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- 18.05.2003
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Alltag
Ein überfüllter Raum ist es, in dem ich stehe. die Leute starren mich an und sagen nichts. Jede Nacht. Dann Wache ich auf. Ich wache auf und bemerke die Leere, die sich jeden Morgen ausbreitet.
Sie starrt mich an. Ich denke an meine Träume. Wie leer ein Leben doch sein kann, dass gefüllt ist mit Menschen die du nicht kennst, Menschen, die du nicht kennen willst, denen du nicht begegnen willst. Ich gehe zur Arbeit, laufe durch menschenleere Gassen und begegnete ich doch jemandem, so würde es nur noch leerer. Ich gehe an meinen Arbeitsplatz. Auf dem Weg dorthin treffen mich die leeren Blicke meiner Mitarbeiter. Sie sehen mich an, doch sehen sie mich nicht. Sie reden mit mir, doch wollen sie nicht kommunizieren. Ich gehe nach Hause, nach einem leeren Tag. Der Alltag, der mich abstumpft, mich auffrißt, mich zerstört, Leere in mein Leben bringt.
Ich gehe ins Bett und träume.