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Der Angriff

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18.12.2001
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Der Angriff

Aus der U-Bahn ausgestiegen lief ich wie üblich zielstrebig in Richtung Rolltreppe, Aufgang Sonnenallee, als mir wieder dieser alleine für sich sitzende, ältere Mann auf einer Bank für wartende Fahrgäste auffiel. Erst gestern fiel er mir schon sofort ins Auge - es war um etwa die gleiche Zeit. Mit seiner einerseits auffallend abgetragenen Kleidung aus kariertem Hemd, brauner Lederjacke und einfacher Jeanshose und dem, auf seinem Schoß aufgeklappten, schwarzen Laptop andererseits bildete er einen ungewöhnlichen optischen Kontrast für die umherstreifenden Fußgänger hier im Untergrund.

Gestern wie heute tippte er scheinbar unentwegt etwas auf seine Tastatur ein - und beobachtete dabei die an ihm vorüberziehenden Menschenmengen.

Am dritten hintereinanderfolgenden Tag schließlich, es war ein Donnerstag und er saß auch heute wieder an demselben Platz und schrieb, beschloss ich, ein wenig später in meine Arbeit zu gelangen und mich stattdessen eine Weile genau neben ihn auf die Bank zu setzen.

Ich hatte nicht den Eindruck, dass er mich bemerkt hätte. Seine zehn Finger tippten weiterhin ruhig und ungehemmt auf seine Tastatur. Blind selbstverständlich - denn er beobachtete ja unentwegt die Passantenströme, die an ihm vorüberzogen. Als ich ihm ein wenig über die Schultern sah, um meine Neugierde zu befriedigen, erschrak ich zunächst. Denn der Bildschirm seines Laptops war zu meiner Überraschung völlig leer und schwarz. Ich musste unwillkürlich wieder zu ihm hinaufblicken, sein abwesendes Gesicht wahrnehmen; es schien mir wie in einer Art Trance eingefroren zu sein - hochkonzentriert und routiniert.

Ich sah mich kurz um, ob uns vielleicht einer der Passanten gerade beobachten würde. Dann beschloss ich, ihn etwas zu fragen. Ich fragte ihn einfach: "Was machen Sie hier?"

Ohne sein Schreiben zu unterbrechen oder mich auch nur anzusehen antwortete er mir: "Was machen Sie hier?"

"Das geht sie nichts an!" kam es mehr spontan als überdacht aus mir heraus.

"Das macht nichts." fügte er schnell meiner Antwort hinzu.

Ich machte daraufhin einen neuen Anlauf: "Ihr... ihr Laptop scheint nicht eingeschaltet zu sein. Der Bildschirm ist völlig dunkel und die Einschaltdioden leuchten nicht!"

"Ich weiß. Aber auch das spielt keine weitere Rolle. Ich hätte sowieso keine Gelegenheit mehr, meine eingegebenen Daten nochmal abzurufen."

"Aber..." Ich war gerade so verwirrt, dass ich ersteinmal kurz über meinen nächsten Satz sinnieren musste.

"Gott weiß, was ich für ihn tue. Ich helfe ihm dabei, die Menschen im Auge zu behalten."

Ach du Scheiße! überkam es mich plötzlich. Besser, ich wär doch gleich in die Arbeit gegangen... Ich stand auf, wollte noch kurz ein "na dann noch viel Spaß!" loswerden als der Mann noch weiter zu mir sprach:

"Heute wird es jedoch der letzte Tag für diese Menschen hier sein."

Während ich neben ihm stand, mit meinem Aktenkoffer in der rechten und meinem Schirm in der linken Hand wurde ich wieder stutzig: "Was meinen Sie damit?"

"Ich meine damit, dass auch Sie diesen Tag nicht überleben werden."

Ich blickte mich um. Was zur Hölle erzählt der Kerl mir da? Nur Schwachsinn? Oder doch was dran? Die Passanten liefen wie jeden Morgen die Bahnsteige entlang, manche stiegen aus den haltenden U-Bahnen aus, manche hinein, einige fuhren die Rolltreppen hinauf, andere hinab. Nichts Ungewöhnliches konnte ich an diesem Morgen an diesem Ort entdecken.

"Hören Sie mal! Ich weiß ja nicht, wie Sie auf ihre Einfälle kommen. Aber ich sehe hier keinerlei Anzeichen dafür, dass dieser Tag nicht ganz genauso wie jeder andere auch verlaufen sollte!" Während ich so sprach, dachte ich wieder an mein Büro und dass es längst Zeit wäre wieder zu gehen.

Ich war noch so von dieser Unterhaltung und den Gedanken über meinen bevorstehenden Tagesablauf abgelenkt, dass ich zunächst gar nicht bemerkte, als einige Passanten um mich herum unvermittelt zu laufen begannen. Es waren nicht nur einzelne, wenige, die vielleicht noch schnell ihren Anschlusszug bekommen wollten und deshalb zu rennen anfingen. Nein, es war, als es schließlich auch mir auffiel, eine ganze Gruppe von Menschen, die sich, jeder einzeln für sich, durch den noch in gemäßigter Geschwindigkeit fortbewegenden übrigen Menschenstrom durchschob. Wie ein reißender Fluss zogen sie aber schon schnell auch die übrigen Menschen zunehmend schneller hinter sich her. Auch sie begannen zu laufen - wenn sie es konnten. Manche Menschen, besonders die älteren, verstanden aber erst gar nicht, was gerade passierte. Ihnen blieb nichts anderes als ohne Unterlass verwirrt um sich zu blicken; und damit die ersten Opfer zu sein.


Der Giftgasangriff brach völlig unerwartet in die belebten U-Bahn-Schächte ein, still und schleichend. Nicht das Gas war es, das den plötzlich aufkommenden Lärm an die Spitze trieb. Es waren die entsetzten Schreie der Menschen, die auf den letzten Tag ihres Lebens nicht vorbereitet waren. Die ihn zu ihrem Leidwesen noch nicht einmal auch nur erahnten.

 
Zuletzt bearbeitet:

Hi,

die Schreibe ist ohne Mängel, die Story als kurze Situationsdarstellung ebenfalls. Das etwas Schlimmes passiert, wird im Verlaufe des Gesprächs klar, deswegen ist das Ende nicht überraschend.
Was ich mich frage: kann ein Mensch - nachdem sein Körper das Giftgas bemerkt hat - überhaupt noch schreien oder rennen? Wenn jemand in meiner Nähe zusammenbricht, renne ich doch nicht gleich weg. Das finde ich etwas unlogisch.

Interessant ist, dass jemand, der aus dem gewohnten Alltag heraussticht (der alte Mann), sofort auffällig wird - auch, wenn ihm niemand etwas Böses zusprechen mag.
Die Frage, warum er selbst im Schacht bleibt, bleibt offen...ein Motiv wäre noch interessant gewesen.

Ansonsten finde ich Deine Geschichte - wie gesagt - von der Schreibe her okay, aber nicht wirklich bewegend. Da fehlt vielleicht - ausser dem Alltag der U-Bahn - die Identifizierung mit dem Prot. Klingt eben mehr wie eine Beschreibung, auch die Gefühle des Prot fehlen dabei. Man empfindet kein Mitleid oder etwas anderes, während man die Geschichte liest. Vielleicht wäre da eine Vertiefung sinnvoll.

Gruß, baddax

 

Hi baddax,

danke für deine konstruktive Kritik, damit kann ich was anfangen.

Zum Thema Logik: Es ist nie so ganz einfach, über etwas zu schreiben, das man selbst nie erlebt hat. Jedoch habe ich durchaus etwas recherchiert: Während des Schreibens dieser Geschichte ging mir immer wieder der Giftgas-Terroranschlag der Endzeitsekte Aum Shinri-Kyo in Tokio vor einigen Jahren durch den Kopf. Damals wurden laut Zeitungsberichten um die 5000(!) Menschen verletzt (es war gerade 8 Uhr morgens); davon rund 3500 nachhaltig. Die aufkommende Panik ließ die Menschen in alle möglichen Richtungen flüchten. Für viele freilich ohne genau zu wissen, wovor sie eigentlich zu flüchten versuchen. Und häufig sicher auch schon, bevor sie das Giftgas schließlich erreichte.

Interessant ist, dass jemand, der aus dem gewohnten Alltag heraussticht (der alte Mann), sofort auffällig wird - auch, wenn ihm niemand etwas Böses zusprechen mag.
Das herauszustellen war mir ein Anliegen.

Über deine weiteren Anmerkungen (Emotionen, Motiv des alten Mannes (er hat natürlich eines!)) mach ich mir mal noch Gedanken...


gruß
philoratte

 

Hi,
stimmt, wenn man (zum Glück) nie bei sowas dabei war, kann man nur mutmaßen - ich als Kritiker genauso. Ich werde mir wohl auch noch mal einen Bericht dazu durchlesen müssen. Habe beim Lesen der Geschichte auch nicht so eine große Menschenmenge vor Augen gehabt. Vielleicht eher 50 - 60. Deswegen habe ich auch nicht an eine Massenpanik in dieser Dimension gedacht.

Gruß, baddax

 

Hi Philo!

Flüssig geschrieben, recht angenehm zum Lesen, aber ob Spannung die richtige Rubrik ist?
An der Stellen, wo die Leute zu laufen beginnen, habe ich ähnliche Gedanken wie baddax, das ist irgendwie noch zu leer, finde ich… auch die Rolle des Mannes bleibt so unklar, dass ich damit nicht so viel anfangen kann.
Durch die Sprache bleibst Du, trotz ich-Erzähler recht distanziert.

„als mir wieder dieser alleine für sich sitzende, ältere Mann auf einer Bank für wartende Fahrgäste auffiel. Erst gestern fiel er mir schon sofort ins Auge“ – da ist die Zeit irgendwie… müsste heißen: Erst gestern war er mir schon sofort ins Auge gefallen… wobei das „schon sofort“ nicht so toll ist, finde ich.

„„Das geht sie nichts an!" kam es mehr spontan als überdacht aus mir heraus.“ – , kam es aus mir heraus, vielleicht findest Du da noch was besseres, das hört sich recht unbedarft an.

„"Das macht nichts." fügte er schnell meiner Antwort hinzu.“ - , fügte

„Ich war gerade so verwirrt,“ - :lol:…äh…sorry.;)

„Ich stand auf, wollte noch kurz ein "na dann noch viel Spaß!" loswerden als der Mann noch weiter zu mir sprach:“ - 2 x noch. Als der Mann noch weiter zu mir sprach find ich ziemlich hochgestochen…

„durch den noch in gemäßigter Geschwindigkeit fortbewegenden übrigen Menschenstrom durchschob“ – ein bisserl kompliziert vielleicht?

Schöne Grüße
Anne

 

okayokayokayokay... ich schreib die Geschichte ja schon noch mal um! Der Beitrag soll ja nicht zu meinem offiziellen und kreativen Tiefststand hier auf kg verkommen. :D

(hab mir gestern sogar eigens bei amazon ein Buch zum Thema (Giftgasanschlag der Aum-Sekte damals) bestellt, das ich dann lesen werde - da mach ich euch dann platt!! hehehe.. :D :D )

Zur Rubrik - wüsste wirklich nicht, wo ich's sonst hinstöpseln sollte... :(

danke noch für deine Korrekturvorschläge, Anne!!

philo

 

Hallo philosophische Ratte,

in einigen Punkten wiederhole ich sicher die Kritiken von baddax und Maus. Ich will aber einfach mal meinen gesamten Eindruck wiedergeben.
Die Rubrik finde ich auch nicht sehr glücklich gewählt. Spannung haben viele Geschichten, doch gerade in dieser Rubrik sollte die Spannung wirklich deutlich herausragend sein und das ist sie mE. nicht.

Ich persönlich würde mir ersparen genaue Untersuchungen über Giftgasanschläge anzustellen. Ich denke, daß man meist nicht genau die Informationen bekommt, die man braucht.
Ich würde mich einfach hinsetzen, die Augen schließen und mir meinen eigenen Film machen. Dann stelle ich einige Überlegungen an, wie ich mich selbst verhalten würde und dann müßte es doch eigentlich, mit etwas Logik schon gehen.

Ich habe Dich so verstanden, daß Du die ungewöhnliche, auffällige Situation des Alten Mannes herausstellen wolltest.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Sonnenallee in Berlin? Wenn ich mich an meine Berliner Zeit erinnere, dann waren in den U-Bahnhöfen so viele abgedrehte Typen, daß der Alte eigentlich nicht aufgefallen wäre. Heute müßte das eigentlich noch krasser sein.
Daß sich jemand mit ihm auf ein längeres Gespräch einläßt halte ich für recht unwahrscheinlich, zumal der Mann doch eigentlich wirres Zeug redet.

Der Alte läßt mich auch eigentlich recht verwirrt zurück.
Ist er ein Terrorist, der mit seinem Rechner den Anschlag steuert? Kann eigentlich nicht sein, denn da braucht er ja nicht mehrere Tage zum üben.
Ist er ein Verrückter Wahrsager? Wenn ja, dann kennt er die Gefahr und kommt wissend selbst darin um.
Er erklärt dem Protagonisten, daß dieser auch sein Leben verlieren wird.
Hat er sein Leben verloren, kann er aber diese Geschichte nicht erzählen.
Verliert er sein Leben, dann müßte die Geschichte in der Gegenwart spielen.
Mir fehlt einfach ein erklärendes Ende.

Einige Stellen, die mich verwirren:
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Ich sah mich kurz um, ob uns vielleicht einer der Passanten gerade beobachten würde. Dann beschloss ich, ihn etwas zu fragen. Ich fragte ihn einfach: "Was machen Sie hier?"
---------Ein voller U-Bahnhof und ihn interessiert, ob jemand zuschaut?

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Ohne sein Schreiben zu unterbrechen oder mich auch nur anzusehen antwortete er mir: "Was machen Sie hier?"

"Das geht sie nichts an!" kam es mehr spontan als überdacht aus mir heraus
---------entschuldige, aber was is´n das für´n Arsch?

Ich meine auch, daß die Geschichte mehr Bilder braucht. Die Beschreibung des Lärms, wenn die Bahnen einfahren und den Bahnhof wieder verlassen. Der Luftstrom, der den Bart des Alten wehen läßt. Gemurmel der Passanten. Eine Frau mit Kindern, die ihm aus Versehen auf den Fuß tritt, Die Reklametafel, vor der der Alte auf der Bank sitzt. Zwei Welten: Luxus und Armut beieinander.
Ok. Jeder hat seinen Stil. Ich meine auch nur die Richtung in die so mein Geschmack geht.

Im Gegensatz zu anderen hatte ich Schwierigkeiten flüssig zu lesen.
Einige Sätze sind so lang, daß ich sie zwei oder mehr mal lesen mußte um zu verstehen, was da stand.

Auf die Wiederholungen und unglückliche Formulierungen wurde wohl schon hingewiesen.
Wenn Bedarf besteht pule ich sie aber gerne heraus.
Ein Hinweis noch, um Sätze wie: Er sagte, sagte er, entgegnete er, fuhr er fort, ..... zu vermeiden:
Beschreibe, was er macht und bringe dann die wörtliche Rede.
Durch den Bart, der sein Gesicht überwucherte, kam seine Stimme nur gedämpft: "Trallala......
Mit zitternder Hand deutete er auf mich. "Trallalaalla....
"Rede nicht so frech mit mir!" Seine Zurechtweisung brach mir das Herz.
Hab gerade den Text noch mal überflogen. Du hast diese Sätze ja gar nicht so oft gebraucht. Hak` meine Erklärung also unter Klugscheißerei ab.

Das war also meine Kritik, leider nicht voll Lob.
Wenn es Dich zu sehr trifft, bedenke einfach, daß es nur eine unter millionen Lobender ist.
Dann fällt sie überhaupt nicht auf.

Liebe Grüße
Manfred

 

Hallo, dreifacher Meier! :)

ich danke Dir für Deine ausführliche Stellungnahme, die ich gern gelesen habe!

Sicher hast Du mit einigen Deiner Einwände recht. Klar ist mir auch, dass die Geschichte in der jetzigen Form noch allzu fragmentarisch daherkommt; und so manche Zusammenhänge bleiben noch übertrieben ungeklärt.

Auf einen Deiner Kritikpunkte hin werde ich die Geschichte unter anderem schon mal in die Gegenwart setzen - damit braucht der Protagonist nicht mehr notwendigerweise überleben.

Die Frage zur tatsächlichen Auffälligkeit eines, wenn auch skurril anmutenden, alten Mannes im (Berliner) U-Bahn-Untergrund empfinde ich als schwer lösbar. Immerhin griff ich aber auch nur einen einzelnen Passanten aus der Masse der Leute heraus, der den Drang verspürt, sich mit diesem Mann an seinem Laptop auseinanderzusetzen. Hinzu kommt, dass es auch keine spontane Aktion mehr von ihm ist, da er den Mann ja bereits mehrere Tage zuvor schon um genau dieselbe Zeit am selben Ort gesehen hat. Das ist eben noch zusätzlich ungewöhnlich - abgesehen von seiner ungewöhnlichen Tätigkeit.

Ein voller U-Bahnhof und ihn interessiert, ob jemand zuschaut?
mmh, findest du das zu weit hergeholt? Was spielt es für eine Rolle, ob der Bahnhof voll oder leer ist?

Zum Einwand: Mehr Bilder für die Geschichte - Ich wollte ein verhältnismäßig hohes Tempo in der Erzählung vorlegen, deshalb ging ich nicht weiter auf eine dichtere Atmosphäre ein. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das nicht nur eine Stilfrage ist.

Du hast diese Sätze ja gar nicht so oft gebraucht. Hak' meine Erklärung also unter Klugscheißerei ab.
Okay, schon erledigt! :D

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo Philo,

Nach unserer Diskussion im Kritikerthread wollte ich eine Geschichte von Dir lesen...

Vom Thema hat sie mir gefallen. Ich mag es, wenn es in Geschichten "ein rätselhaftes Element" gibt, hier der merkwürdige alte Mann mit seinem laptop. Es ist vielleicht die Kombination "alter Mann - abgetragene Kleidung - Laptop", die ihn für andere Passanten "anders" erscheinen läßt. Obwohl ich Dreimeier Recht gebe, in Berlin laufen so viel abgedrehte, auch interessantere Leute herum, dass dein Alter nur jemandem, der mit offenen Augen durchs Leben geht, auffallen würde... Vielleicht würde ich diesen Charakterzug deiner Hauptfigur noch verstärken.

Du hast die Geschichte recht straight, Ballast-frei vorgetragen, ohne zu ausführlich auf Atmosphäre etc. einzugehen. Für den action-plot, das Tempo eine gute Entscheidung. Leider empfinde ich einige Sätze alles andere als flüssig.

Nein, es war, als es schließlich auch mir auffiel, eine ganze Gruppe von Menschen, die sich, jeder einzeln für sich, durch den noch in gemäßigter Geschwindigkeit fortbewegenden übrigen Menschenstrom durchschob.

Nur ein Beispiel.

Gerade in actiongeladenen Sequenzen finde ich eine "schnellere", einfachere Sprache überzeugender.

Das Ende. Ok. Mir gefällt auch, dass nicht alles bis ins Detail "enträtselt" wird. Du schaffst dadurch einen großen Interpretationsspielraum: der alte Mann kann alles sein. Ein Einzelkämpfer, verrückt oder nicht, ein Mitglied einer militanten Organisation und und und.
Aber ein bisschen "weniger abrupt" könnte das Ende schon sein...

einen schönen Sonntag
Pe

 

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