Was ist neu

Der Beste der Schlechten

Mitglied
Beitritt
21.04.2012
Beiträge
5

Der Beste der Schlechten

Es fängt meistens ganz harmlos an: Ich hole mir einen Krankenschein oder mache meinetwegen auch ohne ärztliche Rechtfertigung blau, um mich zumindest einige Tage dem zu widmen, zu dem ich meine berufen zu sein: Dem Schreiben!
Ich sitze an meinem Tischchen, gleich zu Beginn mit einem schlechtem Gewissen, weil ich mich doch eigentlich schon viel früher an die Arbeit gemacht und bereits soundsoviel Seiten niedergeschrieben haben wollte, spiele mit den herumliegenden Schreibutensilien, schaue aus dem Fenster, oder rauche mir eine Zigarette, nur das, wofür ich mich überhaupt erst niedergelassen habe, will einfach nicht in die Tat umgesetzt werden. Alle möglichen Mätzchen kommen mir in den Sinn, doch geschrieben wird nicht eine einzige Silbe.

Nachdem einige Stunden sinnlos abgesessen wurden (selbstredend, dass das Blatt vor mir nach wie vor so leer ist wie mein Portemonnaie am Monatsende), greife ich mir ein Buch eines meiner Vorbilder um der Inspiration wegen ein wenig zu lesen (will heissen, einige Ideen der Großen klauen). Doch auch das will nicht hinhauen, da das Gelesene gerade nicht für die eigene Sache geeignet scheint.
Die aus halbfertigen Gedanken bestehende Stichwörtersammlung, eigens für all die grossartigen Bestseller, die ich irgendwann einmal zu Stande bringen werde, angelegt, gibt ebenfalls nichts her. Natürlich ist irgendwo in diesem Haufen loser Papiere der ein oder andere gute Einfall vorhanden, doch wird man nach ihm höchstwahrscheinlich ewig suchen müssen, da selbst auf einem Wühltisch mehr Ordnung herrscht als in diesem Sammelsurium wirrer Aufzeichnungen.

Gewöhnlich ist gegen Nachmittag allmählich der Zeitpunkt erreicht an dem ich mich gezwungen sehe, mir irgendwelche Ausreden, weshalb es diesmal wieder nicht klappen wird, aus den Fingern zusaugen. Normalerweise schiebe ich es auf meinen Beruf, der mir Zeit und Kraft zum Schreiben raubt. Da ich mir aber extra frei genommen habe, von daher also meine gesamten Ressourcen der einen Sache gewidmet werden könnten, zieht dieser Vorwand* nicht mehr. Ein neuer Sündenbock muss gefunden werden! Dann werden eben meine Mitmenschen herhalten müssen.
In meinem gesamten Umfeld lässt sicht nicht einer finden, von dem behauptet werden könnte, er hätte das Zeug dazu zu inspirieren. Das Komischste an ihnen ist, dass Nichts an ihnen komisch ist. Allesamt sind sie vollkommen normal, nicht die kleinste Auffälligkeit, die sie zumindest ein kleinwenig interessant machen würde. Jeder Künstler braucht eine Quelle. Ohne, ist es ihm genauso unmöglich vorwärts zu kommen, wie einem Auto, das keinen Sprit hat. Das schafft nichtmals der grandioseste Luxusschlitten.

Wenn ich Glück habe, klingelt nun das Telephon und bewahrt mich davor, mich weiter in meinen Frust hineinzusteigern. Meistens ist es irgendein Freund, der mich zum Essen einlädt oder dergleichen. Ich lehne natürlich nicht ab, habe ich doch nun endlich einen nachvollziehbaren Grund gefunden mein künstlerisches Schaffen zu unterbrechen. Leider bereue ich diesen Schritt nur allzu häufig. Insgeheim bin ich nämlich nach nichts anderem als nach einer Schulter an der ich mich ausheulen kann aus. Unglücklicherweise bin ich damit bei meinen Freunden an der falschen Adresse. In den meisten Fälle bin ich derjenige, der seine Schulter hinhalten muss.
Es ist jedes Mal das gleiche Spielchen: Man sitzt gemütlich beisammen und genießt das Essen. Mein Gegenüber stopft das ihm Vorgesetzte in sich rein und plappert irgendwas Belangloses daher (in der Regel handelt es sich um langweilige Beziehungskisten, ein Thema bei dem ich nicht mehr mitreden kann. Vor langer Zeit bin ich zu der Einsicht gekommen, dass keine Frau so schlecht sein kann, als dass sie es verdient hätte, mit mir zusammenzuleben. Zudem bin ich gar nicht mehr in der Lage mich zu verlieben: Ich bin an dem Punkt angelangt, an dem ich hinter jedem noch so schönen Paar Augen nichts anderes als einen Haufen Gedärme sehen kann.). Meine Aufgabe bei der Show ist, ab und an eine geeignete Reaktionen auf das Gesagte zu äußern, was sich im Grunde auf ein gelegentliches „Aha“ oder „Ach so“ beschränkt. Mehr wird von mir nicht erwartet. Meine Freunde sind diesbezüglich nicht sehr anspruchsvoll; sie wollen einfach nur bei irgendwem den Müll aus ihrem kranken Kopf abladen. Von daher genügt ihnen ein Ohr ohne Mund.
Spätestens beim Dessert jedoch, sind wir da angelangt, wo ich die schon tausend Mal gefragte Frage stellen muss, mit der ich jeden einzelnen meiner Bekannten seit Jahren nerve. Und obwohl ich die Antwort bereits weiss, hole ich das abgeschmackte Thema jedes Mal wieder aus der Rumpelkammer:
„Glaubst du an mich als Schriftsteller?“
Oftmals, wenn ich nicht abwarten kann, bis die Ausführungen meines Gesprächspartners endlich beendet sind, unterbreche ich diese ganz abrupt und ohne jeglichen Zusammenhang oder Überleitung platzen diese Worten aus mir heraus. Das ist meinerseits gar nicht mal gewollt, doch ich kann`s halt nicht kontrollieren, genauso wenig wie ich es in der Hand habe, ob es Morgen regnen wird oder nicht.
Wie gesagt, ist mir die Antwort schon von vornherein klar. Es ist nie das erhoffte „Aber sicher doch. Ich glaub ganz fest dran.“ oder „Klaro! Meine Unterstützung hast du.“ stattdessen eher etwas in der Art wie: „Um das beurteilen zu können, müsste ich erst einmal was von dir gelesen haben. Da du aber bislang noch nichts zu Papier gebracht hast, kann ich dir diese Frage nicht beantworten.“ Für gewöhnlich zieht der Antwortende, während er sich diese Sätze zurecht legt, eine Grimasse wie Kirmit der Frosch es tut, wenn er sich mit etwas Unangenehmen konfrontiert fühlt.
Obwohl ich nichts anderes erwartet habe, stimmt mich die Erwiderung stets aufs Neue traurig. Mir wird abermals bestätigt, dass ich der einzige bin der an mich glaubt.
Doch bevor dieser Trübsinn in mir anfangen kann zu wachsen, verschwindet er schon wieder, schneller als auf einen Spiegel gehauchter Atem. Denn Dank der nunmehr verachtenen Blicke (Blicke die zu sagen scheinen: „Mein Gott! Junge, dein Wahn widert mich an.“), die ich nach Anschneidung des Themas üblicherweise zu erwarten habe, wandelt sich meine Enttäuschung nur allzu bald in Wut. In Anbetracht dieser offen zur Schau gestellten Schmähung meiner Vorhaben, wird mein sogenannter Freund mir zu einem unausstehlichen Etwas, in dessen Anwesenheit nicht einmal mehr der Whisky schmeckt. Verständlicherweise ist mir nicht mehr nach weiterer Konversation zu Mute (ich bin sowieso kein Small Talk-Typ).
Ich erfinde einen Grund, weshalb ich auf einmal ganz schnell weg muss (unnötigerweise: man nimmt mir meine Ausrede ohnehin nicht ab. Der Unmut über die Haltung meines Gegenübers lässt sich nicht verbergen.) und mache mich, enttäuscht über den zuneige gehenden Tag, auf den Heimweg.

Die ganze Angelegenheit wäre ja nicht weiter tragisch, würde ich nicht wissen, das Erlebnisse wie diese, die mir so verhasste Stimme, die mich des Öfteren nachts heimsucht, wieder auferstehen liessen.

Diese Stimme ist wie eine Bestie die Blut riecht. Sobald sie merkt, dass ich angeschlagen bin, kommt sie aus ihrem finsteren Loch gekrochen und fängt an auf mich einzureden. Anfangs flüstert sie noch, so dass man meint, man könnte sie überhören. Doch umso mehr man versucht sie zu ignorieren, desto aggressiver wird sie, bis sie schließlich so laut schreit, dass es kaum auszuhalten ist. Aus der Erfahrung weiss ich, dass ich ihr antworten muss. Vorher wird sie mir keine Ruhe gönnen. Unsere Gespräche verlaufen dann meistens in etwa so:
*
Stimme: „Siehst du? Der heutige Tag hat mir mal wieder Recht gegeben. Du taugst nicht zum Schriftsteller. Selbst wenn du noch so viel Zeit hättest, würdest du nichts Gescheites hervorbringen.“

Ich: „Wieso behauptest du so etwas?! Nur weil ich gerade mal ne Schreibblockade habe?“

Stimme: „Mensch, sei doch vernünftig! Studiere irgendwas Brauchbares oder arbeite dich in deinem Job hoch (werde Mitarbeiter des Monats oder so), anstatt dich weiter von deinem Hirngespinst leiten zu lassen. Machst du so weiter, bleibst du auf der Strecke. Werf mal einen Blick in ne Zeitung, anstatt immerzu diese ollen Bücher zu lesen. Dann würdest du nämlich wissen, dass die Zeiten immer härter werden: Arbeitslosenzahlen steigen, Renten werden gekürzt, … Und du hast nichts Besseres zu tun, als deinem wertlosem Traum hinterherzujagen. Heutzutage, ist kein Platz für solche Kindereien. Also, reiß dich zusammen und konzentriere dich aufs Hier und Jetzt.“

Ich (nunmehr ebenfalls schreiend): „Aufs Hier und Jetzt konzentrieren!? Von wegen! Was hat das Hier und Jetzt mir denn zu bieten!: Ich hab einen Scheißjob, nen Arsch voll Schulden, Fibrome an den abwegigsten Stellen, permanent Magenschmerzen … die Liste an Gehässigkeiten, die man für mich parat hält ist endlos. Nein danke, so lange sich das Hier und Jetzt nicht ein wenig mehr Mühe gibt mir zu gefallen, kann es mir gestohlen bleiben.“

Stimme: „Verdammt, wie kann man nur so dumm sein? Du hast es doch in der Hand, dein Hier und Jetzt zu ändern. Nur wird dir das nicht gelingen, wenn du so weiter machst, wie bisher. Du wirst nur noch unglücklicher. Deine Freunde denken genauso. Und mit Verlaub, selbst wenn du nicht viel von ihnen hälst, sie haben allesamt etwas erreicht, haben was aus ihrem Leben gemacht. Ganz im Gegensatz zu dir.“

Ich: „Ich sag dir was zu meinen Freunden: Klar, haben sie, auf den ersten Blick mehr erreicht, wie du es nennst. Allesamt stehen sie mitten im Leben, wie man so schön sagt. Jedoch kannst du mich nicht mit ihnen vergleichen. Diese Leute verbringen ihre Samstagabende in zweitklassigen Cocktailbars, wo sie pseudointellektuelle Gespräche führen, in denen Wörter wie „Devisenreserven“ und „Kapitalbewegung“ fallen. Sie stellen die wenigen Bücher die sie besitzen, der Größe nach im Regal auf und hören Musik die wie ein in die Länge gezogener Furz klingt. Und vor allem wissen sie nicht, wie es ist, morgens mit dem Gefühl aufzuwachen, es wäre das Beste, sich ohne Umschweife vom Balkon zu schmeissen. Ihre ganze Art zu Leben widert mich an.“

Stimme: „Was ist daran schlimm? Sie sind glücklich.“

Ich: „Glaub mir, so wie die will ich gar nicht glücklich sein. Sie sind ohne Träume, und Menschen ohne Träume sind nur Fleisch, was sich von alleine bewegen kann. Selbst Steine sind lebendiger.“

Stimme: „Dummer Junge! Du erwartet einfach zu viel vom Leben. Und wenn man zu viel verlangt bekommt man letztlich gar nichts. Leben heisst Essen, Arbeiten und Schlafen. Wenn du Glück hast, kommst du ab und an in den Genuss zu Ficken, mehr aber auch nicht. Doch egal jetzt! Ich sehe schon, heute werde ich dich nicht bekehren können. Ich komme ein andermal wieder. Wahrscheinlich schon sehr bald. Eins noch: Solltest du tatsächlich irgendwann einmal ein Buch auf die Reihe bekommen, hätte ich einen passenden Titel: „Der Mann der alles falsch machte“. Bis dahin, alles Gute, du Möchtegernschriftsteller…“


An dieser Stelle endet unser Disput gewöhnlich. Genauso schnell wie die Stimme erschien, verschwindet sie wieder. Nicht etwa, weil sie sich geschlagen gibt, sondern, weil sie genau weiss, dass sie ihr Ziel erreicht hat. In meinem Kopf regnet es mal wieder, und zwar so heftig, dass mein Gehirn aufzuweichen scheint.

So wird man mich am Fenster sitzend finden können, meine einst für notierenswert gehaltenen Gedanken zu Papierfliegern faltend. In der Hoffnung sie werden irgendwem zugeweht, der etwas mit ihnen anzufangen weiss, schmeisse ich sie in den Wind. Doch selbst dieser enttäuscht mich, denn er lässt sie nicht weit fliegen, sondern schmettert sie direkt auf die Strasse unter mir, wo sie vom Strassenfeger zusammen mit den Hundehaufen und anderem Dreck entsorgt werden. Ein Bild, was der Stimme Recht zu geben scheint.
Und mein Wunsch zusammenfallen zu können wie ein Kartenhäuschen und nicht mehr aufzustehen wird größer und größer. Kann es wirklich so große Unterschiede zwischen den Menschen geben, dass einer Hunderte von Büchern schreibt und ein anderer nicht mal eines zu Stande bekommt? Ich bin wohl doch nur, um es einmal mit einem Begriff aus der Musikbranche auszudrücken, ne B-Seite irgendeiner zweitklassiger Singleauskopplung. Ein Wühltischartikel, der gerne Gucci auf seinem Etikett stehen hätte.

Irgendwann jedoch, werde ich beim Falten meiner „Gesammelten Werke“ etwas in der Art wie „Schlimmer als Leute die keine Träume haben, sind die, die große Ziele haben, aber nichts für ihre Verwirklichung unternehmen.“ oder „Kleine Menschen haben kleine Träume; große Menschen haben große Träume.“ finden (solche Poesie-Album-Sprüche habe ich zuhauf verfasst). Wie abgeschmackt diese „Weisheiten“ auch klingen mögen, sie wecken andere, wohlgesonnenere Stimmen in mir. Es sind die Stimmen meiner wahren Freunde, die noch weit über ihren Tod zu mir halten und mir wieder ins Gedächtnis rufen, dass ich, seitdem ich beschloß zu Schreiben, nie wieder alleine sein werde. Sie rufen mir zu: „Denk dran, wir sind immer bei dir und werden, solange du an deine Sache glaubst, stets zu dir halten.“ Ihre Namen sind London, Miller oder Carver und sie wurden vom Abschaum ebenso verspottet und verachtet. Und dennoch bewiesen sie, dass Stärke und Geduld sich stets auszahlt (ist dies nicht letztlich auch das, was alle Religionen predigen?). Durch die Ignoranz, die man ihnen entgegen brachte, sind sie nur noch größer geworden. Ihre Biographien zeigen, dass Demütigungen notwendig für einen Schriftsteller sind. Sie sind fürs Schreiben das, was Abführmittel fürs Scheissen ist.
„Es gibt nur eine Sache für die es sich lohnt, sich zu Grunde zu richten: Das Schreiben. Denn Schreiben ist meine Art zu Leben.“ Wer sagte das noch gleich? Vermutlich war ich`s selber, aber das spielt jetzt keine Rolle. Diese Zeilen vertreiben den Regen aus meinem Kopf und lassen die Sterne am Himmel heller scheinen als gewöhnlich. Mit einem Mal überkommt mich ein merkwürdiges Gefühl, so als würde ich mit einem Aufzug gleichzeitig auf und ab fahren, anders kann ich es nicht beschreiben.
Und ich sehe, dass alles so ist, wie es zu sein hat.
So werde ich mich also wieder an den Schreibtisch begeben und den Kampf von Neuem aufnehmen.

 

Hallo,

mich hat dein Text leider nicht überzeugt.
Ich finde das Thema langweilig, ich finde die Umsetzung langweilig und ich finde deinen Stil langweilig.

Das Thema: Ein Schriftsteller mit Schreibblockade und Selbstzweifeln -> Das ist ein oft gewähltes Meta-Thema, man kennt es also schon, es steht nichts auf dem Spiel, es gibt keinen Konflikt, außer mit sich selbst, dann ist es relativ nah an den eigenen Gedanken dran (wir sind hier alle Autoren), es ist also nichts überraschendes und es lädt dazu ein den Erzähler mit dem Autor gleich zu setzen, was dann ungefähr so ist, als würde man jemandem dabei zuhören, wie er stundenlang über sich selbst jammert, ohne irgendwie in das Gespräch einsteigen zu können.

Die Umsetzung: Es gibt keine Szenen in dem Text. Alles ist allgemein gehalten, nichts spielt zu einer bestimmten Zeit, sondern ist immer ein allgemeiner, sich wiederholender Vorgang. Der Erzähler scheint mit sich selbst unzufrieden zu sein, dass sich alles wiederholt. Außerdem wird erwähnt, dass alle Bekannten langweilig sind, alle Ideen, die er hat, langweilig sind, es wird keine dieser Ideen gezeigt, es wird kein Freund gezeigt, kein Bekannter, der "Höhepunkt" des Textes ist der Austausch von relativ platten Allgemeinplätzen mit der inneren Stimme. Zynisch hätte ich ja gehofft, dass die innere Stimme gewinnt und der Text an dieser Stelle endet, weil der Autor die Motivation am Schreiben verloren hat. Das wäre eine hübsche Meta-Pointe gewesen.

Zum Stil: Zu viele vielsilbige Worte, zu umständlich geschrieben, die Sätze haben keine Pointen, die Absätze haben keinen Spannungsaufbau, der Text schläfert ein, es ist nicht gut, es ist schlaff.

Das ist nur meine Meinung. Es ist kein persönlicher Angriff auf dich, ich kenn dich nicht, ich setze mich nur mit dem Text auseinander und den halte ich für ... hm.
Darf ich dem Autor in dem Text empfehlen, sich einen Schreibratgeber zu besorgen? Und einen Stilratgeber? Und den Text laut zu lesen? Und das Sprachgefühl zu trainieren.

Vielleicht als Gegenentwurf zu deinem Text:
http://www.kurzgeschichten.de/vb/showthread.php?t=26789

Das ist eine Geschichte, über das Schreiben von Geschichten, die konkret ist, die Ideen hat, die sich auf eine komische Art um sich selbst dreht, und die vor allem Sprachgefühl hat. Das ist echt wichtig.

Nichts für ungut, vielleicht gefällt einem anderen diese Geschichte ja
Quinn

 

Danke für deine Meinung. Keine Sorge, ich fühle mich nicht persönlich angegriffen :) Die von dir vorgeschlagene Geschichte gefällt mir wiederum nicht. Ist einfach nicht mein Stil...

 

Hallo mk1981!

Leider habe ich mich teilweise durch den Text quälen müssen.
An dieser Geschichte ist nichts originell, irgendwie habe ich das alles schon mal gelesen oder gehört, nur besser.

In meinem gesamten Umfeld lässt sicht nicht einer finden, von dem behauptet werden könnte, er hätte das Zeug dazu zu inspirieren. Das Komischste an ihnen ist, dass Nichts an ihnen komisch ist. Allesamt sind sie vollkommen normal, nicht die kleinste Auffälligkeit, die sie zumindest ein kleinwenig interessant machen würde.

(ein t zuviel)

Hört sich an wie, immer sind die anderen schuld...zieht hier aber nicht.

In den meisten Fälle bin ich derjenige, der seine Schulter hinhalten muss.
Es ist jedes Mal das gleiche Spielchen: Man sitzt gemütlich beisammen und genießt das Essen. Mein Gegenüber stopft das ihm Vorgesetzte in sich rein und plappert irgendwas Belangloses daher (in der Regel handelt es sich um langweilige Beziehungskisten, ein Thema bei dem ich nicht mehr mitreden kann.

Das wirkt so leer und nichtssagend...so nachgeplappert wie viele andere
Sätze in dem Text.
Ich kann hier nichts nachfühlen, nicht mitgehen und komme so auch
nicht in die Geschichte rein.

Zudem bin ich gar nicht mehr in der Lage mich zu verlieben: Ich bin an dem Punkt angelangt, an dem ich hinter jedem noch so schönen Paar Augen nichts anderes als einen Haufen Gedärme sehen kann.).

Ich kann beim besten Willen keinen Bezug zwischen Augen
und Gedärme herstellen.:confused:


Ich finde die ganze Geschichte nicht überzeugend
und eigentlich nur langweilig.

Sorry!

Gruß
Malina

 

Letzte Empfehlungen

Neue Texte

Zurück
Anfang Bottom