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Im Regen

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07.04.2012
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Im Regen

Tropfen an der Scheibe, vom Fahrtwind waagrecht gezogen. Haltestelle. Die Tür faltet sich auf. Auf dem Bahnsteig eine Frau, ein Mann. Zusammen betreten sie die Bahn, sehen sich um. Leuchtend orange sein T-Shirt, ohne Aufdruck. Die Ärmelenden schlagen Falten, erlauben dem Blick, ein kleines Stück weit unter den Stoff zu dringen. Dunkle Flecken zeichnen den Regen auf dem orangenen Stoff. Auf den Schultern und ein kleines Stück unterhalb des letzten Rippenbogens, wo sein Bauch das Shirt zu einer kleinen Wölbung zwingt. Der Brustkorb breit. Links und rechts der Schultern kleine Dellen, die Enden seiner Schlüsselbeine.

Die junge Frau lächelt. Lächelt ohne Unterbrechung. Ein schönes Lächeln. Freundlich, offen. So ein Lächeln, das in den Augen beginnt. Ihre weißen Zähne leuchten in geraden Reihen. Die Lippen, ungefärbt und trotzdem rot. Dazwischen eine dünne Linie rosafarbenen Zahnfleischs. Zu dünn, um ein echter Makel zu sein. Lächelnd setzt sie sich, schlägt ein Bein über das andere.

Er, ein kleines Stück hinter ihr, bleibt stehen, obwohl gegenüber noch ein Platz frei ist.

Seine Stimme ist leise als er spricht. Kurze Sätze. Sie klingen wie Treibholz in einem See. Irgendwie verloren. Er steht neben ihr, aber nur manchmal dreht er den Kopf und sieht sie an während er spricht. Immer nur kurz, als wolle er nachschauen ob sie noch immer lächele.

Sie tut es. Lächelt und schaut nach oben zu den kleinen Dellen seiner Schlüsselbeinknochen und den dunklen Flecken auf seinen Schultern, die langsam blasser werden.

Vielleicht ist sie Studentin, er ihr Kommilitone. Beide Neulinge an der Uni. Aus anderen Städten hierher gezogen und nun irgendwie vereint.

Die Bahn wird langsamer. Menschen stehen auf, gehen zu den Türen. Er sagt etwas, das wie eine Verabschiedung klingt. Schüchtern schaut er sie dabei an. Sie lächelt. Die Bahn steht. Er geht zur Tür, tritt hinaus in den Regen, dreht sich nicht um.

Sie schaut ihm nach, lächelt in seinen Rücken. Die Tür schließt sich. Ein Rucken, die Bahn fährt an.

Das Lächeln ist verschwunden. Keine Spur mehr. Die Lippen geschlossen, die Augen ohne Ausdruck. In der Hand ein Mobiltelefon. Ihr Daumen zuckt über die Tasten. Zwei Worte: “Hab ihn!”.

 

Nicht schlecht, finde ich. Gut geschrieben, gutes Ende. Im ersten Absatz würden ein paar mehr Verben gut tun. Sehr kurz natürlich. Für eine Buch bräuchtest du mindestens hundert von der Länge.
Jannes

 

Hallo Reindiver,

hier ist schon ein bisschen mehr dran, als an deinem letzten Text. Fängt stark an, mit diesen kurzatmigen Sätzen, aber für mein Empfinden kannst du das Tempo nicht halten, oder, anders ausgedrückt, du hältst das Tempo schon, aber es braucht nach dem ersten Drittel eine Steigerung, die nicht folgt. Es bleibt beim Lächeln und dem Unbeholfenen.
Das Ende dann kryptisch, da Ernst das Lächeln ersetzt, ist das wohl nicht die Anbahnun einer Romanze.

Was Allgemeines. Du schreibst:

P.S. Als Neuling auf kg.de möchte ich noch sagen, dass mir diese ersten Kommentare zu etwas von mir Geschriebenem jedesmal ein Kribbeln durch die Magengegend jagen und ich diese Erfahrung sehr genieße. Danke dafür!
und hast jetzt bereits deine 2. Geschichte gepostet. Verliere nicht aus den Augen, dass dieses Forum auf der Basis von nehmen und Geben basiert ;)

grüßlichst
weltenläufer

 

Hej Raindiver,

mir ist das 'n bisschen zu wenig. Es passiert nicht viel und sehr spannend ist das ganze auch nicht (im Grunde beginnt die Spannung wenn die Geschichte endet). Beides kein Problem, aber irgendeine Stütze könntest Du dem Leser schon bieten, ansonsten lebt die Geschichte nur von dem Glück, kurz zu sein.

Ich würde Dir empfehlen, an Deiner Sprache zu feilen.

Nur mal als Beispiel:

Tropfen an der Scheibe, vom Fahrtwind waagrecht gezogen.

Zuerst beschreibst Du dem Leser die Tropfen, beschreibst sogar ihre waagerechte Ausrichtung. Ein dynamisches und gleichzeitig ein stilles Bild. Es wird platt gemacht von dem nächsten Wort,

Haltestelle

einem mächtigen Bremsklotz. Die Tropfen sind unfertig (d.h. ohne ihre Fließrichtung auch nur annähernd zu verändern und damit eine Bremsung zumindest anzudeuten) verschwunden, wer oder was fährt weiß ich nicht (Haltestelle klingt für mich im Gegensatz zu Bahnsteig oder Bahnhof nach Bus).

Die Tür (von was also ?) faltet sich auf.

Auf dem Bahnsteig (aha, eine Bahn) eine Frau, ein Mann

klingt durch das Komma nach zwei Menschen, die nichts miteinander zu tun haben, Du stellst sie damit weit voneinander entfernt auf, wohingegen eine Frau und ein Mann deutlich zusammengehören.

Zusammen betreten sie die Bahn, sehen sich um (nach einem Sitzplatz, einem Alien oder fahren sie schwarz? )

Leuchtend orange sein T-Shirt, ohne Aufdruck.
Dadurch, dass Du den Satz so umstellst, wird das "Leuchtend orange" betont. Wie in einem Vers: Leuchtend orange sein T-Shirt, ohne Aufdruck und weithin wallend sein Haar ... Das passt nicht so gut zum Rest, zu Ein-Wort-Sätzen und Deinem sonstigen Stil.

Die Ärmelenden schlagen Falten, erlauben dem Blick (wessen?) ein kleines Stück weit unter den Stoff zu dringen (und wozu? Es ist mühselig, durch oder unter etwas zu dringen, was für ein Mekka müsste der Mann da unter seinem T-Shirt tragen, dass niemand bestimmtes es trotzdem gerne möchte?)

Dunkle Flecken zeichnen den Regen auf dem orangenen Stoff.

Solche Sätze liebe ich, sie zaubern mir ganz schnell einen dicken Knoten in den Kopf:
Zeichnen die dunklen Flecken den Regen auf den Stoff? Aber sind die dunklen Flecken nicht der Regen selbst?
Also eher: Dunkle Flecken zeichnet der Regen auf den orangenen Stoff? Das wäre wieder die Versvariante.
Am schönste finde ich die Idee, dass die dunklen Flecken quasi stellvertretend für den Regen auf dem orangenen Stoff gegenzeichnen, also dunkle Flecken i.A. Regen. :)

Vielleicht ist ja deutlich geworden, was ich meine. Hoffentlich. Und vielleicht hilft es Dir irgendwie, so isses jedenfalls gemeint.

LG
Ane

 
Zuletzt bearbeitet:

Hi Reindiver!

Sie ist zwar sehr kurz, deine Geschichte, aber das passt zum Thema.
Man (in deiner Geschichte also der Erzähler, so hab ichs jedenfalls verstanden, dass er auch in der Bahn sitzt) sitzt in der Bahn und bekommt durch Zufall irgendwelche Geschehnisse mit. Die sind auch immer kurz und flüchtig.
Das Verschwinden des Lächeln der Frau zeigt, dass selbst ein so hezliches Lächeln gespielt sein kann. Am Ende bleiben zwar Fragen offen, aber deine Geschichte wirkt so real und aus dem Leben gegriffen, dass das nicht negativ ist, denn im echten Leben bleiben ja auch fast immer Fragen offen
Mir gefällt die Geschichte genau so gut, wie es mir gefällt fremde Menschen zu beobachten und zu grübeln, was ihre Geschichte ist.

 

Hallo!

Eine sehr kurze Geschichte, in der kaum irgend etwas passiert.
Mich stört, dass die Frau nicht ein einziges Mal antwortet.
Redet er tatsächlich nur mit sich selber?

Außerdem habe ich den Eindruck, dass hier mit lyrischen Mitteln
Bilder gezeichnet werden sollen, das funktioniert aber nicht.

Zum Beispiel hier:

Kurze Sätze. Sie klingen wie Treibholz in einem See. Irgendwie verloren.

Wie klingt denn Treibholz in einem See? Oder besser gefragt:
Wie klingt denn verloren?

Und doch, irgendwie zupft mich die kleine Geschichte an.:)


Gruß
Malina

 

Im Regen,

liebe/r Raindiver,

wirkt schwächer als die Skizze über Zusammenhang von Prostitution und Presse und deren Klientel in der Täglichen Verführung. Fand sich dort kein unnötiges Wort, so ergeht sich im Regen in Beschreibungen, die für den Verlauf der Geschichte unbedeutend wären, es sei denn, das orangefarbene T-Shirt spiele etwa aufs bevorstehende Fußballfest (Farbe der Niederlande) an.

Müßig zu erwähnen, dass dieses auch eher bedeutungslose ist, dass das „T-Shirt ohne Aufdruck“ sei, wiewohl man locker behaupten könnte,, keine Nachricht wäre auch eine. Stell Dir einmal den Aufdruck "Keine Macht den Doofen" vor, der immerhin provozierend wäre.

Was an Beschreibungsüberfluss für den Mann gilt, zählt analog für die Frau.

Ein Komma wäre nachzutragen

…, erlauben dem Blick[,] ein kleines Stück weit unter den Stoff zu dringen.
Empfehlung: die ersten hundert Seiten des Rechtschreibdudens, und selbst die Zeichensetzung sitzt!
Und
Die Ärmelenden … -
sicherlich kein falsches Wort, doch als „die Enden der Ärmel“ keiner falschen Betonung (etwa der Art: Ärme-Lenden) ausgesetzt.

So, jetzt bin ich gleich auf'm Weg nach Berlin. Das Maibock ist den Eisheiligen ausgesetzt und ich wünsch uns allen ein gutes & doch zugleich spannendes Spiel und dann ein schönes Wochenende!

Friedel

 
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Da hast du Recht Jannes, aber ein Buch steht zur Zeit auch noch nicht an.

Danke und Grüße
Raindiver

Lieber Weltenläufer,

nein, war nicht als Romanze gedacht. Das mit dem "Geben" werde ich beherzigen. Über eine Steigerungsmöglichkeit denke ich nach.

Grüße
Raindiver

Liebe(r) Ane,

Danke für deine umfangreiche Begutachtung. Ein paar Dinge kann ich nachvollziehen, andere weniger.
Nur ein Beispiel: Es muss kein Mekka unter dem T-Shirt stecken, um der Aussage "abstehende Ärmel" eine Bedeutung zuzumessen. Stehen Ärmelenden ab, ist das T-Shirt ein bisschen zu eng an den Schultern. Eine gewollte Aussage über den Zustand der Kleider des Mannes, vielleicht seine Schulterbreite, die Bedeutung, die Kleidung für ihn hat. Welche Aussage es letztendlich ist, bleibt dem Leser überlassen.
Es ist eine kurze Geschichte, das stimmt. Umso wichtiger ist es mir (so wie Madeleine schreibt), dass sie im Kopf weiter geht. Warum erwähnt er die abstehenden Ärmel, warum ist es wichtig, dass das Shirt orange und ohne Aufdruck ist, warum schreibt er nicht einfach "der Regen hinterlässt dunkle Flecken...".

Lieben Gruß
Raindiver

Liebe Madeleine,

freue mich sehr, dass die Geschichte bei dir ähnliche Gedanken ausgelöst hat wie bei mir, während ich sie aufgeschrieben habe. Gehören die beiden zusammen, wenn ja, was verbindet sie, warum hört sie so plötzlich auf zu lächeln.
Danke dir für deine Kritik, Grüße
Raindiver

Hi Malina,

Treibholz klingt natürlich nicht (oder vielleicht schon irgendwie). Gemeint ist, dass die Worte klingen wie Treibholz in einem See aussieht. Aber muss ich das wirklich schreiben?

Grüße
Raindiver

Lieber Friedrichard,

zunächst wieder vielen Dank für deine Analyse und Vorschläge.
Was die Zeichensetzung angeht, so bin ich tatsächlich davon ausgegangen, den erweiterten Infinitiv mit "zu", nicht mehr durch ein Komma abtrennen zu müssen, aber das weißt du sicher besser als ich. Die Empfehlung der Dudenlektüre finde ich unangebracht.
Zum orangenen T-Shirt habe ich mich schon weiter oben geäußert. Ohne es jetzt übertreiben zu wollen, noch ein Gedanke dazu: Hast du schon mal versucht ein solches Shirt zu kaufen. Leuchtend orange und völlig ohne irgendwelchen Schnickschnack drauf. Ist schwierig. Da der Mann ein solches Shirt trägt, hat es wohl eine Bedeutung für ihn, während die Tatsache, dass es nicht mehr richtig passt, keine für ihn hat.

Hoffe das Spiel hat ein für dich glückliches Ende gefunden, Grüße
Raindiver

 

Nix zu danken,

liebe/r Raindiver,

das mit der Dudenempfehlung solltestu Dir noch einmal überlegen. Sonderlich schädlich ist es nicht, mal zwo Tage keine Belletristik einzusaugen. Und um dem Ganzen noch eins drauf zu setzen: Klar doch, hab ich 1974 ein orange T-Shirt ohne weitere Botschaft getragen (warum wohl?), wie ich heute auch noch ein Original, weiß mit roter Botschaft "Keine Macht den ..." das Objekt lass ich mal weg tragen kann (bin immer noch ohne Bierbauch, der Bart ist allerdings inzwischen das nackte Grauen). Aber zurück zum Handwerklichen: Eine gute Schreibe kann auch an den Zeichen scheitern und Regelverstöße machen dann erst Spaß, wenn man um sie weiß ...

Gruß

Friedel

Das Ergebnis sollte sich rumgesprochen haben ...

 

Stehen Ärmelenden ab, ist das T-Shirt ein bisschen zu eng an den Schultern.
Die Arme müssten dafür natürlich deutlich dünner sein als der Ausschnitt der Ärmelenden. Also: Breite Schultern, dünne Arme?
Oder er hat T-Shirt-Ärmel, die nach außen immer weiter werden, eine Art T-Shirt-Toga? Oder einfach ausgeleiert. Ab einem bestimmten Leierungsgrad fällt der Stoff dann aber einfach schlapp nach unten, es sei denn, er stärkt das T-Shirt wie ein Bettlaken oder eine Tischdecke.

Ich geb gerne zu, ich hab mir noch nie Gedanken über T-Shirt-Ärmel gemacht, finde die Idee aber nicht schlecht, dass es eine Art T-Shirt Polizei geben könnte, die nach Leuten fahndet, deren (meinetwegen orangefarbene ) T-Shirt Ärmel zu weit abstehen: Du hast abstehende Ärmel, Freundchen, hast wohl gedacht du kommst damit durch, was? Dachtest, das merkt doch keiner, wenn ich mich 'n bisschen krumm hinstelle, geht doch.
Aber nicht mit uns Bürschchen, nee, nee, nicht mit uns.

Umso wichtiger ist es mir (so wie Madeleine schreibt), dass sie im Kopf weiter geht. Warum erwähnt er die abstehenden Ärmel, warum ist es wichtig, dass das Shirt orange und ohne Aufdruck ist, warum schreibt er nicht einfach "der Regen hinterlässt dunkle Flecken...".
(ich geh davon aus, dass Du mit "er" Dich meinst?)
Also, alle diese Fragen kann ich natürlich nicht beantworten. Aber ich frage mich ehrlich, ob man einen Leser mit im Nachhinein gestellten Fragen in eine Geschichte lotsen kann.
Ich glaube nicht, dass das funktioniert.
Warum packst Du diese Fragen nicht lieber in den Text?

Alles was ich geschrieben habe, ist durchaus als eine Art Hinweis gemeint, nicht direkt als Verbesserung (was besser und was schlechter ist, wer weiß das schon genau, ich bestimmt nicht), aber es sollte trotzdem ausreichen, um Dich ordentlich glücklich zu machen.

LG
Ane

 

Hallo,


Seine Stimme ist leise als er spricht. Kurze Sätze. Sie klingen wie Treibholz in einem See. Irgendwie verloren. Er steht neben ihr, aber nur manchmal dreht er den Kopf und sieht sie an während er spricht. Immer nur kurz, als wolle er nachschauen ob sie noch immer lächele.
, als
, während
, ob sie

Maria hat Recht, hat's grad gesagt: Perspektivproblem.

Zu dem Text selbst: Mir ist zu wenig dran für eine Geschichte. Ja, das sind ein paar gute Sätze und ein paar gute Beobachtungen. "Talentprobe", sagt Manuela.

Boah ... also, nee. Davon kann man noch gar nix sagen. Wenn das eine Geschichte ist, können die "guten Leute" hier auf der Seite davon 8 in der Woche einstellen, jeder. Da ist ja nichts dran, also gar nichts.
Das ist ein Absatz, also das ist jetzt nichts gegen dich. Aber da sträubt es sich bei mir eben schon, weil ich weiß, wie leicht es ist, einen guten isolierten Absatz zu schreiben und wie schwer, eine gute Geschichte.
Und im Prinzip ist das ja hier ein Absatz.

Also so Texte - das ist wirklich nichts gegen dich - aber so Texte sollte man, finde ich, in der Kritik schon immer relativieren und sagen: Es ist rund, es ist nett geschrieben, aber der Schwierigkeitsgrad für sowas, ist extrem niedrig im Vergleich zu "richtigen" Geschichten.
Jetzt die beiden letzten "richtig guten" Geschichten auf der Seite, die ich gelesen habe, die hatten die 80fache Länge oder so.

Also, ich behaupte das ist ein Text, von dem kann man sechs an einem Tag schreiben und dann ist es erst Mittag. Mir wär's lieber, Leute, die augenscheinlich schreiben können, versuchen sich an Längerem. Das ist für mich als Leser befriedigender und - vermute ich - auch interessanter für die Entwicklung der Autoren.

Gruß
Quinn

 

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