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Irreversibel

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14.06.2003
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Irreversibel

Irreversibel

S.wurde verhört, aber er sagte nichts. Was sollte er denn sagen? Er verstand nichts von dem, was sich in der letzten Zeit ereignet hatte. Und jetzt sah es tatsächlich so aus, dass er aufgrund eines ihm unbekannten Vergehens, in ein Gefängnis musste.S erinnerte sich an das Wort des Mannes im schwarzen Anzug: „Sagen Sie mir die Wahrheit oder sie werden es ihr ganzes Leben lang bereuen diese schändliche Tat begangen zu haben. Denn da sehe ich nur eine einzige Alternative: Das Gefängnis.“ S. wurde zunehmend unsicher. Schließlich war es das allererste Mal, dass er mit dem Gesetz in Konflikt kam. Was hatte er aber getan? Das konnte S. nicht wissen. Momentan saß er auf einem schwarzen Hocker in einem von Tageslicht erfüllten Raum. Er war kahl, hatte nichts was die leeren Wände schmücken konnte. Nur eine Tür war da - aber S. konnte diese ja nicht benutzen. Ein Entkommen aus dieser tristen Lage schien unmöglich.
Das Merkwürdige für S. war, dass er sich gar nicht daran erinnern konnte wie er in diesen Raum kam. Das letzte was er vor seinem geistigen Auge sah war eine dunkle Straßengasse. Danach konnte oder wollte er sich an nichts mehr erinnern.

Die Tür ging auf. Der Mann im schwarzen Anzug war wieder da. Diesmal hatte er etwas dabei, ein Blatt Papier so wie S. es erkennen konnte.

„Guten Tag mein Freund. Wie ich sehe geht es ihnen inzwischen besser, als beim letzten Mal.“ S. sah den Mann an. Groß, hager, ein knochiges Gesicht, ein böser Blick in den funkelnden schwarzen Augen. Schwarze Haare und ein schwarzer Oberlippenbart zierten einen ovalen Kopf. Er hatte wieder seinen dämlichen Anzug an. S. war jetzt nicht mehr so sicher, was er in der Abwesenheit des Mannes getan hatte. Da hatte er noch Anzeichen von Mut gezeigt, von Widerstand, gegen ein sinnloses Vorgehen eines seltsamen Vogels.

„Wie sie sehen habe ich ein Formular dabei.“ Der Mann im schwarzen Anzug zeigte es S. „Wie sie auch sehen, ist dieses Blatt ihr Fahrschein zur Freiheit. Sie müssen es nur unterschreiben.“ Er lächelte und sein Mund entblößte eine Reihe schneeweißer Zähne. S. sah das Blatt an. Komischerweise konnte er darauf gar nichts erkennen. Nur ein einfaches leeres Blatt....mehr war da nicht. Er wollte gerade ansetzen und seinem Gegenüber die Sachlage erklären, als dieser ihm vorauseilte. „Ich weiß, dass der Anblick dieses Blattes sie verwirrt. Aber machen sie sich keine Sorgen, denn wie gesagt brauchen sie nur eine Unterschrift daraufzusetzen. Mehr verlange ich nicht.“

„Ach ja? Was ist mit ihren Forderungen von Wahrheit und dem ganzen Kram? Was ist mit den Drohungen und den Schlägen? Wer sind sie, dass sie Autorität über mich ausüben. Die Polizei?“ S. fasste Mut und versuchte dem Mann im schwarzen Anzug entgegen zu treten. Seine Antwort gab ihm Mut. Er wollte nicht, dass er ein Opfer von einem solchen Widerling werden würde. Sein Gegenüber schien aber überhaupt nicht beeindruckt zu sein. Im Gegenteil, schon wieder lächelte er besonnen und wiederholte seine Bitte. S. war für einen Moment sprachlos. Er sah sich nur als unwichtige Figur in einem Kartenspiel, mit diesem Menschen als...als dem Geber. Es war zum verzweifeln. S. blickte seinem Gegenspieler in die Augen und versuchte etwas zu sagen. Aber er konnte nicht.

Der Mann im schwarzen Anzug sah ihn an und grinste jetzt über das ganze Gesicht. Danach ging er mit dem Blatt in der Hand zur Tür raus. Bevor er aber vollends verschwand drehte er sich nochmals um.

„Ach übrigens. Ich habe noch etwas für sie.“ Und er holte etwas aus seiner Hosentasche heraus. Er nahm es und warf es S. vor die Füße. „Ich hoffe es gefällt ihnen. Wenn nicht, dann lassen sie es mich wissen.“ Und er verschwand. S. aber sah das Ding an, dass vor ihm landete. Es war ein menschliches Ohr. S. schluckte und betrachtet alsbald das Ding. Er starrt es über einer Stunde an und bleibt regungslos auf den Hocker liegen. Seine gesamten Sinne hängen nun nur an diesem Ding. Er versuchte sich zu wehren...aber es war sinnlos.

Von einem Augenblick auf den anderen sprang er auf und eilte zur Tür und klopfte und schrie aus vollem Halse. Er verlangte nach dem Mann im schwarzen Anzug, aber es kam keiner der ihm eine Antwort gab. Er rannte zu dem Gitterfenster. Und blieb davor stehen. Er dachte, es sei höchst seltsam ...vorhin war ihm das Fenster nicht aufgefallen. Jetzt erst begriff er woher das Licht kam. Und die Wände...auch sie waren irgendwie anders. Nicht so kahl wie er anfangs dachte,sondern mit einer bedrohlichen Farbe versehen. Eine komische Sache war das, eine Sache für die er keine Erklärung finden konnte. Auch bemerkte S., dass sein Gehirn jetzt besser arbeitet als vorhin....wobei die Frage nun lautet: Was ist vorhin? S. wusste nämlich nicht, wie lange er in diesem Raum schon sitzt. Für ihn gab es die Zeit nicht mehr. S. war deshalb sehr müde und er wollte nur eins: Schlaf. Er ging an das Gitterfenster und legte sich an eine Stelle drunter,um so einen Hauch von Freiheit zu haben.

Als S. aufwachte saß er auf dem Hocker und betrachtete den Schlafenden amüsiert.

„Sie haben ein sehr interessantes Verhalten im Bezug auf Schlaf mein Freund. Nicht dass es mich stören würde, nein, im Gegenteil, es ist einfach faszinierend wie sie versuchen ihrer Verdammnis zu entgehen. Kosten sie ihre Freiheit ruhig aus. Und sie haben es einzig und allein mir zu verdanken. Schauen sie sich zum Beispiel im Spiegel an. Na, wie seht es aus? Ich finde es blutet nicht mehr. Sie haben es leider nicht merken können. Aber bald lässt sich das wohl ändern, hoffe ich.“ Der Mann im schwarzen Anzug grinste wieder. Er stand auf und gab S. den Spiegel.
S. nahm ihn und blickte hinein. Er sah sein junges Gesicht und seine zermürbte Haare. Gerade wollte er den Spiegel weggeben, als er merkte, dass etwas fehlt. Er drehte den Spiegel und bemerkte das Fehlen seines Ohrs. Merkwürdig dachte er. Ich kann es doch fühlen. Und er tastete seinen Kopf unter der grinsenden Beobachtung des Mannes im schwarzen Anzug ab. Er fühlte das rechte Ohr und das linke Ohr. Aber auf dem Spiegel war nichts von einem linken Ohr zu sehen. Er sprang auf. „Was für ein Spiel läuft hier? Ich verlange eine Erklärung sie verdammter Bastard.“ Aber ehe er sich versah, grinste ihn der Bastard nur an und schlug ihm ins Gesicht. „Jetzt hören sie mir mal gut zu Freundchen. Entweder sie spielen mit oder sie verlieren bald etwas anderes als ihr Ohr. Und ich versichere ihnen, mir wird es ein großes Vergnügen bereiten sie am Ende zu sehen. Sie haben aber noch eine Chance. Und die gibt es nur einmal.“ Er betrachtete den Geschlagenen und sein Mund formierte Wörter ohne sie auszusprechen. S. sah ihn wie hypnotisiert an und wartete auf das Ende dieses „Gespräches“. Nachdem der Mann fertig war, lächelte er S. an.

„Nun, wie haben sie sich entschieden. Wollen sie endlich das tun was man von ihnen verlangt?“

S. starrte die Decke des Raumes an. Er suchte nach einem Rat, konnte ihn aber nicht finden. In so einer ausweglosen Situation gibt es keinen Rat für ein solches primitives Geschöpf wie den Menschen. Erst jetzt begriff er wie schwach diese Spezies doch ist. Wenn man in einer solchen Situation ist ist man zur Schwäche verdammt. Und die Folge wäre wohl nur der Tod. Diesen roch er schon lange. Schließlich gehört er selbst zu diesen Viren der Existenz. Erkenntnis erlangen ist das einzig wahre, so dachte er als er seinen Entschluß faßte.

„Ich werde es machen Herr...“

Der Mann im schwarzen Anzug grinste nur und wedelte mit der Hand. „Papperlapp mein Freund. Namen sind nur Wörter. Und Wörter sind eine Menschenschöpfung. Stimmts? Wie dem auch sei, ich bin froh dass sie einverstanden sind uns die Wahrheit zu sagen. Ich will jetzt, dass sie zu mir gehen und es mir in mein Ohr sagen. Dann sind sie frei. Dann erlangen sie die Sache, nach der sie über Jahren streben.“ Der Mann im schwarzen Anzug lächelte wieder und trat zu S.

S. aber konnte jetzt nicht mehr klar denken. Je näher er seinem Gegenüber kam, je mehr er ihn betrachtete, desto mehr erinnerte ihn dieser Typ an jemanden den er gut kannte. Als sie sich Nasenspitze an Nasenspitze gegenüber standen fing S. an zu sprechen. Er flüsterte sein in den letzten Minuten ihm eröffnetes Geheimnis an den Anzugträger weiter und erzählte ihm alles. Dieser lauschte und ab und zu konnte man ihm ein Grinsen entlocken.
Als er fertig war, nickte der Mann im schwarzen Anzug und bedankte sich für die Zusammenarbeit.

„Vielen Dank mein Freund. Jetzt habe ich dass, wonach ich solange gesucht habe, eine Heilung gegen meine Krankheit.“ Er kratze sich am Hinterkopf. „Wissen sie, es ist nicht gut viele Patronen in einer Pistole zu haben. Ich finde...man muss sich Prioritäten setzen. Finden sie nicht?“ Und plötzlich hatte er eine Pistole in der Hand.

„Sie waren sowieso nicht real. Aber dennoch war es interessant ihre Bekanntschaft zu machen. Auf Wiedersehen!“

Und er blickte S. noch einmal in die Augen. Dieser stand wie gelähmt und wartete auf seine Hinrichtung. Er schloß die Augen und zählte die Sekunden. Da hörte er einen Schuß. Er dachte er sei getroffen und machte die Augen auf um die Wunde zu sehen. Aber er sah nichts. Nur einen leblosen Körper vor ihm. Anscheinend hat sich sein Partner selbst umgebracht. Zu schade. S. grinste jetzt. Er ging zum Leichnam und trat ihn verächtlich mit dem linken Fuß. Er sah dann noch den Spiegel. Er bückte sich und hob ihn auf.

„Welch schöne Zähne ich doch habe. Ich glaube ich soll Schauspieler werden. Und einen neuen Anzug brauch ich auch noch.“

S. grinste und ging zur Tür raus.

 
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"Als S. aufwachte saß er auf dem Hocker und betrachtete den Schlafenden amüsiert."

-Da ist der Bezug unklar, wer jetzt auf dem Hocker sitzt und wer schläft...

Ansonsten ist die Geschichte eine Mischung aus Kafkas Prozess gepaart mit Orwells 1984. An sich zwei geniale Bücher, aber beim Prozess (ja ich weiß das Buch wird anders geschrieben) spürt man, dass der Prot. Schuld hat, hier hat man das Gefühl irgend ein Halsabschneider möchte dem Prot. einen Knebelvertrag aufschwatzen. Es kommt so rüber wie dieser in Zeichentrickfilem oft gebrauchter Gag, dass jemand seine Seele an den Teufel verkauft.
Aber dann verliert sich das mit dem Vertrag irgendwie, warum eigentlich? Warum reicht es ihm nachher von Nasenspitze zu Nasenspitze etwas zugeflüstert zu bekommen?
Alles in allem ist die Geschichte sehr seltsam, hat einige schöne Ideen, wie z.B. die Sache mit dem Ohr. Die Sprache ist passend, trist, kafkaes, passt zur Handlung. Das Problem ist nur, dass die Geschichte zu seltsam ist. Bei den Kafka Geschichten hat man das Gefühl, dass sich etwas dahinter verbirgt, deine Geschichte macht auf mich den Eindruck, als wäre es eine zufällige Aneinanderreihung von möglichst seltsamen Dingen, ohne wirklichen Bezug aufeinander. Die Pointe hat mir nicht gefallen. Dass sich der Typ selbst erschießt, war schon irgendwie abzusehen, es wäre hier sogar seltsam gewesen, wenn er S. wirklich erschossen hätte.
Die ganze Geschichte macht den Eindruck, sie wolle möglichst viel an Seltsamkeiten beschreiben, dabei verliert das "Seltsame" aber seine Wirkung, hebt sich gegenseitig auf. Normalerweise sollte es durch Detailbeschreibungen unterstützt werden.
Dass der Typ jetzt die Zähne der schwarzen Gestalt hat, bleibt für mich selbstverständlich auch ein Rätsel.
Am ehesten könnte ich mir die Geschichte so erklären, dass der Mann etwas schizophren ist und das eine "Ich" vom anderen etwas verlangt, vielleicht die Zustimmung zum Selbstmord, aber diese Hypothese ist ja dadurch widerlegt, dass S. den Schuss überlebt, dann müssten nämlich beide sterben... . Es könnte noch sein, dass er das eine "Ich" überwunden, also ausgeschaltet hat, aber dagegen spricht wieder, dass die Funktion des ausgeschalteten "Ichs" ja nur war das andere zu erpressen.
Aufgrund dessen, dass du mit den "Seltsamkeiten" so spendabel herumgeschmissen hast, gefällt mir die Geschichte nicht besonders, weniger ist manchmal mehr...

 

Hi,

hier ein paar Korrekturen:

was sich in der letzten Zeit ereignet hat -> hatte (Plusquamperfekt)

in ein Gefängnis muss -> musste

"Sagen sie mir..." -> Sagen Sie mir

Tat vollführt -> Tat begangen

zunehmend unsicherer -> zunehmend unsicher

Was hat er aber getan? -> Was hatte er aber getan?

in einem von Tageslicht erfüllten Raum -> Wirklich? Gibt es also ein großes Fenster? Kaum zu glauben.

Nur ein Ausgang war das Entkommen -> ermöglichte das Entkommen... allerdings nicht wirklich, S. kann ja nicht einfach gehen.

wie er in diesen Raum kam -> wie er in den Raum gekommen war. Du hast an einigen Stellen Probleme mit der richtigen Zeitform. Bitte schau doch nochmal komplett über den Text, dann findest Du die Stellen bestimmt, ich werde keine weiteren aufführen.

S. war jetzt nicht mehr so sicher, wie er in der Abwesenheit des Mannes gewesen ist -> umformulieren. "gewesen", also eine Form von "sein", lässt sich sicher differenzierter ausdrücken.

Nur ein weißer Hintergrund....mehr war da nicht -> Ein Blatt hat keinen Hintergrund. Es ist weiß oder es ist weiß mit Buchstaben darauf. Wenn Du ausdrücken willst, dass das Blatt leer ist, schreib doch genau das: Das Blatt war leer.

dem Mann im schwarzen Anzug entgegenzuwirken -> entgegen zu treten. Dem Mann oder seiner Forderung?

in keinster Weise -> in keiner Weise. "Kein" kann man nicht steigern, "keinster Weise" ist Umgangssprache, die solltest Du besser nur in wörtlicher Rede verwenden, finde ich.

r verlangte nach dem Mann im schwarzen Anzug -> ruft er etwa "Mann im schwarzen Anzug, kommen Sie zu mir!"? So scheint es. Schreib doch, was er ruft.

Er sah sich nur als Bauer in einem Schachspiel, mit diesem Menschen als...als Pferd oder Läufer. -> Gute Verwendung dieses (wenngleich recht abgegriffenen) Bildes. Aber warum ist der Mann im Anzug Pferd oder Läufer und nicht Turm oder König? Wenn Du das so differenzierst, welche Figur er darstellt, solltest Du auch darauf eingehen, warum.

Und die Wände...auch sie waren irgendwie anders. -> Okay, hier wird es jetzt wirklich seltsam. Aber was an den Wänden anders ist, interessiert mich schon.

Für ihn gab es die Zeit nicht mehr. S. beschloß jetzt zu schlafen. Er fand eine Stelle und legte sich hin. -> absolut unverständlich. Wenn er müde wird, sollte er schlafen. Aber das nicht einfach beschließen. Und was für eine Stelle fand er? Eine geeignete? Was zeichnet diese Stelle aus?

eine sehr interessante Schlafmoral -> Was ist eine Schlafmoral?

und schlug ihm auf das Gesicht -> schlug ihm ins Gesicht

In so einer ausweglosen Situation gibt es keinen Rat für ein solches primitives Geschöpf wie den Menschen. -> gut!

Erst jetzt begriff er wie schwach diese Spezies doch ist. Alles was von ihr ausgeht ist Tod. -> was hat das mit den beiden Sätzen davor zu tun?

Schließlich gehört er selbst zu diesen Viren der Existenz. -> gut! (obwohl ich nicht ganz sicher bin, was Du damit meinst)

Anscheinend hat sich sein Partner -> sein Gegenüber

Zu Schade. -> Zu schade.

S. grinste jetzt. Er ging zum Kadaver des Toten und trat ihn. -> Kadaver heißt es bei Tieren, bei Menschen Leichnam, und "des Toten" ist dann nicht mehr erforderlich.


So, das war's dann. Es gibt keine Auflösung, was natürlich nicht weiter schlimm ist. Leider verstehe ich aber den tieferen Sinn der Geschichte nicht. Klär mich also bitte auf. Wie der Titel mit der Geschichte zusammenhängt, ist mir leider auch nicht klar.

Eins noch: Die Anleihen an "Matrix" sind unverkennbar, zumindest am Anfang. Aber einen Zusammenhang sehe ich nicht.

Fazit: sprachlich müssen viele Fehler bereinigt werden, inhaltlich (mir zumindest) unverständlich.


Uwe

 

Hallo Josef!

Popla:
deine Geschichte macht auf mich den Eindruck, als wäre es eine zufällige Aneinanderreihung von möglichst seltsamen Dingen, ohne wirklichen Bezug aufeinander.
- ich muss popla und auch Uwe leider zustimmen, auch auf mich macht die Geschichte diesen Eindruck... man bekommt als Leser keinen roten Faden, man bekommt zu wenige Hinweise worum es eigentlich geht, und Du erzählst zu ausschweifend, meiner Ansicht nach. ich dneke, dass Du sicher eine Ahnung im Kopf hast, worum es eigentlich geht, wie die Zusammenhänge sind, es wäre schön, wenn Du die dem Leser näherbringen könntest. Durch Gefühle, Gedanken von S. zum Beispiel...zuminest zum Schluss sollte dem Leser kar sein können, was gmeint ist.
Auch bei mir kam der Gedanke an 1984, aber nur kurz. Hier fehelne mir als Leserin eben die Hintergründe.
Sprachlich sind ncoh einige Stellen etwas unbeholfen, aber es gitb auch viele flüssige Formulierungen.

Ich habe ein paar Stellen rausgegriffen, die mir nicht ganz so gelungen erscheinen, wenn Du möchtest kannst Du noch dran arbeiten....

"Sagen Sie mir die Wahrheit oder sie werden es ihr ganzes Leben lang bereuen diese schändliche Tat begangen zu haben. Denn da sehe ich nur eine einzige Alternative:".... und wenn er die Wahrheit sagt, wird er die Tat nciht bereuen?

"Momentan saß er auf einem schwarzen Hocker in einem von Tageslicht erfüllten Raum. Er war kahl, hatte nichts was die leeren Wände schmücken konnte." der Bezug von "Er" ist vom Satzbau her nciht klar. Er könnt auch S. sein.

"Das Merkwürdige für S. war, dass er sich gar nicht daran erinnern konnte wie er in diesen Raum kam."- Zeit. gekommen war.

"Diesmal hatte er etwas dabei, ein Blatt Papier so wie S. es erkennen konnte." recht umständlich

"Der Mann im schwarzen Anzug sah ihn an und grinste jetzt über das ganze Gesicht. Danach ging er mit dem Blatt in der Hand zur Tür raus. Bevor er aber vollends verschwand drehte er sich nochmals um." hat er jetzt unterschireben oder nicht?

"Es war ein menschliches Ohr. S. schluckte und betrachtet alsbald das Ding" alsbald?

"war ein menschliches Ohr. S. schluckte und betrachtet alsbald das Ding. Er starrt es über einer Stunde an und bleibt regungslos auf den Hocker liegen. Seine gesamten Sinne hängen nun nur an diesem Ding. Er versuchte sich zu wehren...aber es war sinnlos." Zeit

"S. wusste nämlich nicht, wie lange er in diesem Raum schon sitzt" Zeit.


"so einer ausweglosen Situation gibt es keinen Rat für ein solches primitives Geschöpf wie den Menschen. Erst jetzt begriff er wie schwach diese Spezies doch ist. Wenn man in einer solchen Situation ist ist man zur Schwäche verdammt. Und die Folge wäre wohl nur der Tod. Diesen roch er schon lange. Schließlich gehört er selbst zu diesen Viren der Existenz. Erkenntnis erlangen ist das einzig wahre, so dachte er als er seinen Entschluß faßte." - hier kommst Du recht ins Philosophische, was aber nciht so recht zum restlichen Text passt, meiner Meinung nach....


"Er flüsterte sein in den letzten Minuten ihm eröffnetes Geheimnis an den Anzugträger weiter und erzählte ihm alles." ... sein...ihm eröffnetes Geheimnis... klingt unbeholfen.

schöne Grüße
Anne

 

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