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Mehr als nur Liebe

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06.06.2003
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Mehr als nur Liebe

Karin kannte Oliver schon lange. Sie waren seit der Schulzeit sehr gut befreundet. Oliver erzählte Karin alles und sie ihm. Sie mochten sich vom ersten Augenblick. Karin wusste ganz genau, wie sehr Oliver nach seiner Freiheit trachtete. Er hatte sich nichts mehr gewünscht als frei zu sein.
Nun war er alles andere als frei. Er saß im Gefängnis. Er behauptete das es ein Irrtum sei, aber Karin kannte ihn zu gut. Sie wusste das er es getan hatte. Sie konnte sehr gut einschätzen, das er in keiner schlimmen Lage war, um sich dadurch rauszureden. Er hatte es getan und muss nun dafür bezahlen. Er hatte seine Freundin getötet. Sie hatte ihn betrogen, mit seinem Bruder. Oliver dachte immer, das ihre Beziehung für die Ewigkeit sei. Doch das war sie nicht.
Oliver hatte sie geliebt, auch bis in den Tod.

„ Oliver ich muss mit dir reden. Setz dich bitte, ich weiß nicht wie du es aufnimmst!“ sagte Sophie, seine Freundin. Oliver setzte sich. „ Was ist los? Du bist schon den ganzen Tag so seltsam. Hab ich was getan? Liegt es an mir, das du mich sprechen willst?“ Er ahnte von nichts. „ Ich bin diese Nacht nicht nach hause gekommen, nicht weil ich bei meiner Mutter war, weil ich bei deinem Bruder war.“ Sie schluckte. Oliver dachte sich nichts dabei. Sie und sein Bruder hatten sich schon immer gut verstanden. Er hatte sich nie darüber sorgen gemacht. „ Ich habe nicht einfach nur mit deinem Bruder geredet. Ich habe mit ihm geschlafen.“ Oliver stand auf. Er konnte es nicht glauben, die Frau die er am meisten liebet hatte ihn betrogen, mit seinem Bruder. Für ihn brach eine Welt zusammen. Er konnte nicht mehr. „ Es tut mir leid. Ich wollte dir nie so etwas antun. Du weist ich liebe dich. Mehr als mein eigenes Leben. Es war keine Absicht. Bitte bleib hier. Versteh mich doch. Ich wollte das alles nicht!“ Sophie fiel auf die Knie. Sie bettelte ihn an. „ Warte hier!“ sagte Oliver wie in Trance. Sie wusste nicht was er vorhatte. Würde er ihr verzeihen? Nach einer halben Stunde kam er zurück. Sophie saß Mittler weile wieder auf der Couch. „ Ich weis nicht was dir fehlt, aber ich will es gar nicht wissen. Ich werde das nicht länger mitmachen. Am besten du verlässt mich jetzt. Ich will dich hier nicht mehr sehen.“ Oliver tobte vor Wut. „ OK, ich gehe. Aber bitte denk noch mal über uns nach. Ich liebe dich!“ Sophie nahm ihre Tasche. Gerade als sie sich verabschieden wollte, gab es einen Knall. Oliver hatte sie ins Bein geschossen. Sie brach zusammen. Mit einem verzweifelten Blick, wendete sie sich an Oliver. „ Was ist los? Was hast du getan?“ Sie konnte nicht glauben, das er sie gerade angeschossen hatte. „ Ich zeig dir jetzt was Schmerzen sind. Dann siehst du wie ich leide.“ Er ging auf sie zu. Die Waffe immer noch auf sie gerichtet. Sophie schaute ihm in die Augen. Sie sah einen Glanz in seinen Augen den sie nicht kannte. Das war nicht ihr Oliver. Er sah sie an und lächelte. „Das war’s für dich!“ Er schoss ein letztes mal. Sophie war tot.

Karin kannte die Geschichte nicht. Oliver redete nur noch selten. Seine Freiheit, sollte er erst in 10 Jahren wieder bekommen. Karin hatte sich vorgenommen trotz allem für Oliver da zu sein. Sie war seine beste Freundin. Er konnte doch nicht alles auf einmal verlieren. Seine Familie wollte ihn nicht mehr sehen. Sie hatten sogar gehofft, das er lebenslänglich bekommen würde. Er war nicht mehr frei, vollkommen allein und verzweifelt. Er brauchte jemanden an seiner Seite. Und da war Karin.

 

Hallo little_indian!

Zunächst einmal herzlich wollkommen auf kg.de! :anstoss:
Leider muss ich Dir sagen, dass mir Deine Geschichte nicht gefallen hat. Ein Mann erschießt seine Freundin, weil sie fremdgegangen ist. Seine beste Freundin weiß nicht, was geschehen ist (sehr unwahrscheinlich!), will aber um jeden Preis zu ihm halten, obwohl er im Gefängnis sitzt. Ende der Story.
Für meinen Geschmack fehlt es hier an interessanter Handlung, die den Leser fesselt. Es ist alles zu sehr voraussehbar, nichts an der Geschichte ist neu.
Zudem schreibst Du in einem sehr einfachen Stil, reihst fast ausschließlich Hauptsätze aneinander, was sehr monoton wirkt. Auch sind noch sehr viele Fehler im Text anthalten, die ich Dir unten aufgelistet habe. Bitte korrigier diese!

Lass Dich von meiner Kritik nicht entmutigen, wir haben alle mal angefangen und haben aus den Kritiken der anderne gelernt.

Hier kommt die Fehlerliste:

Er behauptete das es ein Irrtum sei
Komma hinter "behauptete, außerdem dass

Sie wusste das er es getan hatte
noch mal das gleiche Problem

Sie konnte sehr gut einschätzen, das er in keiner schlimmen Lage war, um sich dadurch rauszureden.
dass; außerdem ist der Satz so nicht wirklich verständlich. Besser: "Sie konnte sehr gut einschatzen, dass er sich nicht nur herausreden wollte, sondern wirklich in einer schlimme Lage war" - oder so ähnlich.

Oliver dachte immer, das
dass

„ Oliver ich muss mit dir reden. Setz dich bitte, ich weiß nicht wie du es aufnimmst!“
Leerzeichen hinter dem einleitenden Anführungszeichen weg. Komma hinter "Oliver" und hinter "nicht".

Liegt es an mir, das du mich sprechen willst?“
dass

Ich bin diese Nacht nicht nach hause gekommen, nicht weil ich bei meiner Mutter war, weil ich bei deinem Bruder war.“
nach Hause. Insgesamt Satz umformulieren: "Ich bin diese Nacht nicht nach Hause gekommen, weil ich bei meiner Mutter, sondern weil ich bei Deinem Bruder war."

Er hatte sich nie darüber sorgen gemacht.
"Sorgen" groß.

die Frau die er am meisten liebet hatte ihn betrogen,
liebte; Komma hinter "Frau" und hinter ""liebte"

Du weist ich liebe dich
Komma hinter "weißt"

Sie wusste nicht was er vorhatte.
Komma hinter "nicht"

Sophie saß Mittler weile wieder auf der Couch
mittlerweile

Ich weis nicht was dir fehlt
weiß, Komma hinter "nicht"

Am besten du verlässt mich jetzt
Am Besten, du...

Oliver hatte sie ins Bein geschossen
hatte ihr ins Bein geschossen

Mit einem verzweifelten Blick, wendete sie sich an Oliver.
Komma zu viel; wandte sie sich...

Sie konnte nicht glauben, das er sie gerade angeschossen hatte
dass

„ Ich zeig dir jetzt was Schmerzen sind. Dann siehst du wie ich leide.“
Leerzeichen hinter Anführungszeichen weg; Komma hinter "jetzt" und hinter "du".

Sie sah einen Glanz in seinen Augen den sie nicht kannte.
Komma hinter "Augen".

Seine Freiheit, sollte er erst in 10 Jahren wieder bekommen.
Komma zu viel. Zahlen ausschreiben.

Sie hatten sogar gehofft, das er lebenslänglich bekommen würde
dass

Lieben Gruß

chaosqueen :queen:

 

Hallo Chaosqueen!

Ich danke dir, das du so schonungslos ehrlich warst.
Ich musste mich jetzt erst mal kurz beruhigen, war ganz schön heftig.
Ich mein ja nur, für meine erste Kurzgeschichte.
Bloß kurz, du kennst doch sicherlich Wolfgang Borchert?
Der hat in seinen Kurzgeschichten ebenfalls meißt Hauptsätze benutzt und zu einem Merkmal der Kurzgeschichte gehören z.B.: auch kurze Hauptsätze und keine genauen Beschreibungen!

Wie gesagt danke für die harte Bewehrtung!

Bye

 

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