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Alltag

Beitritt
18.05.2003
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Alltag

Ein überfüllter Raum ist es, in dem ich stehe. die Leute starren mich an und sagen nichts. Jede Nacht. Dann Wache ich auf. Ich wache auf und bemerke die Leere, die sich jeden Morgen ausbreitet.
Sie starrt mich an. Ich denke an meine Träume. Wie leer ein Leben doch sein kann, dass gefüllt ist mit Menschen die du nicht kennst, Menschen, die du nicht kennen willst, denen du nicht begegnen willst. Ich gehe zur Arbeit, laufe durch menschenleere Gassen und begegnete ich doch jemandem, so würde es nur noch leerer. Ich gehe an meinen Arbeitsplatz. Auf dem Weg dorthin treffen mich die leeren Blicke meiner Mitarbeiter. Sie sehen mich an, doch sehen sie mich nicht. Sie reden mit mir, doch wollen sie nicht kommunizieren. Ich gehe nach Hause, nach einem leeren Tag. Der Alltag, der mich abstumpft, mich auffrißt, mich zerstört, Leere in mein Leben bringt.
Ich gehe ins Bett und träume.

 

Hallo, und wilkommen auf kg.de!

Es gibt auf dieser Seite schon fünf andere Geschichten mit dem Titel "Alltag", und alle beschreiben - welch Überraschung! - die Mittelmässigkeit, und Langeweile des Alltags. Meist haben diese Geschichten auch gemeinsam, dass sie selbst ziemlich mittelmässig und langweilig sind. Da ist es selbstverständlich schwierig sich von der Masse abzuheben.

Aber mal davon abgesehen; der letzte Satz kam gut.

Gruss,

I3en

 

Hallo Eds,
Deine Geschichte reizt mich zu fragen, wenn alles so langweilig ist, warum wartest du, bis du im Bett bist, um zu träumen?

;) Goldene Dame

 

hi ed & herzlich willkommen,

deine einstandsgeschichte ist keine grosse herausforderung - ich lasse sie dann mal unkommentiert.

nichts für ungut

barde

Dann Wache ich auf.

"Wache" klein

Ich gehe zur Arbeit, laufe durch menschenleere Gassen und begegnete ich doch jemandem, so würde es nur noch leerer.

hier gehört ein komma hinter "und"

 

Danke erst mal für eure Comments, mir ist schon klar, dass die ganze Sache eigentlich schon ausgelutscht ist, dachte mir aber, dass es als Einstieg reicht. Abgesehen davon konnte ich nicht riechen, dass es noch 5 weitere Geschichten mit selbem Titel und Inhalt gibt, ich bin ja noch nicht so lange hier und hab folglich noch nicht alles gelesen!

Sorry für die Rechtschreib/Zeichenfehler.

 

Hi EdsMedullaOblongata (was für ein Name! ;)),

ich finde, es kommt überhaupt nicht darauf an, ob es jetzt noch Geschichten mit derselben Problematik und demselben Titel auf dieser Seite gibt oder nicht. Im Gegenteil; es gibt Themen, die sind niemals ausgelutscht, die können gar nicht ausgelutscht sein - dazu sind sie viel zu interessant. Deine Geschichte behandelt ein solches Thema und sicher; sie ist nichts Besonderes und doch hat sie irgendwas in mir bewegt. Ich kann Dir nicht genau sagen, was. Deine metaphorische Sprache gefällt mir sehr. Etwas mehr hättest Du in die Story einbauen können (das hätte mehr Tiefe erzeugt), aber ansonsten finde ich sie okay.

Griasle,
stephy

 

Ich bin ganz übergerascht. Positive Kritik. Danke stephy.
Allerdings bin ich durchaus der Meinung, dass es Themen gibt, die einem irgendwann zum Hals raushängen, womit ich meine Geschichte nicht ausnehmen möchte.
Ich hätte wirklich etwas mehr einbauen können, aber ich hab das Ganze, wie du vielleicht bemerkt hast heut morgen um 6 geschrieben und war daher etwas unter Zeitdruck. Ich wollte die Idee aber unbedingt noch zu Papier bringen und dazu hats gerade noch so gereicht. Hört sich jetzt etwas sinnbefreit an, ich weiß, aber ich vergess immer alles, wenn ichs nicht gleich aufschreibe. :cool:

 

Ich wußte nicht, daß Du die Geschichte morgens um 6 geschrieben hast. Hätte auch sein können, daß Du sie da nur auf kg.de veröffentlicht hast - was ich bei einem Autor meistens voraussetze, wegen der Überarbeitung seiner Texte...
Ich finde alltägliche Geschichten am schwersten zu schreiben. Eben, weil es eine Kunst ist, den Alltag so rüberzubringen, daß er spannend ist. So rüberzubringen, daß man weiterliest - und zwar mit Freuden.
Deine Geschichte ist für ein Urteil dieser Art eindeutig... zu kurz.

 

ich hab das Ganze, wie du vielleicht bemerkt hast heut morgen um 6 geschrieben und war daher etwas unter Zeitdruck. Ich wollte die Idee aber unbedingt noch zu Papier bringen und dazu hats gerade noch so gereicht. Hört sich jetzt etwas sinnbefreit an, ich weiß, aber ich vergess immer alles, wenn ichs nicht gleich aufschreibe.

das solltest du nicht tun. gute dinge brauchen ihre zeit. aufschreiben, dass du es nicht vergisst, das ist ok - aber nur als knoten im taschentuch. du solltest erst in einer ruhigen atmosphäre diese dann wirklich geschichte schreiben.

ich persönlich glaube, dass geschichten unter hektik geschrieben niemals wirklich gut sein können.

bis dann

barde

 

Hallo EdsMedullaOblongata!

Eigentlich mag ich kurze (auch SEHR kurze) Geschichten, aber für diese Geschichte ist die Länge dem Inhalt nicht angepasst. Du zählst auf: Prot tut dies, Prot denkt das, Prot ist einsam...
Jetzt liest das jemand. Was, denkst du, könnte den Leser dazu bewegen, sich in deinen Prot einzufühlen? Mit ihm zu leiden? Nur die Information "Prot fühlt sich einsam"? Dadurch allein KANN keine Nähe zwischen Leser und Prot entstehen.
Die Geschichte darf knapp sein, nicht aber die Beschreibungen.
Achja, und wie Barde dir schon empfahl: Geschichten müssen reifen ;)


mfg
winternachtstraum

 

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