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Hanna Schanks
Gestern an der Tankstelle, habe ich Gerit getroffen. Er war gerade dabei ein paar Kaugummis aus dem Regal zu suchen und roch ein bisschen nach Wein. Die Verkäuferin stand dabei, spielte mit ihrem Scanner und lächelte mit lilafarbenem Lippen, falls Gerit sich gleich umdrehen sollte. Er sah immer noch gut aus.
Ich brauchte einen Augenblick, wusste nicht, ob ich ihn einfach anfassen (was mir am plausibelsten schien) oder lieber erstmal Hallo sagen sollte. Er muss gemerkt haben, dass ich hinter ihm stand und machte mir Platz, damit ich auch an das Regal herankäme. Eine Weile sahen wir uns bloß an und warteten, dass sich das Standbild unseres Erschreckens auflöste.
„Du!“, rief er und freute sich vorsichtig, wusste wohl nicht, wieviel Freude angemessen war, und ich antwortete: „Ja. Schön, dich zu sehen.“
Da waren Falten und Dellen in seinem Gesicht, die ich noch nicht kannte. Das Alter war da und der alberne Bart weg. Seine Augen bewegten sich immer noch so träge, als hätten sie nie Überraschungen erlebt, aber das wusste ich besser.
Ich ärgerte mich, als ich merkte, dass ein leichtes Bedauern in unsere Blicke schwappte.
„Ja, ist lange her“, sagte er nachdenklich.
„Wir fangen jetzt aber nicht an, den alten Zeiten hinterherzutrauern!“, rief ich und zettelte ein furchtbares Gelächter an, das ich am liebsten zurückgenommen hätte.
„Nein!“, rief Gerit erschrocken. „Hatte ich nicht vor.“
Beidseitiges Bedauernd.
„Wie geht es dir?“, fragte er.
„Gut! Wirklich gut! Es läuft. Und du?“
„Ja, auch. Ich komme gerade von Ziegler Film. Arbeit eben.“
„Toll!“
Ein nichtssagender Satz, er, ein nichtssagender Satz, ich, und das war es auch schon. Wenn man jemanden einmal geliebt hat, fällt jede andere Form des Umgangs schwer. Am Besten funktioniert noch Hass, aber den hatten wir nun mal nicht. Aus Sentimentalität kaufte ich die Gleichen Kaugummis. Die Schiebetür glitt auf und wir umarmten uns. Er roch ein bisschen anders, aber ich erkannte ihn noch. Dann winkten wir wie Kinder und hupten uns aus den Autos an.
Ein paar Straßen weiter blieb ich stehen und zählte die Jahre. Fünf waren es, vielleicht sechs. So lange hatten wir uns nicht mehr gesehen. Das war mir gar nicht aufgefallen und Leo hatte auch nicht nach ihm gefragt, hatte es genauso bewußtlos hingenommen wie ich. Dabei war Gerit vier Jahre lang sein Ersatzpapa gewesen, hat ihn von der Schule abgeholt, zum Fußball gebracht und ihm Eis gekauft, wenn er welches wollte. Wir hatten diese Wohnung in der Linienstraße, mit der Gegensprechanlage, die Leo so liebte. Das Ding hing an der Wand neben der Treppe und wenn man den Hörer abnahm, zeigte ein kleiner Bildschirm, was sich unten auf der Straße abspielte. Leo liebte es Leute zu beobachten, die ihn nicht sehen konnten. Er stand da, einen Fuß auf der Treppe, und schrie in den Hörer: „Arschloch! Ich sehe dich und du bist häääßlich! Halt! Stehenbleiben! Hose runter! Ficken!“
„Leo, laß die Leute in Ruhe!“, rief ich, aber ich hatte keine Chance. Wir waren gerade von einem Dreh aus Brasilien wiedergekommen und Leo hatte seinen Koffer quer im Eingang liegen lassen, so halsbrecherisch, wie nur Kinder es können.
„Zieh wenigstens die Schuhe aus und räum deinen Koffer weg“, sagte ich.
Leo nahm den Blick nicht vom Bildschirm, tat so, als wäre dort etwas ungeheurer Wichtiges im Gange. „Ja. Gleich“, rief er.
„Ich will nur sehen, wenn Gerit und die anderen kommen.“
Wenn ich jetzt den Versuch machte, ihn zu erziehen, würde ich verlieren, dachte ich. Der Flug hatte mich mürbe gemacht. Ich wollte noch ein bisschen Ruhe, bevor Gerit mit unseren Freunden käme und sagte: „Ausnahmsweise“, mit einem leicht wütenden Unterton, damit er verstand, dass es nur der kleine Finger war, den er bekommen hatte.
Alles, was ich anfasste, war kalt geworden von langer Abwesenheit, als wären die Dinge ein Stück weggerückt, als hätte ich mehr Platz. Eine der Illusionen, denen ich gern verfiel.
Ich überlegte, wen Gerit alles mitbringen würde. Philip würde bestimmt dabei sein. Er hatte einen ausgeprägten Hang zum Scheitern und Lachen, was bei ihm fast das Gleiche war.
Nadja war auch sicher. Ich wunderte mich fast, dass sie morgens nicht da war, wenn wir aufstanden. Sie wußte sogar in welcher Schublade ich meine gute Gesichtscreme hatte. Ich war mit ihr auf der Schauspielschule gewesen. Sie war nicht schlecht, aber sie spielte nicht. Sie hangelte sich von Party zu Party, bewunderte alle und vergaß, sich zu verkaufen. Dafür trank sie gern und hatte eine Vorliebe für gutaussehende Männer, die nie genau erklären konnten, womit sie ihr Geld verdienten und frei von echten Gefühlen waren. Der Spieltrieb war bei ihr allumfassend, die Rolle dramatisch. Ich kann nicht leugnen, dass ich sie heimlich bewunderte. Ihre Lust war unerbittlich. Das war vielleicht dumm, aber hatte ich es wirklich so viel schlauer gemacht, indem ich alles mitmachte, mir den Arsch aufriß, damit ich vielleicht irgendwann mal meine Rollen aussuchen durfte? Nur um plötzlich zu merken, dass ich den Status halten und weiter Dinge tun musste, die für die Karriere gut waren. Ich durfte schon lange nichts mehr verschenken. Es ging nicht mehr darum, was ich spielte, sondern mit wem.
Ein gutes Drehbuch mit einem unbekannten Regisseur: nein.
Ein schlechtes mit einem bekannten: ja.
Ein gutes von einem bekannten: verdammt schwer zu kriegen.
Dabei fiel mir ein, dass ich gerade ein gutes Drehbuch gelesen hatte, in den Drehpausen in Brasilien. Es fiel leider in die erste Kategorie. Enno, der Regieassistent von Bernd hatte es mir gegeben. Seine dünnen Haare zitterten beim Umblättern der Seiten. Er war ein großer, drahtiger Kerl und trug die gleichen Kapuzenpullis, vor denen auch Leo stehen blieb, wenn er sie im Schaufenster sah. Enno hatte gesagt, er würde den Film gern mit mir drehen, „wenn das denn ginge“.
Ich hatte gelacht und mir ein bisschen was erzählen lassen und dann noch ein bisschen mehr, weil ich seine Gesellschaft mochte und viel zu viel Zeit hatte und plötzlich erwischte ich mich dabei, wie ich mit ihm über die Rolle redete, die ich spielen sollte.
Hanna Schanks, eine Frau, die es mit ihrer Eitelkeit bis ganz nach unten schafft.
Sehr einfach zum Einfühlen und sehr komplex zu spielen.
Wenn ich mich darauf einlassen würde, müssten wir viele Klinken drücken und ich wusste nicht, wie groß mein Einfluss wirklich war, auch wenn man mir immer das Sternchengefühl gab. Hinter dem Rücken passierte so viel Ekliges.
Die Heizung knackte und Leo schrie: „Sie kommen! Gerit kommt!“
„Leo, drück den Knopf!“, ermahnte ich ihn. Er musste es immer herauszögern, sich die Gesichter angucken, die unsicher vor der Tür herumstanden und nicht wussten, ob sie gehört worden waren.
„Bitte, Leo!“, flehte ich.
Es fiel ihm sichtlich schwer, aber er tat es.
Ich nahm mir eine Zigarette und steckte sie am Herd an. Die Hitze rötete mein Gesicht und als Gerit unsere Freunde hereinführte, füllte sich der Raum mit angebrochenen Sätzen, Parfüm und Jacken. Nadja wickelte mich in ihre Arme und ließ keinen anderen mehr ran. Ich schleppte uns zum Kühlschrank und suchte den Flaschenöffner.
„Mariella hat wieder alles umgestellt beim Putzen“, beklagte ich mich. Gerit brauchte nur eine Schublade aufziehen und hatte ihn auf Anhieb. Seine Nonchalance nervte mich.
„Jaja, Mariella und du, ihr habt eben dieselbe Denke“, sagte ich und sah mit Vergnügen, wie sich eine kleine, senkrechte Falte auf seiner Stirn bildete. Oh, er war eitel, was seine Intelligenz betraf. Wir setzten uns um den großen Tisch herum und tranken den Wein, den Mariella kalt gestellt hatte. Die Arme, wieviele Flaschen sie jede Woche hochschleppen musste. Wir waren allesamt Leute, die keiner geregelten Arbeit nachgingen und genug Zeit für Alkohol, Verzweiflung und Größenwahn übrig hatten. Seit dem Schulhof hatte sich bei uns nicht viel getan. Immer wieder lange Gespräche über Liebeleien, Streit, Krims-Krams und irgendwo befürchteten Verrat, dabei sehnten wir uns alle bloß nach ein bisschen Tiefsinn, der sich einfach nicht einstellen wollte. Trotzdem war ich froh, wieder da zu sein. Nadja schmiegte sich betrunken an meine Schulter und Philip bekam diesen Blick, den Männer manchmal haben, wenn sie Frauen so eng beieinander sitzen sehen.
Gerit war mir an dem Abend zuwider. Er ließ sich von Nadja sein neues Projekt aus der Nase ziehen, schön langsam, einen Satz nach dem anderen. Es gefiel ihm gefragt zu werden und winzige Stücke seiner Gunst abzugeben. Sie machte viele Oh's und Ah's und hielt ihren Blick direkt auf seine Eitelkeit. Es war unglaublich mitanzusehen, wie er nicht merkte, dass er Nadja auf heißen Nadeln laufen ließ, indem er völlig versaß, dass er der Produzent und sie die Schauspielerin war.
Langeweile überkam mich. Der Wein war auch alle. Ich sah das rote Blinken auf dem Anrufbeantworter und es folgte ein fieser Ausdruck meiner Missgunst, was Gerits Blindheit Leuten gegenüber betraf, von denen er nichts erwartete. Schon weil ich ihn liebte, konnte ich ihm das nicht durchgehen lassen. Ich stand auf und drückte die Abspieltaste.
Gerit redete noch ein bisschen über die trockene Stimme hinweg, die „Nachricht eins, Donnerstag, der 12. Februar 2006“ sagte. Dann schwieg er. Alle schwiegen und sahen zu mir. Ich rutschte auf die Kommode und lauschte. Unsere Blicke, die unsicher hin- und herschwankende Konzentration wirkte, als wären wir im Jahr 1944 und würden heimlich BBC hören.
Zuerst kam die krächzende Stimme meiner Mutter: „Hallo, hier ist deine Mutter! Ruft mich bitte an, wenn ihr wieder da seid!“ Philip lachte lautlos in sich hinein. Seine Brust begann zu hüpfen. Dann kam Ennos Stimme, viel zu laut, viel zu nervös und wahnsinnig schnell: „Hallo Klara. Hier ist Enno. Der Enno von Bernd. Enno Perlmann. Der Regieassistent. Aus Brasilien. Mit dem Buch. Ich wollte mich noch mal melden, wegen der Rolle und so, also, wann wir uns mal treffen können, wenn es Ihnen ernst ist, ähm … dir.“
Ennos Stimme sagte noch zwei Mal hintereinander eine Telefonnummer auf, als spräche er mit einem Begriffstutzigen, aber ich verstand ihn trotzdem nicht unter dem Gelächter, das losgebrochen war. Einige meinten ihn zu kennen, als Produktionsassistenten, als Aufnahmeleiter, als Hänfling, als Idioten. Was der sich einbildete und woher er überhaupt die Nummer hatte, wurde gefragt. Ich sagte nichts. Mir würde plötzlich klar, wie gern ich die Hanna Schanks gewesen wäre und wie schrecklich das war.
Ich muss kein gutes Bild abgegeben haben, denn Gerit fing an mich zu trösten und versprach, den Typen anzurufen und ihm unter Androhung eines schlechten Leumunds unsere Telefonnummer zu verbieten. Ich nickte und dankte ihm. Vielleicht hatte sich sogar Wasser in meinen Augen gesammelt. Alle sahen mich plötzlich so mitfühlend an, ein bisschen erschrocken, als hätten sie etwas miterlebt, was ihnen nicht zustand. Ein hässliches Lachen kroch in meine Brust, wie vorhin Philip und ich sah zu ihm hin, wollte seinen Blick haben, ihn anstecken, der immer so gern lachte und so laut, dass keiner meine Verzweiflung hören sollte, und wir lachten tatsächlich los, steckten uns immer wieder gegenseitig an und Tränen flossen und Aufschreie und immer mehr Lachen. Scheiße!
In der Nacht schnarchte Gerit zufrieden und ich wälzte mich. Ich sah Leos Schritte am Türschlitz vorbeischleichen und kroch leise aus dem Bett.
„Ihr wart wieder zu laut“, meinte er, die Augen auf Halbmast.
Ich gab ihm Recht und räumte einen Platz am Tisch frei. Wir gossen uns zwei Gläser Milch ein und starrten auf die verwüstete Seite des Tisches, wie auf einen Eindringling, den wir nicht aus den Augen lassen durften. Nadjas Schal hatte sich um ein Stuhlbein gewickelt. Man konnte das stille Summen der Stadt hören.
„Ich versuch's jetzt noch mal“, kündigte Leo an, stellte sein Glas in die Spüle und schlurfte in sein Zimmer zurück. Wenn er müde war, konnte er sehr erwachsen wirken. Ich rannte sofort zum Anrufbeantworter und hörte mir die Nachricht noch einmal an. Ich musste die Lautstärke runterstellen, verstand Ennos Nummer aber trotzdem beim ersten Mal. Er hatte sich wirklich Mühe gegeben. Den Anruf löschte ich, auch den von meiner Mutter und schließlich dachte ich, es wäre besser auch den Stecker zu ziehen und die Batterie rauszunehmen, wie bei einem Kurzschluss.
Ich schlief mit dem Gedanken ein, dass es jetzt vorbei war, dass ich einfach so weitermachen könnte wie bisher. Nicht schlimm. Überhaupt nicht schlimm.
Ich rief Enno an, um ihm abzusagen, aber er freute sich so sehr über den Anruf, dass ich nicht konnte. Ich versuchte es immer wieder. Tausend Varianten spielte ich durch, schrieb kurze und lange Briefe, verstaute sie in meiner Handtasche und zerknüllte sie. Mein Gott, ich hatte doch schon so oft abgesagt, ich konnte das doch. Was dachte ich denn? Dass ich heimlich einen Film machen konnte, mit Mütze und Sonnenbrille, einem angeklebten Bart? Ich verstand selbst nicht, was ich da tat.
Gerit kümmerte sich rührend um mich, gab mir immer neue Bücher zu lesen und wollte wissen, welche Rolle mir gefiele. Ich nickte schwach, mäkelte hier und da, beschwerte mich über Dialoge und Nebenstränge und ließ mir heißen Tee bringen. Ich konnte ihm schlecht sagen, dass ich mich seit Wochen mit Enno traf und ein Projekt vorantrieb, das vermutlich die Hälfte unserer Ersparnisse auffressen und meiner Karriere eine unvorhersehbare Wendung geben würde.
Kaum war er aus dem Haus, sprang ich auf und las die Szenen der Hanna Schanks.
Manchmal dachte ich: Es ist nicht der erste Film, der nie fertig wird und nie auftaucht. Dann merkte ich, wie sich ein Schmerz durch meinen Bauch zog und tat alles, damit das nicht passierte. Ich machte mir solche Sorgen um den Film, dass ich die zweite Seite gar nicht bedachte. Die Seite, die Gerit glaubte, die alle unsere Freunde glaubten: Dass ich mit Enno schlief.
Gerit beharrte darauf, dass ich ihn angelogen hatte und in dieser Hinsicht hatte er Recht. Ich konnte mir selbst nicht mehr erklären, warum ich das für notwendig gehalten hatte, jetzt, wo das andere dermaßen überwog. Vielleicht wäre es mit der Zeit noch gut gegangen, wenn ich nicht weitergemacht, wenn ich nicht mit Enno bei Leuten vorgesprochen und den Film gemacht hätte. Gerit konnte das nicht verstehen. Er sagte nicht viel dazu, aber es kränkte ihn. Jeden Tag ein bisschen mehr. Als er dann erwähnte, dass er ein Angebot für München hätte, war das Wichtigste schon auseinanderdividiert. Wir fragten uns ein paar unangenehme Wochen lang, wem eigentlich was gehörte, schrieben auf die einen Umzugskartons Karla und auf die anderen Gerit. Ich erklärte Leo ganz vorsichtig, dass Gerit jetzt leider woanders wohnen würde, aber Leo wollte nur wissen, wie wir die Gegensprechanlage mitnehmen könnten. Im Zweifel hängen Kinder immer an dem, womit sie die meiste Zeit verbracht haben und das war in Leos Fall eben die Gegensprechanlage.
Er weinte, schrie und boxte, aber als er merkte, dass es sinnlos war, sah er ein dramatisches letztes Mal auf den Bildschirm und streichelte ihn.
Enno hatte keine Ahnung, was die Leute über uns dachten und ich war froh darüber. Ich denke, es hätte ihn bei der Arbeit behindert. Komischerweise verschaffte mir die stumpfe, beinahe tränenlose Trennung, deren Grollen irgendwo im Hintergrund blieb, genau die richtige Stimmung für meine Rolle. Enno sah aufmerksam zu, wie ich verzweifelt versuchte mich in die großen Gefühle zurückzuzappeln und hielt begeistert den Daumen hoch. Die meiste Zeit verstand ich nicht, was er da sah. Erst als der Film fertig war.
Er bekam vier Preise, einer davon für mich, und für Enno gab es ein paar Angebote aus Amerika und Frankreich. Wir umarmten uns überglücklich und wollten unbedingt einen weiteren Film zusammen machen, aber Enno trieb es dann tatsächlich nach Amerika.
Wir telefonieren hin und wieder, wenn es die Zeit erlaubt. Enno erzählt mir immer von "seinem" Stück Strand, wo er mitten in der Nacht aufstehen muss, um die ersten Fußstapfen des Tages zu machen. Es passt zu ihm, das zu wollen. Manchmal verheddern wir uns in den Versprechungen von früher, noch einen Film zusammen zu machen, aber wir wissen beide, dass es nur eine Sentimentalität ist, wie wenn man auf ein vergilbtes Scharzweißbild guckt und sich wünscht, da zu sein.