen sofort beiseite und sagte: "Ja dann kommen wir wohl ins Geschäft!"
Die Musik dröhnte weiterhin. Der Bass brachte meine Klamotten ins Flattern. Der Wagen röhrte mit seinem Sportauspuff Gruppe A. Ich erforschte schon mal das Gefilde mit leichten sanften Berührungen in Richtung ihrer immens riesigen Titten. Endlich angekommen und mit einigen Jägermeistern ausgestattet öffnete ich meine Wohnungstür. Auf den Weg nach oben lieferten Suko und ich uns noch heiße Debatten, wer denn als erster ran dürfte. Ich sagte noch zu ihm:"Ich werde auf gar keinen Fall das ausgelutschte Loch nach dir benutzen!" Er krümmte sich vor Lachen und willigte ein.
Kaum in der Wohnung ging es zwischen mir und ihr auch gleich zur Sache. Suko musste im Nebenraum warten; sie wollte keinen Dreier!
Nicht zuletzt wegen des starkem Alkoholkonsums dauerte es schon eine gewisse Zeit. Zumal mein Kumpel in regelmäßigen Abständen lautstark durch alle Wände brüllte: "Bist du endlich fertig? Ich will auch!"
Mit einem Lächeln im Gesicht rief ich Suko meine Erleichterung zu. Er betrat den Raum voller Vorfreude, wie ich an seiner Handbewegung feststellen musste, von der auch schon deutliche Vorarbeit geleistet wurde. Völlig erschöpft und siegreich lag ich neben den beiden. Mein Blick wanderte zu den beiden rüber. Suko klatschte ihr immer wieder seinen Penis gegen ihre Muschi. Ihr Gesichtsausdruck sagte viel und sie anschließend auch: "Dap macht allep keinen Ppap. Ich will nicht mehr."
Jetzt brach ich in lautes Gelächter aus. Ich konnte nicht mehr. Ich fiel seitlich aus dem Bett. Mein kopf sah in dem Moment wahrscheinlich - nein, nicht nur wahrscheinlich - aus wie eine leuchtende Tomate. Ich kroch rüber ins Wohnzimmer. Ich konnte sogar auch dann noch nicht aufhören zu lachen, als wir drei uns im Wohnzimmer versammelt hatten. Ich nach Luft japsend. Suko leicht verbittert und etwas aufgebracht. Und die Nutte voller Panik in den Augen, der Japse - Suko - könnte ihr ein paar Karatetricks zeigen.
Sehr schlecht gelaunt sagte Suko: "Ich fahre jetzt nach Hause!"
Entsetzt dachte ich: "Lass die Schlampe bloß nicht hier!"
Zum Glück fragte sie Suko, ob er sie nicht doch vielleicht wieder mitnehmen könnte?
Suko erwiderte mit tiefer und entschlossener Stimme: "Aber nur wenn du mir einen bläst im Auto!"
Sie erwiderte zögerlich mit zitternder Stimme: "Ja gut."
Mit einem listigen und doch etwas wahnsinnig geilen Blick brüllte er sie an: "ABER DIE GANZE FAHRT!!!"