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Augen der Nacht
Nur der Mond erhellt einen kleinen Bereich des Zimmers, und doch lassen sich die vier Freunde Jason, Brad, Steven und John nicht davon abbringen diesen Raum zu betreten, denn sie haben ja schließlich ihre Taschenlampe dabei, die ihnen ja genug Licht spendet, so denken sie. Sie gehen in die Mitte des Raumes, und schauen sich von da einmal im Kreis um. Nur leider spendet ihre Lampe nicht genug Licht, sonst hätten sie die Ecken genauer untersuchen können. „Seht ihr, hier ist nichts, wie ich es euch gesagt habe, ich weiß gar nicht was diese ganze Panikmache immer soll.“ Sagt Jason vorlaut. Indes will Steven etwas gesehen haben. „Mir ist ganz mulmig, ich fühle mich so beobachtet, leuchte doch noch mal ganz genau durch den Raum, ich glaube etwas gesehen zu haben.“
„Ach, du und deine Paranoia immer, du fühlst dich doch ständig beobachtet, egal wo du hingehst, lass uns lieber gucken, ob hier nicht doch noch etwas Wertvolles rumliegt, vielleicht haben wir ja Glück und finden etwas brauchbares.“ Fährt Jason ihn forsch an.
Jason, der der heimliche Kopf der Truppe ist, gibt den anderen Anweisungen, wer in welche Ecke zu gehen hat. Auf einmal ist nur noch ein Schrei aus Jasons Richtung zu hören, der sich so schrecklich anhörte, dass einem das Blut in den Adern gefrieren könnte. Schnell eilen die anderen herbei, und müssen mit ansehen, wie Jason auf dem Boden liegt und sich vor lachen nicht mehr zurückhalten, so lustig findet er diesen Scherz, über den die anderen jedoch nicht lachen können. Nachdem sie ihm ordentlich die Meinung gesagt haben, beschließen die vier Freunde nach Hause zu gehen und niemanden zu erzählen, dass sie in dem alten verlassenen Haus waren, denn wer sich dort aufhält soll eines fürchterlichen Todes sterben, so sagt man. Und um keinen Ärger zu bekommen wollen sie so tun, als wenn nichts geschehen wäre.
Am Tor des Grundstückes angekommen müssen sie feststellen, dass es auf einmal abgeschlossen ist. „Wer hat dieses verfluchte Tor zugemacht, das ist nicht lustig, wie sollen wir jetzt hier raus kommen?“ schreit Brad seine Freund an. „Wie wäre es denn mit drüberklettern?“ schlägt Jason vor, und springt an das Tor, nur um kurz darauf mit einem kräftigen Stoß wieder von dem Zaun weggeschleudert zu werden.
„Was war das?“ rufen die anderen drei, während sie zu ihrem Freund rennen. „Ich hab keine Ahnung, ich hab den Zaun einfach nur berührt und hab dann ein gewaltiges Zucken in meinem Körper verspürt, und nun lieg ich hier.“ „Wie sollen wir denn hier nur rauskommen“ Steven wird immer unruhiger und denkt sich wieder beobachtet zu sein, teilt es den anderen aber nicht mit, weil er denkt, dass sie ihn sowieso wieder nur für einen Spinner halten. Man entscheidet sich dazu einfach mal an der 3 Meter hohen Mauer langzugehen, vielleicht findet man ja irgendwo ein Loch, oder sogar einen richtigen Ausgang. John der ruhigste von allen läuft ganz hinten, und so merken die anderen auch nicht, dass er auf einmal nicht mehr da ist. Nachdem sie wieder am Zaun angekommen sind, fällt ihnen endlich auf dass John weg ist. Schnell rennen sie zurück um ihn zu suchen, doch vergebens er ist nicht zu finden. Steven teilt den andern mit, das sich hinten im Gebüsch etwas bewegt, und endlich glauben ihm die anderen und schauen in die Richtung, in die Steven zeigt. Irgendetwas kommt auf sie zu. Es ist John erleichtert rennen seine Freunde zu ihm hin. Bei ihm angekommen, bemerken sie das etwas nicht stimmt, denn seine ganze Art hat sich verändert, sein Gang ist abgestumpfter, er hinkt jetzt mit einem Bein und lässt den rechten Arm hängen, auch ist er überall im Gesicht und an den Armen zerkratzt. Nachdem er mehrmals die Fragen seiner Freunde, was denn passiert sei ignoriert hat, packt Brad ihn bei den Armen und dreht ihn zu sich herum. „John schau mir in die Augen! Was ist da vorhin mit dir passiert? Wir können dir nicht helfen, wenn du uns nicht sagst was da vorgefallen ist.“
„Nichts ist passiert, mir geht es gut, ihr braucht euch um mich keine Sorgen zu machen.“ Er dreht sich wieder um und schlurft weiter. „Seine Augen, irgendetwas war mit seinen Augen.“ Flüstert Brad leise zu seinen beiden Freunden. „Was soll denn damit sein?“ Ich weiß nicht, sie waren so leer und trostlos, außerdem war noch irgendwas, nur leider konnte ich nicht genau erkennen was, aber es macht mir Angst.“ Jason rennt nach vorne, und reißt John nieder, er dreht ihn auf den Rücken und schaut ihm ganz tief in die Augen. Wieder ein Schrei, diesmal aber noch schrecklicher als vorhin im Haus, und wieder kommt er von Jason. Eigentlich wollten die anderen sich ja nicht mehr auf seine Scherze einlassen, aber sie rennen trotzdem zu ihrem Freund, um zu sehen was passiert ist. Jason liegt wieder auf dem Boden, aber wo ist John? Er ist weg.
„Jason, was hast du?“ schreit Steven aus der Ferne. Nichts, keine Antwort nur ein leises röcheln. Bei ihrem Freund angekommen trauen sie ihren Augen nicht, er liegt auf dem Boden und eine riesige Wunde klafft an seinem Hals, bei genauerem Betrachten, kann man erkennen dass sein Kehlkopf herausgerissen wurde. „Jason, Jason was ist passiert war das John?“ Steven sieht Jason in die Augen und kann dessen Angst erkennen, sie sind soweit aufgerissen, dass sie schon richtig blutunterlaufen sind. „Jason so sprich doch zu uns!“ „A-A-A-Aaauuggeeeennnnn“ Jasons Kopf dreht sich zur Seite, und er stirbt in den Armen seiner Freunde. „JASON NEEEEIIIINNN, du darfst nicht sterben, was sollen wir denn nur ohne dich machen?“ überkommt es Brad, in der Trauer seinen besten Freund verloren zu haben. Nachdem die beiden circa 10 Minuten bei ihrem verstorbenem Freund gesessen haben entschließen sie sich ihn in eine dunkle Ecke zu legen, und im Falle, dass sie es schaffen raus zu kommen, ihn später abholen zu lassen.
Brad fällt plötzlich wieder ein, dass Jason kurz vor seinem Tod „Augen“ gesagt hat, da ihm auch aufgefallen ist, dass mit Johns Augen etwas nicht stimmte, beschließen die beiden, die Taschenlampe zu nehmen, und sich etwas zum verteidigen zu suchen. Sie finden jedoch weder einen Ast, noch einen Stab, oder sonst irgendwas, um sich möglicher Gefahren zu erwehren. Ihnen bleibt also nur übrig sich auf ihre eigenen Kräfte und ihre Intelligenz zu verlassen. Doch wohin? Draußen schleicht John herum, der ihnen ziemliche Sorgen bereitet, und im Haus, scheint auch etwas nicht zu stimmen.
Aus Angst vor John beschließen sie dann endlich doch ins Haus zu gehen, und sich dort aufzuhalten.
In diesem angekommen versuchen sie das Licht anzuschalten, doch wie erwartet geht es nicht an. Steven nimmt die Taschenlampe und durchleuchtet die dunkle Eingangshalle. Er findet dann auch ziemlich rasch zwei Kerzenständer, nur leider sind deren Kerzen schon halb runtergebrannt, so, dass sie immer nur eine anzünden können, damit sie über die Nacht kommen und wenigstens ein bisschen Licht haben. Nachdem sie dann ungefähr 2 Stunden im Aufenthaltsraum gesessen haben, und sich über den Tod von Jason, sowie den Verbleib von John geredet haben, schleicht sich bei den beiden so langsam aber sicher ein Hungergefühl, und so kommt es das die beiden sich auf den Weg machen die Küche zu suchen, vielleicht findet sich ja doch noch etwas Essbares.
Im Foyer angekommen hören die beiden Freunde, jemanden schreien. „Bringt mich um, lasst mich nicht hier raus!“. „Das war doch die Stimme von John oder?“ fragt Steven. „Ja, aber er hat sich so komisch angehört, so gequält, ich möchte nicht wissen, was er gerade durchmacht, dass er so verzweifelt ist und um seinen Tod bettelt.“ Merklich eingeschüchtert setzen sie ihren Weg dennoch fort, aber die Frage des warum und wieso geht den beiden immer wieder durch den Kopf. „Ah der Kühlschrank, vielleicht finden wir da etwas zu kauen und können uns ein bisschen ablenken.“ Sie machen die Tür auf, und tatsächlich es ist etwas zu Essen in ihm. „Nanu? Wo kommt das denn her? Schau dir das mal an Steve, die Sachen sind hier alle noch bis Übermorgen haltbar.“ „Das kann doch gar nicht sein, überleg doch mal, wie lange diese Haus schon leer steht, guck doch noch mal, ob du dich nicht im Jahr geirrt hast!“ „Nein, da steht wirklich 2003.“ „Aber das kann doch gar nicht sein, überleg doch mal, das Haus ist jetzt seit 23 Jahren unbewohnt.“ „23 Jahre? Dann ist mir das mit dem Essen nicht ganz geheuer, wer weiß wer das hergebracht hat. Aber es sieht alles noch recht frisch aus, also wo kommt es her? Irgendwer muss es hier her gebracht haben.“ „Hast du nun Hunger oder nicht?“ Brad nickt: „Na dann iss das auf, was du schaffst und mach dir keinen Kopf drüber, wo es herkommen könnte!“ Gerade als sie fertig gegessen haben, ertönt aus einem anderen Zimmer Musik. „Steve hörst du die Musik auch, oder bilde ich mir die nur ein?“ „Nein nein, ich kann sie auch hören. Lass uns mal gucken gehen, wo die herkommt, und was es mit der Musik auf sich hat!“ Sie gehen die Treppe nach oben und kommen in einen riesigen Ballsaal, der ihnen vorher gar nicht aufgefallen war. Sie betreten den prunkvollen Raum und stehen auf einmal in mitten einer Menschenmenge, die um sie herumtanzt. „Kannst du ihre Gesichter erkennen, und mir sagen, wie alt sie ungefähr sind?“ Keine Antwort. „Brad? Brad? Antworte mir!“ Doch, noch immer gibt es keine Antwort. Steven wird von einem Tanzpaar angerempelt und stürzt auf den Boden, als er sich umdreht um zu schauen, wer das war, bemerkt er, wie Brad mit einer, vom Körperbau durchaus attraktiven Frau tanzt. „Brad lass das, du weißt nicht wer das ist, vielleicht will sie dich auch umbringen, genauso wie sie es mit Jason gemacht haben.“
Brad bleibt daraufhin stehen. Mit geschlossenen Augen schaut er in Stevens Richtung, er geht auf ihn zu. Es siehst so aus, als könne er durch die Augenlieder hindurch sehen, so zielstrebig kommt er ihm näher. Bei Steven angekommen stellt er sich vor ihm und sagt zu ihm: „Es ist wunderschön. Du musst es auch erleben. Du wirst es nie wieder missen wollen.“ „Was redest du da? Was soll das, du machst mir Angst.“ „Ich weiß jetzt was Jason uns sagen wollte, und ich weiß auch, was an Johns Augen so seltsam war. Jetzt komm mit mir, und sieh dir diese Pracht an!“ Sie gehen in die Mitte des Raumes und Brad öffnet seine Augen. „Na, ist es nicht hinreißend? Du kannst so was auch haben, wenn du willst.“ Steven weicht erschrocken zurück und bekommt keinen Ton heraus, denn anstatt sich die Lichter, des Raumes, in seinen Augen spiegelt, sind zwei pechschwarze Augen, die alles Helle in sich aufzuziehen scheinen, und nur das dunkle wiedergeben, was in jedem von uns tief in der Seele versteckt ist. „Brad was soll das? Was haben sie mit dir getan?“ „Es ist einfach wunderschön.“ „So sag mir doch, was sie mit dir angestellt haben? Haben sie dich irgendwie verzaubert oder so was?“ Doch Brad wiederholt sich nur, er scheint nur noch diesen einen Satz „Es ist einfach wunderschön.“ zu kennen. Brad zieht jetzt Kreise um Steven und fängt jetzt an, irgendwas vor sich hinzumurmeln. Inzwischen hat die Musik aufgehört zu spielen, und alle anderen haben sich der Mitte zugewendet, um die Sache zu beobachten. Steven schaut sich um und sieht in eine Menge leerer Gesichter, auf denen lediglich diese schwarzen Augen zu sehen war, sonst war dort nichts abgezeichnet, weder Mund, noch Nase.
Brad zieht seine Kreise jetzt langsam immer enger, wie ein Hai, der sich seinem Opfer nähert. Voller Panik ergreift Steven jetzt die Flucht, oder er versucht es besser gesagt, denn er wird von diesen anderen Kreaturen zurückgehalten, und wieder in die Mitte gebracht, wo Brad inzwischen eine Metamorphose durchlebt hat. Er sieht jetzt aus als wäre er direkt aus der Hölle gekommen. Klauen so groß, dass man damit locker ein Pferd in zwei Teile reißen könnte, ohne sich groß anzustrengen, auf dem Rücken zwei Flügel aus Flughäuten, deren Spannweite an die acht Meter sein könnte. Man könnte ihn sich wie einen Gargoyle vorstellen, nur noch eine ganze Ecke Furcht einflößender und mächtiger als jedes andere Wesen, was die Menschheit bis jetzt gesehen hat.
Er beugt sich zu Steven herunter und flüstert ihm ins Ohr:
Brad: „Bin ich nicht wunderschön? Du willst doch auch so werden wie ich oder?
Steven: „Nein! Du bist abscheulich!“
Brad: „Dir müssen halt einfach noch die Augen geöffnet werden, damit du diese Schönheit erkennen kannst.“
Steven: „Hör auf damit, ich lass es mir nicht zu, dass du mir an den Augen rumschnippelst!“
Brad: „Du kannst nichts machen, entweder du wirst mir dienen und mir gehorsam sein, oder du wirst eines grauenvollen Todes sterben.
Steven: „Lieber sterbe ich, als dir zu dienen. Wer oder Was bist du eigentlich, dass du hier so große Töne spuckst?
Brad: „Ich bin ein Gesandter der Unterwelt und diene hier auf der Erdoberfläche, um Nachschub für unsere Armee zu beschaffen.“
Steven: „Was für eine Armee?“
Brad: „Die Armee des Dunklen, mit der wir dann wieder die Herrschaft an uns reißen werden.“
Steven: „Das heißt, dass du all die Jahre gar nicht Brad warst, sondern, er war nur eine leblose Hülle, in die du geschlüpft bist um dein Ziel zu verwirklichen?“
Brad: „Richtig, du hast es erfasst, Brad ist vor 12 Jahren gestorben, und ich hab mir damals seinen Körper angeeignet, um den Plan durchzuführen.“
Steven: „Aber wieso ich? Warum nicht jemand Anders? Und was ist mit John passiert?“
Brad: „Paah John, der war nur im Weg, er hat mir die Drecksarbeit abgenommen und Jason umgebracht, wie sonst konntest du mir so gut vertrauen? Ich kann dir ja zeigen, was aus John geworden ist!“
Die Tür öffnet sich und eine wilde Bestie wird in einem Käfig hereingeführt.
Steven: „Das ist John? Was ist aus ihm geworden? Du hast mir noch nicht geantwortet!“
Brad: „John ist jetzt einer der niedrigsten Kreaturen in unserer Hierarchie, er ist jetzt ein Höllenhund, und hat keinerlei Rechte, irgendwann von dieser Schmach erlöst zu werden. Kommen wir nun zu dir. Uns ist aufgefallen, dass du über eine übermäßig hohe Intelligenz verfügst, und da wir noch jemanden benötigen, der unsere Truppen befehligt und sie zum Sieg führt, dachten wir an dich, weil du alles Nötige mitbringst, um ein großer Feldherr zu werden.
Steven: Niemals, ich werde nie für dich dienen.“
Brad: „Überleg es dir gut, denn wenn nicht werden wir dich so lange foltern, bis du einwilligst. Du siehst, dir bleibt also keine andere Wahl, ich an deiner Stelle würde mir diese Schmerzen ersparen. Ich gebe dir fünf Minuten, um über die ganze Sache nachzudenken.“
Bei dem Gedanken für die Hölle zu arbeiten wird Steven ganz schlecht. Aber es macht sich in seinem Gesicht noch eine Angst erkennbar, es ist die Todesangst, die er gerade durchsteht. Er will gar nicht an die Schmerzen denken, die er auszustehen hätte, wenn er gefoltert würde.
„Okay, ich hab mich entschieden, ich werde für dich dienen, aber lass mir noch einen letzten Wunsch, bevor ich aus dieser Welt scheide!“ Es sei dir gewährt, aber lass dir mit diesem Wunsch nicht so viel Zeit!“
„Ist gut, aber diesen Wunsch möchte ich dir noch einmal von Freund zu Freund sagen, würdest du jetzt mal herkommen, ich möchte dir etwas ins Ohr flüstern.“
Brad beugt sich über seinen alten Freund und erwartet dessen Bitte.
„Alter Freund, es ist mir ein bisschen peinlich das zu sagen, deswegen gib mir mal bitte deine Hand.“ Brad wundert sich was das soll, aber tut ihm den Gefallen.
„Mein letzter Wunsch ist es zu sterben.“ Blitzschnell rammt sich Steven Brads Hand ins Herz und stirbt nur wenige Sekunden später.
„NEEEEEEEIIIIIIIINNNNNNNNNNN. Der Meister wird mich zu einem Höllenhund degradieren.“ Aus dem Hintergrund kommt ein Mann in den Vordergrund, und sagt zu ihm „Ich kann dir helfen, nicht bestraft zu werden, der Preis dafür ist sehr hoch und ich weiß nicht, ob du ihn bezahlen willst.“
Jaja, es ist egal was, Hauptsache, ich erfülle meinen Auftrag, und wir werden endlich über die Welt herrschen.“
„Okay, es sei so wie du es willst“
Knapp Zwei Jahre später ist der Krieg in vollem Gange. Auf beiden Seiten gab es verheerende Verluste und es sieht nicht gut aus für die Armee der Finsternis. Doch da kommt eine Kreatur zum Vorschein, die Furcht einflößender wirkt als Brad nach seiner Metamorphose, sie ist ungefähr 10 Meter groß, ihre Spannweite beträgt gut 20 Meter und sie kann ihren Brustkorb öffnen, um dort ein zweites Maul entstehen zu lassen, welches locker eine ganze Kuh verschlucken könnte.
Diese Kreatur stellt sich vor die Truppen der Finsternis auf einen Felsvorsprung und lässt einen Kampfschrei los, der die Erde erzittern lässt. Durch das auftauchen dieser Kreatur gewinnen seine Kämpfer neuen Mut und schlagen die Armee des Himmels vernichtend. Diese Kreatur, wird ab sofort die Herrschaft über die Erde nehmen, denn sie hat den leibhaftigen Satan ermordet und ist nun Anführer der Unterwelt.
Es ist Steven, das wohl inzwischen mächtigste und böseste Wesen welches die Welt jemals gesehen hat. Zum Sieg hebt er seinen Kopf, und man kann in seine Augen sehen, welche das reine Böse ausstrahlen und so schwarz sind, dass man denken könnte, er hätte in seinem Leben noch nie eine Seele oder so was ähnliches besessen. Es wird behauptet, dass Brad das neue Herz des Weltimperators sei, und die Ausmaße eines Kleinkindes angenommen hat.
Sein erster Satz als neuer Herrscher der Welt ist:
„Es ist wunderschön hier“
Und seine Augen werden noch schwärzer.
Ende