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Kotelett, Schnitzel, Rückensteak, Nackenstück

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06.03.2002
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Kotelett, Schnitzel, Rückensteak, Nackenstück

KotelettSchnitzelRückensteakNackenstück

„Paß mal auf.“ Der Mann legte die Hand auf den Kopf des Mädchens. „Ich mache dir einen Vorschlag.“ Das Mädchen schaute den Mann von oben bis unten an. „Na, ich weiß nicht, was meine Eltern dazu sagen werden. Die sagen immer, dass ich das nicht alleine machen darf. “ Der Mann lachte verhalten und ging vor dem Kind auf die Knie. „Ja, ja. Ich kenne das. Die Eltern hier, die Eltern da. Immer wieder diese ermahnenden Worte, dieses und jenes nicht zu tun. He ... aber du in deinem Alter hast doch bestimmt deinen eigenen Kopf. Oder? Na?“, der Mann stand wieder auf und schaute um sich. Einige kleine Schweißperlen kullerten seine Stirn runter. „Also, was ist nun? Mein Vorschlag ist, dass du einfach auf mich hörst und das tust, was ich sage. Das hört sich ...“, er räusperte sich „ ... sehr direkt an, aber in bin der Meinung, man sollte immer ehrlich und direkt sein, quasi immer gleich zur Sache kommen. “, er schaute das Mädchen an. Die langen, blonden Haare strahlten im Sonnenschein, der durch das Fenster einfiel. „Ich weiß wirklich nicht!“, sagte sie nun etwas lauter – und genervter. Der Mann knöpfte den ersten Knopf seines Hemdes auf, ihm war sichtlich heiß. Er drehte sich im Kreis – es war niemand zu sehen. „Meine Güte ...“, dachte er sich „... wenn das nicht bald vorwärts geht, raste ich aus!“ Er fummelte ein Stück Papier aus seiner Hosentasche, blätterte es auf und faltete es wieder zusammen, mehrmals hintereinander, solange bis nur noch ein feuchter Papierklumpen übrig blieb, den er dann hinter sich warf. Das Kind schaute irritiert. „Wieso werfen Sie das einfach auf den Boden, das gehört sich nicht!“, sie zeigte in die Ecke, in der nun der kleine Papierklumpen lag.

Der Mann rieb die Zähne aufeinander, sie knirschten vernehmlich. „So, machst du es nun oder nicht?“ fragend drehte er sich um, nahm die längliche Verpackung und hielt sie ihr vor die Augen. „Ne...“, sie steckte einen Finger in den Mund. „Ne..., ne...“, wiederholte sie sich und ging langsam weiter und verschwand dann aus dem Laden. „Mist, diese dumme Kuh. Erst lässt sie sich jedes Eis zeigen und dann kann sie sich nicht entscheiden welches sie kaufen möchte. Scheiße, diese blöde Arbeit zu machen.“, verärgert warf der Verkäufer des kleinen Einzelhandel- Ladens das Eis zurück in die Kühltruhe. „Als ob die erst Ihre Eltern fragen muß ob sie das Eis kaufen darf! Wieso kam die dann hier rein?“, er lies den Deckel der Eistruhe auf und zu schlagen. „Ach, was soll’s. Der Chef ist nicht da – es ist nichts zu tun und ich esse jetzt ein Eis!“, er griff nach dem teuersten, das da war und aß es genüßlich. „Das ist genau das richtige, um es sich an diesem Sommertag gemütlich zu machen. Am liebsten würde ich mich mit meinem nackten Arsch in die Truhe setzen – oder noch besser einfach ins Schwimmbad gehen.“ Er sagte das so vor sich hin und biß in das Eis. Es war sein erster Tag in diesem kleinen, schlecht gehenden Lebensmittelladen, der kleiner als ein Supermarkt, aber größer als ein Tante-Emma-Laden war. Und aus diesem Grunde wohl zum Scheitern verurteilt. Der Chef war ein Mann Mitte 50, der das Geschäft vor einigen Jahren von seiner Mutter übernommen hatte. Diese, alt und rüstig, stand immer noch vormittags im Laden .

Nun, so weit so gut.

„Carl“, das war sein Name, und Carl war ein Student, der sich auf diese Art und Weise etwas Geld dazu verdiente. Er managte die Nachmittagsschicht – den Vormittag erledigte die Mutter des Chefs. Die wohnte einige Häuser weiter. Nachdem er übernommen hatte, plagte er sich mit solchen Problemkunden wie dem Mädchen herum, die meist nicht entscheiden konnten, was sie haben wollten. „Aber hossa! Das Eis ging aber prächtig!“, er staunte am späten Nachmittag nicht schlecht, als er bemerkte, dass das Eis fast ausverkauft war. „Wenn das so weiter geht sehe ich aber schwarz! Die nächsten Tage soll es heiß werden und dann kommen die ganzen Kids von der Schule hier vorbei und wollen Eis kaufen!“, Carl schaute mit Angst und Bange in die Truhe. „Der Chef ist erst am Samstag wieder da – und heute ist Dienstag. Hoffentlich hat der noch genügend Reserven eingekauft.“ Carl schaute sich um – in dem kleinen Laden war das kein Problem. Er schloß die Kasse ab und steckte den Schlüssel die Tasche seine weißen Kittels. „Na dann mach ich mich mal auf die Suche nach dem Kühlhaus. Da muß doch noch was an Eis sein!“ er stand auf und ging los, marschierte an der kleinen Gefrierabteilung vorbei. Dort blieb er kurz stehen. „Merkwürdig! Die ist ja auch leer!“, er schaute in die Regale wo sonst immer das sauber verpackte Fleisch lag. „Das war mir bei meinem Vorstellungsgespräch schon aufgefallen. Anscheinend lohnt sich das Geschäft hier wirklich nicht mehr. Aber eingeschaltet ist das Kühlregal schon noch...“, er spürte die angenehme Kälte an seinen Fingern. „Nun ...“, er lachte innerlich „ ... das soll erstens nicht mein Problem sein und zweitens ... ich könnte mich da doch längs reinlegen. Schön kühl ist es ja schon!“. Doch es fiel ihm wieder ein, das er ja das Eis suchen mußte, und er ging vorbei an den Regalen und den Getränkekisten und bog in Richtung des Kühlhauses ab. Bisher hatte er noch keine Zeit gehabt, sich die Nebenräumlichkeiten anzusehen, aber nun fiel ihm auf, das ein kleiner Tisch mit einem Telefon vor dem Kühlhaus stand. In der anderen Ecke befand sich ein Tisch, wie sie die Metzger verwenden, um Fleisch zu zerkleinern, rechts lag darauf ein altes, abgegriffenes aber scheinbar scharfes Messer. „Aha...“, Carl schaute sich die Wände an. „Ein wenig Farbe würde hier nicht schaden! Uah! Alles vergilbt hier!“ Mit Schrecken stellte er fest, das überall vertrocknete tote Insekten herumlagen. „Wenn das die Gewerbeaufsicht sieht!“, er ging an den Kadavern vorbei – trat aber auf einen versehentlich drauf. „Knacks!“, Carl mochte das nicht. „Igitt!“, dachte er sich, erspähte allerdings dann den schweren Türgriff, der die Tür zum Kühlhaus öffnete. „Na dann – nix wie los!“ Er packte den Griff und drückte ihn nach unten. „Meine Güte, der sitzt aber fest!“, er warf sein ganzes Gewicht gegen den Griff – ohne Erfolg.

„Wann war die denn das letzte Mal auf?“ fragte er sich mit Recht, denn der Griff wollte partout nicht aufgehen. „So, jetzt kommen meinen 110 KG zum Einsatz!“ Carl war nicht gerade ein Leichtgewicht, und das sollte ihm nun mal ausnahmsweise zum Vorteil gereichen.

„Klong!“ machte es und der Griff sprang nach unten. Die Tür ging einen Spalt weit auf und kondensierte Luft strömte nach außen. Kurzzeitig hörte er ein dunklen Ton, so als ob ein Hund mit einer dunklen Stimme knurrte. „So, schnell das Eis holen, bevor wieder ein Kunde kommt.“ Rasch wollte er das Licht einschalten – doch es tat sich nichts. Er drehte mehrmals an dem prähistorischen Bakelitschalter, ohne jeden Erfolg. „So ein verdammter Mist!“ fluchte er. Er machte einen Schritt zurück und suchte nach einer Taschenlampe, die er auch prompt auf dem kleinen Tisch fand. „So – wetten, dass die Batterien leer sind?“, er betätigte den Knopf und es ward Licht.
„Endlich ein Erfolgserlebnis!“, er öffnete die Kühlhaustür und steckte als erstes die Taschenlampe hinein. „So, das Eis – wo ist es denn...“, trällerte er vor sich hin. „Hallo! Eis?“, er ging hinein. „He, dieser Kühlraum ist ja beinahe so groß wie meine Studentenbude!“, er drehte sich im Kreis fand jedoch nur einigen grauen Kisten, die halb geöffnet auf dem Boden standen. „Ob da Eis drinnen ist? Da müßte doch der Herstellername drauf stehen, oder zumindest der Name der Sorte.“

Doch Carl fand nichts dergleichen. „Was ist denn dann in diesen Kisten? Vielleicht hat er das Eis ja in einem anderen Supermarkt gekauft und es umgepackt, damit es niemand merkt. Und wenn kein Eis drinnen ist – na dann ist das Problem vom Chef. Schließlich bin ich nur zum Kassieren eingestellt worden und nicht auch noch, um den Einkauf zu organisieren. “ Carl machte einen Schritt auf diese grauen Kisten zu. Sie waren etwa so groß wie eine Kiste Sprudel. Einige der Kisten waren offen, man konnte allerdings nicht erkennen, was drinnen war, ohne genauer hinzugehen . Er tat es also und kniete sich vor eine der Kisten, öffnete sie, um genauer zu sehen, was nun drin war. Er hielt die Taschenlampe vor sich hin und versuchte einen Blick in diese Kiste zu werfen.

Doch just in diesen Moment passierte etwas merkwürdiges.

Die Tür des Kühlhauses fiel zu.

Der Türgriff schnellte nach oben und eine Kette rasselte vor der Tür.

„Nanu?“, fragte sich Carl. „Was geht da vor?“, er verlor kurzzeitig das Interesse an der Kiste, die vor ihm stand. Er stand auf und ging zur Tür, diese hatte in Kopfhöhe ein kleines Fenster. Er wischte mit der Hand den Beschlag weg und schaute hinaus. Einen kurzen Moment lang dachte, er einen Schatten gesehen zu haben. Dann rappelte am Griff der Tür, versuchte sie aufzubekommen, jedoch ohne Erfolg.

Er war eingesperrt!

„Hallo! Lassen Sie mich hier raus!“, Carl klopfte mit den Fäusten die massive Tür. „Halloooo!“; rief er – doch er konnte niemanden sehen. „Das kann doch nicht wahr sein, was geht hier vor?“, fragte er sich mit Recht, denn was eben noch ein bequemer Nebenjob war mutierte in Streß. Er klopfte ständig und immer lauter gegen die Tür. „He! Spaßvogel! Aufmachen!“ Das Klopfen seiner Fäuste ähnelte mehr einem Maschinengewehrfeuer. „Hilfe! Aufmachen oder ich erfriere!“, draußen war es brütend heiß und hier drinnen bitterkalt. Doch sein Trommeln gegen die Tür wurde nicht erhört. „So ein Mistdreck. Wahrscheinlich plündert da gerade einer die Kasse und den ganzen Laden!“ Carl dachte daran, dass er gerade Opfer eines Überfalls geworden war. „Aber die Kasse muß er schon aufbrechen!“, dachte er sich und fühlte nach, ob der Kassenschlüssel noch in seiner Tasche war. Er ging einige Schritte zurück und stolperte fast über eine der Kisten. „Eigentlich sollte ich besser sehen, das ich hier rauskomme als jetzt nach dem Eis zu schauen...“, doch einigermaßen neugierig beugte er sich über eine der Kisten. „Wenn da ein Eis drinnen ist, kann ich das wenigstens essen. Vielleicht fällt mir dann ein, wie ich hier herauskomme!“ Er schaltete die Taschenlampe an und leuchtete in die Kiste. „Hmm, mal sehen. So hat jede Situation noch immer was positives.“ Er kramte in der Kiste und erfühlte etwas in Gefriertüten Verpacktes. Die Taschenlampe war ihm aus der Hand gefallen und leuchtete nun quer durch den Kühlraum. „Das fühlt sich aber nicht nach Eis an – eher nach einem eingefrorenen Kohlkopf!“, er mußte lachen und daran denken, wie er als Kind Sylvesterknaller in die Kohlköpfe auf dem Acker gesteckt hatte. „Bumm hatte es da gemacht – die sind in tausend Fetzen geflogen!“, er nahm den vermeintlichen Kohlkopf aus der Kiste. „Also, kein Eis.“ Er fummelte tiefer in der Kiste herum. Mit dem gleichen Ergebnis. Er nahm die Taschenlampe wieder auf und leuchtete auf die Kohlköpfe. „Nanu...“, er sah, dass die Gefriertüten mit Eis überzogen waren. „Man kann ja gar nicht erkennen, ob es wirklich ein Kohlkopf ist!“ Langsam nahm er einen der vermeintlichen Köpfe auf und hielt ihn vor sich. Vorsichtig balancierte er den Kopf vor sich und leuchtete gleichzeitig mit der Taschenlampe drauf. „Einen Moment mal ...“, er wischte mit seiner Hand das Eis weg ...

„... tatsächlich! Ein Kohlkopf! Man sollte den bald mal auftauen und eine leckere Kohlsuppe daraus machen!“, er legte ihn wieder auf den Boden. Aber langsam realisierte er, das es wohl an der Zeit wurde, einen Ausweg aus dem Kühlhaus zu suchen. Er hatte den sommerlichen Wetter entsprechend nur eine dünne Hose an und trug auch sonst nur ein leichtes Hemd und darüber seinen weißen Arbeitskittel. Ein Blick aus dem kleinen Fenster zeigte ihm wieder einen Schatten. „Aha! Der Dieb!“, doch zu seiner völligen und kompletten Überraschung kannte er die Person, die auf einmal vor dem Kühlhaus stand.

Es war die Mutter des Ladeninhabers.

Diese, alt und krumm, lachte und winkte ihm zu. „Was???“; Carl war verdutzt. „Hallo! Holen Sie mich hier raus, ich bin eingesperrt worden.“ Sie näherte sich der Tür, nahm sich den Stuhl und stellte sich drauf. „Hallo! Holen Sie mich bitte hier raus!“, rief Carl erneut. Doch die Frau schüttelte den Kopf. „Nein.“, erwiderte sie „Nein, du bleibst da drinnen!“, sagte sie laut mit einem Kichern. Carl verstand nur schwach, was sie sagte und dachte erst daran, das er sie wohl falsch verstanden hätte. „Nein, sie müssen mich hier raus lassen!“, wiederholte er seine bitte – ohne Erfolg. Die alte Frau hob das Ende einer Kette in die Luft – und Carl war auf einen Schlag klar, das sie ihn tatsächlich eingesperrt hatte. Sie hatte vorhin die Kette mit einem Schloß um den Türgriff gewickelt. Wie von einem Hammer getroffen torkelte Carl mit dem Rücken zu Wand. „Was soll das denn nun?“, fragte er. „Wieso sperrt die mich ein?“, nach wenigen Sekunden ging er zurück und schaute aus dem kleinen Fenster – er kam auf die Idee es einzuschlagen. Er schlug ständig feste auf das Glas eins um dann zu merken, das dieses doppeltverglast war und fest wie Panzerglas war. Die Alte zupfte sich in den Haaren herum und lächelte die ganze Zeit über. „Wieso machen Sie das?“, rief Carl. Die Alte kam zurück und stellte sich erneut auf den Stuhl. „Wieso?“, sie kicherte. „Weil sich Köpfe so schlecht verkaufen lassen!“

Carl war ratlos. „Sie meinen ihre Kohlköpfe?“, er schaute hinter sich auf die Kiste. „Aber wieso bekommen Sie die nicht verkauft? Wir müssen sie nur in das Regal im Laden räumen, da sieht sie der Kunde auch besser!“, Carl kniete sich nieder und nahm einen anderen Kopf aus der Kiste um ihn der Frau zu zeigen. „Die arme Frau ist ganz daneben!“, dachte er sich. „Hier! Sehen Sie! Hier sind doch Kohlköpfe!“, er drückte das runde etwas gegen das kleine Fenster in der Tür. „Das ist aber kein Kohlkopf!“, sagte die Frau grinsend und zeigte mit dem Finger auf Carl – dieser drehte den Kohlkopf zu sich und sah an den Stellen, wo seine warme Hand die Gefriertüte berührte. Dort taute das Eis und Carl sah nun, was er da in der Hand hielt. „Ein menschlicher Kopf!“, er schaute in mitten eines Augenpaares. Diese waren entsetzt aufgerissen und starrten ihn an, der Halsstumpf war unsauber abgetrennt. Überall hingen Fleischfetzen herunter. Voller Entsetzen ließ er ihn fallen. Der klatschte auf den Boden und rollte ein Stück – dabei riß die Gefriertüte auf und legte den ganzen Kopf frei. Bereits durch die Kälte gelähmt ging Carl auf die restlich Kisten zu und schaute hinein. Und es sollte sich als grausame Wahrheit herausstellen, das einzige nicht menschliche in diesen Kisten dieser eine Kohlkopf war. Der war wohl aus Zufall hier vergessen worden. Die Alte schaute noch immer grinsend durch das Fenster in das Kühlhaus. Carl schaute in die Kisten und fand etliche Körperteile. Arme und Beine – aber zur Hauptsache Köpfe. Sorgsam verpackt. „Alles junge Männer!“, stellte er fest.

Er tippelte zurück zum Fenster und schaute wortlos in die Augen der alten Frau. Diese hob langsam das scharfe Messer in die Luft. „Warte ab, die Kälte besorgt den Anfang. Wir den Rest!“, plötzlich stand ihr Sohn hinter ihr und lächelte Carl an. „Mama, morgen ist das Kühlregal wieder voll! Versprochen ist versprochen!“

Ende.

 

Der Einstieg hat mich auf´s Glatteis geführt, was niht schlecht ist. Wobei ich es aber bevorzuge, wenn die Wahrheit "schlimmer" ist, als das Erwartete, nicht umgekehrt.

„Aber hossa! Das Eis ging aber prächtig!“, er staunte am späten Nachmittag nicht schlecht
Das ist das genaue Spiegelbild eines Fehlers, den ich bei einem anderen Autor bemängelt habe. Hier kommt nach der wörtlichen Rede KEIN Komma, und es geht mit Großschreibung weiter.
Davon abgesehen: wieso steht das überhaupt in Anführungszeichen? Redet er laut vor sich hin? Dann sollte sich des guten Stiles halber ein
, murmelte er vor sich hin
dahinter.

„Carl“, das war sein Name
Hier sind die Anführungszeichen noch mysteriöser...

„Merkwürdig! Die ist ja auch leer!“, er schaute in die Regale wo sonst immer das sauber verpackte Fleisch lag. „Das war mir bei meinem Vorstellungsgespräch schon aufgefallen. Anscheinend lohnt sich das Geschäft hier wirklich nicht mehr.
Das ist in sich völlig widersprüchlich. War da jetzt sonst Fleisch oder nicht?

„Knacks!“, Carl mochte das nicht. „Igitt!“, dachte er sich,
Er mochte es nicht... *schmunzel*

denn was eben noch ein bequemer Nebenjob war mutierte in Streß.
mutierte in Streß... ROFL, der Kerl hat echt die Ruhe weg.

„Hilfe! Aufmachen oder ich erfriere!“
Ich unterhalte mich zwar gut ob dieses naiven Ausrufes (erinnert mich an Geld her oder ich schieße), aber dennoch muß ich zu einem anderen Text raten. Vielleicht reicht es schon, das "oder" wegzumachen.

tatsächlich! Ein Kohlkopf!
Der zweite aufs-Glatteis-führ-Effekt. Kommentar siehe oben.

„Mama, morgen ist das Kühlregal wieder voll! Versprochen ist versprochen!“
Aha, so ist das also.

Die Geschichte ist nicht mies, aber gar so dolle ist sie auch nicht. Was vorwiegend auf die Handlung bezogen ist. Stilistisch ist sie recht nett, bis auf die zahlreiche wörtliche Rede, die eigentlich keine ist.

r

 

Hallihallo,

die Story war auch eher als Mahnung an alle gedacht, die in den Sommerferien irgendwelche Nebenjobs angenommen haben.

Frei nach dem Motto: Schau erst in das Kühlhaus, wenn selbiges leer sein sollte, schnell abhauen.

Tschö

Stephan

:stoned:

 

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