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Engelswut

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20.04.2002
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Engelswut

Borege mußte es beenden.
Er war der Einzige, der es konnte...

Ein letztes Mal schaute er von einem Hügel aus über das Schlachtfeld von Sc' wa' koun. Tränen schossen ihm wie Säure in die Augen, als er den Vormarsch der Malboraner beobachtete. Sie hatten die Reihen der Salbäer, der einfachen Krieger, fast durchbrochen. Nur noch die umherirrenden Scryar, die wie Leuchtfeuer durch die Reihen der Dämonen irrten, und sie mit ihren unschuldigen Schreien in den Tod trieben, hielten die Malboraner von einem endgültigen Durchbruch ab.
Fast mußte man stolz auf die Scryar – diese Geister ungeborener Kinder – sein, die so rein waren, daß ihre Schreie selbst Engeln wie ihm zusetzen konnten. Auch wenn ihr Aussehen plump und grotesk war, waren die wurmartigen Wesen von Schäferhundgröße äußerst effektiv. Aber nur, wenn sie von einem Treiber massiv und gezielt eingesetzt wurden.
Doch die meisten Treiber waren tot, und so irrten die Scryar ziellos umher und würden nach und nach von den Dämonenhorden der Malboraner ausgelöscht werden.
Aber sie verschafften Borege Zeit.
Zeit, die er brauchte, um sich von seiner Geliebten zu verabschieden.
Er drehte ihren leblosen Körper auf den Bauch.
In ihr Gesicht konnte er nicht sehen, denn ihr Kopf war von einer riesigen Axt abgerissen worden. Und die blutbefleckten Flügel auf ihrem Rumpf überdeckten den Halsstumpf wenigstens zum Teil. Außerdem war es wichtig, dass sie nicht auf dem Rücken lag. Denn Borege würde schnell handeln müssen.
Doch jetzt galt es erst, sich zu verabschieden.

Mit seinen riesigen Flügeln, die aus reiner Energie bestanden, bildete er einen Schutzkokon um sich und seine geliebte Imora. Für kurze Zeit würden sie selbst vor den argwöhnischsten Dämonenaugen unsichtbar sein.
Borege würde sich beeilen müssen, wollte er nicht zuviel von seiner kostbaren Energie verschwenden.
"Imora..", begann er.
"Wie gerne hätte ich noch ein letztes Mal in Deine Augen gesehen...Deine Lippen berührt...Dein Lachen gehört...Aber es sollte nicht sein..."
Kraftlos verhallte seine Stimme in dem selbstgeschaffenen Raum, nur um kurz darauf zu erneuter Festigkeit und Heftigkeit zu finden.
"Sie haben uns verraten!...Diese elenden Lichtbringer...Haben uns nichts davon gesagt, dass es dieses Mal KEINE Übung sein würde!...Haben uns einfach in den Tod geschickt...Hätte ich es gewusst...Ich hätte mich darauf vorbereiten können...Hätte meine Einheit schützen könn---"
Seine Stimme brach.
"Hätte Dich schützen können...", kam es schließlich leise aus seinem Mund.
Dunkle Tränen liefen sein Gesicht hinab. Doch er schämte sich nicht für seine Zeichen der Schwäche. Genauso wenig wie er sich für das schämte, was er geplant hatte.
Es tat ihm nur leid, dass er Imora dafür benutzen musste.
Aber es gab keinen anderen Weg.
"Verzeih mir...Geliebte...", flüsterte er ein letztes Mal.
Dann ließ Borege seine Tarnung fallen und riß im selben Moment seiner Geliebten mit einem Schrei voller Wut und Verzweiflung beide Flügel ab.

Das Reißen, mit dem sich die Flügel aus Imoras Körper lösten, blieb nicht ungehört.
Es hallte weit über das Schlachtfeld und brachte den Kampfesfluss der Schlacht ins Stocken.
Mit versteinerter Miene beobachtete Borege, wie die wenigen Salbäer – einfache Fußsoldaten in den Reihen der Engel – die sich bereits zurückgezogen hatten, erschrocken zu ihm herauf starrten.
Erschrocken über sein plötzliches Verschwinden und Erscheinen.
Und entsetzt über die unheilige Tat, die er begangen hatte.
Nur Dämonen rissen Engeln die Flügel ab und hängten sie sich als Trophäe um den Hals. Ein solches Sakrileg hatte noch nie ein anderes Wesen begangen. Zumindest hatte keiner von ihnen jemals etwas darüber gehört.
Selbst die Malboraner, die Meister der Qual, schauten überrascht zu ihm herüber. Auch sie hatten dergleichen noch nicht gesehen und fragten sich wohl, ob auf der Seite des Lichts gerade ein neuer Dämon geboren wurde.
Doch Borege hatte nicht vor, die Seiten zu wechseln.
Im Gegenteil.
Wenn ihm alles wie geplant gelang, würde dieser Aussenposten frei vom Gezücht der Malboraner sein.
Allerdings würde Sc'wa'koun dann auch frei von jeglichem anderen Leben sein.

Borege ließ sich von den ihm zugewandten Blicken nicht aufhalten. Ohne Reue zu empfinden, begann er die Flügel in seinen Händen energetisch aufzuladen. Licht strömte von den Flügeln auf dem Rücken über seine Adern in Imoras Flügel.
Geblendet und erschrocken wichen die Salbäer zurück.
Sie wußten zwar nicht, was Borege tat, doch spürten sie instinktiv, daß es besser war, sich ihm nicht zu nähern. Keiner von ihnen konnte sich mit einem Erzengel messen. Vor allem nicht, wenn er sich in einem Zustand jenseits von Gut und Böse zu befinden schien.
Boreges Gesicht verhärtete sich angesichts der Schmerzen, die er bei der Übertragung der Energie empfand, doch schon nach ein paar Sekunden war die Übertragung beendet.
Mittlerweile glühten die abgerissenen Flügel Imoras in einem so grellen Licht, daß sogar die tumbesten Dämonen, die gerade noch die letzten Scryar getötet hatten und sich jetzt wieder der Front der Salbäer zuwandten, aufblickten.
Das Licht, war das Letzte, was sie zu sehen bekamen.
Für einen Augenblick blieb die Zeit stehen.
Die Salbäer rissen ungläubig die Augen und die Münder auf, als sie begriffen, was der Erzengel plante. Sie wußten, dass sie verloren waren. Trotzdem versuchten viele noch zu entkommen, drehten sich um und rannten direkt auf die Malboraner zu.
Die anderen schienen einfach zu resignieren und sahen Borege nur verständnislos an. Er, der sie beschützen sollte, würde ihr Mörder werden.
Auch die Malboraner begriffen jetzt, dass Boreges Aktion ihnen nicht nützen würde, und mehrere Handvoll der riesigen Dämonenäxte waren auf dem Weg zu ihm.
Sie würden ihn nicht mehr erreichen.
In einer letzten Willensanstrengung richtete der Erzengel seine eigenen, weißglühenden Flügel auf und streckte sie nach Osten und Westen, während seine Arme die abgerissen Flügel Imoras in die verbliebenen zwei Himmelsrichtungen hielten.
Dann schickte er eine energetische Vernichtungswelle über die Ebene.
Eine Welle, die vor nichts halt machte, weder Freund noch Feind kannte, sondern nur den Tod.

Die nahestehenden Salbäer verglühten sofort zu Asche.
Die weiter entfernt Stehenden wurden von Lichtlanzen durchbohrt, die sie in Flammen setzten. Auch ihr Tod währte nur Sekunden.
Vom Schrei des sterbenden Engels begleitet schlug die Welle wie die sprichwörtliche Faust Gottes in das Dämonenheer. Wie zuvor die Scryar – nur ungleich stärker – brach sie durch die dichtgedrängten Reihen und zerstörte alles auf ihrem Weg.
Das Todesgebrüll der zu Schlacke brennenden Dämonen war fast lauter als das Donnern der Welle selbst.
In alle vier Himmelsrichtungen brach sich die Welle ihre Bahn und verbrannte alles auf ihrem Weg. Mehr noch, es floß wie Lava in jede Ritze, jede Erdspalte und suchte sich seinen Weg, bis es alles ausgefüllt –
...alles verbrannt hatte.
Innerhalb einer Minute wurde aus einer blühenden Landschaft, um die eben noch die Parteien der Himmel und Hölle gekämpft hatten, ein toter, für beide Seiten unwirtlicher Flecken.
Der Einzige nicht verbrannte Platz war der Hügel auf dem Borege stand, der mittlerweile zusammengebrochen war.
Dunkles Blut drängte durch seine Poren, während er voller Schmerz zitterte. Er wußte, dass er bereits so gut wie tot war.
Seine Seele würde nirgendwo Aufnahme finden. Sie würde ewig über diesen toten Flecken wandern und sich voller Schmerz daran erinnern, wen er alles verloren hatte und wer für seine Tat hatte sterben müssen.
Aber das war ihm egal.
Alles war ihm egal.
Wichtig war nur, dass die Dämonen nicht noch eine Heimat für ihre dunklen Rituale und ihre Knechtschaft bekamen. Sc'wa'koun würde kein Tummelplatz der Dämonen werden.
Nicht so wie andere Welten.
(Nicht so wie die Erde!)
Ohja, er würde leiden. Doch er hätte auch gelitten, wenn er ohne Imora zurückgekehrt wäre. Sein Leben hätte so oder so keinen Sinn mehr gehabt.
Ein Lächeln stahl sich auf sein blutverschmiertes Gesicht, während er den letzten Satz seines Lebens von sich hauchte:
"Das...
...ist...
...das –

ENDE

 
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Hi Henry
Die Geschichte hat mich zwar nicht gerade vom Hocker gehauen, aber das heißt nicht das sie schlecht war! Man konnte sie schön flüssig lesen und das Ende, auch die Idee mit den Flügeln, hat mir ganz gut gefallen.
Vor allen Dingen fand ich auch den Einstieg sehr gelungen, der hat gleich Lust auf mehr gemacht!
Die Geschichte war auf jeden Fall nett für zwischendurch und ich hab es nicht bereut sie zu lesen.

Vielleicht liegt es ja auch daran das die anderen Geschichten die ich bis jetzt von dir gelesen habe ziemlich genial waren und ich darum auch sehr viel erwartet habe ;-)

Was mich aber sehr gestört hat war der Satz in Klammern: "(Nicht so wie die Erde!)"
Ich weiß auch nicht warum, irgendwie finde ich das er überhaupt nicht reinpasst.
Das wars auch schon von mir, muss weiterarbeiten.
Bis zum nächsten mal
K-Revenger

 

Hi K-Revenger,

um es gleich mal vorauszuschicken.

Diese Geschichte ist eigentlich aus mehreren Gründen nicht gerade ein Hit.

Erstens war sie ursprünglich als Anfangsgeschichte einer Serie gedacht. Deswegen auch der Hinweis auf die Erde.

Zweitens hatte ich versucht sie zeitgleich noch challengegerecht (In medias res) zu schreiben, dann aber gemerkt, dass sie einfach zu lang wird.

Drittens hatte ich - nach zweitens - später keinen richtigen Ansatz mehr gefunden, um sie als Geschichte ganz neu zu gestalten, da ich das Ende und den Anfang nicht ändern wollte...

Naja, man muss ja auch manchmal imperfekt sein :D
Sonst brech ich mir beim Nase in die Luft recken noch irgendwann das Genick :p

Freut mich trotzdem, dass sie Dir gefallen hat. Und vielen Dank auch, dass Du meine anderen Geschichten als genial bezeichnest, da wird man ja gleich :o vor Stolz...

Schönen Tag noch

Henry Bienek

 

Hallo Henry,

hier treibst du dich also rum :D

Alsoooo... tja, ich finde die Geschichte nicht schlecht, aber auch nicht herausragend gut.

Am Schreibstil liegt´s nicht, der ist wie gewohnt sicher und gut. Die Idee an sich ist auch sehr ansprechend. Das Dämonenheer, die Geister ungeborener Kinder und ihre "Treiber", Engel... ich als Fantasymuffel find´s klasse.

Was ich nicht gut finde, ist die Kürze der Story. Man gerät mitten ins Geschehen... gut, das sollte bei einer Kurzgeschichte ja auch so sein. Aber dann geht alles irgendwie ratzfatz, und das hat mich doch gestört. Ich meine damit nicht, daß ich grundsätzlich etwas gegen kurze Texte habe und deren Qualität nach der Anzahl der Wörter/Seiten etc. beurteile. Aber in der Szenerie, die du hier darstellst, bleiben die Figuren für meinen Geschmack allesamt viel zu blaß.

Die dämonische Schlacht kann ich mir noch einigermaßen vorstellen, aber mir fehlt die emotionale Bindung zu dem Engel... er liebt, er ist verzweifelt, er tötet... da fehlt mir etwas mehr Tiefe in der Story, und aus diesem Grund empfinde ich sie als "zu kurz".

Diese Kritik greift aber nur, wenn ich die Geschichte als von einem umfassenderen Werk losgelöst betrachte. Du hast ja geschrieben, sie hätte der Anfang einer Serie werden sollen. In diesem Fall wäre es - abhängig von den Folgeteilen - ein sehr guter Einstieg, weil er viele gute Ideen/Einfälle beinhaltet.

Vielleicht schreibst du ja mal einen zweiten Teil; würde ich wirklich gerne lesen.

Detailanmerkungen:

In ihr Gesicht konnte er nicht sehen, denn ihr Kopf war von einer riesigen Axt abgerissen worden.

"Abgerissen" paßt nicht so ganz zur Axt.
Vorschläge: "...von einer riesigen Axt abgeschlagen worden" oder "...denn sie war durch eine riesige Axt geköpft worden."

Boreges Gesicht verhärtete sich angesichts der Schmerzen, die er bei der Übertragung der Energie empfand, doch schon nach ein paar Sekunden war die Übertragung beendet.

Störende Wortwiederholung.

Auch ihr Tod währte nur Sekunden.

Vielleicht habe ich ja einen Kirschkern im Auge, aber wolltest du das aussagen? Das hieße ja, daß der Tod selbst nur Sekunden andauert. Und dann? Was kommt danach?
Meintest du nicht eher, daß das Sterben nur Sekunden währte?

Das Todesgebrüll der zu Schlacke brennenden Dämonen

"...verbrennenden..."

(Nicht so wie die Erde!)

Empfand ich als irritierend und störend.


Fazit: angenehm zu lesende Story in solidem Stil und mit guten Ideen, die mir aber zu sehr an der (emotionalen) Oberfläche bleibt.

Weitermachen! :smokin:

Gruß,
Somebody

 

Das Setting finde ich ziemlich klasse: Engel, dann diese nette Idee mit den ungeborenen Kindern, Apokalypse, Dämonen, komische Namen mit vielen As und Os... Cool.

Das ich deine Geschichte trotzdem ehrlich gesagt ziemlich doof finde, leigt vor allem an zwei Gründen:
1. Die kopflose Geliebte finde ich so fürchterlich abturnend, dass jegliche Stimmung bei mir im Ansatz zerstört wird. Nichts gegen ein wenig nekrophile Tendenzen, ich meine, ich bin ja Lovecraft - Fan und so, aber- hätte ein Stoß ins Herz nicht viel besser gepasst? Muss da denn gleich ein Halsstummpf sein?

2. Die Lösung, das Ende. Finde ich so abwegig, unstimmig, aus heiterem Himmel und vor allem vollkommen bezugslos zu irgendetwas Wirklichem, mir Vorstellbaren... Das liest sich wie ein Bild, dass du im Kopf hattest, und, ja, es ist sicherlich ein schönes Bild, mit Lichteffekten, symbolischer Geometrie und verkochenden Dämonen, aber- Es ist ziemlich so, als hätte der Herr der Ringe damit aufgehört, dass Frodo oder Sauron von einem Schwarfschützen erschoßen werden. Oder als wäre bei Star Wars 1, ne, 4 der Todesstern 20 Lichtjahre vor dem Planete mit Atomraketen abgeschossen worden. Oder als hätte Sherlock Holmes seine Fälle gelöst, indem er den Täter ausgewürfelt und das Geständniss mit Folter erpresst hätte.
Ok, das wäre lustig.

Egal.

Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.

Nabend.

Nachtrag: Ach, Somebody hat recht mit seiner Feststellung, das das ganze emotional eher flach ist.

Nichts für ungut, die Geschichte ist ja nicht scheiße oder so.

 

Hallo Leute...

(Ja! Gebts mir...:whip: )


Okay, ich werde versuchen, nie wieder etwas Unausgegorenes hier rein zu posten.

Vielleicht sollte ich die Geschichte gleich unter Serien neu posten, damit ich nicht an die Wand genagelt werde.

Allerdings weiss ich nicht, in welchem Abstand ich die anderen Teile schreiben müßte und vor allem, ob ich das schaffen würde :(

@ Somebody:

"Abgerissen" paßt nicht so ganz zur Axt.
Vorschläge: "...von einer riesigen Axt abgeschlagen worden" oder "...denn sie war durch eine riesige Axt geköpft worden."

Der Trupp wurde mitten ins Kampfgeschehen gebeamt. Eine gezielt geworfene Axt hat den weiblichen Erzengel in den Kopf getroffen und diesen durch seine Wucht abgerissen. Klarer?
Es sollte die Grausamkeit des Krieges widerspiegeln.

Den "Nicht-so-wie-die-Erde-Gag" konnte ich mir einfach nicht verkneifen. Ich wußte, dass ich damit anecken würde, aber ich wollte es einfach mal irgendwo stehen haben :D


@ all-apologies:

Sorry, aber ein Stoss ins Herz wäre mir zu wenig gewesen.
Das wäre ja wie im Golfkrieg(2):
"Och, der war doch gar nicht so schlimm. Ich hab nur 50 Leichen im Fernsehen gezählt. Ich hatte schon Kinofilme mit mehr Leichen."

Krieg ist immer grausam und kalt, widernatürlich und obszön. Wir verlieren den Respekt vor menschlichem Leben und tun uns Grausamkeiten an, für die wir uns unter normalen Umständen zu Tode schämen würden.

Aber ich will hier keine Diskussion eröffnen.
Ist halt meine Meinung.
Siehe auch Antwort an Somebody...

Ende:
Mein Fehler.
Die Sache mit den Flügeln würde ein normaler Engel niemals machen, weil dann seine Seele für immer verloren wäre - wegen Massenmord:

Seine Seele würde nirgendwo Aufnahme finden. Sie würde ewig über diesen toten Flecken wandern und sich voller Schmerz daran erinnern, wen er alles verloren hatte und wer für seine Tat hatte sterben müssen.

Nur die Verzweiflung über seinen Verlust läßt Borege so weit gehen. Es ist also keine ultimative Waffe, die jeder Engel einfach so anwenden kann - oder würde...


Ich seh schon, ich muss das in Serie setzen. Kann mir einer sagen, ob das genauso funktioniert wie normale Kurzgeschichten, oder muss ich dabei bestimmte Regeln beachten?
Und vor allem, wo steht das?

Henry Bienek :cool:

 

Wenn ich da richtig informiert bin, musst du in sich lesbare, interessante Geschichten posten und etwa einmal im Momnat (mindestens!) fortsetzen.

Ansonsten ist das wohl das richtige...

 
Zuletzt bearbeitet:

Wie es mit Serien weitergeht, wird ab nächster Woche diskutiert. Macht Euch also noch keine großen Gedanken darüber. Ich kann nur eins sagen, es wird sicher alles anders als es jetzt ist.

 

Hallo Henry Bienek!
Also ich finde deine Geschichte ganz nett. Ich mag Geschichten mit Engeln und so :D

Ja, der Anfang des Anfangs :D macht Lust auf mehr davon. Also: weiterschreiben! ;)

Das Ende fand ich okay, und eigentlich gar nicht sooo abwegig...

Ein wirklich angenehm zu lesender Stil, den du drauf hast. Liest sich sehr gut.
Ich bin anfangs etwas mit den ganzen Namen durcheinander gekommen, wer denn nun wer ist.

bye und tschö

P.S. Der Titel passt mMn gut und ist interessant gewählt. :)

 

Ich bin auch der Meinung, dass Du weiterschreiben solltest - ich bin neugierig!

Aragorn

 

Hallo Leute,

ich habs ja vernommen und beuge mich der (Massen)gewalt. (Vorsicht, Ironie!) :D

Aber erst mal braucht die Serienabteilung noch eine richtige Regelung. Soweit ich gelesen habe, feilen die noch an dem Serienkonzept.

Verbessert mich ruhig, wenn ich mich irre...

Henry Bienek :cool:

 

Aber erst mal braucht die Serienabteilung noch eine richtige Regelung. Soweit ich gelesen habe, feilen die noch an dem Serienkonzept.
Nächste oder übernächste Woche müßte eine Regelung da sein.

 

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