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Das Mädchen, das ich sah

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21.06.2003
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Das Mädchen, das ich sah

Von weitem sah ich sie. Verzaubert von ihrem Anmut konnte ich meine Augen nicht von ihr abwenden. Sie war so schön, wie sie dort am verlassenen Hafenbecken stand. Ich konnte nicht sagen wieso, ich wusste nur, dass es so war.
Sie stand da als hätte sie nie woanders gestanden, als wäre es gerade der Ort, wo sie stehen musste. Sie hatte rabenschwarzes Haar, das ihr im starken Wind ins Gesicht peitschte. Sie trug einen langen Mantel, der ebenso schwarz war wie ihr Haar, eng um den dünnen Körper geschlungen.
Immer wieder fuhr sie sich mit der linken Hand durch das zerzauste Haar. In der rechten trug sie eine lederne Tasche etwa von der Größe einer Reisetasche.
Sie weinte. Sie war so jung und trotzdem war ihr Gesicht voll Hilflosigkeit und Verzweifelung.
Bei diesem Anblick bekam ich ein laues Gefühl im Magen. Ich stellte mir immer wieder die Frage, was ein so hübsches junges Mädchen in eine solche Situation purer Verzweifelung bringen konnte.
Ich sah ihr noch lange zu, sah wie sie nach einiger Zeit die Tasche abstellte. Im ersten Moment hatte es den Anschein, als würde sie sie mit dem Fuß ins Hafenbecken stoßen wollen, doch dann drehte sie sich um, ließ die Tasche, wo sie war und ging. Zuerst schleichend, dann laufend und schließlich rennend.
Ich sah ihr nach bis sie hinter dem Deich verschwand.
Erst nach einigen Minuten erwachte ich aus meiner Trance. Langsam, sehr langsam machte ich mich auf den Weg zur Tasche, die noch immer unberührt an diesem Platz stand.
Als ich sie öffnete hatte ich ein komisches Gefühl im Magen, vielleicht hatte ich eine Vorahnung.
Ich erschrak, als ich sah was die Tasche enthielt. Darin war ein Neugeborenes. Es hatte rabenschwarzes Haar, wie seine Mutter.
Es war tot. Was war mit ihm geschehen? Ich nahm es heraus, legte ihm die Hand aufs Gesicht und wollte es schon wieder in die Tasche zurücklegen, da merkte ich, dass es noch atmete.

 

Ähm die geschichte istdoch nicht ernsthaft gemeint oder doch!
1. Keine Mutter behält ein neugeborenes in ihrer Handtache auf (platzmangel)
2.Hintern einem Hafen becken habe ich noch nie Dünen gesehen
also es tut mir leid, auch wenn du neu bist, die Geschichte war wohl nix!
Versuch es aber weiter!

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo Lathyria Löwe!
Nun ja. Ich finde deine Geschichte auch nicht gelungen.
Die Sache mit der Tasche ist wirklich etwas seltsam... Obwohl, es muss ja nicht unbedingt eine Handtasche sein... es gibt auch recht kleine, lederne Reisetaschen, in die ein Baby reinpassen würde...

Sie war so jung und trotzdem war ihr Gesicht voll Hilflosigkeit und Verzweifelung. Bei diesem Anblick bekam ich ein laues Gefühl im Magen. Sie hatte aufgegeben, das wusste ich. Sie wollte nicht mehr. Ich stellte mir immer wieder die Frage, was ein so hübsches junges Mädchen in eine solche Situation purer Verzweifelung bringen konnte.
Ich denke schon, dass man Verzweiflung auf dem Gesicht eines Menschen erkennen kann, wenn man ihn eine Weile beobachtet. Auch wenn ich eher der Meinung bin, dass man das erst kann, wenn man den Menschen schon eine Zeitlang kennt.
Allerdings frage ich mich hier: Sie hatte aufgegeben, das wusste ich. wie der Erzähler das weiß? Wie kann der Erzähler das wissen? Denn wenn der Erzähler das wüsste, müsste er auch wissen, dass sich in der Tasche ein Baby befindet.
Und dann frage ich mich, woher der Erzähler weiß, dass das Mädchen in einer solch verzweifelten Situation ist. Dieses 'solch', da denke ich, dass der Erzähler weiß, in welche Situation das Mädchen ist.

Und was hat es mit dem Schluss auf sich? Das Mädchen stellt die Tasche mit dem Kind da ab und geht. Der Erzhäler öffnet die Tasche, sieht das Kind und stellt fest, dass es ebenfalls schwarze Haare wie die Mutter hat. Und?

Du hast manchmal Kommas vergessen. Wenn du magst und die Stellen dann auch korrigierst (dort, wo du es einsiehst) such ich dir die Stellen, die mir aufgefallen sind, raus.

Naja, lass dich von meiner Kritk nicht unterkiegen, schreib weiter. Wie heißt es so schön: Übung macht den Meister! :)

bye und tschö

 

Hallo Lathyria Löwe!
Also eine schlechte Idee ist Deine Geschichte keinesfalls. Nur vielleicht nicht so ausgebaut, dass man sie richtig verstehen könnte. Muss mich den anderen da anschließen. Aber wenn Du sie verbesserst und ein richtiges Ende schreibst, kann die Geschichte richtig gut werden.
Also lass Dich nicht unterkriegen, und falls Du die Geschichte noch überarbeitest und sie fertig hast, sag mir Bescheid (per PM) und ich gebe nochmal meinen Senf dazu :bounce:

LG Joker

 

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