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Liebe

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07.05.2003
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Liebe

Ich fühlte mich so benommen, ohne Kontrolle über meinen Körper oder meine Seele.
Es tat einfach nur weh. Als ob man in enormer Geschwindigkeit gegen eine Mauer rast.
Diese Schmerzen. Ich wurde innerlich zerrissen. Man tötete meine Seele, sperrte den Rest von mir in einen Käfig. Keine Chance zu entfliehen. Meine Wunden waren zu groß, ich würde bald sterben, hoffte ich. Aber dem war nicht so. Dauernd wurde ich vom Abgrund fern gehalten, andauernd belehrt und mit Ratschlägen überhäuft. Ich wollte so nicht leben, nicht ohne dieses Gefühl. Es ist wie eine Droge. Anfangs ist es nur schön, aber dann kommen die Zweifel, die Angst, die Eifersucht und das Misstrauen. Ich wollte immer mehr, konnte nicht aufhören, haben alle verletzt um selbst zufrieden sein zu können. Diese Ohnmacht. Ich konnte mich nicht dagegen wehren. Nun bin ich in gewisser Weise auf Entzug. Ich sitze in der Ecke, starre an die grau-blaue Decke und frage mich wie es so weit kommen konnte. Ich werde nie wieder diese Gefühle haben, nie wieder mich so sicher und geborgen fühlen. Dennoch werde ich nie vergessen wie es gewesen ist zu lieben.

 

Hallo crazyivy!

Dieser Text erinnert mich mehr an einen Tagebucheintrag als an eine Kurzgeschichte. Er ist zu ... direkt, finde ich, lässt keine Fragen offen. Du beschreibst etwas, das so ziemlich jeder auf seine eigene Art und Weise schon erlebt hat, du sagst aber nichts Neues, nichts Erstaunliches. Es gehört meiner Meinung nach zu einer Kurzgeschichte, dass sie dem Leser eine neue Perspektive, einen neuen Gedanken gibt - oder einen alten Gedanken auf subjektive, ungewöhnliche Art und Weise präsentiert.

Auch was den Stil angeht, solltest du dir den Text noch durchsehen:
"Dauernd wurde ich vom Abgrund fern gehalten, andauernd belehrt und mit Ratschlägen überhäuft. "
"Dauernd" - und im gleichen Satz "andauernd", klingt etwas einfallslos.

Wie gesagt, es fehlt leider die Neuigkeit bei diesem Text. Du kannst bestimmt noch viel mehr daraus machen!

Schöne Grüße,
arle

 

Hallo crazyivy,

Ich fand den Text ebenfalls etwas einfallslos. Sieht sehr nach therapeuthischem schreiben aus. Dagegen ist selbstverstaendlich nichts einzuwenden, aber zum lesen ist es stinklangweilig. Ich finde den Text auch nicht sonderlich philosophisch, zumal ja, wie schon gesagt, keine Frage aufgeworfen wird.

Gruss,

I3en

 

heißt das ich könnte ein guter psychologe werden?
Man doch eine negative kritik positiv sehen oder? *g*

 

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